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Ronnie Grob, 18. Januar 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Günther Jauch und die ARD
(ndr.de, Video, 12:44 Minuten)
Ausführlicher Bericht zur Causa Jauch mit Einschätzungen verschiedener Medienjournalisten wie Michael Hanfeld oder Stefan Niggemeier.

Der Weg der Journalisten in die Digitale
(basicthinking.de)
Robert Basic macht sich Gedanken über die Welt der Informationsherrschaften namens ?Presse? / ?Medien?.

Internet-Shows erobern das Fernsehen
(stern.de, Till Frommann)
Immer öfter schaffen ursprünglich fürs Internet produzierte Formate den Sprung ins Fernsehen. Für die Programmgestalter eine gute Sache: Schließlich liefern die Online-User auf diese Weise Inhalte zum Nulltarif.

Auf Niveau Meereshöhe
(facts.ch, Marianne Fehr)
Gewinnen können bei Fernsehformaten wie «MusicStar» oder «Deutschland sucht den Superstar» nur die Juroren.

Auf Tuchfühlung mit dem Publikum
(blogwerk.com, Peter Hogenkamp)
Blogs sind als private Tagebücher gross geworden. Inzwischen haben auch viele Unternehmen Corporate Blogs als effektives wie effizientes Kommunikationsmedium entdeckt. Erfolg hat in der Blogosphäre allerdings nur, wer einige Grundprinzipien beachtet.

“Lügner reden immer nur von Notlügen”
(spiegel.de, Kristina Neumann und Sebastian Hofer)
PR-Berater lügen, sagt der PR-Berater und frühere VW-Sprecher Klaus Kocks - und erregt damit den Zorn seiner Kollegen. Ein Interview über Moral, Wahrheit und seine Behauptung, dass Angela Merkel alles richtig macht.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Weltwoche-Weblogs wohin?

Ronnie Grob, 17. Januar 2007 um 18.05 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Güzin Kar, Drehbuchautorin, Kolumnistin und bestselling Buchautorin (hier und hier zurzeit No. 1), hat am 07.01.2007 ihren letzten Weblog-Eintrag auf weltwoche.ch geschrieben. Damit verliert die Schweiz die neben Kurt Aeschbacher wahrscheinlich beste bisher von den Medien gestellte Bloggerin. Wie es nun weiter geht mit den Weltwoche-Weblogs, ist unklar. Klar ist aber, dass die Weltwoche noch immer meint, in Weblogs gäbe es beschränkten Platz:

Weltwoche Weblogs Richtlinien

Nichts gegen Richtlinien in den Kommentaren, aber Argumente mit Platzproblemen halte ich erst ab tausend Kommentaren aufwärts gestattet.

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Ronnie Grob, 17. Januar 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Stadt Wiesbaden kürzt Arbeitslosenhilfe für Henrico Frank
(welt.de)
Weil er sich nicht um die angebotenen Stellen gekümmert hat, muss Henrico Frank nun mit weniger Hartz-IV-Hilfe auskommen. Ab dem 1.Februar wird die monatliche Leistung von derzeit 345 Euro um 30 Prozent gesenkt. Frank war durch seinen Streit mit SPD-Chef Kurt Beck in die Schlagzeilen geraten.

Kohle und Kies, Knete und Kröten
(jungle-world.com)
Wo gibt es Geld zu holen? Die Experten der Jungle World wissen Rat.

Intelligenz im Ohr
(sueddeutsche.de, Yvonne Göpfert)
Musik, Kultur, Forschung oder Politik – es gibt eigentlich nichts, wozu sich nicht ein Podcast im Internet findet. Seit gut einem Jahr kann man auch Fremdsprachen mit der neuen Technik lernen.

“Lieber nicht am Telefon”
(tagesspiegel.de, Marc Felix Serrao)
Thomas Roth, künftiger Leiter des ARD-Studios in Moskau, über Putin und russische Pressefreiheit.

Von Popmusik bis Politik
(berlinonline.de)
In eigener Sache: Über die Blogs der Berliner Zeitung.

Was Leser wirklich lesen!
(axel-springer-akademie.de, Video)
Ein kurzes Interview aus dem Jepblog der Axel-Springer-Akademie mit Christa D., 72, Berlinerin.

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Was ist das?

Ronnie Grob, 16. Januar 2007 um 17.06 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

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Das sind um die zwei Wochen im Leben einer Seite in der Zeitung Blick. Mehr zum Inhalt dieser Seite kann hier nachgelesen werden.

Die vielen einen erhöhten Tarif bezahlenden Ratenden in der Warteschleife (der dem Angerufenen zugute kommt) scheinen Glücksfee Monika Müller ausgepowert zu haben. Der Blick schrieb heute auf Seite 17:

Die Glücksfee braucht eine Pause. Somit wird auch das nächste Bilderrätsel erst wieder gespielt, wenn Monika Müller frisch bei Kräften ist.

