Thema: Abmahnung

 

Alle 3 Artikel zum Thema Abmahnung auf medienlese.com:

Tückische Fotolizenzen:
Haltbar bis 26. August 2010

Wolf-Dieter Roth, 12. September 2008 um 10.01 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Nicht alles, was gratis ist, ist auch umsonst: Mit vermeintlich kostenlosen Pressefotos kann man sich als Online-Journalist oder Blogger schnell teure Abmahnungen einfangen: Aufgrund begrenzter Nutzungsdauer der Lizenz.

Fotolizenz mit Grenzen - im Balken (Bild Canon)

Pressebilder bzw. deren Fotografen - etwa von Fotokameras und anderen neuen Geräten - sind üblicherweise vom Hersteller bezahlt und für den Berichterstatter kostenfrei. Bei Personenaufnahmen ist dies dagegen nicht immer der Fall.

Für gedruckte Zeitschriften ist dies auch kein Problem: Ist die Zeitschrift innerhalb der genehmigten zwei Jahre seit der Zurverfügungstellung des Fotos gedruckt, erschienen und verkauft worden, so ist dieser Regel Genüge getan. Restbestände dürfen dann auch noch nach drei Jahren verkauft werden, solange nichts nachgedruckt wird.

Völlig anders wird dies dagegen zur Zeit bei Aufnahmen für den online-Gebrauch gesehen:

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Serie auf medienlese.com:
Bloggen bis zur Abmahnung

Wolf-Dieter Roth, 17. Mai 2008 um 16.10 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Schnell, findet den Besitzer des Hauses! Verklagt ihn! (Bild anarchosyn)?Wichtiger als das richtige Leben?
Das sagen nicht Online-Süchtige, das sagen die Juristen. Weil das WWW weltweit einsehbar ist. Auch wenn sich außer dem gekränkten Nachbarn eigentlich gar keiner für das eigene Blog interessiert.

Justitia (Bild Keystone)Mit dem falschen Namen geboren
In Deutschland etwas im Netz zu machen, ist schon lange kein Spaß mehr. ?Abmahnwahn? wird wie einst ?Waldsterben? langsam zum auch im Ausland bekannten Begriff. Was kann man also tun, um sich vor einer Abmahnung zu schützen?

Hackst mit dicken Fingern auf die Tastatur (Bild Keystone)Gutes Benehmen Fehlanzeige
?Maschendrahtzaun? und Nachbar-Zank sind berüchtigt. Klar, daß das auch online passiert. Nur kloppen sich dort meist Unbekannte. Den Schaden hat oft ein eigentlich unbeteiligter Blogger.

Lieber planlos? (Bild Keystone)Lieber planlos bleiben
?Ein Bild sagt mehr als tausend Worte?. Wie wahr. Es kostet allerdings auch mehr als tausend Worte, wenn man es, ohne die Rechte abzuklären, einfach kopiert hat.
 

Leichen im KellerLeichen im Keller
Nicht alle Schätze aus Archiven können heute noch ohne weiteres verwendet werden. Ein paar alte, korrekt zitierte Sätze können juristischen Ärger bedeuten.
 

Hinweis: Diese Artikel dienen der allgemeinen Information und nicht der Beratung im Falle eines individuellen rechtlichen Anliegens. Alle Fakten wurden nach ausführlicher Recherche zusammengestellt, trotzdem sind laufend Änderungen in der Rechtsprechung möglich. Im Zweifelsfall sollte ein Anwalt konsultiert werden.

Bloggen bis zur Abmahnung:
Mit dem falschen Namen geboren

Wolf-Dieter Roth, 13. Mai 2008 um 12.28 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

In Deutschland etwas im Netz zu machen, ist schon lange kein Spaß mehr. “Abmahnwahn” wird wie einst “Waldsterben” langsam zum auch im Ausland bekannten Begriff. Was kann man also tun, um sich vor einer Abmahnung zu schützen?

Die Justitia auf dem Brunnen vor dem Rathaus Roemer in Frankfurt am Main (Bild Keystone/Reinhold Huegerich, Montage medienlese.com)Nicht viel. Die deutschen Abmahner lassen sich doch ihre lukrativen Pfründe nicht so einfach trockenlegen. Wenn sich herumgesprochen hat, daß jede Website ein Impressum benötigt, dann wird abgemahnt, falls der Vorname nicht ausgeschrieben ist. Steht der drin, dann
wird eine unvollständige Adresse beanstandet: schließlich will man als Fan einer Bloggerin doch wissen, wo diese wohnt, um auch einmal persönlich vorbeikommen zu können. Und das geht mit einer Postfachadresse nunmal nicht!

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