Thema: focus

 

Alle 4 Artikel zum Thema focus auf medienlese.com:

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Ronnie Grob, 19. August 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. Interview mit Focus-Online-Chefredakteur Jochen Wegner
(meedia.de, Alexander Becker)
Jochen Wegner erzählt, dass es “Standard in den deutschen Nachrichtenredaktionen” ist, sich “eigene SEO-Experten” zu halten: “Gegen den Zukauf von Traffic ist nichts einzuwenden. Mich stört lediglich die oft eher verschämte Kommunikation in diesem Zusammenhang.” Ausserdem: “Helmut Markwort liest jeden Leserbrief.”

2. Interview mit TV-Journalist Ulrich Tilgner
(tagesanzeiger.ch, Philipp Mäder)
Ulrich Tilgner wird genötigt, über sein “versteinertes Gesicht” zu reden: “Dieser Gesichtsausdruck hat nichts mit meinem Beruf zu tun. Ich lache auch auf Kinderfotos nicht.” Zudem verrät er, wie man als Journalist in Krisengebieten am besten überlebt.

3. “Ein Blick hinter die Kulissen von Zattoo”
(infoweek.ch, Marcel Wüthrich)
Ein Hintergrundbericht über das P2P-TV Zattoo: “Zattoo hat das Potential, zum Inbegriff für Internetfernsehen zu werden und die Welt zu erobern.”

4. “Wir machen das Magazin nicht, weil grün ‘cool’ ist”
(persoenlich.com, Stefan Wyss)
Das deutsche Ivy wurde vom deutschen Verlag Burda am 25.07.2008 eingestellt, da “keine ausreichende wirtschaftliche Basis” vorhanden war - kein Grund für schweizer Verlage, mit nicht weniger als drei grünen Lifestyle-Magazinen ihr Glück zu versuchen. Ein Gespräch mit “ecoLife”-Chefredaktor Paul Stierli.

5. “Mona wird auf eBay verramscht”
(blick.ch, Peter Padrutt)
“Wer in diesen Tagen eBay anklickt, glaubt an ei­­nen Sonnenstich. SF verhökert Kram, den Mona Vetsch auf ihrer ‘Fernweh’-Reise ein­gekauft hat.” (Link: medienlese.com)

6. “Neger gesucht”
(spiegel.de, Petra Bornhöft)
“Ein Grüppchen Parlamentarier fühlte sich nicht genug hofiert auf der Dienstreise nach Amerika. Ihre Beschwerden sind ein Dokument der Peinlichkeit.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Archive offen:
Wissen ist mächtig

Ole Reißmann, 19. Januar 2008 um 12.45 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

Die Archive von Focus und Zeit stehen kostenlos im Netz, der Spiegel folgt im Frühjahr. Neben mehr Werbeplätzen schaffen sich die Verlage so auch ein höheres Ansehen: Ihre Inhalte werden durchsucht, verlinkt und zitiert.

Focus Bürger-King
Wissen, was wichtig war: Helmut Kohl, der Bürger-King (Focus 34/1994)

Die Texte aus 15 Jahren Focus sind im Archiv kostenlos abrufbar. Bilder und vor allem Infografiken, für deren inflationären Einsatz das Nachrichtenmagazin sich einen Ruf erworben hat, haben es nicht mit in die digitale Verfügbarkeit geschafft. Währenddessen kosten die Artikel in Datenbanken immer noch zwischen 1,37 und 2,60 Euro (siehe Tabelle).

Bei der New York Times stellte man fest, dass Besucher immer mehr über Suchmaschinen und Blogs direkt Zugriff auf einzelne Artikel suchten. Bis zum September 2007 führte das nur selten zum gewünschten Text, das Angebot der Zeitung versteckte sich hinter einem “pay wall”. Wer auf die Angebote zugreifen wollten, musste bezahlen.

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Helmut Markwort:
Es gibt nichts Gutes, außer Litotes

Klaus Jarchow, 5. Januar 2008 um 13.05 Uhr, 17 Kommentare Kommentare

Fingerfood für Mittelständler: Focus-Chefredakteur Helmut Markwort schreibt ein öffentliches Tagebuch. In seinem aktuellen Kommentar zur Prügel-Attacke auf einen Rentner in der Münchner U-Bahn spielt er virtuos mit den Fakten.

Helmut Markwort
Focus-Chef Helmut Markwort auf dem Münchner Mediengipfel ‘04 (Bild: Keystone)

“Auf jeder Feier begegnest du dem Meier!” - dieser Satz wäre für einen Betroffenen nicht gerade schmeichelhaft. “Keine Feier ohne Meier!” aber, das ist - ganz abgesehen vom werblicheren Schmiss - schon ein anderer Schuh: Aus Meier, dem Unvermeidlichen, wurde Meier, der Unverzichtbare. Verantwortlich dafür ist die ‘Litotes’ oder die ‘doppelte Verneinung’.

Allerdings kann diese Redepirouette auch eine ganze Menge Blödsinn anrichten, weil sie ‘wahre Verhältnisse’ durch ihre logische Kreisbewegung verwirrt, obwohl sie nach den zwei Negationen wieder auf dem gleichen Punkt zu landen scheint.

Hier ein konstruiertes Beispiel aus der spekulativen Geschichtsschreibung: “Ohne den Führer gäbe es keine demokratische Bundesrepublik”.

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Focus-Interview mit Douglas Leone

Ronnie Grob, 23. Mai 2007 um 18.38 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Zeitschrift Focus hat Douglas Leone von Sequoia Capital interviewt. Obwohl der kaum Interviews gibt.

Douglas Leone

Im aktuellen Focus (Nr. 21 vom 21.05.2007, leider nicht online verfügbar) ist gleich vor dem zurzeit in allen Medien obligaten Artikel über den “Zwitscher-Wahnsinn” Twitter (Grundaussage: So was Dummes, aber irgendwie machen es alle) ein lesenswertes Interview von Uwe Wolff mit Douglas M. Leone, seit 1988 Mitarbeiter von Sequoia Capital, dem Kapitalgeber von einigen ehemaligen Start-Ups und zwischenzeitlich bekannten Internet-Firmen (Google, Yahoo, YouTube, …).

Er erzählt, dass Sequoia pro Woche um die siebenhundert Businesspläne erhält. Von den vierzig, die er davon betreut, widme er fünfunddreissig davon zwischen zwei und fünf Minuten seiner Zeit. Ungefähr drei davon kriegten eine halbe Stunde und ungefähr zwei davon würden zu einem Gespräch eingeladen.

“Wir stecken wieder in einer grossen Blase” antwortet er auf die Frage, in welcher Phase denn die New Economy heute stecke. Diese Blase sei genausogross wie im Katastrophenjahr 1999 - für einen Venture Capitalist furchteinflössende Zeiten.

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