Thema: Formate im Internet

 

Alle 6 Artikel zum Thema Formate im Internet auf medienlese.com:

Journalistische Einfallslosigkeit:
Mehr Format wagen!

Klaus Jarchow, 7. August 2008 um 12.22 Uhr, 32 Kommentare Kommentare

Blogger werden belehrt, dass sie erst journalistischen Stilformen pauken möchten, bevor sie sich einzumischen wagen – dabei brauchen neue Medien neue Formate.

Ob Buchdruck, Rundfunk oder TV - neue Medien brauchen neue Formate. Kaum ein Satz erscheint einleuchtender. Und kaum ein Satz wird im Falle des Web 2.0 weniger befolgt. Blogger müssen sich hier von Journalisten im Netz belehren lassen, dass sie doch - bitteschön! - erst einmal die grundlegenden journalistischen Stilformen aus der Holzhausener Schule pauken möchten, bevor sie sich in den Diskurs der Granden einzumischen wagen. Insofern treffen jene Peitschenhiebe, die der Kollege Jakubetz dort in seinem JakBlog an die realitätsverweigernden ‘Angehörigen der Holzklasse’ austeilt, in meinen Augen einfach nur die Richtigen. Hier ein Auszug aus der Philippika:

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Bildergeschichte:
Vom Altwerden

Ole Reißmann, 30. Juli 2008 um 10.21 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

98 Jahre ist er alt und kann sich nicht erinnern, dass seine Frau schon gestorben ist: In einem berührenden Foto-Essay erzählt Phillip Toledano vom Alltag seines dementen Vaters.

“Days with My Father” heißt ein Foto-Essay des New Yorker Fotografen Phillip Toledano. Er zeigt liebevolle Bilder aus dem Alltag seines Vaters, der sich den Tod seiner verstorbenen Frau nicht merken kann. Manche der intimen Aufnahmen sind mit kleinen Texten versehen – kleine Anekdoten oder wie sich Sohn und Vater verstehen. Dabei ist das Essay nicht grundweg traurig, sondern zeigt auch Momente voller Humor im Leben des alten Mannes. Den hat er, im Gegensatz zum Kurzzeitgedächtnis, nicht verloren.

Mehr über neue Erzählformen im Internet:

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Multimedia im Netz:
Hamburgs Posermeister

Ole Reißmann, 5. Juli 2008 um 15.46 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Schwarzweiß mit Unschärfen: Ungewöhnliche Plakate zeigten Bürgermeister Ole von Beust im Wahlkampf. Fotograf Andreas Herzau hat nachgefragt – und ein Video daraus gemacht.

Andreas Herzau auf flaremag.de

Ein Fotograf fragt einen Politiker: Wie ist das eigentlich, das Fotografiertwerden? Ole von Beust hat diese Frage Andreas Herzau beantwortet. Zuvor war Herzau über einen Zeitraum von rund drei Monaten mit dem Politiker unterwegs:

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“The Big Picture”:
Bilder im XXL-Format

Ole Reißmann, 21. Juni 2008 um 19.44 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Ein technischer Entwickler startet als Hobby-Projekt neben seiner eigentlichen Arbeit beim Boston Globe ein Fotoblog – und feiert damit überraschend großen Erfolg.

The Big PictureGeht das nicht auch größer? Statt pixeliger Bildchen zeigt Alan Taylor auf seinem Blog “The Big Picture” nach Themen ausgewählte Fotos im Riesenformat. Als Programmierer beim Boston Globe sitzt er direkt an der Quelle und kann aus dem ständigen Strom der Bildagenturen auswählen. Seit dem Start Anfang des Monats ist die Seite schnell zum Liebling vieler Journalisten und Blogger geworden. Denn die Bilder werden endlich in wirkungsvoller Größe gezeigt. Satte 990 Pixel sind die Bilder breit – bedeutend mehr, als auf Nachrichtenportalen sonst üblich. In einem Interview berichtet Alan Taylor, wie er beim Boston Globe vom Programmierer zum Hobby-Herausgeber eines Fotoblogs wurde:

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Formate im Internet Hier ist meine Geschichte

Ole Reißmann, 18. September 2007 um 17.53 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Die Idee von Jennifer Crandalls Videoprojekt “onBeing” ist schnell erklärt: Eine Person erzählt über ihr Leben. Einfach so, frei in die Kamera, vor weißem Hintergrund.

In den Episoden von “onBeing”, die auf der Webseite der Washington Post gezeigt werden, erzählen Menschen ganz unterschiedliche Geschichten. Mal sind sie tragisch, dann wieder lustig - und immer geben die portraitierten Personen etwas von sich Preis. Sie verraten, was sie motiviert, sprechen über Probleme, Schicksalsschläge, und wie sie damit umgehen. “onBeing” ist eine Sammlung von intimen Geschichten, die auf eine ehrliche Art und Weise das bunte, unvorhersehbare Leben zeigen.

onBeing

Katy Chang über glückliche Kühe (onBeing)

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Formate im Internet “Zeigen, was man machen kann”

Ole Reißmann, 7. September 2007 um 15.43 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Das Interview-Magazin Folge ist anders: In aufwendig produzierten Filmen werden Persönlichkeiten vorgestellt. Interviewgäste und Macher haben sichtlich Spaß daran.

Mit großem Brimborium werden auf der IFA gerade neue Onlineplattformen präsentiert - auf denen dann doch nur die bekannten Sendungen laufen. Währenddessen schneidet Frerk Lintz an der vierten Ausgabe des Interview-Magazins Folge, fünfzehn Minuten lange Filme, die es im Internet zu sehen gibt.

Schauspieler Axel Prahl, Radiomoderator Klaus Fiehe, Designer Mario Lombardo und der Koch Otto Pfeiffer werden in den ersten vier Ausgaben vorgestellt, in einer Mischung aus Interview und dokumentarischen Aufnahmen. Mit bis zu drei Kameras ist das kleine Team unterwegs, aus vielen Stunden Rohmaterial werden die Filme in Final Cut Pro montiert. Dabei wird viel Wert gelegt auf gut eingerichtete, schöne Bilder. Das kann dauern, “lieber länger brauchen und Arbeit investieren, als schnell und huddelig”, sagt Lintz. Dafür unterscheiden sich die Interviews von allem, was es in Deutschland online gibt.

folge ap

Folge #2, Axel Prahl: Charismatiker des Alltags, Superstar der kleinen Gesten

“Das dollste Ding auf dem Planeten” » weiterlesen

 
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