Googles unheimliche Werbeorakel

Peter Sennhauser, 8. Februar 2007 um 21.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Adwords sind eine heikle Sache. Von einem Bekannten hab ich gehört, in einer Gmail-Mitteilung des Chefs mit der Bitte um eine spontane Sitzung (oder so ähnlich) sei eine Reihe von Google-Ads eingeblendet worden mit Inhalten wie “Kündigung? Wir helfen”, “Krisenmanagement am Arbeitsplatz” und so weiter. (Bei der Besprechung gings dann doch nicht um die fristlose Entlassung des Email-Empfängers.)

Womit Werbtreibende Kryptographie und Geeks gleichsetzen, hat mir heute eine Serie von GoogleAds unter einem Text in der online-Ausgabe des San Francisco Chronicle über einen aussergewöhnlich smarten Verschlüsselungs-Jungunternehmer gezeigt. Hier:

sfgate2

Krawallblogger Niklaus Meienberg

Ronnie Grob, 8. Februar 2007 um 12.02 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Niklaus MeienbergWeil heute nix los ist und es draussen so trübe regnet, lassen wir mal Niklaus Meienberg Blattkritik machen. Zum kurzen Text wissen sollte man, dass Meienberg seit 1976 beim Tages-Anzeiger Schreibverbot hatte. Hätte es damals Blogs gegeben - vermutlich hätte er sie genutzt (und wäre wohl in der Schublade Krawalltexter gelandet).

Er sagte in einer Radiosendung 1981:

» weiterlesen

6 vor 9

Ronnie Grob, 8. Februar 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Verschlafen, vergeigt
(werbewoche.ch, Peter Uebersax)
Der Blick verlor seine Zukunft, weil zuviele Schöngeister im Brei rührten.

Vanity Fair
(floriansteglich.de)
50 Millionen Euro oder mehr soll das Ding gekostet haben. Mein Gott. Liebe Vanity Fair, auf dem Niveau geht?s auch günstiger. Hier sind unentgeltlich zehn Themenvorschläge für die kommenden Ausgaben.

Ilanz retour
(weltwoche.ch, Urs Paul Engeler)
Die besinnliche Reise eines Journalisten zu den aufgebrachten Rätoromanen, die den Subvenziuns-Kritiker als Rassisten verurteilt sehen wollen.

Don Alphonso: Bloggen für Fortgeschrittene
(netzeitung.de, Maik Söhler)
Blogger müssen weder vor Chefredakteuren noch vor Werbekunden buckeln. Zweiter Teil des Interviews mit Don Alphonso.

Begehren vs. Ordnung
(werbewoche.ch, Oliver Fahrni)
Aufmüpfige Ideen werden nicht in der Teppichetage geboren. Dort fragen sich die Manager höchstens nach der Wirtschaftlichkeit ihrer Strategie.

Meeting Robert Scoble (+)
(fudder.de, caro)
Robert Scoble. Der Ex-Microsoft-Angestellte und jetzige Vice President of Media Development von PodTech.net, einem Video-Podcast-StartUp, ist ein Visionär in Bezug auf Online-Technologie und -Kultur; Ein Online-Star, den in der Offline-Welt natürlich absolut niemand kennt. Auf Urlaubsreise in Südbaden lud der 42-jährige über sein Blog ‘Scobleizer‘ Freiburger Blogger zu einem Treffen.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

6 zum Start von Vanity Fair

Ronnie Grob, 7. Februar 2007 um 15.51 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Ich, ich, ich - so ist die neue “Vanity Fair”
(welt.de, Ulrike Simon)
Das Titelbild überladen, das Heft billig, die Anmutung einer Frauenzeitschrift und ein Chefredakteur, der sich “Posh” nennt. Alles geschenkt, denn das Hauptproblem von “Vanity Fair” ist, dass die Macher einem Klischee aufgesessen sind. Willkommen beim Magazin mit der größten Ich-Bezogenheit.

Vanity Fair ist da
(blog.zeit.de/clara)
Blättert man das Magazin durch fällt es durch lockeres, buntes und angenehmes Layout auf, dass weniger an ein kaltes Lifestyle-Magazin als an ein Frauenmagazin erinnert.

