Thema: Gawker

 

Alle 3 Artikel zum Thema Gawker auf medienlese.com:

6 vor 9

Ronnie Grob, 10. Oktober 2008 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

1. “Rufmord 2.0″
(polylog.tv, Frederik Fischer und Anna-Zoe Schmidt, Video, 5:45 Minuten)
Polylog.tv, Grimme Online Award Preisträger 2007, erklärt, wie man im Internet für 10 Euro im Monat “den Ruf im Abonnement” retten kann und stellt Blogger als grundsätzlich verantwortungslose Wesen dar.

2. Interview mit Fabien Baron
(welt.de, Adriano Sack)
“Er gestaltete die französische ‘Vogue’, Madonnas ‘Sex’-Buch und auch Kate Moss legte sich für ihn schon nackt auf ein Sofa: Der Art-Director Fabien Baron prägt seit 15 Jahren die Ästhetik von Werbung, Zeitschriften und Verpackungen. Nun soll er Andy Warhols legendäres Magazin ‘Interview’ wiederbeleben.”

3. “Drei Sausäcke auf einem Haufen”
(sueddeutsche.de, C. Kortmann)
Eine TV-Kritik über “Qualitäts-Quatsch”: “Vor allem Gottschalk amüsierte sich prächtig, als genieße es der Malibu-Halbrentner, im Fernsehen mal nicht mit aufwändig frisierten, aber rhetorisch bescheiden bemittelten Gestalten auf dem Sofa zu hocken.”

4. “Hecheln auf dem Parkett”
(freitag.de, Dietrich Leder)
“Das ist die große, bunte Aktien-Show, die alles grau und trostlos macht: ‘Börse im Ersten‘ in den Zeiten der Krise.”

5. “über musik schreiben ist wie zu architektur tanzen”
(indiestreber.de, matze)
Neue Musikmagazin-Test-Serie bei indiestreber.de. Erstes Testobjekt: Rolling Stone.

6. “The Gawker Guide To A Journalism Career”
(gawker.com, Hamilton Nolan)
“So, you want to be a journalist? Ha ha ha. Jeez. Your timing sucks.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

“Blog-Post Confidential”

Ole Reißmann, 25. Mai 2008 um 11.39 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Leben im Netz, mit allen Konsequenzen: Die ehemaligen Gawker-Bloggerin Emily Gould berichtet im Magazin der New York Times. Überschrift der Selbstentblößung: “Exposed”.

New York Times Sunday Magazine, 25. Mai 2008Eine junge Bloggerin zieht nach New York City und fängt bei Gawker an – der erfolgreichen Mischung aus Branchendienst und Klatschpresse, garniert mit YouTube-Videos und persönlichen Fehden. Der Stil ist überheblich wie gnadenlos, die Geschichten banal, böse und mitunter auch brillant. Die Medienszene Manhattans jedenfalls liebt und liest Gawker. Die 24-jährige Emily Gould ist mitten drin, schreibt ein Dutzend Posts jeden Tag, hat Tausende Leser. Plötzlich interessieren sich Hunderte Menschen für ihr Privatleben, finden und kramen in den Archiven ihres privaten Blogs, werden persönlich. Und sie spielt mit – durchlebt Krisen, doch lebt weiter öffentlich online. Zwei Jahre später zieht sie ein deutliches Fazit und schreibt von ihren Zweifeln:

I had made my existence so public in such a strange way, and I wanted to take it all back, but in order to do that I?d have to destroy the entire Internet. If only I could! Google, YouTube, Gawker, Facebook, WordPress, all gone. I squeezed my eyes shut and prayed for an electromagnetic storm that would cancel out every mistake I?d ever made.

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Hit-Artikel aus der Statistik:
Die Klick-Jünger

Ole Reißmann, 19. Februar 2008 um 16.54 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Wird mein Text auch gut geklickt? Wie die Statistiken der Online-Portale Journalisten konditionieren.

Die Blattmacher im Internet haben mächtige Tools, die ihnen endlich genau sagen, wann welche Artikel wo ziehen – und welche Themen von den Lesern lieber liegen gelassen werden. Bei der herkömmlichen Zeitung war das bisher Bauchgefühl und wurde nur mittels teuren, aufwendigen und nicht ganz zweifelsfreien Studien exemplarisch gemessen.

Als Journalist hat man heute Daten genug bei der Hand, gewissermaßen ein deppensicheres Manual, wie man einen Hit-Artikel schreibt.

Schreibt Robert Misik auf taz.de. Die Folge von davon:

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