Thema: Brand Eins

 

Alle 3 Artikel zum Thema Brand Eins auf medienlese.com:

6 vor 9

Ronnie Grob, 3. September 2008 um 8.54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

1. Die Chefredakteurin von brand eins im Interview
(meedia.de, Oliver Scheiner)
Gründerin und Chefredakteurin Gabriele Fischer: “Ich sehe zwar einige neue Titel im Zeitschriftenhandel, aber da ist nichts wirklich Neues dabei. Die sind alle nach dem Strickmuster ‘Der Weiße Hai Teil II’ gestrickt – alles Dritt- oder Viert-Verwertungen. Das sind für mich keine neuen Ideen.”

2. “Das neue Modebewußtsein der Magazine”
(taz.de, Tobias Rapp)
“Es gibt allen Grund zu der Annahme, dass langfristig nur zwei produktorientierte Kulturindustrien übrig bleiben werden. Kunst und Mode. Die Tonträger verschwinden. Sobald die Übertragungsgeschwindigkeiten und Speicherkapazitäten groß genug sind, wird die Filmindustrie in Schwierigkeiten kommen. Und mit dem ‘Kindle’ wird demnächst das erste elektronische Buch mit Massenappeal auf den Markt kommen. Bleiben Kunst und Mode.”

3. “Fernsehen spielt online fast keine Rolle”
(spiegel.de, Jan-Philipp Hein)
Fernsehkritiker David Harnasch alias B-Arbeiter sitzt mehrere Stunden an seinen Beiträgen, die wenige Minuten lang sind. Er soll einer der wenigen Fernsehkritiker sein, denn das Medium sei nicht mehr kritikwürdig.

4. “Die GEZ-Verschwendung mit Oliver Kahn”
(welt.de, Antje Hildebrandt)
“Kaum sind die Klagen über Gebührenverschwendung beim Zweiten Deutschen Fernsehen verstummt, bahnt sich neuer Ärger an: Für das Abschiedsspiel des ehemaligen Nationaltorhüters soll der Sender doppelt so viel wie für ein gemeines Spiel im Uefa-Cup gezahlt haben – und das, obwohl der eigentliche Star fehlte.”

5. “Blogger als Journalisten: Was ‘die Neuen’ können”
(medianet.at, Matthias G. Bernold)
“Dass die Blogger in die erlauchten Kreise der renommierten Medien eindringen konnten, hat auch mit deren Schwäche zu tun. Als der zweite Irakkrieg losbrach - ließen sich selbst hervorragende Zeitungen wie die New York Times in die Regierungspropaganda einspannen. Es waren unabhängige Blogger, die Widersprüchlichkeiten anprangerten.”

6. “Gutes Fernsehen erst nach Mitternacht?”
(ringfahndung.de)
“Jeder darf sich jetzt gerne selber fragen, wieso drei der vier Fernsehtipps des Hamburger Abendblattes von heute (Ausriss) nach Mitternacht beginnen!”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Der Gurkenlaster in der Tagesshow:
Satire und ‘ernsthafter’ Journalismus

Wolf-Dieter Roth, 4. Februar 2008 um 10.32 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Daniel Küblböck rammt in der Dämmerung ohne Zeugen einen Gurkenlaster; Martin Sonneborn entschuldigt sich vor laufenden Kameras bei den Georgiern für den Bruch des Hitler-Stalin-Pakts. Was davon ist eine wichtige Tagesnachricht und wieso? Brand Eins über das Geschäft mit Nachrichten, Wein, Filmen, Büchern und Urlaubsreisen.

Daniel Küblböck, Amy Winehouse, Paris Hilton
Daniel Küblböck, Amy Winhouse, Paris Hilton: Wo sind hier die News? (Bilder [M] cc:SlimK, cc:casasroger, cc:Illinois Entertainer)

Seit gestern stapeln sich E-Mails mit jeder Menge meist hämischer Kommentare in meiner Mailbox. Der Grund: Ein westdeutscher Rundfunksender kooperiert mit einer ebensolchen Zeitungsgruppe. Etwas, das eigentlich keine Sensation und schon länger absehbar war.

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Er hat keins.

Peter Sennhauser, 2. Juli 2007 um 0.17 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Steffan Heuer lebt in San Francisco. Er ist Wirtschafts- und Hightech-Korrespondent des Edel-Business-Magazins “Brandeins” (disclaimer: Er ist zudem ein Freund von mir).

Vor Wochen hat er - unter dem Titel “Die Schnittstelle” - einen äusserst klugen Text darüber verfasst, worin Apples Erfolgsgeheimnis besteht.

Das Fazit ist einfach und verdeutlicht sich derzeit auf unangenehme Weise: Apple ist erfolgreich, weil die Firma ihren Kunden die Freiheit wegnimmt. Denn Freiheit geht einher mit der Qual der Wahl, und wenns um Technik geht, wollen die Leute nicht wählen, sondern mit den Geräten arbeiten. Im Tausch gegen ihre Freiheit erhalten sie Geräte und Programme, die zwar weniger können als andere, aber dafür einfach funktionieren.

Dazu gibts derzeit im iPhone ein sehr prominentes Beispiel.

Also druckt das Schweizer “Magazin” aus eben diesem Anlass den Brandeins-Text in seiner aktuellen Ausgabe nach. Allerdings mit dem vielsagenden Titel “Ich habe was, was Du nicht hast”. Das trifft zwar nicht den Kern des Texts, aber den Kern des Hypes.

Amüsantes Detail:

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