Thema: Gruner und Jahr

 

Alle 6 Artikel zum Thema Gruner und Jahr auf medienlese.com:

Wirtschaftskrise:
Park Avenue wird eingestellt

Florian Steglich, 19. November 2008 um 20.29 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Wirtschaftskrise kommt ungebremst in den Anzeigenabteilungen der Verlage an. Nachrichten über entlassene Mitarbeiter oder eingestellte Titel werden mittlerweile im Tagesrhythmus verkündet. Jetzt hat es auch die Park Avenue erwischt.

Keine wirtschaftliche Zukunft: Das nennt der Verlag Gruner und Jahr (G+J) als Grund für das Ende seines Gesellschaftsmagazins. Park Avenue war 2005 in Erwartung der deutschen Vanity Fair gestartet worden und schwankte - ähnlich wie das Konkurrenzmagazin - heftig zwischen biederem Klatsch und dem eigentlichen Anspruch des “Premiumsegments”.

» weiterlesen

Anzeigenkrise:
Holzhausen wird zur Geisterstadt

Klaus Jarchow, 6. November 2008 um 13.02 Uhr, 19 Kommentare Kommentare

Gruner und Jahr, WAZ-Gruppe, NZZ, Burda: Die Branche spart sich krisenfest, auf der Strecke bleiben Mitarbeiter – und schließlich auch die Leser …

Kahlschlag (®DS, CC-Lizenz)

Im Jahr 2008 blieben die Anzeigenerlöse bei allen Zeitungen weit hinter den Erwartungen zurück - und das nicht nur wegen der kommenden Rezession, die erst 2009 voll durchschlagen dürfte. Bei Gruner und Jahr gilt längst ein rigoroser Einstellungstopp, demnächst müssen wohl ganze Titel daran glauben: “Es ist daher notwendig, dass wir in den nächsten Wochen in all unseren Ländern unser Portfolio um jene Titel bereinigen, die keine Aussicht haben, die Krise zu überstehen”, schreibt Verlagschef Bernd Kundrun. Um sprachlich zwischen den getrennten Welten der Ökonomen und der Geistigen übersetzend auszuhelfen - der Reporter, der ‘bereinigt’ dann auf der Straße stehen wird, der nannte Kundruns ‘Portfolio’ bisher schlicht ’seine Redaktion’.

» weiterlesen

Wochenrückblick:
Radio 1, Cicero, Keira Knightley

Ole Reißmann, 2. November 2008 um 14.54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Sparen, nachlegen, vermarkten. Außerdem: Pünktlich zum 25. Geburtstag des Schweizer Privatradios gibt es ein “Beben” in der Zürcher Radiolandschaft.

Das Bild der Woche: Endlich in der Legalität angekommen sendet “Radio 24″ privates Radio aus einem Studio in Zürich – eine Aufnahme aus dem Jahre 1983. Zuvor musste Radio-Rebell Roger Schawinski illegal auf Sendung gehen, er funkte seine Welle ab November 1979 von einem Berg aus Italien in Richtung Zürich. Nach Protesten und Unterschriftenaktionen wurde 1983 das Privatradio erlaubt, “Radio 24″ machte ganz ordnungsgemäß mit einer Konzession weiter. Mittlerweile gehört der Sender Tamedia – doch Roger Schawinski mischt just in diesen Tagen erneut die Zürcher Radiolandschaft auf.

» weiterlesen: Der Wochenrückblick

Fernsehzeitschriften:
Wozu denn noch?

Ole Reißmann, 15. Mai 2008 um 17.10 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Harter Wettbewerb und sinkende Auflagen sind nicht das einzige Problem der Programmzeitschriften: Jugendliche holen sich ihre Infos kostenlos aus dem Internet – und die Sendung gleich mit.

FernsehzeitschriftenÜber 30 Programmzeitschrift liegen in Deutschland am Kiosk – soviel wie in keinem anderen europäischen Land. Jeder Zweite wird von einer Fernsehzeitschrift erreicht, 41,23 Millionen Menschen. Kein anderes Zeitschriftensegment kommt auch nur in die Nähe dieser Reichweite. Kein Wunder, sieht doch jeder rein rechnerisch 211 Minuten Fernsehen am Tag. Die Auswahl ist groß: Über Antenne können durchschnittlich 27 Sender empfangen werden, über Kabel 51 und über Satellit 86. Macht 2064 Stunden Programm an einem Tag. Da braucht es Orientierung. Dankbar greifen die Zuschauer zur unverzichbaren Programmzeitschrift. Wer mit einer Werbekampagne möglichst schnell möglichst viele Deutsche erreichen will, inseriert automatisch in Fernsehzeitschriften. Es könnte alles so schön sein.

» weiterlesen

Im Test:
Neon

Ronnie Grob, 24. April 2008 um 11.44 Uhr, 15 Kommentare Kommentare

Endlich mal eine Zeitschrift, die gefällt. Wir haben uns die aktuelle Neon angesehen.

NeonIm Test: Ausgabe Mai 2008, gekauft am 22.04.2008 in Berlin.

Allgemeiner Eindruck

Ein Heft, dass sich um junge Stadtmenschen und um ihre etwaigen Probleme kümmert. Studiert man das Inhaltsverzeichnis, so kann man zum Beispiel der Bildschirmarbeiter auf Seite 124 etwas über Ergonomie lernen: “Buckeln im Büro - Sieben Tipps, wie du deine Haltung verbessern kannst” (Bildunterzeile: “Deine Freunde nennen dich schon ‘Buckelwal’? Selbst schuld”). Auf Seite 48 erfährt der Verliebte im Text “Zusammenziehen? Nein danke”, dass das Zusammenziehen eines Paars in eine gemeinsame Wohnung das Ende von Sex bedeuten kann (sowie regelmässigen Streit in der Ikea). Auf Seite 66 wird die Discoqueen von A bis Z über “Sex mit Fremden” aufgeklärt (”Ein Handbuch für Spontansex”).

» weiterlesen

Mehr Wirtschaft für den Spiegel?

Ronnie Grob, 11. September 2007 um 18.09 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Keine Stellungnahmen, erhöhte Gerüchtedichte: Nach Informationen des Handelsblattes will der Spiegelverlag dem Medienkonzern Pearson seinen 50-Prozent-Anteil an der ewig defizitären Financial Times Deutschland abnehmen. Die anderen Hälfte gehört dem Verlagshaus Gruner + Jahr. Die Süddeutsche Zeitung unkt, der Deal könne von der Mitarbeiter KG des Spiegels gezielt an die Öffentlichkeit getragen worden sein, um ihn zu torpedieren.

ftd

Eine Wirtschaftszeitung für den Spiegelverlag? (Montage von uns)

 
slug blogoscoop