Thema: David Foster Wallace

 

Alle 3 Artikel zum Thema David Foster Wallace auf medienlese.com:

6 vor 9:
Newsrooms, Rabatte, Neven DuMont

Ronnie Grob, 8. Januar 2009 um 8.54 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

1. “Die Top-100-Journalistenrabatte des Jahres 2008″
(pressekonditionen.de)
Journalisten! Greift zu, so lange es noch Rabatte gibt! Pressekonditionen.de präsentiert nach 2006 und 2007 “die 100 gefragtesten Rabatte des Jahres 2008″.

2. Interview mit Alfred Neven DuMont
(cicero.de, Constantin Magnis und Wolfram Weimer)
Auf die Frage, ob er vorhabe, vielleicht die WAZ-Gruppe zu schlucken, antwortet Verleger Alfred Neven DuMont (81): “Um Gottes willen! Mehr Zeitungen zu haben, macht einen nicht mehr so geil wie früher. Und ich für meinen Teil habe ausgesorgt. Mein letzter Wunsch gilt schon der Zeitung, der würde ich eine Zukunft wünschen.”

3. Das Negative kommt einfach positiver an
(weltwoche.ch, Kurt W. Zimmermann)
“In den letzten zwanzig Jahren habe ich eine Unmenge von kritischen Artikeln über Unternehmer und Politiker geschrieben. Öfter erwies sich die Kritik hinterher als unberechtigt. Niemand hat mir das je vorgehalten. Dieses Prinzip gilt generell. Risikovermeidung ist eine wesentliche Leitlinie des journalistischen Schaffens. Es ist kein Risiko, negative Erwartungen aufzubauen, weil dies später nicht zu Enttäuschungen führen kann. Nur positive Erwartungen können zu Enttäuschungen führen.”

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6 vor 9

Ronnie Grob, 17. September 2008 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

1. “Hat hier wer an der Meinung gedreht?”
(falter.at, Barbara Toth)
“Der Wahlkampf als sportliches Wettrennen, rund um den sich – wie im Sport – eine ganze Interpretationsindustrie aufbaut: Als ‘Horse race journalism’, ‘Pferderennenjournalismus’ wird diese Art von Berichterstattung in den USA bezeichnet, die sich lieber mit Umfragen, Beraterstäben und strategischen Winkelzügen der Kampagnen als mit deren Inhalten beschäftigt.”

2. “Der Feuilleton-Chef der Zeit schreibt sich in Rage”
(gegengift-verlag.de, Heribert Seifert)
“Jens Jessen, der Feuilletonchef der ZEIT, hat wieder zugeschlagen. In der Nummer 38 des Wochenblatts durfte er den oberen Teil der Aufmacherseite voll machen: ‘Jugend ohne Charakter‘ steht da vor einem wuchtigen Ausrufezeichen und kündigt eine ‘Polemik’ an, die sich gewaschen hat. (…) Wie kommt ein solcher Unfall auf die erste Seite des Blattes, das sich doch als intellektueller Nadelstreifen der Republik versteht?”

3. “Interpretation schlägt Information”
(taz.de, Bettina Gaus)
Bettina Gaus findet es nicht fair, dass Keith Olbermann und Chris Matthews von MSNBC “die Übertragungen der Fernsehdebatten zwischen den Präsidentschaftskandidaten nicht moderieren” dürfen, während Bill O’Reilly von Fox News “senden … und senden … und senden” darf. Die Lösung? “Wenn ich eine sachliche, umfassende Berichterstattung in den USA wünsche, dann schalte ich CNN ein, einen in Deutschland häufig gescholtenen Nachrichtensender.”

4. “Tuesdays with Rupert”
(vanityfair.com, Michael Wolff)
“The great fear about Rupert Murdoch, among journalists and proper liberals everywhere, beyond even his tabloidism and his right-wing politics, is that he acknowledges no rules. He does it, without mercy, his way.”

5. “Blogs und hohe Page Impressions?”
(basicthinking.de, Robert Basic)
Robert Basic erklärt den Zusammenhang zwischen Blogs und hohen Page Impressions - sozusagen in einem Satz.

6. “Roger Federers Genie”
(dasmagazin.ch, David Foster Wallace, 2006/2007)
In Gedenken an den grossartigen David Foster Wallace ein in deutsch übersetzter Text (Original der New York Times) über Roger Federer.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

R.I.P.:
David Foster Wallace tot

Ole Reißmann, 14. September 2008 um 10.55 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

David Foster Wallace (Steve Rhodes, CC-Lizenz)

Der amerikanische Autor David Foster Wallace hat sich am Freitagabend in seiner Wohnung selbst umgebracht, berichtet die LA Times. Seine Frau fand ihn demnach gegen halb zehn Uhr und verständigte die Polizei. Wallace wurde 46 Jahre alt. Neben Büchern, sein bekanntestes ist das epische “Infinite Jest”, schrieb er Essays und Texte für verschiedene Magazine. Kritiker bewunderten seine Kreativität und Energie, stellten ihn in eine Reihe mit Thomas Pynchon und John Irving. Eine Sammlung mit seinen Beobachtungen erschien 1997 unter dem Titel “A Supposedly Fun Thing I’ll Never Do Again”, das Buch trägt den Titel seiner legendären detailversessenen Reportage von einer Kreuzfahrt. Seit 2002 war Wallace am Pomona College und unterrichtete kreatives Schreiben.

 
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