Alle 2 Artikel zum Thema Börse Online auf medienlese.com:
Die Wirtschaftskrise kommt ungebremst in den Anzeigenabteilungen der Verlage an. Nachrichten über entlassene Mitarbeiter oder eingestellte Titel werden mittlerweile im Tagesrhythmus verkündet. Jetzt hat es auch die Park Avenue erwischt.
Keine wirtschaftliche Zukunft: Das nennt der Verlag Gruner und Jahr (G+J) als Grund für das Ende seines Gesellschaftsmagazins. Park Avenue war 2005 in Erwartung der deutschen Vanity Fair gestartet worden und schwankte - ähnlich wie das Konkurrenzmagazin - heftig zwischen biederem Klatsch und dem eigentlichen Anspruch des “Premiumsegments”.
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Börse online erschien erstmals 1987 und war ähnlich wie die leider mitten im Dotcom-Boom gemeuchelte PC-ONLiNE kein Online-Magazin - das WWW war ja 1987 noch gar nicht erfunden -, sondern ein gedrucktes Magazin, auch wenn man bereits im BTX präsent war. “Online” sollte lediglich die Zeitnähe zur Börse ausdrücken.

Stefanie Burgmaier, Chefredakteurin Börse online, mit Ulf Froitzheim, Bayerischer Journalistenverband (Bild: W.D.Roth)
Als das Internet sich dann allgemein verbreitete, baute man auch einen ersten Online-Auftritt, doch startet man erst jetzt richtig durch, so Chefredakteurin Stefanie Burgmaier. medienlese.com traf sie und ihr Team mit der wohl bekanntesten Rechercheurin des Magazins, Renate Daum, in München im Verlag zu einer Podiumsdiskussion anläßlich des 20-jährigen Bestehens des Magazins, die der Bayrische Jounalistenverband organisiert hatte. 
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