Thema: Die Zeit

 

Alle 13 Artikel zum Thema Die Zeit auf medienlese.com:

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Ronnie Grob, 30. Oktober 2008 um 8.54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

1. “ZDF versendet eigene PR-Meldung im ‘heute journal’”
(cartaweb.de, Robin Meyer-Lucht)
“Wie glaubwürdig ist eine Sendeanstalt, in dessen Verwaltungs- und Fernsehrat über 40 Berufspolitiker sitzen, die ihre eigenen PR-Mitteilungen im heute journal versendet. Wer glaubt da noch, dass es bei anderen hauseigenen Begehrlichkeiten nicht ähnlich läuft. Seine Immunität gegenüber PR im Allgemeinen weist Journalismus am besten durch Immunität gegenüber überzogener PR aus dem eigenen Haus nach. Diesen Nachweis hat das ZDF hier leider versäumt.”

2. “Interview mit Bildblog-Mitbegründer Christoph Schultheis”
(medien-mittweida.de, Janka Soltes)
“Wir finanzieren uns über Werbung, auch wenn das auf den ersten Blick nicht immer so aussieht. Gerade die Vermarktung von Weblogs ist nach wie vor eine etwas schwierige Angelegenheit. Dazu kommt, dass wir mit unserem Thema BILD-Zeitung nicht unbedingt das aller beliebteste Werbeumfeld für jedes Produkt sind. Viele Unternehmen und Agenturen arbeiten mit Springer und BILD zusammen und manche sehen dadurch natürlich Schwierigkeiten, bei uns zu werben.”

3. Interview mit Peer Teuwsen
(werbewoche.ch, elk)
Der Verantwortliche für die neuen Schweiz-Seiten der Zeit im Gespräch: “In der Schweiz werden durchschnittlich nur etwa 7000 Exemplare pro Woche abgesetzt. Wenn man sich vor Augen hält, dass die ‘Zeit’ insgesamt eine Auflage von rund 470′000 Exemplaren aufweist, ist das unverständlich wenig. Man will aber auch die bisher etwas vernachlässigte Berichterstattung über die Schweiz verbessern. In der Vergangenheit war das Land oft nur im Zusammenhang mit den Banken in der ‘Zeit’.”

4. “Die Kunst des Interviews”
(lettre.de, Georg Stefan Troller)
“Auch der beschlagenste Fragesteller kann nur das herausholen, was er in sich selbst vorgebildet findet. Anderes bleibt ihm verschlossen. Und hat er noch nie von politischer Allmacht, sexueller Ausschweifung, mystischer Weisheit oder lebensgefährdenden Wagnissen geträumt, so sollte er lieber die Finger davon lassen. Weil er sonst unvermeidlich die stupidesten Fragen stellen wird, die ihm je einfielen, etwa: Wollten Sie schon als Kind Gewichtheber … Bundeskanzler … Masochist werden? Oder: Haben Sie noch Lebenspläne jetzt zum Ende Ihrer Karriere?”

5. “5th Grade Reporter Interviews Senator Joe Biden”
(youtube.com, Video, 5:55 Minuten)
Keiner zu klein, ein Reporter zu sein. Der Fünftklässler Damon Weaver befragt den demokratischen Vizepräsidentschaftskandidaten, Joe Biden.

6. “48 Stunden ohne TV”
(sat1.de, Video, 12:40 Minuten)
Ein erschütternder Report zeigt anhand der Familie Mantel auf, wie sehr wir alle einige abhängig geworden sind von Unterhaltungselektronik. Must-see!

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Die Zeit:
Nach Österreich auch Schweiz

Ole Reißmann, 27. Oktober 2008 um 14.44 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

Zwei Seiten extra: Die Zeit startet eine eigene Ausgabe für die Schweiz. In Österreich erscheint die Wochenzeitung schon seit drei Jahren regional angereichert – jetzt wird sie zum Drei-Länder-Blatt.