Wochenmarkt der Biederkeiten
(spiegel.de, Reinhard Mohr)
Allzu flüchtig, ja fadenscheinig ist die Eleganz, sehr vergänglich und ohne jede Aura des Ewigen. Stets hat man das Gefühl, diesen Text und jenes Foto schon woanders gesehen zu haben, nur besser und präziser eingefasst im Hier und Jetzt.

Einmal nur Cowboy sein
(sueddeutsche.de, Hans-Jürgen Jakobs)
“Ich bin gern Trophäe”, verkündet der Schauspieler und Single Schweiger auf dem Cover, das wahlweise einem agrarwissenschaftlichen Fachmagazin, einem Krankenkassen-Mitgliederblatt oder vielelicht einer Publikation der Gay-Szene ähnelt.

Vanity Fair ist da: Til Schweiger erlöst Deutschland
(netzeitung.de)
Leitet das neue Wochenmagazin eine Zeitenwende ein? Zora del Buono (stellvertretende Chefredakteurin «Mare»), Oliver Gehrs (Herausgeber «Dummy»), Gerd Brendel (Podcaster-Ikone Cindy, Küchenradio.org) und Sophie Albers (NZ-Entertainment-Redakteurin) sondierten im Gespräch mit der NZ-Chefredaktion die veränderte Lage.

vanity fair - magazin der konservativkultur
(kulturminister.com, Philip Buerkler)
auf seite 183 von insgesamt 320 seiten (100 davon grossformatwerbung) wird festgestellt, dass barack obama durchaus chancen habe, der erste schwarze präsident der usa zu werden. ja, das ist jetzt also nicht wirklich etwas neues. dann gibts auch noch etwas web 2.0.

Verstörende Ideen

Ronnie Grob, 7. Februar 2007 um 10.26 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Nicht nur die Printprodukte, auch das etablierte TV ist beunruhigt über die neusten Entwicklungen im Internet. Im Video-Beitrag der Sendung 10 vor 10 des Schweizer Fernsehens über Zattoo und Joost sind vor allem die letzten 20 Sekunden erhellend über die Haltung der Journalisten zu den neuen Möglichkeiten (Minuten 6:01 - 6:24). Gerne hätte ich die Sequenz herausgeschnitten, aber ich bin an den (oder meinen) technischen Grenzen gescheitert. Gesagt wird jedenfalls dies:

Stimme aus dem Off:

Verstörende Ideen, die sich lohnen könnten. Auch internationale Studien zeigen: Die Jungen sitzen nicht mehr vor der Glotze, sondern vor dem Internet. Den Fernseher schalten sie zunehmend ab.

Moderator Stefan Klapproth:

Uff! Sie sind zum Glück noch da und ihr Sofa. Bleiben sie doch noch ein paar Jahre so sitzen, wenn sie mich fragen.

Fragt sich nur, ob da alle Stefan Klapproth fragen.

6 vor 9

Ronnie Grob, 7. Februar 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Fernsehen übers Internet: Glotze aus - Computer an
(sf.tv, Video, 6:24 Minuten)
Internet-Unternehmen bieten Fernsehen übers Internet an. Das verführt das Publikum, TV nicht mehr in der guten Stube und vom Sofa aus zu konsumieren, sondern überall dort, wo ein Computer steht.

Hey, ihr da unten!
(taz.de, Robert Misik)
Heute erscheint sie also: die deutsche “Vanity Fair”. Hat sich Chefredakteur Ulf Poschardt endlich ein Zentralorgan seines neokonservativen Bobospießertums gebastelt?

Don Alphonso: Bloggen für Anfänger (+ Blogblick)
(netzeitung.de, Maik Söhler)
Don Alphonso mag Krawall, aber noch lieber sind ihm mäandernde Geschichten von Frauen. Netzeitung.de sprach mit Deutschlands berüchtigstem Blogger.

