TV-Formate:
Kanal global
Kein Mut, kein Geld, keine Ideen: Deutsche Fernsehmacher punkten selten mit eigenen Formaten. Kaum eine Sendung hat nicht ein amerikanisches oder britisches Vorbild - doch langsam ist alles kopiert, was Erfolg versprechen könnte. Kommt jetzt die televisionäre Emanzipation?
Eingekauft oder kopiert: Fernsehdeutschland sitzt vor einer Endlosschleife globaler TV-Formate. Sie heißen ?Wer wird Millionär?, ?Deutschland sucht den Superstar?, ?Germany`s Next Topmodel?, ?Big Brother?, ?Let`s Dance? oder ?Deal oder No Deal?.
Sie alle wurden nicht in Deutschland entwickelt. Ein Großteil der Formate kommt aus Großbritannien und den USA, dort wird kreativ geschaffen, erfunden, ausprobiert. Anschließend werden die Formate im Ausland vermarktet. Der Fernsehmarkt wird zunehmend globaler. Vorteil für die Einkäufer: Sie kaufen ein bewährtes Produkt, sie müssen nicht selber Geld in die Entwicklung stecken.
Global heißt aber nicht multikulturell. Und das ist das Erfolgsgeheimnis: Es geht in den Formaten um Entblößung und um knallharten Wettbewerb, weniger um kulturelle Gepflogenheiten.

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