Alle 3 Artikel zum Thema Henri Nannen Preis auf medienlese.com:
Achtung, Einsendeschluss: Ein neues Internetportal listet Preise für Journalisten auf. Vom “Goldenen Igel” bis hin zu mehreren Tausend Euro für Berichte rund um Plastikgeld.
Seien wir ehrlich: In den einschlägigen Journalistenzeitschriften bleiben wir schonmal im Service-Teil an den Ausschreibungen der diversen Preise hängen, um die man sich als Journalist bewerben kann. Was es da nicht alles gibt! Neben renommierten Auszeichnungen wie dem Nannen-Preis gibt es viele Preise mit speziellem Zuschnitt. Die Auswahl ist reichlich – schon allein wegen den Anstrengungen diverser Interessengruppen. Eine in der Öffentlichkeit agierende Lobbygruppe muss einfach die Presse mit einem Preis beglücken. Sie wäre schön doof, täten sie es nicht:
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Herausragende journalistische Leistungen wurden Freitagabend in Hamburg mit dem Henri-Nannen-Preis gekürt. Wir analysieren, warum die “krasseste” Reportage zu Recht gewonnen hat und welche Geschichten außerdem erwähnt werden sollten.
Von Oliver Graf, Reportagenblog
Der diesjährige 31. Egon-Erwin-Kisch-Preis geht an Sabine Rückert. Die Auszeichnung, die seit vier Jahren im Henri-Nannen-Preis aufgehoben ist, erhält sie für ihre Reportage über einen 17-jährigen Jugendlichen, Felix, wohnhaft in dem kleinen Dorf Tessin in Mecklenburg. Es ist die Geschichte eines Doppelmordes. Die Opfer sind zwei Nachbarn, Eltern eines Klassenkameraden. Beide sterben durch brutale Messerstiche. Felix D. ist ihr Mörder, verurteilt am 12. Juli 2007 vom Landgericht Schwerin, zusammen mit Torben B. seinem Kollegen und Gehilfen.
Nach Meinung der Jury ist die Reportage “Wie das Böse nach Tessin kam” (erschienen am 21.06.2007 in der Zeit)
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Der Henri-Nannen-Preis wurde am Freitagabend im Hamburger Schauspielhaus verliehen. Der Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste Reportage geht an Sabine Rückert. Die Gewinner des Abends arbeiten für Zeit, Geo und den Spiegel.

Viel Ruhm für die Redaktionen aus Hamburg: Aus 830 Einsendungen hat die Jury die Henri-Nannen-Preisträger 2008 ausgewählt. Allein 328 Reportagen wurden zum Wettbewerb eingereicht. Sabine Rückerts beklemmende Reportage über den Doppelmord eines 17-jährigen Gymnasiasten, der im Januar vergangenen Jahres im mecklenburgischen Dorf Tessin ein Ehepaar niederstach (ausführliche Besprechung unseres Gastautors Oliver Graf). Mit dem Preis wollen der Verlag Gruner und Jahr und der Stern die Bedeutung von anspruchsvollem Print-Journalismus herausstellen. Hier die Liste mit Links auf Werke der Gewinner:
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