Die Wochenzeitung Die Zeit erscheint ab Dezember mit einer eigenen Schweiz-Ausgabe. Dafür wurde Peer Teuwsen als neuer Schweiz-Korrespondent von der Weltwoche geholt, wo er das Ressort Kultur und Wissenschaft verantwortete. Zwei Seiten Extra mit Schweizer Inhalten sollen Woche für Woche gefüllt werden – ganz so, wie es seit 2005 eine Zeit mit zwei Seiten speziell für Österreich gibt. In der Startphase soll Teuwsen von Zeit-Redakteur Urs Willmann unterstützt werden, schreibt kress.de. Demnach soll in der Schweiz-Ausgabe die spezielle Situation der Schweiz inmitten eines zusammenwachsenden Europas beleuchtet werden. In den letzten Jahren sei die Nische für eine liberale Zeitung in der Schweiz größer geworden, wird der Chefredakteur der Zeit, Giovanni di Lorenzo, zitiert.

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Zeit-Magazin intern:
Gaschke nervt Martenstein

Ronnie Grob, 16. Oktober 2008 um 13.09 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

Wie weit kann, darf, soll die Meinungsvielfalt innerhalb einer Publikation, eines Verlags gehen? Ein konkretes Beispiel aus dem Zeit-Magazin – und ein Plädoyer.

Wir haben die Frage kürzlich behandelt, als ein Kolumnist der Sonntagsausgabe einer schweizer Boulevardzeitung sich negativ über die Tagesausgabe äusserte. Doch sie ist nach wie vor ungeklärt. Wie weit sollen / dürfen sich Publizisten innerhalb einer Publikation uneinig sein? Darf ich, soll ich hier einen Beitrag schreiben, wie wenig mir der Artikel von Klaus Jarchow zur Finanzkrise gefallen hat?

Ich bin für Meinungspluralismus, aber was ist mit der Marke, die Blick, die medienlese.com oder die Zeit-Magazin heisst? Wird sie beschädigt durch interne Meinungsverschiedenheiten? Schwierig zu sagen. Versuchen wir es mit einem Beispiel. Die Akteure: Susanne Gaschke und Harald Martenstein, Journalisten für das Zeit-Magazin.

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Fundgrube Internet:
Journalisten entdecken das Netz

Klaus Jarchow, 28. Juli 2008 um 16.09 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Und sie bewegen sich doch aufeinander zu: Was uns der Fall Bankhofer über das Verhältnis zwischen Bloggern und Journalisten zeigt. Entsteht eine neue Arbeitsteilung?

Melisse: Nur echt ohne Klosterfrau (Bild iStockphoto.com)Eindeutig waren es zunächst einige Blogger, die – angelockt von der Bankhofer?schen Königs-Artischocke – einem strengen Melissenduft nachgingen und die konkreten Auswirkungen von Beraterverträgen mit Wort, Bild und YouTube illustrierten. Zu nennen sind hier vor allem drei Blogs – die Gesundheitsblogger der Stationären Aufnahme, Lanus Heul nicht - sag was! und das Gemeinschaftsblog für exitorientierte Unternehmensmeldungen namens BooCompany. Zu diesen Blogs, die untereinander zum Teil auch personell verflochten sind, kamen etliche andere Blogs hinzu, die wertvolle Kärrnerarbeit leisteten – ich nenne hier stellvertretend nur das Blog Plazeboalarm auf ScienceBlogs, wo man die Idee hatte, einfach mal in Apotheken zu gehen, um zu gucken, was man denn bekommt, wenn man nach der wirkungsmächtigen Klostermelisse des Herrn Bankhofer fragt.

So muss man sich die ‘Schwarmintelligenz’ der Blogosphäre in der Realität vorstellen:

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Return of the Blogs

Ole Reißmann, 16. Juni 2008 um 20.17 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Da sind sie wieder: Neon und Zeit feiern Weblogs in ihren aktuellen Ausgaben. Die Zeit mit einer Deutschlandkarte der Blogcharts, die Neon mit einer Bestenliste.

Das Zeit-Magazin Leben zeigt all jene Blogs aus den deutschen Blogcharts, die sich geographisch in Deutschland verorten lassen. Kaum überraschend: Viele erfolgreiche Blogs werden in großen Städten geschrieben, absoluter Spitzenreiter ist Berlin, die Hochburg der urbanen Penner und prekär Kreativen.

