Thema: Fotograf

 

Alle 4 Artikel zum Thema Fotograf auf medienlese.com:

Bildergeschichte:
Vom Altwerden

Ole Reißmann, 30. Juli 2008 um 10.21 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

98 Jahre ist er alt und kann sich nicht erinnern, dass seine Frau schon gestorben ist: In einem berührenden Foto-Essay erzählt Phillip Toledano vom Alltag seines dementen Vaters.

“Days with My Father” heißt ein Foto-Essay des New Yorker Fotografen Phillip Toledano. Er zeigt liebevolle Bilder aus dem Alltag seines Vaters, der sich den Tod seiner verstorbenen Frau nicht merken kann. Manche der intimen Aufnahmen sind mit kleinen Texten versehen – kleine Anekdoten oder wie sich Sohn und Vater verstehen. Dabei ist das Essay nicht grundweg traurig, sondern zeigt auch Momente voller Humor im Leben des alten Mannes. Den hat er, im Gegensatz zum Kurzzeitgedächtnis, nicht verloren.

Mehr über neue Erzählformen im Internet:

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Fotograf und Schreiber:
Szenen einer Zwangsehe

Gastautor, 18. Juli 2008 um 15.40 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Der eine kann nicht ohne den anderen: Spiegel-Reporter Alexander Smoltczyk und Ostkreuz-Fotograf Maurice Weiss über das nicht immer einfache Verhältnis zwischen Bild- und Textmenschen.

Von Timo Nowack, flaremag.de

reporterforumSeine erste Erfahrung mit einem Fotografen wird Alexander Smoltczyk nie vergessen: Er recherchierte auf einer Pferderennbahn im Iran. Sein Fotograf, ständig auf der Suche nach dem richtigen Bild für eine Doppelseite, kletterte auf die Startmaschine, um Pferde und Jockeys aus nächster Nähe zu fotografieren. Behangen mit Kameras und Objektiven verlor er das Gleichgewicht, stürzte, löste dabei den Startmechanismus aus und schickte die Pferde frühzeitig auf die Bahn. So verlor der Favorit das Rennen und viele Bauern ihr Erspartes am Wettschalter. ?Wir mussten unter Polizeischutz, wie man es aus Mordprozessen kennt, mit Mänteln über den Köpfen, aus dem Stadion geführt werden?, sagt Smoltczyk.

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6 vor 9

Ronnie Grob, 10. Juli 2008 um 8.54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Dr. Blog
(blog.tagesschau.de, Dr. Kai Gniffke)
Der Chefredakteur der ARD-Tagesschau fordert andere Chefredakteure zum Bloggen auf: “Die Bloggerei ist meiner Meinung nach eine Grundsatzentscheidung für Transparenz. Das gilt für die spannenden Tage, an denen wir eine brauchbare Schneise durch?s Nachrichtendickicht geschlagen haben, aber auch für Phasen, in denen wir die Seuche haben. So eine Kultur der Offenheit ist nicht risikofrei, ein Schönwetter-blog geht nicht. Aber man stelle sich vor, andere Chefredakteure steigen mit ein, reden offen über Versäumnisse und kleine liebenswerte Pannen in ihren Medien. Jungs, habt Mut! Es gibt zwar gelegentlich auf die Schnauze, aber es ist die Sache wert.”

interview2: Dirk Ippen, Verleger
(turi-2.blog.de, Video, 5:23 Minuten, Peter Turi)
Auch Verleger Dirk Ippen rät, keine Angst zu haben vor dem Web 2.0, sondern die Tatsache der durch das Internet demokratisierten Medien zu akzeptieren.

Wie die SVP auf Sendung geht
(tagesanzeiger.ch, Maurice Thiriet)
“Privat-TV-Sender bieten der SVP zunehmend Plattformen, von denen sie ihre Botschaft verbreiten kann. Sie nehmen dafür kein Geld – und profitieren trotzdem.”

Kopf der Woche: Der Realisator
(werbewoche.ch, Andreas Panzeri)
“Beat Knecht bietet mit Zattoo eine Plattform, die neben Millionen von TV-Usern auch für immer mehr Werber zum Programm gehören wird.”

No Photos! No Photos?
(woz.ch, Florian Bachmann)
“Der fotografierende Mensch ist ein Problem. Als Einziger muss er sowohl von Polizisten in Handschellen gelegt als auch von den BesetzerInnen an seiner Arbeit gehindert werden. Weil das Verhalten der Polizei öffentlich werden könnte. Weil die Polizei anhand seiner Bilder Leute identifizieren könnte. Weil er mit seinem Blitz nervt, und vielleicht klaut er dir ja sogar die Seele. Eigentlich aber macht er ein ehrliches Handwerk. Was kann er dafür, dass diesem Handwerk niemand mehr traut?”

“Hundsgewöhnliche Proletarier”
(spiegel.de, Lothar Gorris und Dirk Kurbjuweit)
Philosoph Peter Sloterdijk denkt, sehr lesenswert, über die Tour de France nach: “In den nächsten 100 Jahren werden wir immer Doppelsport haben. Zuerst den Wettkampf selbst und dann die Enttarnung der Schwindler. Auf diese Weise kriegen wir zwei Programme gleichzeitig geboten. Auch deswegen erinnert die Situation der Anti-Doping-Partei an die der Christen in der römischen Arena. Sie werden zwar weiterhin zum Vergnügen des Publikums von den Löwen gefressen, aber aus dem Maul des besten Löwen hängt schon ein Arm mit erhobenem Zeigefinger heraus - mit einer unangenehmen Botschaft: Wenn ihr so etwas sehen wollt, dann seid ihr moralisch am Ende!”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Multimedia im Netz:
Hamburgs Posermeister

Ole Reißmann, 5. Juli 2008 um 15.46 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Schwarzweiß mit Unschärfen: Ungewöhnliche Plakate zeigten Bürgermeister Ole von Beust im Wahlkampf. Fotograf Andreas Herzau hat nachgefragt – und ein Video daraus gemacht.

Andreas Herzau auf flaremag.de

Ein Fotograf fragt einen Politiker: Wie ist das eigentlich, das Fotografiertwerden? Ole von Beust hat diese Frage Andreas Herzau beantwortet. Zuvor war Herzau über einen Zeitraum von rund drei Monaten mit dem Politiker unterwegs:

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