“Die größte Tageszeitung – mit den meisten Fehlern”
(politik-digital.de)
BILDblogger Christoph Schultheis war am 6. Ferbruar der erste Gast in der Blogsprechstunde von politik-digital.de in Kooperation mit den Blogpiloten. Im Chat ging es um Blogs als Wachhunde der Demokratie und BILDblog-Ausdrucke in der BILD-Redaktionskonferenz.

Datenjagd
(telepolis.de, Anika Kehrer)
Im sozialen Web 2.0-Theater sind persönliche Daten vogelfrei.

mediengetöse
(aeschbacher.blog.sf.tv, Kurt Aeschbacher)
musicstars bewegt die gemüter. offenbar. und ist hauptsächlich der willkommene schlagzeilen-lieferant der boulevard medien (was dem tv zweifellos auch recht ist).

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Blogging vs Journalismus (III):
Sex und Masturbation

Peter Sennhauser, 7. Februar 2007 um 7.25 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Über den Austausch von Ideen

Kurzserie: Was unterscheidet Blogging von Journalismus? Weshalb beklagen sich Blogger, von den Medien nicht ernst genommen zu werden? Welche Wechselwirkungen bestehen?

Selbstredend bereue ich längst die Titelwahl für diese Serie, aber genau wie im Journalismus lässt sich auch in der Blogosphäre kaum mehr etwas zurücknehmen, wenn es mal gesagt ist. Das ist die Natur von Ideen: Sie werden zum Allgemeingut im Moment, indem sie ausgesprochen werden. Deshalb ist das Konzept des geistigen Eigentums ins Leben gerufen worden, damit Urheber wider die Natur der Gesellschaft finanziell von Ideen profitieren können, wie ich von Lawrence Lessig gelernt habe.

Damit wären wir wieder bei den Blogs und beim Journalismus, die sich beide - abgesehen vom reinen Nachrichtenwesen - mit Ideen befassen; eigenen oder jenen von andern, denen sie Aufmerksamkeit verschaffen.

Ich will hier nur kurz eine Idee von Stan James vorstellen, der ein brillianter Kopf und die treibende Kraft hinter dem sozialen Netz «Lijit.com» ist. Stan hat in seinem Blog (unbedingt lesenswert!) ein Posting mit dem Titel «Aufmerksamkeit ist Mem-Sex (und Google ist ein Dating-Dienst)» veröffentlicht (und eine nette Bildidee dazu gehabt). Ich will hier nicht das ganze Posting übersetzen; im wesentlichen geht es darum, dass Ideen, genau so wie Gene, eine Art Antrieb zur Vervielfältigung und Vermischung mit andern haben. Die daraus entstehenden Meme (Ideenblöcke, die sich in der Gesellschaft halten und weiterentwickeln) Vervielfältigen und diversifizieren sich weiter, indem ihnen Aufmerksamkeit zuteil wird und mehr und mehr Leute über sie sprechen, nachdenken und sie ergänzen oder abändern.

Demnach, sagt Stan, sind Unterhaltungen und Diskussionen gewissermassen «Sex der Meme», wobei gelegentlich Nachwuchs in Form neuer Ideen entsteht. Stan geht etwas vertieft auf das Thema ein und behandelt auch die Rolle von Werbung in diesem Zusammenhang - darum geht es mir hier nicht, auch wenn’s spannend ist.

Mir gefällt die Metapher, weil sie einfach und wirksam erklärt, was sich mit dem Web 2.0 in der Welt der Medien verändert hat (und was viele Journalisten noch nicht kapiert haben):

Sex ist das meistgesuchte Ding im Internet, wenn nicht überhaupt in der Gesellschaft, und ich wage zu behaupten, gemäss Long-Tail-Modell wird insgesamt viel mehr nach Mem- denn nach realem Sex gesucht.

In den traditionellen Medien war aber bisher eine Diskussion mit den Autoren oder ihren Quellen über ein vorgestelltes Mem (Sie sehen, wir sind zurück von der bildlichen Ebene) für die grössten Teile des Publikums nicht möglich. Anders gesagt: In one-to-many-Medien abgehandelte Ideen sind gewissermassen Gedanken-Pornographie, der Autor oder die Autorin befindet sich nicht in einer Wechselbeziehung mit der Leserschaft, sondern lässt lediglich einen Blick auf die eigenen Gedankengänge zu - ich überlasse Ihnen die weitere metaphorische Übersetzung.