Von Deutschland in die weite Welt: In der Juli-Ausgabe des “Generationenblatts” Neon werden gleich die “55 besten Blogs der Welt” gepriesen. Obwohl: Die Favoriten der Neon-Redaktion kommen vor allem aus Deutschland (24), den USA (19) und Großbritannien (7). Außerdem mager vertreten sind Spanien, Schweden, Frankreich, Kanada, Österreich und Japan – die “55 besten Blogs der Welt” sind eine ganz schön deutsch-amerikanische Angelegenheit.

Drei Nickeligkeiten:

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Leserbriefe:
Mit Hass gekocht

Klaus Jarchow, 17. Mai 2008 um 10.58 Uhr, 21 Kommentare Kommentare

Wenn im Internet die Hasssuppe überkocht, werden gern die ‘Netizens’ und Blogger in Sippenhaft genommen – dabei sind es meist Kleinrentner und publizistische Gartenzwerge am Zaun zur Netzwelt. Ein offener Brief an Jens Jessen, Feuilleton-Chef der Zeit.

Also, Jens Jessen, ich sympathisierte damals mit Ihnen ja durchaus in der Sache, als Sie, immerhin Feuilletonchef der Zeit, sich nach dem Angriff auf einen Rentner in der Münchner U-Bahn einer Meute aufs Lynchmobben gestimmter Berufskollegen mit einer höchst abweichenden Meinung in den Weg stellten. Ob dieser Videokommentar allerdings klug war, ist eine zweite Frage.

Dass sich daraufhin eine Horde wildgewordener Kleinrentner bei Ihnen im Online-Forum austoben würde, das war abzusehen. Sie allerdings schoben die Verantwortung für deren Verbalinjurien ohne nähere Begründung den ‘Netizens’ zu, den eingeborenen Netzbewohnern also, und nicht jenen Kleingärtnern und Kleingeistern am Rande des Dschungels.

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Die Zeit erklärt das Internet:
Hass und Porno

Ole Reißmann, 14. Mai 2008 um 16.51 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

Wie das Internet Leben, Gesellschaft und Kultur verändert, zeigt Die Zeit in einer ausführlichen und differenzierten Serie. Die Erklärung ist umfassend – Links auf Hardcore-Pornoseiten inklusive.

Zeit-Internet-Spezial

Das ist Service: Die Zeit erklärt in ihrem Internet-Spezial nicht nur, wie das Internet so funktioniert und was das mit den Menschen macht, nicht nur soziale Netzwerke, Onlineshoppen und die ganze Bloggerei. Es wird nicht nur über islamfeindliche Seiten des blanken, menschenverachtenden Hasses und über kostenlose Hardcore-Pornoseiten geschrieben. Für den aufgeklärten Leser (und eben auch alle anderen) gibt es gleich noch die Links dazu. Denn hey, es ist das Internet, und Die Zeit hat verstanden, was da abgeht. Einen Link weglassen – das wäre ohnehin ein sinnloses Unterfangen. Google findet alles und die Jugend kennt sich eh aus.

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Relevanz-Firlefanz:
2482 Zeichen über Twitter

Ole Reißmann, 15. April 2008 um 8.49 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Twitter ist schon ein Jahr alt – ein Erdenjahr, kein Internet-Hunde-Dreifachjahrzehnt. Sogar die Zeit hat damals schon über Twitter geschrieben. Auf Zellstoff! Vor einem Jahr! Trotzdem glauben viele immer noch an eine bahnbrechende Netz-Revolution.

Der Newsfluss quillt über vor Twitter-Postings – man könnte glauben, dass hier etwas noch unbegreiflich wichtiges passiert. Dabei ist Twitter nicht das neue heiße Ding. Vor einem Jahr, am 19. April 2007, stand es schon in der gedruckten Zeit:

Der Erfolg basiert auf der schlichten Frage: »Was machst Du gerade?« Die kurzen Antworten, die aus aller Welt hereinströmen, verbreitet Twitter über das Internet und auf Wunsch auch per SMS.

