Thema: Crossmedia

 

Alle 7 Artikel zum Thema Crossmedia auf medienlese.com:

Folget der Box!

Ronnie Grob, 17. September 2008 um 14.40 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Öffentlich-rechtlich und einfallsreich geht nicht zusammen? Bei den Briten schon. Die BBC folgt für ein Jahr einem ISO-Container rund um die Welt.

Bisheriger Weg des ISO-Containers (Screenshot bbc.co.uk)

Was kann man erwarten, wenn man deutsche öffentlich-rechtliche TV-Sender einschaltet? Volksmusik. Seifenopern mit Product Placement. “Gesundheitsexperten” im ARD-Frühstücksfernsehen. Falsche Deutschland-Flaggen in der Tagesschau. Im schlimmsten Falle ist man gezwungen, Johannes B. Kerner und Oli Kahn zuzuhören.

Dass es auch anders geht, zeigt die BBC mit einem spannenden Projekt. Um das Thema Globalisierung und internationaler Handel zu beleuchten, folgt sie ein ganzes Jahr lang einem “nach ISO 668 genormten Großraumbehälter“, vulgo Schiffscontainer.

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Das Erfolgsgeheimnis von orf.at

Markus Kirchsteiger, 27. Mai 2008 um 11.38 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Am Design hat sich über die Jahre hinweg aber kaum etwas geändert – trotzdem bleibt das Portal des ORF unangefochtener Sieger in der Gunst der Internetuser. Was ist das Erfolgsgeheimnis von orf.at?

Screenshot ORF

Seit zehn Jahren veröffentlicht die österreichische Web-Analyse (ÖWA) die Reichweiten der am besten besuchten Onlinedienste Österreichs. Laut ÖWA surfen 40,1% der 4,57 Mio. Internetuser in Österreich orf.at an. Weit abgeschlagen folgen Krone.at (15,7%) und derstandard.at (14,9%).

Obwohl orf.at so erfolgreich ist, hat sich das Erscheinungsbild des Portals seit Jahren kaum geändert. Eyecatcher auf der Startseite sind immer noch rechteckige Bildchen mit weißen Headlines, die auf die Topstories verlinken. Darunter platziert sind Schlagzeilen aus verschiedenen Ressorts in schlichtem Design: schwarz und fett die Ressorts, weiß und unterstrichen die Headlines.

Was also ist das Erfolgsgeheimnis von orf.at? Sechs Thesen:

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Branchendienst:
Kontrollierte Umluft

Wolf-Dieter Roth, 24. Mai 2008 um 13.37 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Computer Reseller News gibt es nicht einfach am Kiosk – man muss sich erst als geeigneter Leser qualifizieren. Dafür soll es für die Werbekunden eine aufmerksame und erlesen Zielgruppe geben. “Controlled Circulation” heißt das Prinzip.

Lüfter im Rechner: Controlled Circulation? (Bild William Hook, Creative-Common-Lizenz)Speziell für Computerhändler gibt es das crossmediale Angebot Computer Reseller News. Wir waren zu Besuch bei dem Verlag CMP-WEKA vor den Toren Münchens im oberbayerischen Poing, um mehr über “Controlled Circulation” zu erfahren.

“1995 haben wir das Prinzip Controlled Circulation in den deutschen Markt erstmals eingeführt”, so Markus Reuter, Chefredakteur von Computer Reseller News (CRN), bei einer vom Bayerischen Journalistenverband organisierten Veranstaltung.

Zuvor gab es anstelle des coolen Anglizismus in Deutschland nur den altbackenen Begriff “Kennzifferzeitschrift”. Das Prinzip:

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Wie interaktiv sind Schweizer Medien?

Ole Reißmann, 8. Mai 2008 um 11.29 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Welche Möglichkeiten die Webseiten europäischer Medien im Internet nutzen untersucht ein Team rund um das britische Online Jornalism Blog. Aufgelistet werden interaktive Funktionen und moderne Webtechnologien.

Der “European News Interactivity Index” vergleicht die technischen Funktionen europäischer Nachrichten-Portale. Für jede Funktion (Kommentare, E-Mail, Bookmarking, Video, RSS und so weiter) gibt es einen Punkt. Untersucht wurden bisher Angebote aus elf Ländern. In der Schweiz führt der Tages-Anzeiger das Feld mit 13 interaktiven Funktionen an, gefolgt von 20 Minuten (12), Blick (9) und NZZ (8).

