Thema: Cash

 

Alle 5 Artikel zum Thema Cash auf medienlese.com:

medienlese.com am Kiosk:
Die Woche der Frauenzeitschriften

Ole Reißmann, 22. Oktober 2008 um 19.37 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Was tut sich auf dem Zeitschriften- und Zeitungsmarkt? Der medienlese.com-Überblick mit Stimmen zum Missy Magazin und jeder Menge Redesigns.

Die Suche nach der Nische: Auf Zeit Online schreibt Elisa Simantke von gescheiterten Versuchen, dem Segment der Frauenzeitschriften mit seinen knapp einhundert Ratgeber-Heften einen Titel mit Anspruch hinzuzufügen. So seien Allegra und Brigitte Young Miss gescheitert – zumindest in Heftform. Erfolgreiche Projekte wie das Indie-Pornoheft Jungsheft oder das Migrantinnen-Magazin Gazelle hätten zudem stark auf das Internet gesetzt – das Missy Magazin versucht es trotzdem. Kleine Auflage, kein Internet-Vorlauf. Leider schreibt Simantke nicht, ob sie das Heft schon untergehen sieht – oder warum eben gerade nicht.

Inhaltlich setzt sich Cordula Trapp mit dem Missy Magazin auseinander und schreibt auf Meedia:

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Cash Daily freut sich auf das «Ende der Anarchie im Internet»

Ronnie Grob, 22. Oktober 2007 um 12.46 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Wussten Sie, dass Surfende, die Videos auf Plattformen wie Youtube einstellen, Anarchisten sind? Ich nicht. Aber Cash Daily weiss es. Kein Wunder: Die Gratiszeitung informiert schliesslich “aktuell und prospektiv”.

Cash Daily Radar“Konzerne läuten Ende der Anarchie im Internet ein” - so lautet der Titel eines Texts auf Seite 3 (daily radar) der Ringier-Gratiszeitung Cash Daily von heute. Der Text ist online zwar lesbar, aber nicht ganz so einfach. Entweder lädt man sich die aktuelle Ausgabe im PDF-Format herunter oder man meldet sich für das Livepaper an.

In diesem kurzen Text steht aber, dass im Netz der Netze weitgehende Meinungsfreiheit herrscht und die geschäftlichen Möglichkeiten enorm sind.

Doch die Aufbruchszeiten sind offenbar vorbei. Neben immer mehr Gesetzen und Vorschriften wollen nun auch die grossen Medienkonzerne besonders “kreativen” Nutzern Grenzen setzen. Die Rede ist von Surfenden, die Videos auf Plattformen wie Youtube einstellen. Musik über Tauschforen freigeben, Bücher und Zeitschriften kopieren. Microsoft und Walt Disney sind bei der Aktion federführend. Ferner mit an Bord: die MTV-Mutter Viacom, NBC Universal, Fox, My Space, CBS und andere. Auf der Liste fehlt allerdings ein ganz Grosser der Branche: Google. Kein Wunder, denn der Suchmaschinen-Betreiber lebt nicht schlecht davon, Inhalte bereitzustellen, deren geistiges Eigentum bei Dritten liegt.

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Stefan Aust im letzten Cash

Ronnie Grob, 28. Juni 2007 um 18.16 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Stefan Aust, Chefredaktor des Spiegels, gibt der letzten Ausgabe von Cash ein Interview.

Zusammen mit der Zeitschrift Facts erschien heute auch die letzte Ausgabe der Wirtschaftszeitung Cash. Warum? Medienkritiker Kurt W. Zimmermann schrieb es für Abonennten der heutigen Weltwoche so:

Cash und Facts (…) machten seit Jahren keinen guten Journalismus mehr. Sie waren fad und öd geworden. Ihre Parallele ist, dass ihre Mutterhäuser absichtlich dafür gesorgt hatten, dass sie fad und öd wurden.

(…)

Cash wurde journalistisch domestiziert, verlor Unabhängigkeit und Biss und war nur noch fad und öd.

(…)

Facts wurde journalistisch domestiziert. Man verwechselte intern Seriosität mit Stinklangweiligkeit, zog dem Blatt die Zähne, und Facts war nur noch fad und öd.

In einer Kolumne die Wendung “fad und öd” viermal zu verwenden, könnte man entweder als Stilmittel oder als fad und öd auslegen, aber darum geht es gar nicht.

Stefan AustEs geht um den Chefredaktor des Spiegels, Stefan Aust, der für die letzte Ausgabe von Cash interviewt wird. Und erklärt, wie man erfolgreich ein Magazin macht.

Schon der Titel des Interviews sagt einiges: “Die Flucht aus dem Print ist eine Flucht aus dem Journalismus”.

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6 zum Tod von Facts und Cash

Ronnie Grob, 28. Juni 2007 um 9.34 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Das Aus für FACTS – die Meinungen
(facts.ch)
Heute werden FACTS und «Cash» zum letzten Mal ausgeliefert – was bedeutet das für den Recherchierjournalismus? 12 Antworten.

Abenteuer mit Sushi
(woz.ch, Susanne Zahnd)
Nicht, dass man dem Nachrichtenmagazin «Facts» auch nur eine halbe Träne nachweinen würde, aber dass diese Publikation per Ende Juni eingestellt wird, erfüllt einen auch nicht mit Jubel. Ist es doch ein weiteres Zeichen dafür, dass sich (nicht nur) Tamedia wenig dar­um kümmert, was Journalismus im Printbereich heute noch sein könnte.

Wogen bei Facts noch nicht geglättet
(werbewoche.ch)
Unter anderem mit einer Stellungnahme von Tamedia-Mediensprecher Christoph Zimmer.

