Thema: Fernsehen

 

Alle 175 Artikel zum Thema Fernsehen auf medienlese.com:

Peer-to-Peer-TV:
Fernsehen im Schwarm

Felix Disselhoff, 29. April 2008 um 14.29 Uhr, 17 Kommentare Kommentare

Soll ist ein großes Wort. Dem Internetfernsehen soll die Zukunft gehören. IPTV soll das alte Kabel ablösen. Internetfernsehen soll Umsatz bringen. medienlese.com nimmt die Angebote unter die Lupe und verrät, wie man die deutsche Bundesliga kostenlos sehen kann.

Wer kickt wo? (Fußballer von Keystone, Montage von uns)
Na, wo kicken sie denn? (Fußballer von Keystone, Montage von uns)

Die beste Freeware im Vergleich

» weiterlesen

Adobe Media Player:
Internetfernsehen, die Zehnte!?

Felix Disselhoff, 23. April 2008 um 10.03 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Nach Zattoo und dem latent gehypten Joost springt jetzt auch der Software-Riese Adobe mit eigenem P2P-Player ins Haifischbecken. Kleiner Fisch oder kapitaler Hecht?

Adobe Media Player
Adobe Media Player: Wieder mal die ganz große Lösung

Jetzt kann der Onliner dank Adobes firmeneigenener “Air”-Technologie Onlinefernsehen sogar offline sehen. “Air” ist Adobe Schnittstelle zwischen On- und Offline-Anwendungen. Software soll verstärkt online genutzt werden, aber auch bedienbar sein, wenn mal keine Verbindung besteht. Hier setzt “Air” an. Der Adobe Media Player selbst kommt gediegen und schön strukturiert daher. Ganz browsertypisch mit dem aktuellen Pfadangabe, Navigationspfeilen und einem Home-Button in der Oberzeile. Über Personal Videos kann eigener Content von der heimischen Festplatte zugefügt und im AMP angeschaut werden. Teilfinanziert wird der Service über kurze Werbeeinblendungen. Die gibt es allerdings bisher weder passend zum gewünschten Content noch in der Landessprache des Zuschauers.

» weiterlesen

Verschlüsselung bei Premiere:
Doppelt gemoppelt hackt sich besser

Wolf-Dieter Roth, 15. April 2008 um 9.30 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Premiere macht nun doch ernst: Das Verschlüsselungssystem NDS Videoguard von Murdoch wird für Satellitenausstrahlungen eingeführt. Aber nur zusätzlich, für neue Receiver.

PremiereUnter dem Titel “Kriminelle Hacker sehen schwarz” (ach nee, auf den Gedanken wär ich ja jetzt von alleine nie gekommen!) verkündet Premiere, im 2. Quartal 2008 nun doch das Verschlüsselungsverfahren NDS Videoguard der News Corporation von Rupert Murdoch für Satellitenabstrahlungen einzuführen. Allerdings nur zusätzlich:

» weiterlesen

Wie unabhängig ist die Tagesschau?

Ronnie Grob, 14. April 2008 um 10.58 Uhr, 17 Kommentare Kommentare

Der Medienwissenschaftler und -journalist Robin Meyer-Lucht dokumentiert in einem Video den Weg einer vom Berlin Institute eingelegten Rechtsaufsichtsbeschwerde gegen die Tagesschau der ARD vom 24. April 2007.

Robin Meyer-Lucht ist kein unbekannter Medienkritiker, wie es viele Blogger sind. Nein, er schreibt für Spiegel Online, für den Perlentaucher, für die Frankfurter Rundschau, für Cicero, für brand eins. Und er ist nicht nur Medienjournalist, sondern auch Medienwissenschaftler. Das Forschungs- und Beratungsinstitut Berlin Institute, dem er vorsteht, hat nun eine audiovisuelle Rechtsaufsichtsbeschwerde gegen die Sendung Tagesschau der ARD eingelegt. Hier das Video (12:40 Minuten, auch auf YouTube, Teil 1, Teil 2):

» weiterlesen

Dr. Who auf Pro Sieben:
Zurück aus der Zukunft

Wolf-Dieter Roth, 13. April 2008 um 8.13 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Neuauflage der britischen Fernsehserie Dr. Who wurde von Pro Sieben nach nur drei Ausstrahlungen mit je einer Doppelfolge sowie dem Piloten schnöde abgesetzt. Die Fans der skurrilen Kult-Serie waren empört, die Sendezeit suboptimal. Nun gibt Pro Sieben dem Doktor mit dem Telefonzellen-Raumschiff eine zweite Chance.

