Thema: Blogosphäre

 

Alle 168 Artikel zum Thema Blogosphäre auf medienlese.com:

Blogmonitor.de:
Rivva Light

Ole Reißmann, 9. Oktober 2008 um 10.06 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Was ist los in der Blogosphäre? Die Seiten Blogmonitor und Rivva fassen die meist diskutierten Artikel zusammen – wir haben die beiden Seiten getestet.

Das beste aus allen Blogs auf einen Klick: Es gibt eine beliebte Seite, auf der die aktuell diskutierten Themen der deutschsprachigen Blogosphäre angezeigt werden. Automatisch krabbelt ein Programm durch das Netz und erstellt eine Übersicht. Die Rede ist von Rivva, einem sogenannten Memetracker.

Anfang des Monats ist mit dem Blogmonitor ein weiterer Memetracker gestartet. Dahinter steht die Media Ventures GmbH, zu der unter anderem auch Blogg.de und die überaus sympathische Personensuchmaschine Yasni gehört. Man könnte meinen, dass Blog-Monitoring im Auftrag von Firmen und PR-Büros ein einträgliches Geschäftsfeld sein könnte …

Bereits vor zweieinhalb Jahren hatte Nico Lumma das Projekt erstmals angekündigt, schreibt das Webmaster Blog. Eine gute Woche nach dem Start hat die Seite aber noch nicht an Fahrt aufgenommen: Weniger Funktionen und vor allem weniger Artikel lassen die Seite leer und langweilig erscheinen – Rivva Light. Wir haben uns die bisher karge Kopie angesehen und am 8. Oktober um 22.15 Uhr mit Rivva verglichen. Beginnen wir mit dem eigenen Anspruch, an dem sich die Seiten messen lassen müssen:

  • “Der Blogmonitor liefert eine aktuelle Zusammenfassung der meistdiskutierten deutschsprachigen Blogartikel.”
  • “Rivva versucht einen gewichteten Schlagzeilenüberblick über die deutschsprachige Blog- und Online-Medienlandschaft zu liefern.”

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Bottleplot:
“Hammer-Wein!”

Ole Reißmann, 6. Oktober 2008 um 14.26 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Endlich macht nicht nur das Wein trinken Spaß, sondern auch das Drumherum: Das Blog “Bottleplot” holt das Thema aus der staubigen Besserwisser-Ecke der Langweiler.

Warum sollte man jemandem zusehen, der Wein trinkt und dann über feine Zitronennoten und Säure-Attacken spricht? Ganz einfach: Weil es Spaß macht. Weil es ganz anders gehen kann, als man zunächst erwarten würde. Es ist nämlich überraschend, mit was für einer Energie Marlene Duffy in ihrem Videoblog “Bottleplot” Weine vorstellt.

Die ausgebildete Sommelière verbindet Web 2.0 und Wein: Zusätzlich zum Podcast gibt es eine Community, in der sich Weinfreunde austauschen können – und sich gegenseitig zu Verkostungen einladen können. Schließlich sei Wein, sagt Duffy, ein sehr kommunikatives Thema. Klar, dass die 33-Jährige auf einen Twitter-Account hat.

» Und so sieht es aus:

Sechsmal um den Blog:
Der wachsende Dschungel

Klaus Jarchow, 19. September 2008 um 16.55 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Markt, Sprache und Irland, Polemik und mehr - medienlese.com auf Entdeckungsreise in der Blogosphäre, auf der Suche nach den Früchten im Dschungel.

Auch diesmal gilt es, wieder einen weiten Bogen um die ‘üblichen Verdächtigen’ zu schlagen, um so die Vielfalt und die Möglichkeiten der deutschen Blogosphäre auszuloten, die immer mehr einem wachsenden Dschungel gleicht. Aber einem solchen aus Obstbäumen mit Früchten von hohem Nähr- oder zumindest doch Unterhaltungswert.

Kritik an der Marktwirtschaft in Zeiten der Bankenkrise? Das können doch nur diese ebenso unverantwortlichen wie retardierten ‘Linksblogger’ sein, die jetzt mal wieder ein wenig Wasser unter ihren eigentlich längst schon gestrandeten Kiel bekommen. - Nö, muss gar nicht sein: Da gibt es zum Beispiel das Weissgarnix-Blog, dessen Macher selbst höchst wirtschafts- und börsenaffin sind. Vielleicht malen sie ja deshalb die Zukunft derzeit schwarz in schwarz. Höchst unterhaltsam jedenfalls, wenn man ’schwarze Serien’ mag und mal etwas anderes als die interessierten Berufsoptimisten von der Financial Times lesen möchte. Informativer ist es noch dazu.

