Thema: Barack Obama

 

Alle 18 Artikel zum Thema Barack Obama auf medienlese.com:

6 vor 9:
Obama, Palin, BKA-Gesetz

Ronnie Grob, 13. November 2008 um 8.54 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

1. “Hurra-Journalismus”
(weltwoche.ch, Eugen Sorg)
“Wer die Berichterstattung über den US- Wahlkampf nüchtern mitverfolgte, wurde Zeuge eines erstaunlichen Vorgangs. Der Grossteil der Medien verschmolz zu einer Jubelgemeinde für Barack Obama. Solcherart Erscheinungen kennt man sonst nur noch aus innerasiatischen Ländern wie Usbekistan oder Turkmenistan, wo die Einheitsmeinung durch Schlägertrupps, Zensurbehörde und Kerker sichergestellt wird. In unseren Breitengraden vollzog sich die Transformation eines dem Geschäft der Aufklärung und Meinungsbildung verpflichteten Journalismus zum fahnenschwenkenden Fanclub freiwillig und freudig.”

2. “Sarah Palin in den Medien”
(faz.net, Matthias Rüb)
“Zum berüchtigten Kauf der Kleider für etwas mehr als 150.000 Dollar sagte Palin: ‘Das sind die Kleider des Republikanischen Nationalkomitees. Es sind nicht meine Kleider. Ich habe niemals jemanden gebeten, irgendetwas zu kaufen.’ Im Übrigen habe sie ihre öffentlichen Auftritte als Vizepräsidentschaftskandidatin am liebsten in ihren eigenen Kleidern bestritten, im Nachhinein bedaure sie, dass sie sich zu sehr den Vorgaben der Wahlkampfmanager unterworfen habe.”

3. “Faktenverdrehung beim Schweizer Fernsehen”
(peterwalt.ch)
“Da ist man selber Teil einer Sendung, breitet seinen Fall in aller Ausführlichkeit vor der Kamera aus, auch die intimsten Details, und muss verwundert merken: Der Service Public verdreht die Fakten aufs gröbste.”

4. “Die Trash-Invasion aus Deutschland”
(persoenlich.com, Roger Schawinski)
Roger Schawinski ist ein begabter Krawallblogger! Er ärgert sich über den Trend, dass viele schweizer Eventmanager, denen das Selbstvertrauen fehlt, Moderatoren aus Deutschland einfliegen, um ihre provinziellen Veranstaltungen aufzupeppen. So zum Beispiel “Sonya Kraus, die sich seit Jahren ausschliesslich aufgrund ihres einzigen erkennbaren Assets, eines pausenlos penetrant in die Kamera gehängten Dekolletés”, profiliert habe. “Als einer, der das deutsche Fernsehen von ganz innen studieren konnte”, sagt er: “Wir sollten uns nicht kleiner machen als wir sind.”

5. “Schmerzhafte Trennung vom Papier”
(zeit.de, Silke Tittel)
“US-Zeitungen hoffen auf eine bessere Zukunft im Internet, denn die Print-Auflagen sinken. Zwei namhafte Blätter verabschieden sich jetzt vom gedruckten Wort.”

6. “Wenig Schutz für ‘Deep Throat’”
(sueddeutsche.de, Hans Leyendecker)
“Mehr als 30 Jahre blieb geheim, wer die Watergate-Affäre aufdecken half. Hätte es in den USA ein BKA-Gesetz gegeben, hätten Bob Woodward und Carl Bernstein ihren Informanten kaum schützen können.”

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Zeitungen weltweit:
Obama novi predsjednik

Ole Reißmann, 5. November 2008 um 20.40 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Wir zeigen Zeitungen aus Bosnien, Chile, Costa Rica, Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Kenia, Kroatien, Niederlande, Pakistan, Schweden, Spanien, Südafrika, Türkei, USA und Zypern zur Wahl von Barack Obama.

Präsident Obama:
Entscheidende Nacht

Ole Reißmann, 5. November 2008 um 12.05 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

“Obama” – so einfach macht gerade die Website der New York Times auf. Auch auf der druckfrischen Print-Ausgabe, die einem CNN-Reporter in die Livesendung gereicht wird, prangt nur dieser eine Name. Unmittelbar vor 5 Uhr heute Morgen verkündete CNN, dass Barack Obama der 44. Präsident der Vereinigten Staaten wird. Und noch ein anderer Gewinner steht fest: Das Medienportal Meedia kürt das Online-Portal mit der besten Berichterstattung in der Wahlnacht.