Überhaupt die Zeit: Lange, bevor aus dem Springer-Hochhaus getwittert wurde, und lange, bevor die betriebsratsnahen Mopo-Sympathisanten-Insider damit wieder aufhören mussten, wurde der neue Chef von Zeit Online via Twitter bekannt. Hui! Aus der Redaktion der Welt Kompakt hingegen hieß es gestern Nacht zu später Stunde nur: “round midnight. time to go. see you tommorow. same time, same place, same channel. sleep well. stay safe.” Zielgruppengerechte Ansprache, denkt man.

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Ole Reißmann, 3. April 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Washington DC’s Newseum opens its doors
(Guardian, Alan Rusbridger)
Der Guardian war zu Besuch im gerade eröffneten Museum der Superlative: Umgerechnet 288 Millionen Euro hat das “Newseum” gekostet. Zu sehen gibt’s auf sieben Stockwerken die Geschichte der Presse, wie Medien heute hergestellt werden, Pressefreiheit weltweit und über 6000 Artefakte. Darunter auch ein Stück Berliner Mauer. Wachturm inklusive.

Nato startet medialen Gegenschlag
(taz, Torsten Landsberg)
“Während etwa die Taliban in flotten Propagandafilmchen mit Rapmusik und anderen westlichen Stilmitteln zum Mord an Ungläubigen aufrufen und ihre militärischen Erfolge preisen, war die mediale Außendarstellung der Westmächte bislang rückständig.”

Re:publica, 1: Haeusler Hilf!
(Tagesspiegel, Tim Klimes)
Anlässlich der Re:publica – wo sich die “deutschen Chefblogger” treffen – gibt es ein kleines Porträt von Spreeblick-Johnny im Berliner Tagesspiegel. “Nachdem Haeusler im ersten Schritt den Blogs Gehör verschaffte, will er sie im zweiten lukrativ machen. Noch sperren sich viele, sehen ihre publizistische Freiheit bedroht. Noch.”

Re:publica, 2: Publish or stay home
(wirres.net, Felix Schwenzel)
“die ganze veranstaltung wird live gestreamt, es werden in kürze alle panels und workshops als audio- oder video-aufzeichnungen herunter zu laden sein, fast alle bloggen, twittern, flickern, twittern, smsen ihre eindrücke, meinungen, fotos und filmchen ins internet oder sonstwohin. [...] wer kein gerät zum publizieren dabei hat, wird hier als behinderter angesehen. publish or stay home. oder so.”

Re:publica, 3: Web Side Story
(Delphine Hauen)
“Ganz schnell und dreckig (und vor allem unbearbeitet): Der Höhepunkt des Web Side Story Musicals der re:publica 08. Nie wieder MySpace.”

Alte Tante, neue Kleider
(Zeit Pressestelle)
Chefredakteur Giovanni di Lorenzo schreibt im Editorial: “Die Zeit stellt ihr Erscheinungsbild von heute an nicht auf dem Kopf, aber entwickelt es konsequent weiter. Mit einem Neuaufbau der Seiten und vielen neuen Kolumnen wollen Redaktion und Artdirektion die Leser vor allem besser durchs Blatt führen.” Wir bleiben dran!

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Medienblogcharts 2/08:
KoopTech neu dabei

Ole Reißmann, 3. März 2008 um 16.38 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

An jedem ersten Montag im Monat erscheinen hier die medienlese-Medienblogcharts: Die Top 50 der Medienblogs in deutscher Sprache.

Keine große Bewegung in den Medienblog-Charts: Sendungsbewusstsein und blattkritik.ch sind wieder unter den ersten 50, erstmals ist das Wissenschaftler-Projektblog KoopTech dabei - dafür sind die Zeit-Blogs vom Technorati-Radar verschwunden, Onkel Brumms Meckern, der Blogruf verschwindet, nachdem Falk Lüke schon Ende Oktober das Blog stillgelegt hatte, und das Ö-Blog ist auch nicht mit dabei. Die leichten Layout-Änderungen der Seite dürften dafür nicht verantwortlich sein, die Linkstruktur ist gleich geblieben.

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