Thema: Anja-Tanjas

 

Alle 3 Artikel zum Thema Anja-Tanjas auf medienlese.com:

Berufsbild:
Presseverschweiger

Klaus Jarchow, 25. November 2008 um 11.44 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

Eigentlich sollen sie mit der Presse sprechen – eigentlich, denn immer öfter verweigern sich die Ansprechpartner: Ein Besuch auf Deutschlands Pressebaustellen.

Fußballchef Theo Zwanziger: Wie auch immer das ausgehen mag (Keystone)

Oh ja - ich weiß sehr wohl was in den PR-Lehrgängen von ‘Transparenz’, ‘Dialogbereitschaft’ und ‘kommunikativen Prozessen’ gesäuselt wird. Und manch eine Tanja Anja mit ihren schönen blauen Augen mag das sogar glauben. Die Wirklichkeit sieht doch ein wenig anders aus als im Code d’Athènes ausgemalt. Beispielhaft ist vielleicht diese Odyssee, die der taz-Schreiber Felix Werdermann hinter sich hat. Das Vordringen zum heilgen Gral der Transparenz im PR-Gewerbe erinnert mich hier doch mehr an die Mission eines Sturmtrupps im Ersten Weltkrieg, der hinter den Stacheldrahtverhau der feindlichen Linien zu gelangen trachtet:
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Zoff in den Wahrheitsschmieden:
Wen der PR-Dackel verbellt …

Klaus Jarchow, 16. Oktober 2008 um 12.03 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

In Deutschlands Wahrheitsindustrie kläffen die Wachhunde immer noch aus Leibeskräften. Zur Vorgeschichte: Vor einiger Zeit hatte der Münsteraner Kommunikationsprofessor und Konstruktivist Klaus Merten auf einer Fachtagung des Weißwäscher-Gewerbes verkündet, dass alle Kommunikation der Erzeugung von Wirklichkeiten diene und dass sie insofern auch niemals wahrheitsdienlich sein könne, weil die Wahrheit notwendigerweise immer eine Kategorie des Lügners sei - womit er bloß den Systemtheoretiker Heinz von Foerster paraphrasierte. Merten vertrat damit gewissermaßen die forschungstheoretisch avancierte Position in der Kommunikationstheorie, die von ihren Anhängern schon ein wenig mehr Gehirnschmalz verlangt. Jetzt hat dieser Professor Merten dafür nachträglich von den lernunwilligen Verbandsfürsten eine kräftige Watschen erhalten:

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Zoff bei Tanja-Anjas:
Lügen haben lange Beine

Klaus Jarchow, 13. August 2008 um 10.59 Uhr, 27 Kommentare Kommentare

Petra Sammer ist empört. Sie ist Geschäftsführerin bei einem ‘weltweiten Top-Ten-PR-Netzwerk’, bei der Münchner Ketchum GmbH, und sie will sich nicht nachsagen lassen, dass sie zu einer Berufsgruppe von Rosstäuschern gehöre:

Ganz klar und vollkommen unwissenschaftlich ausgedrückt: ich sehe Täuschung nicht als Teil unseres Berufes und ich hoffe, es gibt Kollegen und Kolleginnen, die diese Meinung teilen.”

Was aber war ihr bloß über die Leber gelaufen? Ganz einfach: Der Kommunikationswissenschaftler Klaus Merten war in Münster auf einem Treffen der Branche aufgetreten, um unter anderem dies zu verkünden: » weiterlesen

 
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