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Sechsmal um den Blog:
Kirchensumpf, ‘adult language’ und massive Phobien

Klaus Jarchow, 20. August 2008 um 12.29 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

medienlese.com auf Entdeckungsreise in der Blogosphäre, auf der Suche nach den Blogperlen.

Der rituelle Rundgang durch Blogville im Monat August: Ich bin immer wieder erstaunt, wie mühelos sich diese Rubrik doch füllt, wenn nicht nur gebannt auf die ‘Alphatiere’ starrt.

Weil mich jemand per Mail danach fragte: Mein Lieblings-Musikblog in deutscher Sprache ist und bleibt Slidetone - unter anderem deshalb, weil es dort eben nicht nur um Musik geht. Der Erzähler, selbst ein Saitenverbieger, wurde einst in CBGB-Wasser getauft, fiel dann wohl die Stooges hinunter und hat dementsprechend mit den Trällermiezen von MTV, mit dem glattgeschleckten Countrypolitan einer gleichgeschalteten Angestelltenkultur oder mit jeder Form von Deppen-Tekkno nicht das Geringste am Hut. Dafür aber gibt es eine beeindruckende Blogroll für weiterführende Expeditionen.

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Schon wieder:
Spiegel mit Steilvorlage

Ole Reißmann, 9. August 2008 um 18.23 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

“Macht Das Internet Doof?” steht auf dem Cover des neuen Spiegels. Eine gute Frage, die in ähnlicher Form The Atlantic schon gestellt hat. Die Antwort darauf ist weder einfach noch beruhigend.

Atlantic-Titel im Juli, Spiegel im August 2008
Atlantic-Titel im Juli, Spiegel im August 2008

Noch bevor der Spiegel überhaupt erschienen ist, geht es schon los. “Oh Gott, oh Gott, der neue Spiegel-Titel, um Gottes Willen”, twittert Sascha Lobo. Nachdem der Spiegel schon die deutsche Blogosphäre in die selbstverschuldeten Bedeutungslosigkeit geschrieben hat, ist der neue Titel schon jetzt ein Garant für größtmögliche Rezeption unter den Hobbyschreibern der Online-Welt. Allein die Frage wird für Unruhe und Unverständnis sorgen. Sauber setzt das Magazin den nächsten Aufreger ins Sommerloch.

Die Antwort gibt es für E-Paper-Kunden ab 22 Uhr im Internet. Für alle anderen Sonntag oder Montag. Gut möglich aber, dass es in eine ähnliche Richtung geht wie der Artikel von Nicholas Carr in The Atlantic. Den könnte man lesen, bevor man schon jetzt Schlimmes und Schlimmstes befürchtet. Die Laune aufs Netz kann einem danach allerdings erstmal vergehen.

Update: Auch sueddeutsche.de hat die auffallende Ähnlichkeit bemerkt – einen Tag später und mit auffallender Ähnlichkeit.

Journalist Markus Schneider:
Publiziert im Netz

Ronnie Grob, 2. August 2008 um 10.24 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Einer der lesenswertesten schweizer Wirtschaftsjournalisten erleidet zwei Hirnschläge. Um den Draht zu seinen Themen nicht zu verlieren, schreibt er ein Blog: “Neustart”.

Markus Schneider (Bild Dan Cermak)

Markus Schneider (Bild Dan Cermak)

Eigentlich erscheinen die Artikel von Markus Schneider, so kann man es auch auf seiner Homepage markusschneider.ch nachlesen, in der Weltwoche und der Bilanz. Allerdings datieren die letzten Einträge aus dem Spätsommer 2007. Dafür hat er seit April diesen Jahres ein eigenes Weblog. Schneider, der nicht nur Journalist, sondern zusammen mit Wendelin Hess und Beat Müller einer der Verleger von Echtzeit ist, einem Buchverlag aus Basel, lässt uns dazu in einem ersten Blogeintrag am 7. April 2008 wissen:

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Fundgrube Blogs:
Sauberer Themenklau

Klaus Jarchow, 30. Juli 2008 um 13.00 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

Zusammen sind sie stark: Wie alte Medien und Blogs miteinander auskommen können und eine neue Arbeitsteilung die Feindseligkeit zwischen Bloggern und Journalisten ersetzen kann.

Hier geht\'s raus (Bild Revers, Creative-Commons-Lizenz)Wie alte Medien bei der Themenfindung und Recherche von Blogs profitieren können, haben wir am Fall Bankhofer bereits gezeigt. Aber wie genau kann eine neue Arbeitsteilung in Zukunft funktionieren?