Es ist klar, wozu sich die Medien durchringen müssen: Zur Diskussion mit dem Publikum. Wie Dan Gillmor in seinem Blog sagt, hat sich der Journalismus dank Web von etwas Vorlesungsartigem zu einem Seminar gewandelt. Meme werden nicht mehr nur vorgestellt, sondern von den Teilnehmern eines Blogs diskutiert und damit mutlipliziert und verändert. An diesen Gedanken, sich auf die Leserschaft einzulassen, Einwänden begegnen oder gar hin und wieder einen Fehler eingestehen oder eine Präzisierung zu einem längst geschriebenen Artikel anbringen zu müssen, können sich viele Journalisten nur schwer gewöhnen. Das ist einer der auffäligsten Unterschiede zu den Bloggern, die in den meisten Fällen für jeden Einwand dankbar sind und darauf reagieren.

Allerdings möchte ich an dieser Stelle allen «Bürgerjournalisten» einen Dämpfer verpassen, die voller Häme die Metapher über den Massenjournalismus zu Ende gedacht haben. Ich würde nämlich behaupten, dass jeder von ihnen aus dem genau gleichen Grund ein Blog zu führen begonnen hat. Es ist ein gutes Gefühl, publiziert zu werden, und heute kann das jeder und jede selber tun, ohne auf ein Publikum angewiesen zu sein.

Wir alle tun es. Es ist das nächstbeste Ding zu einer richtigen Diskussion mit Menschen aus Fleisch und Blut. Aber wie sagt doch der alte Witz? Während sich das eine unabhängig geniessen lässt, lernt man beim andern mehr Leute kennen.

Abgesehen davon stehen dabei die Chancen auf eine Vervielfältigung der Meme deutlich besser.

(Und jetzt bin ich gespannt: Obwohl ich eine allzu bildhafte Sprache zu vermeiden gesuchte habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass dieser Beitrag mehr Suchmaschinen-Treffer landet als viele andere.)

6 vor 9

Ronnie Grob, 6. Februar 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Das Flaggschiff wird zum Speedboat
(sueddeutsche.de, Lisa Sonnabend)
So wüst sind die Sachlichsten: Die Chefredakteure der ARD-Tagesschau geben Einblick hinter die Kulissen der Nachrichtensendung – und zeigen, wie die Mainstream-Medien ihr Angebot mit Weblogs attraktiver machen können.

“Die soziale Barriere ist gefallen”
(taz.de, Nina Apin)
Internetcommunitys zur Selbstdarstellung bieten eine soziale Entlastung, sagt der Medienwissenschaftler Norbert Bolz. Denn viele Nutzer seien mit direkter Kommunikation überfordert. Virtuelle Beziehungen seien mehr als bloßer Ersatz für reale Kontakte.

Das Ende der Pixelbleiwüsten
(spiegel.de, Holger Dambeck)
Nachrichtenseiten im Netz zeigen Mut zur Lücke und zu großen Fotos. Auch die britische “Times” hat nun einen Relaunch vollzogen. Dabei geht es nicht allein um Designfragen und Web-2.0-Spielereien. Die “Times” schielt auf lukrative Leserschaft in den USA.

Der Worm, der bleibt
(diepresse.at, Christian Rainer)
Alfred Worm ist tot. Er steht nicht bloß für Rücktritte und Verurteilungen, sondern für ein neues Bild vom Journalismus.

Journalistenwettbewerb: Die Preisfrage 2007
(akademie-fuer-publizistik.de)
Wie viel Macht haben Journalistinnen und Journalisten?

