Thema: Fussball

 

Alle 2 Artikel zum Thema Fussball auf medienlese.com:

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Ronnie Grob, 15. Juli 2008 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Hooligans zünden Fussballgoal an – eine Mediengeschichte
(klartext.ch, Bettina Büsser)
Fans des FC Basel und von Borussia Dortmund geraten am Uhren-Cup in Grenchen (Fussball) aneinander. Die Wahrnehmung der Ereignisse ist unterschiedlich. Liest man die Sicht von Zeitungen und Agenturen, so muss es sich um eine wilde Schlacht gehandelt haben. Liest man die Sicht des Veranstalters, so war alles recht harmlos.

Die BLM und das bayrische Internet
(off-the-record.de)
Die Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) versucht das Internet zu kontrollieren. Sollte das nicht gelingen: “Wohin dann mit all den beruhigenden Nachrichtenfilmen, die Köhler bei Abschreiten von Ehrenformationen mit Phantasieuniformen zeigen? Stattdessen plötzlich womöglich überall im Web Menschen, die die Welt zeigen, wie sie ist und über Inhalte reden.”

Das ? muss ? ich ? sofort ? bloggen!
(blog.kooptech.de, Christiane Schulzki-Haddouti)
Eine Journalistin holt Statements bei Bloggern ein und muss zusehen, wie ihre Exklusiv-Informationen gleich verbloggt werden. Unser Tipp: Erst veröffentlichen, dann Statements einholen.

“Natürlich ist das auch eine PR-Nummer”
(sueddeutsche.de, Ruth Schneeberger)
Dummy-Chefredakteur Oliver Gehrs macht erste negative Erfahrungen mit Bloggern: “Ich hätte nicht gedacht, dass wir als links orientiertes Magazin einmal in den Verdacht geraten könnten, rassistisch zu sein. Wir dachten, dass jedem klar ist, dass wir eine politische Diskussion darüber anstoßen wollen, ob man ‘Neger’ sagen darf. Im Blog haben wir es aber offenbar auch mit manchen recht soziopathischen Persönlichkeiten zu tun. Wer setzt sich denn von 16 bis 24 Uhr an den Computer und kommentiert wie wild? Teilweise ist das auch Verschwendung von Intellekt, denn das sind manchmal ganz luzide Kommentare.”

“Ich bin überhaupt kein Opfer”
(jetzt.sueddeutsche.de, Uli Karg)
Carla Bruni-Sarkozy im Interview: “Ich hatte nie ein Problem mit der Presse. Ich respektiere die Medien. Was auch immer geschrieben wird, es stört mich nicht. Es gibt keine Möglichkeit die Medien zu kontrollieren, also gibt es auch keinen Grund, es zu versuchen. Die Aufgabe der Medien ist es, zu informieren. Und das machen sie, sogar wenn sie kritisieren oder negativ berichten. Und das ist wichtig. Die Medien sind wie ein Fenster zur Welt.”

Der König der Fremdschämer
(faz.net, Marie Katharina Wagner)
“Singen kann er nicht, seltsam ausschauen tut er auch: Alexander Marcus hat trotzdem seine Nische gefunden. Er nennt sich selbst den ‘King of Electrolore’ und hat eine neue Etappe in der Musikgeschichte angebrochen: ‘Schlager 2.0′.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Beni Thurnheer:
Die Technik des Sportreporters

Ronnie Grob, 26. Juni 2008 um 16.28 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Bernard Thurnheer, Sportreporter des Schweizer Fernsehens, kommentiert die Spiele der Euro2008 mit Hilfe von handgeschriebenen Infokarten und einem Panini-Sammelalbum. Vor zwei Jahren gewann er eine Wette, weil er es schaffte, den Begriff “Handarbeitslehrer” in seine Moderation einfliessen zu lassen.

Besonders schnell sind wir für einmal nicht. Gezeigt wurde die Arbeitsmethodik des schweizer Fussball-Nationalreporters Bernard Thurnheer nämlich bereits während dem Countdown zum Euro2008-Eröffnungsspiel am 07.06.2008. Dennoch ist es interessant, zu sehen, wie sich der Reporter auf die Spiele vorbereitet (sf.tv, Video, Dialekt, 5:38 Minuten).

Ganze Stapel mit handbeschriebenen Infokarten warten darauf, zum Einsatz zu kommen, wenn geklärt werden muss, ob der Ersatztorhüter der Tschechen tatsächlich schon 1998 auf der Ersatzbank sass. Andere Banken, sagen wir, via Laptop zugängliche “Datenbanken”, sind offenbar kein taugliches Hilfsmittel.
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