Vor allem altmediale Redaktionen bräuchten eine Zusatzfunktion, die sich als Watchblog in Gegenrichtung bezeichnen ließe. Sie würden nicht den Altmedien die eigenen Fehler aufs Brot schmieren, sondern in den Schwarm hinein beobachten – also vice versa zu dem, was üblicherweise als Watchblog bezeichnet wird. Als Beispiel hier einige derzeit unterbelichtete Themen, die in den Blogs zwar abgehandelt werden, die aber auf dem Redaktionsmarkt noch gar nicht recht vorhanden sind. Hier könnte jede Zeitung via Watchblog passende Anregungen aufgreifen – ob Frauenzeitschrift oder Politmagazin, ob Wirtschaftsdienst oder Tageszeitung – und sich mit Hilfe dieser Vorarbeit aus der Blogosphäre konturierter ‘profilieren’:

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Fundgrube Internet:
Journalisten entdecken das Netz

Klaus Jarchow, 28. Juli 2008 um 16.09 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Und sie bewegen sich doch aufeinander zu: Was uns der Fall Bankhofer über das Verhältnis zwischen Bloggern und Journalisten zeigt. Entsteht eine neue Arbeitsteilung?

Melisse: Nur echt ohne Klosterfrau (Bild iStockphoto.com)Eindeutig waren es zunächst einige Blogger, die – angelockt von der Bankhofer?schen Königs-Artischocke – einem strengen Melissenduft nachgingen und die konkreten Auswirkungen von Beraterverträgen mit Wort, Bild und YouTube illustrierten. Zu nennen sind hier vor allem drei Blogs – die Gesundheitsblogger der Stationären Aufnahme, Lanus Heul nicht - sag was! und das Gemeinschaftsblog für exitorientierte Unternehmensmeldungen namens BooCompany. Zu diesen Blogs, die untereinander zum Teil auch personell verflochten sind, kamen etliche andere Blogs hinzu, die wertvolle Kärrnerarbeit leisteten – ich nenne hier stellvertretend nur das Blog Plazeboalarm auf ScienceBlogs, wo man die Idee hatte, einfach mal in Apotheken zu gehen, um zu gucken, was man denn bekommt, wenn man nach der wirkungsmächtigen Klostermelisse des Herrn Bankhofer fragt.

So muss man sich die ‘Schwarmintelligenz’ der Blogosphäre in der Realität vorstellen:

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Langeweile garantiert:
Journalism Bloggers

Ole Reißmann, 25. Juli 2008 um 12.40 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Worüber bloggen Journalisten privat? Diese Frage will Journalism.me beantworten und versammelt schon jetzt 40 Feeds auf einer Seite – und es werden noch mehr.

Ärger mit dem Chef, eine geglückte Recherche, BBQ mit der Familie und Gedanken zur Zukunft der Zunft: Worüber Journalisten privat in ihren Blogs schreiben zeigt die Seite Journalism.me. Dort werden Überschriften und die ersten Sätze aus den automatisch ausgelieferten Feeds der Seiten aufgelistet – oder besser: aggregiert, wie es im Web 2.0 heißt. So sollen die bloggenden Journalisten sich untereinander kennenlernen und miteinander ins virtuelle Gespräch kommen. Hinter der amerikanischen Seite steht der Macher von AngryJournalists.com, Kiyoshi Martinez. In seinem Blog erklärt er die Aufnahmeregeln:

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Spiegel-Polemik:
Es ist doch zu albern!

Klaus Jarchow, 23. Juli 2008 um 17.23 Uhr, 18 Kommentare Kommentare

Schweinchen Schlau, jede Menge Journalisten und ein einsamer Medienforscher: Wir zeigen die 13 Hauptcharaktere des bitterbösen Spiegel-Artikels über die deutsche Blogosphäre.

Da verfasst ein missgelauntes Spiegel-Trio ein dreiseitiges Elaborat über die Armutsästhetik in den klapprigen Fischerhütten “deutscher Online-Schreiber”, vergleicht ihr proletarisches Ambiente mit den blankpolierten Glaspalästen deutscher Offline-Schreiber, aber auch mit den inkommensurablen Wolkenkratzern amerikanischer Spitzenblogger. Das Trio der Spiegleins stellt uns dann sogar einige dieser darbenden ‘Blogger’ in persona vor, die natürlich genau das nicht können sollen, was die professionellen Mitglieder der Journalistenzunft täglich so akkurat beherrschen - und am Ende erweist es sich, dass sämtliche Beteiligte in diesem redaktionellen Kasperltheater allesamt auch wiederum nur Journalisten gewesen sind. Kurzum: Bullenkrieg in Büttenwarder. Hier die Hauptdarsteller in der Reihenfolge ihres Auftretens:

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