Adieu, Dr. Hugo Bütler
(stoehlker.ch, Klaus J. Stöhlker)
Noch nie wurde ein Chefredaktor der ?Neue Zürcher Zeitung? so glanzlos verabschiedet wie Dr. Hugo Bütler. Der Vorsitzende der Gruppenleitung und Leiter Publizistik musste nach nur einem Jahr überstürzt zurücktreten. Kaum jemand in den Schweizer Medien weinte ihm eine Träne nach; die Nachrufe (es gab kaum welche) waren dünn. Bütler tut mir leid, denn diesen schmachvollen Abschied hat er nicht verdient.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Hansweh

Ronnie Grob, 5. Februar 2007 um 15.02 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Ex-Bundesrätin Elisabeth Kopp ist wieder präsent in Schweizer Medien - dank dem Rehabilitationsfilm “Elisabeth Kopp - eine Winterreise“. Und damit auch ihr Mann, Hans W. Kopp. In der Weltwoche ist er, die “eidg. dipl. Unperson”, urplötzlich wieder aufgetaucht. Journalist Alex Baur stellte in der Ausgabe vom letzten Donnerstag 15 Fragen an ihn (nur für Abonennten zugänglich). Nicht aufgewärmt werden sollte, wurde dann aber natürlich doch, eine Arschklopfer-Affäre um ihn aus den 1970ern. Hans W. Kopp sagt dazu:

Ich mag damals Fehler begangen haben, aber so, wie Meienberg die Geschichte geschrieben hat, stimmt sie hinten und vorne nicht. Meienberg hat nie mit einem Direktbetroffenen geredet, wir hatten Stillschweigen vereinbart, und daran halte ich mich. Nur so viel: Die Geschichte riecht nach Sex, Sex ist spannend und regt die Fantasie enorm an, doch darum ging es nicht. Das Ganze war ein Blödsinn.

Dann lesen wir doch gerne nochmals etwas im Text von Niklaus Meienberg, der unter dem Titel “Sprechstunde bei Dr. Hansweh Kopp ” erschienen ist:

» weiterlesen

6 vor 9

Ronnie Grob, 5. Februar 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Dann bloggen wir eben aus Tobago
(faz.net, Imke Donner und Harald Staun)
Ein kremlnaher Oligarch hat ?Livejournal?, das beliebteste Weblog-Portal in Russland, gekauft. Das Geschäft könnte die Pressefreiheit in Russland bedrohen. Die Nutzer befürchten Zensur und diskutieren den virtuellen Exodus.

Zum sogenannten neuen Übersetzerstreit
(perlentaucher.de, Burkhart Kroeber)
Thomas Steinfeld, Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung, kritisierte die Übersetzer des “Verbandes deutschsprachiger Übersetzer”, die im sogenannten “Übersetzerstreit” die Kompromissvorschläge der Verlage ablehnten und überhaupt nur an den finanziellen, statt an den so wichtigen kulturellen Wert ihrer Arbeit dächten. Der Umberto-Eco-Übersetzer Burkhart Kroeber wendet ein: Auch Übersetzer würden gern mehr als 1.000 Euro im Monat verdienen.

Vanity Fair: ?Für alle, die die Welt verändern?
(welt.de, Ulrike Simon)
Bald startet die deutsche Ausgabe der ?Vanity Fair?, ein amerikanischer Magazinmythos. Ob Bunte, Stern oder Park Avenue: Alle lauern, ob Vanity Fair in Deutschland Erfolg haben wird. Es ist das riskanteste Zeitschriftenprojekt seit Jahren. Chefredakteur Ulf Poschardt verrät, warum er fest an den Erfolg glaubt.

Das Ende der Bohème
(nzz.ch, Christian Saehrendt)
Modernes Künstlerproletariat in Berlin.

Zuletzt geküsst im Kindergarten
(faz.net, Florentine Fritzen)
Die Wissenschaft spricht von einem ?seltenen, aber interessanten Phänomen?: Erwachsene, die noch nie eine Beziehung hatten. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Betroffenen selbst.

“Wollen Sie noch das Ohr sehen?”
(futurezone.orf.at, Patrick Dax)
Der australische Medienkünstler Stelarc lässt sich ein aus Biomaterial gefertigtes drittes Ohr am Unterarm anbringen.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

 
slug blogoscoop