Wir wünschen Frau Müller gute Besserung. Auf Ihre Rückkehr können wir aber gut und gerne verzichten.

Clairvoyance beim SonntagsBlick

Ronnie Grob, 16. Januar 2007 um 16.06 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Oscar-Verleihung 2007 findet am 25.02.2007 statt. Die Nominierungen dafür werden am 23.01.2007 bekanntgegeben. Heute haben wir den 16.01.2007. Am Sonntag hatten wir den 14.01.2006. Und Sonntag war der Tag, an dem der SonntagsBlick dem Schweizer Regisseur Marc Forster in einem Interview sagte:

Sie sind für einen Oscar nominiert.

worauf dieser “nicht mit dem Hauch einer Emotion” reagierte. So schreibt das der Tages-Anzeiger in seiner heutigen Ausgabe auf Seite 43. Der Tagi vermutet darum auch,

dass sich die Insider-Information des SoBli-Journalisten überhaupt erst nach dem Gespräch mit Forster ins Interview hineingeschmuggelt hat.

und nennt den Vorgang “Creative Writing”.

Sind wir mal gespannt, ob die Spekulationen eintreffen oder nicht.

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Ronnie Grob, 16. Januar 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Start-ups geh’n auf Kaperfahrt
(taz.de, Ulrich Schulte)
Interaktive Anwendungen florieren im Netz. Mit dem “Web 2.0″ machen inzwischen auch Jungfirmen gutes Geld. Vergessen ist der erste Dotcom-Crash aber nicht.

Der Leser schreibt mit
(faz.net, Christina Hucklenbroich)
Im Internet zu recherchieren ist heute journalistischer Alltag. Hier vorab die Rohfassung eines Artikels zu diskutieren ist allerdings noch die Ausnahme. Wir haben es erfolgreich erprobt. Was meinen Sie? Soll diese partizipative Berichterstattung fortgesetzt werden?

Voß verwahrt sich gegen Jauch-Vorwürfe
(presseportal.de, Peter Voß)
SWR-Intendant Peter Voß (”Ohne Jauch geht’s auch“)hat sich gegen die
Vorwürfe verwahrt, die Günther Jauch gegen die ARD im allgemeinen und
gegen einige namentlich nicht genannte Intendanten in einem Interview
des Nachrichtenmagazins Der Spiegel erhoben hat.

Macht Web 2.0 blöde?
(welt.de, Dirk Nolde)
Technologiepopstar Jaron Lanier polarisiert. Er hält das globale Lexikon Wikipedia nicht für das Ergebnis kollektiver Intelligenz. Im Gegenteil. Lanier findet es gefährlich, dass jeder die Enyklopädie verändern kann. Er fürchtet die Diktatur der Doofen im Web. Doch dazu wird es nicht kommen.

Klimawandel: Eine Replik an die «Weltwoche»
(blattkritik.ch, Franz Mauelshagen)
Dr. Franz Mauelshagen vom historischen Seminar der Universität Zürich, unter anderem auf Umweltgeschichte spezialisiert, schreibt eine Antwort auf zwei Artikel, die am 14.12.2006 in der Weltwoche publiziert wurden. Sein Vorwurf: Die Texte seien “eine Kampagne mit dem Ziel, den aktuellen Klimawandel und seine Ursachen zu banalisieren”.

Erfolg macht Probleme
(zeit.de, Torsten Kleinz)
Wikipedia wird an diesem Montag sechs Jahre alt. Viel Zeit zum Feiern gibt es jedoch nicht: Die Online-Enzyklopädie braucht Geld.

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Das habe ich schon im Internet gelesen!

Ronnie Grob, 15. Januar 2007 um 11.35 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Das habe ich schon im Internet gelesen

(Quelle: SonntagsZeitung-Jubiläumszeitung (pdf) vom 14.01.2007, S. 27)Was auch immer uns die SonntagsZeitung mit dieser Karikatur sagen möchte - mir geht es jedenfalls genau wie der Frau mit der blauen Tasse.

Besondere Freude an solchen Leuten hat aber die SonntagsZeitung nicht. In der gleichen Ausgabe sind zwei Texte erschienen, der eine mit dem Titel “Keine Narrenfreiheit für Blogger” und der andere mit dem Titel “Der Rehpinscher piesakt“. Zur Veranschaulichung der Verhältnisse zwischen alten und neuen Medien steht neben dem Text, der Blogger an ihre rechtlichen Grenzen erinnert, folgendes Bild: Ein bebrillter Mann steht zeitungslesend an einer Säule angelehnt und zeigt sich unbeeindruckt von einem (kleinen) Hund, der ihm an den Schuh pinkelt.

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Ronnie Grob, 15. Januar 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Partizipativer Journalismus bei der FAS
(floriansteglich.de)
Die FAS lässt ihre Online-Leser bei der Entstehung eines Artikels mitwirken.