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Fotoreportage:
Vanity Fair zeigt Obamas Wahlkampf

Ole Reißmann, 30. Oktober 2008 um 18.21 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Eine kleine Auswahl der Obama-Fotos von Callie Shell, über die wir vor einer Woche berichtet haben, findet sich in der aktuellen Ausgabe der Vanity Fair. “Am Ziel einer langen Reise” heißt die Fotostrecke über den wahlkämpfenden Senator aus Illinois. Leider sind die schriftlichen Anmerkungen von Times-Fotografin Callie Shell nicht einfach übersetzt worden, stattdessen werden grundsätzlichere Fakten zu Obamas Wahlkampf erzählt. Auch mein Lieblingsbild – Barack Obama räumt nach einer Veranstaltung in einem kleinen Eisladen in Iowa selber auf – hat es leider nicht in die Vanity Fair geschafft. Wer Englisch kann, sollte die “echte” Callie Shell auf der Seite Digital Journalist ansehen und lesen:

US-Wahl:
Eine Frage der Perspektive

Ole Reißmann, 28. Oktober 2008 um 17.52 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

McCain oder Obama – wer liegt vorne? Was derzeit in den Medien, in Blogs und auf Twitter passiert, wie die aktuellen Umfragen aussehen und welche Staaten an welche Partei gehen, zeigt die Website Perspctv.

In sieben Tagen ist es soweit: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten. McCain oder Obama – ein knappes Rennen, auch wenn viele Medien sich bereits für den Kandidat der Demokraten ausgesprochen haben und Umfragen derzeit auf einen Sieg für Obama hindeuten. Eine Website visualisiert die Internet-Aktivitäten rund um die beiden Kandidaten. Wie oft wird McCain in den Nachrichten genannt? Wieviele Blog-Einträge befassen sich mit Obama? Wer führt in den aktuellen Umfragen? Die Seite Perspectv sammelt Unmengen an Daten und zeigt sie übersichtlich an.

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6 vor 9

Ronnie Grob, 28. Oktober 2008 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

1. “Experten”
(coffeeandtv.de, Lukas)
“Braucht ein Journalist ein Statement zum Thema Blogs oder Internet, wendet er sich an Stefan Niggemeier. Der darf auch beim Thema ‘Medien allgemein’ ran, aber nur, solange seine Meinung nicht der Linie des Journalisten zu widersprechen droht - sonst ist Jo Groebel dran.”

2. “Deutsche Nachrichtenagentur sieht schwarz für die Schweiz”
(tagesanzeiger.ch, Olivia Kühni)
“Die Turbulenzen an den Finanzmärkten würden die Akteure an den Schweizer Bankenplätzen erheblich ins Schwitzen bringen, so die DPA. ‘Sogar Verhältnisse wie in Island, wo der Staat kurz vor dem Bankrott steht, werden unter Experten für die Eidgenossenschaft nicht mehr wie bisher entrüstet ausgeschlossen, sollte sich die Lage weiter verschlechtern.’ Namentlich genannt werden in dem Text keine Experten, die diese Meinung tatsächlich öffentlich vertreten.”

3. “Immer sind die Medien schuld”
(taz.de, Bernd Pickert)
Bernd Pickert verteidigt die linksliberalen Medien, die den Kandidat Obama befürworten. “Wie müssten denn Medien beschaffen sein, die diesem McCain-Wahlkampf positives abgewinnen könnten?”

4. “Linke Presse, rote Zahlen”
(jungle-world.com, Catrin Dingler)
“Ein Gesetz der italienischen Regierung sieht drastische Kürzungen der Subventio­nen für das Verlagswesen vor. Insbeson­dere linke Tageszeitungen wären davon be­troffen. Der größten, il manifesto, droht zum Ende des Jahres das Aus.”

5. “Nur ein Diskurs kann uns retten”
(michael-klonovsky.de)
“Der Starnberger Emeritus Jürgen Habermas gilt als der bedeutendste deutsche Sozialphilosoph der Gegenwart. Warum eigentlich?” (”Bestellt, bezahlt und bislang ungedruckt von der Weltwoche, Zürich”)

6. Obama, Obama, Obama
(woerterberg.de)
Eine Trilogie der Google-Suche zu Obama: Obama war, Obama soll, Obama wird.

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Clips für Obama:
Simpson und Wassup

Ole Reißmann, 27. Oktober 2008 um 15.44 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Wahlkampf auf YouTube: Homer Simpson geht zur Wahl - und muss die Wahlkabine für Rollstuhlfahrer benutzen, weil er mit seiner Bierplautze nicht in die anderen Kabinen passt. Was dort passiert, ist eine beißende Kritik an den eingesetzten Wahlcomputern, dem Albtraum vieler Bürgerrechtler. Noch besser ist ein Clip, der die Werbespots der amerikanischen Plörrbier-Marke Budweiser zitiert. In den Bud-Werbungen grunzt sich eine Gruppe Kumpels mit dem Wort “Wassup?” an, “Was geht?”. In der neuen Version fragen sich wieder ein paar Kumpels, was eigentlich geht …

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6 vor 9

Ronnie Grob, 24. Oktober 2008 um 8.54 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

1. “Das ZDF hat’s nicht begriffen”
(stefan-niggemeier.de)
“Es ist entlarvend, dass das ZDF den unfairen Kritiker Reich-Ranicki für seine ahnungslose Pauschalkritik mit einer Sendung belohnte, die Kritikerin Heidenreich für ihre begründete Pauschalkritik aber bestrafte, indem es ihr die Sendung wegnahm.”

