Alle 22 Artikel zum Thema Blick auf medienlese.com:
Wie gestern und vorgestern erscheint auch im heutigen Blick ein redaktioneller Werbetext für Shell. Der Umfang des Texts bleibt gleich (eine Dreiviertelseite), doch diesmal zeichnet sich ein Redaktor dafür verantwortlich (Martin Prader), der auch gleich die Fotos von glücklichen Shell-Mitarbeitern und Shell-Kunden liefert. Im Impressum ist Martin Prader seltsamerweise nicht aufzufinden, auch wenn es nicht der erste Beitrag ist, den er für den Blick schreibt.
Im Text wird eine Shell-Mitarbeiterin zitiert:
Viele waren positiv überrascht und kauften sich extra noch einen BLICK.
Nun ja, wir wären auch sehr überrascht gewesen, wenn sie erzählt hätte, dass kaum jemand an der Aktion interessiert war und nicht ein Antragsformular ausgefüllt wurde.
Gestern, 24.10.2006, Seite 13, Blick-Wirtschaft:
“Benzinpreis-Knaller von BLICK und Shell”
Heute, 25.10.2006, Seite 11, Blick-Wirtschaft:
“Die grosse BLICK-Shell-Aktion”
So heissen die Titel zweier redaktioneller Beiträge im Blick, die weder als Publireportage noch als Anzeige gekennzeichnet sind. Es sind ganz einfach die beiden Hauptartikel der jeweiligen Tage im Ressort Wirtschaft. Beide Artikel sind reine Werbetexte mit den Protagonisten Shell, V-Power, V-Power-Diesel, Mc Donald’s und Snickers, es wird nichts auch nur ansatzweise kritisch behandelt.
Der Sinn der Aktion sei es, dem BLICK-Leser das Benzin an Shell-Tankstellen während 3 Tagen 10 Rappen billiger zu verkaufen. Das macht auf eine Tankfüllung um die 5 Franken Ersparnis, aber auch nur, wenn der Tank leer oder riesig ist. Bis der BLICK-Leser jedoch soweit ist, muss er eine genaue Anleitung befolgen, die ihm das Wirtschaftsressort der Zeitung erklärt:
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