Dr. Who ist zurück auf Pro 7
Dr. Who ist ist zurück auf Pro Sieben: Nun sonntags statt samstags, Beginn: Heute! (Bild: Pro Sieben)

Pro Sieben macht sich zur Zeit bei den Science-Fiction-Fans nicht gerade beliebt: Die HD-Sender sind abgeschaltet, die “Geektown”-Serie “Eureka” wird nur in SD ausgestrahlt, aber immerhin mit allen 12 angesetzten Folgen. Der anderen Kult-SF-Serie “Dr. Who” hatte dieses Glück im Februar nicht: Nach nur drei Sendeterminen am 26. Januar und 2. Februar sowie dem Pilotflm eine Woche davor erhielt der charmante Doktor mit seinem Raumschiff mit Optik-Fehler bei Pro Sieben vorzeitiges Landeverbot!

» weiterlesen

Olympische Fackel in San Francisco:
Das chinesische PR-Paradox

Peter Sennhauser, 10. April 2008 um 9.35 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Die Stadtverwaltung in San Francisco hat den Olympischen Fackellauf “ohne Zwischenfälle” über die Bühne gebracht. Oder vielmehr an der Bühne vorbei: In einer Grotesken sondergleichen mied die Karawane, Haken schlagend, jegliches Publikum.

Mehr Cops als was anderes

Irgendwas ist ganz gewaltig schiefgelaufen, wenn eine PR-Aktion vom pompösen Ausmass des olympischen Fackellaufs das stundenlang wartende, mehrtausendköpfige Publikum meidet wie der Teufel das Weihwasser. Genau das ist gestern in San Francisco passiert. Die längst zum politischen Spiessrutenlauf für die chinesische Regierung verkommene und von offiziöser Seite der Handelspartner nur noch mit zusammengebissenen Zähnen geförderte Werbeaktion strebte nach möglichst wenig “Relations” zu jenem Teil der Öffentlichkeit, der in den Strassen seine Meinung kundtut – statt nur brav vor dem Fernseher zu hocken.

» weiterlesen

US-Wahlkampf im Netz:
«Politics at the speed of light»

Wolf-Dieter Roth, 8. April 2008 um 14.29 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Der US-Wahlkampf findet heute online statt: Im US-Konsulat in München erläuterten US-Vertreter und Professor Jeremy D. Meyer, Autor des Buchs «Wired Politics: Journalism and Governance», die Rolle von Blogs und Web 2.0 im Wahlkampf – und wie sie diesen verändert haben.

Professor Jeremy D. Meyer W.D.Roth
Professor Jeremy D. Meyer zeigt im Münchner US-Konsulat das “Vote Different”-Video gegen Hillary Clinton (Bild: W.D.Roth)

Eine kleine, unbedeutende Szene: Die Hymne der Vereinigten Staaten erklang - und Präsidentschaftskandidat Barack Obama legte seine Hand nicht aufs Herz. Es gibt unzählige Bilder vom singenden Obama mit handbehütetem Herzen - an diesem Tag im vergangenem September in Iowa ließ er die Hand unten. Dieses Bild wurde von konservativen Bloggern aufgegriffen: Obwohl es nicht verpflichtend ist, beim Singen der Nationalhymne die Hand aufs Herz zu legen, werteten sie Obamas Versäumnis als großen Fauxpas und fluteten das Internet mit Bildern und Videos des Ereignisses.