“Das war einfach nur boshaft und verletzend” (Teil 2, Teil 3)
(tagesschau.de, Sarah Strohschein und Ada von der Decken)
Prominente brauchen Medien, Medien brauchen Prominente. Doch wer benutzt eigentlich wen? In einem sehr persönlichen Interview erzählt Familienministerin Ursula von der Leyen für das Buchprojekt “Medienmenschen”, warum sie sich nicht mehr beim Plätzchenbacken fotografieren lässt und welcher Journalist sie tief gekränkt hat.

Der skrupellose Moralist
(telepolis.de, Doreen Müller und Urs Blohm)
Martin Sonneborn lebt von den Abfällen der Mediengesellschaft und ist glücklich mit dieser Rolle. Im Interview sprach der Satiriker über entlarvenden Humor und warum er Harald Schmidt verachtet.

Wie Google Karrieren zerstört
(welt.de, André Bense)
Das Internet ist längst zur Datenfalle geworden. Persönliche, unbedacht gemachte und schmutzige Einträge bringen Menschen zu Fall. Wer sich etwa für einen Job bewirbt, sollte im Netz eine weiße Weste haben - der Personalchef findet pikante Daten garantiert. Zum Glück gibt es jetzt Hilfe: Eine US-Internetfirma hat sich darauf spezialisiert, rufschädigende Einträge zu entfernen.

BILD vs. BILDblog
(htwm.de, Anja Zeutschel)
Die Axel Springer AG fordert den Deutschen Presserat auf, eine Beschwerde gegen das Unternehmen nicht zu behandeln. BILDblog.de hatte wegen einer nicht gekennzeichneten Anzeige im August 2006 in der Bild eine Rüge beim Presserat beantragt.

“Wie wandelnde Leichen”
(spiegel.de, Ayala Goldmann)
Tief liegende Augen, blasse Gesichtsfarbe, zitternde Hände: Rund eine Million Deutsche sind abhängig von Computer und Web. In schweren Fällen von Internet-Sucht hilft nur kalter Entzug.

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Sonntagspresseschau auf DRS3 über Denner-Chef Gaydouls Finger im Sonntagsblick

Peter Hogenkamp, 14. Januar 2007 um 20.23 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Heute morgen um halb acht auf DRS3 gehört: Sonntagspresseschau. Hier der Originaltext des Moderators (sehe leider auf der DRS-Website nirgends, wie er heisst).

(Vorher geht es um die Übernahme von Denner durch die Migros; die NZZ am Sonntag weiss den Preis - 700 Millionen.)
«Am besten gefallen hat mir allerdings das Bild vom Denner-Chef Philippe Gaydoul, das im Sonntagsblick ist. Geschniegelt wie ein Gymnasiast aus den Zwanzigerjahren haben wir ihn ja schon öfter gesehen. Aber dass er demonstrativ einen komplett übertrieben verbundenen Zeigefinger in die Kamera streckt, ist neu. Richtig lustig wird das Bild allerdings erst mit der Schlagzeile “Ich musste zuerst meine Mutter überzeugen.” Lacher vom Tag auf Seite 14 vom Sonntagsblick.»

Hab die Zeitung dann gleich gekauft und gebe dem Moderator eigentlich recht, dass es einigermassen lustig aussieht:

Gaydoul-3

Gaydoul

Was ich nicht so ganz verstehen kann, ist, wieso der Radiomoderator findet, der Finger sei “komplett übertrieben verbunden”. Im Artikel - auch online: Philipp Gaydoul: «Das ist bitter für mich» - steht immerhin, dass er sich “eine Fingerkuppe an der linken Hand abgeschnitten” habe. Ob die harten Kerle vom Radio sowas nur mit Sprühpflaster behandeln?

Generell dürfte der Finger (anders als die Haare und der Polo-Pulli) weniger an Gaydoul als an der redaktionellen Auswahl des Fotos liegen. Vielleicht haben sie ihm gesagt, sie machen gerade Portraits? Online gibt’s noch ein Foto mit recht diskret runtergehaltenem - aber trotzdem noch abgelichtetem - Finger. So sind sie halt, die vom Boulevard: Wenn sie abgeschnittene Gliedmassen sehen, dann halten sie drauf, auch bei einer Wirtschaftsstory.

Der schreibende Bundesrat

Ronnie Grob, 12. Januar 2007 um 11.46 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

In der Rubrik BlickAktuell (!) fragt heute die, wie das Facts richtig bemerkt hat, nicht mehr grösste, sondern “stärkste Boulevardzeitung der Schweiz”:

Wie war das mit dem gordischen Knoten, Herr Couchepin?

Pascal Couchepin, Vorsteher des eidgenössischen Departements des Innern, erklärt uns das gerne und erst noch ohne Honorar. Das heisst, das von Blick selbstverständlich ausgerichtete Honorar wird gemeinnützigen Organisationen gespendet.

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