Thema: Blick am Abend

 

Alle 6 Artikel zum Thema Blick am Abend auf medienlese.com:

Wochenrückblick Nr. 41

Ronnie Grob, 12. Oktober 2008 um 16.09 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Pleiten und Pannen: Bild empfahl isländische Bank, Blick am Abend bekommt Zahlen durcheinander und .ch muss Hauszustellung beenden – der medienlese.com-Rückblick auf die 41. Kalenderwoche.


“In fünf, sechs Jahren haben wir Tamedia in die Knie gezwungen”, zitierte Artur Vogel, Chefredakteur des Bunds (Tamedia) und bisher bekannt unter dem Namen Artur K. Vogel, einen Ausspruch von Sacha Wigdorovits von Ende 2007. Das ging so nicht auf. Stattdessen musste Wigdorovits, bisher treibende Kraft hinter der Gratiszeitung .ch, das Projekt zusammen mit der Aufgabe des einzigartigen und enorm teuren Verteilkonzepts verlassen. Die Investoren glauben dennoch weiterhin an das Projekt. Trotz Verlust des Alleinstellungsmerkmals der Zeitung soll an “an einer ausserordentlichen Generalversammlung das Aktienkapital von 10 auf 18 Millionen Franken” erhöht werden.

Auf tagesanzeiger.ch, der Website von Tamedias Tages-Anzeiger, heißt es dazu: “Werber haben ‘.ch’ schon abgeschrieben”. Das könnte sein, muss aber doch unter dem Gesichtspunkt gelesen werden, dass Tamedia mit News und 20 Minuten der grösste Konkurrent von .ch war und ist.

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Nach internem Memo:
Ringier-Mitarbeiter fürchten Newsroom

Ronnie Grob, 7. Oktober 2008 um 10.57 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

Eine Nachrichtenzentrale, sie alle zu binden: Der Ringier-Verlag richtet einen gemeinsamen Newsroom ein. Als erstes sollen die Blick-Redaktionen zusammengelegt werden. Ein internes Memo feiert das Vorhaben – doch die Mitarbeiter sind skeptisch.

Newsroom bei Axel Springer: Hier entstehen Welt und Berliner Morgenpost (Keystone)

Noch werden die verschiedenen Ausgaben von Ringiers Boulevard-Postille – Blick, SonntagsBlick, Blick Online und Blick am Abend – getrennt voneinander gemacht. Damit soll jetzt Schluss sein. Die Redakteure, die teilweise sogar schon im selben Raum sitzen, sollen künftig gemeinsam an den Blick-Ausgaben arbeiten. Ringier plant bis Januar 2010 einen “integrierten Newsroom” einzurichten. Nach dem Blick sollen auch die Wirtschafts-Gratiszeitung Cash Daily hinzukommen – und so weiter. Die Sonntagszeitung schrieb am 28. September, künftig müsse jeder Journalist für mindestens zwei Publikationen schreiben können. Auch persoenlich.com berichtete, am 28. und am 4. September.

» weiterlesen: Das interne Memo und die Reaktion der Journalisten

medienlese - der Wochenrückblick

Ronnie Grob, 8. Juni 2008 um 22.06 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Klassenkampf bei Ringier, Knüwer auf und ab, Personalrochaden.

Die Schweizer Boulevardzeitung Blick lancierte einen Gratisableger mit dem Namen Blick am Abend (getestet hier). Gefeiert wurde das im Mascotte, einem mittelgrossen Zürcher Club. Wie der Zürcher Presseverein berichtet, war das Mascotte aber nicht gross genug für die Redaktion des Blatts. Eintritt in den Club hatten nur “etwa sechs Leute des Leitungsteams der Zeitung” sowie externe Gäste und VIPs. Die Macher der Zeitung mussten ihren Erstling selbst feiern, woanders. Einige sprachen von einer “Zweiklassengesellschaft in der Redaktion”.
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Im Test (Teil 4):
Blick am Abend

Ronnie Grob, 6. Juni 2008 um 13.30 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Die Brombeere am Abend ist der Nachfolger der Abendzeitung heute und wird wohl den Schweizer Blick ins Gratiszeitalter überleiten. Wir testen Blick am Abend.

Blick am Abend: Die Frontseite

Im Test: Ausgabe 3 vom Mittwoch, 04.06.2008 (aufgelesen am Bahnhof in Basel).

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6 vor 9

Florian Steglich, 27. Mai 2008 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Mit Stauffenbergs Degen
(taz.de, Lydia Harder)
“Die “Junge Freiheit” fing als neurechte Studentenzeitung an. Heute stolpern bisweilen Politiker über das Berliner Wochenblatt. Ein Besuch in der umstrittensten Redaktion Deutschlands.”

“Die grossen Boulevardgeschichten werden auch bei uns vorkommen”
(persoenlich.com, David Vonplon)
“Am kommenden Montag erscheint erstmals der “Blick am Abend”. [...] Im Interview mit “persoenlich.com” sagt Chefredaktor Peter Röthlisberger, wie er das Abendblatt aus der Verlustzone hieven will und wie die Arbeitsteilung mit der Kaufzeitung “Blick” aussieht.”

“User Powered Journalism” – jetzt bei YouTube
(Upload-Magazin.de, Jan Tißler)
“Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich den Begriff ?User Powered Journalism? in die Runde geworfen, um einen dritten Weg zwischen dem klassischen Journalismus und den nutzergenerierten Inhalten des Web 2.0 aufzuzeigen. Dieser Tage startet YouTube nun ein Experiment, das als Beispiel dafür dienen kann”.

Die Spur der Scheine - Jakob Augstein kauft die Ost-West-Wochenzeitung ?Freitag?
(Tagesspiegel, Markus Ehrenberg und Christian Meier)
“Ob und wie Augstein das Blatt verändern will, ist noch nicht bekannt. Im Gespräch seien Ergänzungen zum bisherigen Profil, zum Beispiel im Internet. Eine Revolution steht beim ?Freitag? aber offenbar nicht bevor.”

Sometimes Crowds Aren’t That Wise
(readwriteweb.com, Josh Catone)
“[...] sometimes the wisdom of crowds approach is, well, kind of dumb. Now is probably a good time to revisit the rules for harnessing the wisdom of the crowds we published on this blog a year ago.”

Der kleine Quatsch
(Tagesspiegel, Bernd Gäbler)
“Es mangelt an Stil, Eleganz und vor allem an Demut. [...] Zum deprimierenden Befund nach einem Jahr gehört, dass sich Oliver Pocher auf keinem Gebiet nennenswert weiterentwickelt hat. Er macht nichts besser, aber das jetzt überall”.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Zwei Tageszeitungs-Neulinge an der Spitze von Ex-«heute»-in-spe

Peter Hogenkamp, 28. März 2008 um 17.32 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

Mit der Umbenennung in «Blick am Abend» am 2. Juni kommen die neuen Leute: Ringier hat am Nachmittag die Besetzung der Chefredaktion bekannt gegeben. Der grösste Schweizer Verlag, der stolz darauf ist, von einem Journalisten geführt zu werden, scheint dabei nicht unbedingt Wert darauf zu legen, dass die Schlüsselpositionen von Leuten mit Erfahrung in der betreffenden Disziplin besetzt werden.

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