Die Hexenküche
(handelsblatt.com, Hans-Peter Siebenhaar und Ewald Stein)
In der Schweiz erscheinen heute zwei Magazine sozusagen mit Trauerrand: Die Wirtschaftstitel ?Cash? und ?Facts? bringen ihre jeweils letzte Ausgabe unter die Leute. Die Verlage Ringier und Tamedia stellen diese Blätter ein. Sie lohnen sich offenbar nicht mehr.

Wenn der Sensenmann kommt
(werbewoche.ch, Josefa Haas)
Mit jeder Publikation, die eingeht, verschwindet auch eine spezielle Form des Journalismus.

«Cash»/«Facts»: Die einen feiern, die andern protestieren
(kleinreport.ch)
Die zeitgleiche Einstellung der Wochenpublikationen «Cash» (Ringier) und «Facts» (Tamedia) hat in den beiden Verlagshäusern zu höchst unterschiedlichen «Schlussbildern» auf der Medienbühne geführt. Während die «Cash»-Redaktion das letztmalige Erscheinen der Wirtschaftszeitung am Mittwoch mit einer Schifffahrt auf dem Zürichsee und einem Nachtessen in der Erlenbacher «Schönau» feierte, war bei den «Facts»-Kolleginnen und -Kollegen gleichzeitig Kampf und Protest an

href=”http://www.facts.ch/dyn/magazin/schweiz/766387.html”>Das Aus für FACTS – die Meinungen
(facts.ch)
Heute werden FACTS und «Cash» zum letzten Mal ausgeliefert – was bedeutet das für den Recherchierjournalismus? 12 Antworten.

Abenteuer mit Sushi
(woz.ch, Susanne Zahnd)
Nicht, dass man dem Nachrichtenmagazin «Facts» auch nur eine halbe Träne nachweinen würde, aber dass diese Publikation per Ende Juni eingestellt wird, erfüllt einen auch nicht mit Jubel. Ist es doch ein weiteres Zeichen dafür, dass sich (nicht nur) Tamedia wenig dar­um kümmert, was Journalismus im Printbereich heute noch sein könnte.

Wogen bei Facts noch nicht geglättet
(werbewoche.ch)
Unter anderem mit einer Stellungnahme von Tamedia-Mediensprecher Christoph Zimmer.

Die Hexenküche
(handelsblatt.com, Hans-Peter Siebenhaar und Ewald Stein)
In der Schweiz erscheinen heute zwei Magazine sozusagen mit Trauerrand: Die Wirtschaftstitel ?Cash? und ?Facts? bringen ihre jeweils letzte Ausgabe unter die Leute. Die Verlage Ringier und Tamedia stellen diese Blätter ein. Sie lohnen sich offenbar nicht mehr.

Wenn der Sensenmann kommt
(werbewoche.ch, Josefa Haas)
Mit jeder Publikation, die eingeht, verschwindet auch eine spezielle Form des Journalismus.

«Cash»/«Facts»: Die einen feiern, die andern protestieren
(kleinreport.ch)
Die zeitgleiche Einstellung der Wochenpublikationen «Cash» (Ringier) und «Facts» (Tamedia) hat in den beiden Verlagshäusern zu höchst unterschiedlichen «Schlussbildern» auf der Medienbühne geführt. Während die «Cash»-Redaktion das letztmalige Erscheinen der Wirtschaftszeitung am Mittwoch mit einer Schifffahrt auf dem Zürichsee und einem Nachtessen in der Erlenbacher «Schönau» feierte, war bei den «Facts»-Kolleginnen und -Kollegen gleichzeitig Kampf und Protest angesagt.

«Hier hat niemand ein internes Angebot» - Insidernews aus der CASH-Redaktion

Peter Hogenkamp, 31. Mai 2007 um 22.08 Uhr, 68 Kommentare Kommentare

Cash CashDaily 2007-05-31

Am Morgen um sieben war die Welt noch in Ordnung. “Hier arbeitet Ihr Geld am besten”, titelte das wie jeden Donnerstag seit 18 Jahren erschienene Wirtschaftsmagazin CASH, doch da hatte Verleger Michael Ringier schon entschieden, dass sein Geld in Zukunft anderswo arbeiten soll als in der CASH-Redaktion. CASH wird per Ende Juni eingestellt, es kommen gerade noch vier Ausgaben.

Die offizielle Lesart gemäss Pressemitteilung, Meldung auf cash.ch und dem am Abend versandten Sondernewsletter lautet: “Die CASH Gruppe setzt auf den digitalen Wachstumsmarkt.” Dieser Euphemismus erscheint selbst in Zeiten von “Freistellung”, “Fokussierung” und “Konsolidierung” etwas gar aufgesetzt, wenn man gerade das Flaggschiff der Gruppe versenkt, und auch der verschwurbelte Satz “Die CASH Gruppe konzentriert sich ab dem 1. Juli 2007 noch stärker auf den integrierten Multikanal-Ansatz und damit auf die Plattform CASH daily mit ihren digitalen Medien” schafft mehr Verwirrung als Klarheit. Einen Moment lang konnte man denken, CASH Daily müsse auch dran glauben, aber dies gilt offenbar auch als digitales Medium und bleibt. Beruhigend las sich zunächst der Satz: “Die 46 betroffenen Mitarbeiter sollen mehrheitlich in der CASH Gruppe und bei anderen Ringier Titeln weiterbeschäftigt werden.”

Naturgemäss hört sich alles ganz anders an, wenn man mit Noch-Cash-Redaktoren über ihre Sicht der Dinge spricht. » weiterlesen

 
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