» weiterlesen

Tibet-Protest an der Golden Gate-Brücke:
Greenpeace-Methode, reaktiviert

Peter Sennhauser, 8. April 2008 um 0.15 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Mit einer generalstabsmässig geplanten Kletteraktion und zwei riesigen Bannern am Wahrzeichen von San Francisco haben Aktivisten gegen Chinas Tibet-Politik protestiert. Das dürfte sie eine Busse von 10′000 pro Mitglied des Teams kosten - ein Klacks im Verhältnis zur News-Sendezeit, die sie dafür kriegten. Das Greenpeace-Prinzip funktioniert noch immer - oder besser denn je.

Free Tibet Golden gate Brücke Protest in San Francisco
Die Tibet-Aktivisten holten sich mit ihrer Kletteraktion stundenlange Prime-Time mit Extraschaltungen aller TV-Stationen. (ABC 7 SF)

Das Motto der olympischen Spiele “Eine Welt, ein Traum” wandelt sich derzeit für die chinesische Führung in einen Albtraum. Nach den tumultuösen Szenen anlässlich der Fackelläufe in Paris und London haben Tibet-Aktivisten in San Francisco die Welt-Aufmerksamkeit ergattern können, noch bevor das olympische Feuer überhaupt an seinem einzigen Stopp in Nordamerika angelangt ist. Faszinierend daran ist, welch ungeteilte Aufmerksamkeit solche Aktionen fast vierzig Jahre nach den ersten Proteststunts der Greenpeace-Vorläuferorganisationen noch immer erhalten. Die Chronologie der Aktion liest sich wie eine Anleitung fürs PR-Stunts mit maximaler Ausbeute im Jahr 2008:

» weiterlesen

Das Joost-Drama

Ole Reißmann, 6. April 2008 um 12.44 Uhr, 10 Kommentare Kommentare

Warum das viel gepriesene Programm Zattoo nur Fernsehen von gestern ist und Joost allen Unkenrufen zum Trotz eine glorreiche Zukunft bevorsteht.

Candy Crib auf Joost
Candy Crib auf Joost: So sieht’s aus

Die Technik ist längst vorhanden. Flüssige Bilder in guter Auflösung über das Internet. Für Millionen von Zuschauern. Sendungen auf Abruf, “on demand”, mit Pausetaste. Sogar Live-Sendungen sind mittlerweile möglich. Seit einem Jahr existiert mit Joost eine hervorragende technische Plattform. Gratis, finanziert über Werbung (die sich, dem Internet sei Dank, sogar personalisieren ließe).

Allein bei den Programmbesitzern und Rechteverwaltern ist die freudige Kunde vom Fernsehen der Zukunft anscheinend immer noch nicht angekommen. Deswegen sieht das Joost-Programm auch noch reichlich pubertär aus: Sexy Clips, Cartoons, Musik. Statt auf die zuschauerfreundliche Peer-to-peer Lösung der Skype-Macher Niklas Zennström und Janus Friis setzen sie lieber auf eigene Entwicklungen, warten erstmal ab oder probieren höchstens Zattoo aus.

» weiterlesen

Der heisse Stuhl

Ronnie Grob, 29. März 2008 um 12.54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Talkgäste verunsichern? Erst befragen, wenn sie ordentlich Wein gebechert haben? Ein Rückblick auf den schmalen Grat zwischen journalistischem Mumpitz und frischem Fernsehformat.

Der heisse StuhlEs gibt Formate, die journalistisch so hart und unerbittlich wirken wollen, dass es fast schon lustig ist. Da wird ein Gast, der “in die Zange genommen” werden soll auf einen Stuhl gesetzt, der so heiss sein soll, dass es ihm ungemütlich wird. Oder der Fragende umrundet den Befragten so, dass dieser nicht mehr weiss, wo vorne und wo hinten ist.

“Explosiv - der heisse Stuhl” lief von 1989 bis 1994 auf RTLplus und tatsächlich, der Stuhl sieht aus wie ein Marterpfahl oder Scheiterhaufen, ein kalter, hoher Bau aus Stahl, an dem nur aus Gründen der Menschlichkeit noch ein paar Kissen angebracht wurden:

» weiterlesen

 
slug blogoscoop