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Die Rundfunkgebühren - wer hätte das gedacht? - steigen! Und zwar um 5,56%, von 17,03 auf 17,98 Euro im Monat für Fernsehen. Beim Radio wird von 5,52 auf 5,76 Euro im Monat erhöht. Dafür wird es aber weiter analog rauschen müssen.

Digitalradio-Vollversorgung ab 2009? Nein, das wurde gestrichen! (Bild: W.D.Roth)
Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat den höheren Finanzbedarf errechnet. Die KEF ist die Behörde, die zwischen dem Geld, das die GEZ eintreibt, und den Rundfunkanstalten steht und so deren Gebührenhunger bändigen soll. Dass sich die Politik ebenfalls in die Diskussion einschaltet, wie in der letzten Gebührenrunde geschehen, ist dagegen eigentlich nicht vorgesehen. Die Wirksamkeit der KEF als Gebührenbremse wird zwar gerne angezweifelt, doch hat sie schon öfters tatsächlich überzogene Pläne der Rundfunkanstalten gestoppt. 
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Das Fernsehen ist inzwischen flächendeckend digitalisiert, ob terrestrisch oder über Satellit. Beim Radio war man schon viel eher technisch bereit. Doch erst jetzt wird es ernst.

DAB-Kofferradio im 70er-Jahre-Retrodesign (Bild: W.D.Roth)
Das Radio gilt immer als der kleine Bruder des Fernsehens, denn es bringt weniger Gebühren, obwohl die Benutzungszeit in Minuten am Tag höher ist. Im Gegensatz zum Fernsehen, bei dem die Programmvielfalt den Zuschauer über Satellit auch ohne Analog-Abschaltungen in die digitale Empfangswelt lockte, konnte man sich beim Radio bislang nicht über die optimale Digitalisierung einigen. 
An der führt prinzipiell jedoch auch hier kein Weg vorbei: einerseits sind digitale Abstrahlungen kostengünstiger und mit höherer Übertragungsqualität realisierbar, andererseits ist es seitens der EU seit Jahren beschlossene Sache, dass die analogen Kanäle auch terrestrisch irgendwann abgeschaltet werden sollen. Allerdings sicher noch nicht im Jahr 2015, so wie ursprünglich geplant. Und die ARD will ja nun die Digitalisierung generell vorantreiben.
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