2. “Das Prinzip Gottschalk”
(sz-magazin.sueddeutsche.de, Tobias Kniebe)
“Deutschlands unersättlichster Opportunist”, Thomas Gottschalk: “Nein, ein lebensfähiges Modell für das Älterwerden von deutschen Fernsehlegenden scheint noch nicht gefunden zu sein, und für Gottschalk könnte dieser Prozess, wenn die Locken endgültig zu dünn werden und die ’schrillen’ Klamotten um seine Glieder schlackern, noch hart werden.”

3. “‘Mopo’-Chefs machten Geschäft mit Osmani”
(abendblatt.de, Gita Ekberg und Matthias Rebaschus)
“Josef Depenbrock und Hans Barlach kauften Immobilie am Hafenrand im Wert von rund zehn Millionen Euro.”

4. “Die Fernsehauswanderer”
(freitag.de, Helmut Merschmann)
“Um an gutes Fernsehen zu gelangen, muss man noch verschlungenere Wege antreten. Durch den Sohn eines Schwagers einer entfernt Bekannten werden mir gelegentlich amerikanische Fernsehserien zugespielt. Sie stammen aus dem Internet.”

5. “Politischer Kampf als Wellnessprogramm”
(dradio.de, Michael Klonovsky)
Michael Klonovsky, Chef vom Dienst bei Fokus, glaubt, “ein Gutteil des vermeintlichen Kampfes gegen ‘rechts’” sei “nichts weiter als ein seelisches Wellnessprogramm für seine Betreiber”: “Die meisten, die sich dabei hervortun, haben ja noch nie einen Rechten, geschweige einen veritablen Neonazi gesehen. Das Risiko, sich bei diesem Kampf eine Beule zu holen, tendiert also erfreulich gegen Null, während die Lorbeeren garantiert sind.”

6. “Most Voters Say News Media Wants Obama to Win”
(pewresearch.org)
Nicht nur Spiegel Online - auch die amerikanischen Medien lieben den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama überdurchschnittlich und möchten, dass er gewinnt. So sehen es jedenfalls die Wähler.

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Callie-Shell-Fotos:
Superstar Obama

Ole Reißmann, 22. Oktober 2008 um 18.37 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Unterwegs mit Barack Obama: Die Fotografin Callie Shell begleitet den Präsidentschaftskandidaten seit mehr als zwei Jahren. Mit ihren Fotos gewährt sie intime Einblicke in den Wahlkampf des Polit-Superstars.

Obama in North Carolina (Keystone)

Eigentlich war sie vom Nachrichtenmagazin Time losgeschickt worden, um John Kerry zu fotografieren. Der war damals, vor vier Jahren, der Präsidentschaftskandidat der Demokraten. Auf den Bildern, die sie ihrem Redakteur schickte, war aber eine andere Person weitaus häufiger zu sehen. Sie hatte jemanden getroffen – und wusste: Der wird noch einmal wichtig werden. Auf den Fotos: Barack Obama. In den vergangenen zwei Jahren war Callie Shell mit Obama unterwegs und hat ihn auf seinen Wahlkampfreisen fotografiert. Eine Auswahl der Bilder gibt es auf The Digital Journalist zu sehen. Ihnen ist anzusehen, dass Callie Shell seit zwei Jahren mit Obama unterwegs ist – so gelingen intime Aufnahmen in privaten Situationen. Ergänzt werden die Bilder von ausführlichen Kommentaren.

Cover-Kunst:
Esel und Elefant

Ole Reißmann, 10. Oktober 2008 um 17.00 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Esel und Elefant bieten sich auf der aktuellen Ausgabe des amerikanischen Magazins The New Yorker die Stirn – die beiden Maskottchen der beiden großen Parteien könnten einem Kinderbuch entsprungen sein.

Über Magazin-Cover haben wir in den vergangenen Tagen anlässlich der Auszeichnung Cover des Jahres in den Vereinigten Staaten. Schon wieder geht es um Magazin-Cover, und schon wieder geht es um ein Cover des New Yorkers – nicht zu verwechseln mit dem New York-Magazin, ersteres wurde einmal ausgezeichnet, letzteres gleich viermal. Während das New York-Magazin gerne mit bearbeiteten Fotos aufmacht, sind auf der Titelseite des New Yorkers Kunstwerke und Cartoons zu sehen, die für jede Ausgabe extra angefertigt werden.

Ein besonders schönes Exemplar ist die aktuelle Ausgabe mit den Maskottchen der demokratischen- und republikanischen Partei, Esel und Elefant. Gezeichnet hat sie der Kinderbuch-Illustrator Bob Staake – am Computer. Wie aus ein paar geometrischen Formen mit einem uralten Grafikprogramm ein New Yorker-Cover wird, zeigt er im Making-of-Video.

» Video nach dem Klick:

 
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