Thema: Frank Schirrmacher

 

Alle 3 Artikel zum Thema Frank Schirrmacher auf medienlese.com:

Serie auf medienlese.com:
Unsere Alphajournalisten

Klaus Jarchow, 20. Mai 2008 um 11.02 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Florian Rötzer: Mein Alpha Romeo!
Der Deutsche Online-Journalismus wäre ohne Telepolis kaum denkbar. Nur leider verliert sich auch Chef Rötzer, der Alphajournalist des New-Media-Zeitalters, bisweilen im Zahlen- und Faktenwirrwarr. (22. April 2008)

Frank A. Meyer: Lilliput putt ?
Wunschwelt-Blasen eines Linkspopulisten: Unser loser Streifzug durch die Welt der Alphajournalisten führt uns diesmal zu Frank A. Meyer, Chefpublizist bei Ringier. (11. April 2008)

Hallelujah: Schirrmacher macht uns ein Föjetong
Behaupten, Beglaubigen und Sinngeben: In unserer losen Serie über Deutschlands Alphajournalisten widmen wir uns heute FAZ-Herausgeber und Feuilleton-Chef Frank Schirrmacher. (23. März 2008)

Zehn Regeln für angehende Musterpatrioten: Mach mir den Matussek!
Der Matthias Matussek, frischerkorener Ex-Kulturchef des Spiegel, ist bekanntlich der Erfinder des Neo-Patriotismus … Zehn Regeln, um es in fünf Minuten zum Musterpatrioten zu bringen. (23. Februar 2008)

Helmut Markwort: Es gibt nichts Gutes, außer Litotes
Fingerfood für Mittelständler: Focus-Chefredakteur Helmut Markwort schreibt ein öffentliches Tagebuch. In seinem aktuellen Kommentar zur Prügel-Attacke auf einen Rentner in der Münchner U-Bahn spielt er virtuos mit den Fakten. (5. Januar 2008)

Hans-Ulrich Jörges: Im Zauberreich der Alphajournalisten
Wer für ein großes Medium Kolumnen und Editorials schreibt, der darf sich mit Fug und Recht zu den Alphajournalisten zählen. So auch Hans-Ulrich Jörges, Sielwärter und Zwischenrufer beim Stern. Erster Teil unserer losen Folge über Alphajournalisten. (26. Dezember 2007)

Hallelujah:
Schirrmacher macht uns ein Föjetong

Klaus Jarchow, 23. März 2008 um 10.50 Uhr, 9 Kommentare Kommentare

Behaupten, Beglaubigen und Sinngeben: In unserer losen Serie über Deutschlands Alphajournalisten widmen wir uns heute FAZ-Herausgeber und Feuilleton-Chef Frank Schirrmacher.

Frank Schirrmacher (Bild [M] Keystone)
Frank Schirrmacher: Methusalem-Komplex? (Bild [M] Keystone)

Schon die Einleitung Frank Schirrmachers zur FAZ-Serie über Kognitionsforschung hat es faustdick hinter den Ohren. Mit Recht hat Malte Dahlgrün im Dummy-Blog, einem immer höchst lesenswerten Patenprojekt von Oliver Gehrs’ Zeitschrift, sofort Laut gegeben . Der Impuls war richtig, nur hat er dabei in meinen Augen noch nicht voll auf die Zwölf getroffen.

Natürlich lässt sich das ebenso nervtötende wie unvermeidliche Geraune und Bedeutungshubern des FAZ-Mannes kritisieren, im Kern aber geht es um etwas anderes: Um die Frage, ob Wissenschaftsjournalismus mit journalistischen Mitteln vom Fortschritt der Wissenschaft berichten soll, oder ob die Wissenschaft die steilen Thesen des journalistischen Feuilletons mit ihrer Autorität bunt drapieren soll. Für letzteres steht Frank Schirrmacher.

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Frank Schirrmachers Welt …

Klaus Jarchow, 30. Oktober 2007 um 17.05 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

… überfordert mich intellektuell. Wie überhaupt das ewige Internet-Bashing, das unsere Alpha-Journalisten betreiben. Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass sie Johann-ohne-Land-Gefühle entwickeln. Natürlich verlieren durch den Zuwachs der Online-Medien die Holzmedien kontinuierlich an Relevanz. Deshalb aber wahllos mit dem Knüppel der Pauschalisierung herumzudräuen, wie der FAZ-Herausgeber in seinem Hausmedium und dann in der ‘Süddeutschen Zeitung’, das lässt mich am Qualitätsjournalismus zweifeln, an dessen Hagiographie sie doch alle wie ein emsiges Kaffeekränzchen häkeln.

Wenn ich über Journalisten oder Medien schreibe, dann sage ich - wie auch in diesem Fall - ‘Frank Schirrmacher’ oder auch mal pauschaler die ‘FAZ’, aber ich sage nicht ‘die Zeitungen’ oder ‘die Journalisten’. So viel Konzilianz und Differenzierungsvermögen fallen vice versa wiederum einem Frank Schirrmacher schwer, obwohl er doch just den Jacob-Grimm-Preis für deutsche Sprache erhielt und er sich auch deshalb hier zu Wort meldet.

In schöner Regelmäßigkeit ist in seinem Text von DEM “World Wide Web”, DEM “Internet” oder DEN “Blogs” die Rede, von einer furchtbaren, gleichgeschalteten, namenlosen Welt voller Dreck und Schlamm. Ein medialer Sumpf, wo das analphabetische “Nicht- oder Fastnichtmehrlesen” regiert, wo “pornographischer und gewalttätiger Extremismus” aus allen Löchern quillt, wo auch immer er, der große Qualitätsjournalist, seine Sonde in den Morast bohrt:

Wir riskieren die wenigen Kinder, die unsere Gesellschaft in Zeiten des demographischen Wandels hat, mit seelischem Extremismus zu programmieren - wenn wir nicht bald eine Debatte über pornographische und kriminelle Inhalte im Internet beginnen.

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