Thema: David Bauer

 

Alle 4 Artikel zum Thema David Bauer auf medienlese.com:

Leserkommentare:
Das liebe Klickvieh

Ronnie Grob, 5. Januar 2009 um 11.39 Uhr, 35 Kommentare Kommentare

Kommunikation auf Augenhöhe oder geschlossene Anstalt? Die SonntagsZeitung über den “anonymen Mob”, über Kommentare auf Nachrichtenseiten.

Bin da, wer noch? (iStockphoto)

Bin da, wer noch? (iStockphoto)
Nichts als Ärger, nichts als Kosten – von außen betrachtet scheint Tamedia seine Leser mehr zu fürchten, als den in den letzten drei Monaten über 55 Prozent eingebrochenen Aktienkurs: “Der anonyme Mob” heisst darum der Artikel von David Bauer, der sich erneut sorgt um Menschen, die Publikationsmöglichkeiten im Internet nutzen. Bitterlich beklagen sich Peter Wälty, Chefredakteur des hinter mehreren Tamedia-Titeln stehenden Newsnetz (”Anonymität verleitet oft zu einem inakzeptablen, gehässigen Ton”) und David Bauer selbst:

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Amateure wehren sich:
Bla-Bla-Blogger gegen Goliath

Ronnie Grob, 3. November 2008 um 11.19 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

Zu wenig eigenständig, nicht genug Qualität: Die SonntagsZeitung ist enttäuscht von Schweizer Blogs. Das könnte daran liegen, dass es für bahnbrechende Geschichten Recherche, Zeit und damit Geld braucht.

(t_buchtele, CC-Lizenz)

Bla-Bla-Blogger? Die SonntagsZeitung ist enttäuscht von der Schweizer Blogosphäre – das ruft nach einer Antwort, nicht nur in unseren Kommentaren. Nehmen wir mal an, der Fünftligaverein FC Oberwil III spielt Fussball gegen den FC Basel. Auf der einen Seite Arbeiter und Angestellte, die nach einem harten Tag auf der Baustelle oder in der Fabrik sich abends einmal in der Woche vor dem Biertrinken zum Fussball treffen. Auf der anderen Seite Profifussballer, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben als zu trainieren, sich massieren zu lassen, Taktik zu büffeln und Autogramme zu geben. Würde es jemand wundern, wenn die Profis vom FC Basel die saubereren Pässe schlagen, konditionell besser drauf sind, das Spiel vielleicht zurecht gewinnen?

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6 vor 9

Ronnie Grob, 16. Juni 2008 um 8.54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Schwächen im Bildaufbau
(faz.net, Peter Körte)
“‘Tactical Cam’, ‘Ingoal Cam’, Hubschrauber über den Arenen: Mit einem beispiellosen technischen Aufwand versucht das Fernsehen, jeden Zentimeter der Europameisterschaft abzubilden. Trotz Bildersturms aus allen Lagen kommt es jedoch oft den entscheidenden Schritt zu spät.”

«Sie sehen selber» oder wozu Kommentatoren?
(tagesanzeiger.ch, Dario Venutti)
“Die Fussball-Kommentatoren im Schweizer Fernsehen haben sich von Experten entmündigen lassen und beschränken ihre Aufgabe darauf, Emotionen zu managen. Eine Kritik.”

Warum Jürgen Klopp der beste Kritiker ist
(welt.de, Peter Stützer)
“Fußballtrainer Jürgen Klopp hat gerade einen sehr guten Lauf. Dank seiner Natürlichkeit, Authentizität und seiner fundierten Kritiken überzeugt er als Kommentator bei der EM. Dank seiner unkomplizierten Art kommt er bei dem Publikum gut an. Das zeigen nun auch die Quoten beim ZDF.”

“Fotografie an sich ist mir egal”
(flaremag.de, Olivia Kühni und David Bauer)
World Press Photo Award-Gewinner Tim Hetherington im Interview: “Fotografie ist einfach. Man nimmt sich eine Kamera und zieht los.”

“Wir waren wie Kinder”
(tagesspiegel.de, Thomas Eckert und Joachim Huber)
Alt-68er Henryk M. Broder erzählt von früher. Wie es war bei den St. Pauli Nachrichten: “Unsere Arbeit bestand im Wesentlichen daraus, Geschichten ab- und umzuschreiben, die im Schweizer ‘Blick’ erschienen waren. Am liebsten Tiergeschichten, die wir ein bisschen aufhübschten. Außerdem habe ich das gemacht, was ich bis heute am liebsten mache: über mich selbst schreiben. Mein Chef war Stefan Aust, auch damals schon ein guter Blattmacher, begabt und autoritär.”

Ringier, de Weck und Zensur
(readyourlips.blogspot.com)
“Lips” fragt sich, warum auffällige Äusserlichkeiten von Verlegern und Journalisten nie Thema sind in den Medien.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Musikblog 78s wird Magazin:
Vorsicht, ein Trend geht um

Ole Reißmann, 21. Januar 2008 um 23.12 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

Das sympathische Musikblog von nebenan wird erwachsen: Neues Design, externer Werbevermarkter, mehr Autoren, Expansion bis zum Mars. Zum Start der neuen Seite haben wir 78s-Gründer David Bauer ausgefragt.

78s neu
Screenshot der neuen Seite: Zum Start am Dienstagmorgen ändern sich die Texte noch…

95.923 Seitenabrufe und 29.016 Besucher im Dezember. Macht durchschnittlich 936 Seitenbesucher pro Tag mit 3,3 Abrufen. Die Währung im Internet heißt Klicks, und die Macher der Schweizer Musikseite 78s zeigen uns zum Relaunch ihrer Seite stolz ihren Kontoauszug.

Seit Juni 2006 bloggt eine handvoll Musikfreunde auf 78s, drei Herausgeber und sechs freie Autoren schreiben über Musik mit Schwerpunkt Rock. 2759 Beiträge sind schon zusammengekommen. Mit dem neuen Layout, das eher einem Magazin ähnelt als einem klassischen Blog, rauschen die Beiträge künftig nicht einfach mehr nach unten weg. So können längere, aufwändigere und exklusive Geschichten prominent oben auf der Seite stehen, während kürzere Meldungen nach kürzerer Zeit durch neue ersetzt werden. Mehr Platz für Inhalte: In der nächsten Woche sollen gleich vier weitere Autoren dazustoßen.

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