Die Ergebnisse können über eine Flash-Applikation angezeigt und verglichen werden:

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Livecast:
Alleskönner oder Spezialist?

Ole Reißmann, 3. März 2008 um 17.02 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Heute startet in Klink an der Müritz ein Modellseminar des Lokaljournalistenprogramms der Bundeszentrale für politische Bildung. Thema: “Erfolg auf allen Kanälen. Crossmedialer Lokalteil: Von neuen Lesern und einem Berufsbild im Wandel.”

Unser Gastautor Steffen Büffel (Fünf Thesen zu «Crossmedia») ist einer der Referenten auf dem Seminar und weist uns auf einen Livecast heute Abend hin: “Zum Einstieg gibt eine erste Gesprächsrunde, die sich mit dem Redakteur der Zukunft auseinandersetzt. Brauchen wir künftig den Alleskönner? Oder sind Spezialisten gefragt? Folker Quack von der Main-Post, Paul-Josef Raue von der Braunschweiger Zeitung und Dirk Lübke, Chefredakteur der Lahn-Dill-Zeitung diskutieren. Die Veranstaltung wird ab 20 Uhr über das Seminarblog live ins Netz übertrage

ute startet in Klink an der Müritz ein Modellseminar des Lokaljournalistenprogramms der Bundeszentrale für politische Bildung. Thema: “Erfolg auf allen Kanälen. Crossmedialer Lokalteil: Von neuen Lesern und einem Berufsbild im Wandel.”

Unser Gastautor Steffen Büffel (Fünf Thesen zu «Crossmedia») ist einer der Referenten auf dem Seminar und weist uns auf einen Livecast heute Abend hin: “Zum Einstieg gibt eine erste Gesprächsrunde, die sich mit dem Redakteur der Zukunft auseinandersetzt. Brauchen wir künftig den Alleskönner? Oder sind Spezialisten gefragt? Folker Quack von der Main-Post, Paul-Josef Raue von der Braunschweiger Zeitung und Dirk Lübke, Chefredakteur der Lahn-Dill-Zeitung diskutieren. Die Veranstaltung wird ab 20 Uhr über das Seminarblog live ins Netz übertragen.”

Die Zeitung der Zukunft:
Fünf Thesen zu «Crossmedia»

Gastautor, 28. Februar 2008 um 9.36 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Was steckt hinter dem Buzzword «Crossmedia»? Fünf Thesen von unserem Gastautor Steffen Büffel zur crossmedialen Zukunft des Qualitätsjournalismus.

Crossmedia (©iStockphoto.com/Alex Bond)
Wer ergänzt hier eigentlich wen? (©iStockphoto.com/Alex Bond)

«Crossmedia» avanciert nach «Multimedia» und «Online-Community» zum neuen Zauberwort in der Verlagsbranche. Dabei wird aber bisweilen kaum hinterfragt, was Crossmedia im Zusammenhang mit der Zukunft der Zeitung eigentlich heißen soll. Stattdessen wird es der Einfachheit halber im Stile der Floskel «Wie wir ja alle wissen» als Binsenweisheit dargestellt, dass die Zukunft des Journalismus crossmedial sei. Deswegen fünf Thesen mit Substanz:

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Ringier stellt crossmediales bossi auf Ende Jahr wieder ein

Ronnie Grob, 21. November 2007 um 17.03 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Das nur ein halbes Jahr alte Kochmagazin bossi von Ringier wird bereits wieder eingestellt. Es erschien sechsmal jährlich und hatte einen millionenteuren crossmedialen Ansatz.

bossi 2
Screenshot bossi.ch

Mit den Webaktivitäten des Ringier-Verlags ist es so eine Sache. Sie sind alle schweineteuer (in der Erstellung), nicht immer einfach zu bedienen - und in der Regel nicht besonders erfolgreich. Von Blick Online mal abgesehen - aber diese Website zehrt von der seit den Fünfziger Jahren aufgebauten Marke Blick, die wiederum seit Jahren verwässert wird.

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