Ronnie Grob

Ronnie GrobRonnie (33) surfte 2001 bei einer Google-Suche das erste Mal auf ein Blog. Bald hatte er alle Einträge gelesen und die der Vormonate auch. Er folgte den Links. Er merkte, dass es auch noch andere Blogs gibt. Er begann, da und dort zu kommentieren. Er eröffnete ein eigenes Blog. Er merkte, dass ihm das Schreiben und das Verlinken Spass machte. Seit August 2006 schreibt er für medienlese.com und bloggt seit Mai 2007 auch privat unter ronniegrob.com. Ronnie lebt überwiegend in Berlin.

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Alle 1107 Artikel von Ronnie Grob auf medienlese.com:

Tamedia:
Vom Seriös- zum Boulevard-Verlag

Ronnie Grob, 13. Oktober 2008 um 0.03 Uhr, 18 Kommentare Kommentare

Schleichender Wandel: Tamedia hat sich in den letzten Jahren zum führenden Schweizer Boulevard-Verlag gemausert und damit das von Ringier angebotene, weil nicht verteidigte Heft aus der Hand genommen.


Was ist das am besten gemachte schweizer Boulevard-Portal im Internet? Die Antwort lautete bis vor kurzem: 20min.ch. Doch seit einigen Monaten steht Konkurrenz aus dem eigenen Haus da. Das vorher kreuzbrave, aber mehr oder weniger seriöse Portal tagesanzeiger.ch hat sich durch den Einfluss von Newsnetz stark verändert. Wer steht hinter beiden Werken? Newsnetz-Chefredaktor Peter Wälty, kürzlich auf dem Titelbild des Schweizer Journalist und Tamedia, ein Verlag, der bisher nichts mit Boulevard am Hut zu haben schien.

Dank Wälty geht es rund in der Redaktion. Die Website rotiert ständig, der geneigte Leser kriegt den Eindruck, es werde ständig an allen Storys gleichzeitig rumgeschneidert, aktualisiert vor fünf Minuten, aktualisiert vor 36 Minuten, aktualisiert vor 57 Minuten. Doch diese laufenden Änderungen sind intransparent und sorgen beim Leser für Verwirrung: Hinter welcher Version steht nun Newsnetz? Wie kann man einen Artikel zitieren, der vielleicht schon Minuten später anders lautet?

» weiterlesen: Was auf der Strecke bleibt

Wochenrückblick Nr. 41

Ronnie Grob, 12. Oktober 2008 um 16.09 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Pleiten und Pannen: Bild empfahl isländische Bank, Blick am Abend bekommt Zahlen durcheinander und .ch muss Hauszustellung beenden – der medienlese.com-Rückblick auf die 41. Kalenderwoche.


“In fünf, sechs Jahren haben wir Tamedia in die Knie gezwungen”, zitierte Artur Vogel, Chefredakteur des Bunds (Tamedia) und bisher bekannt unter dem Namen Artur K. Vogel, einen Ausspruch von Sacha Wigdorovits von Ende 2007. Das ging so nicht auf. Stattdessen musste Wigdorovits, bisher treibende Kraft hinter der Gratiszeitung .ch, das Projekt zusammen mit der Aufgabe des einzigartigen und enorm teuren Verteilkonzepts verlassen. Die Investoren glauben dennoch weiterhin an das Projekt. Trotz Verlust des Alleinstellungsmerkmals der Zeitung soll an “an einer ausserordentlichen Generalversammlung das Aktienkapital von 10 auf 18 Millionen Franken” erhöht werden.

Auf tagesanzeiger.ch, der Website von Tamedias Tages-Anzeiger, heißt es dazu: “Werber haben ‘.ch’ schon abgeschrieben”. Das könnte sein, muss aber doch unter dem Gesichtspunkt gelesen werden, dass Tamedia mit News und 20 Minuten der grösste Konkurrent von .ch war und ist.

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Im Test:
Humanglobaler Zufall

Ronnie Grob, 11. Oktober 2008 um 13.36 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Ein Magazin auf der etwas angestrengten Jagd nach einem Zufall, der nicht nur zufällig, sondern auch noch global und human sein soll. Wir testen den Humanglobalen Zufall.

Im Test: Ausgabe 3/2008, 22.09.2008.


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Ronnie Grob, 10. Oktober 2008 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

1. “Rufmord 2.0″
(polylog.tv, Frederik Fischer und Anna-Zoe Schmidt, Video, 5:45 Minuten)
Polylog.tv, Grimme Online Award Preisträger 2007, erklärt, wie man im Internet für 10 Euro im Monat “den Ruf im Abonnement” retten kann und stellt Blogger als grundsätzlich verantwortungslose Wesen dar.

2. Interview mit Fabien Baron
(welt.de, Adriano Sack)
“Er gestaltete die französische ‘Vogue’, Madonnas ‘Sex’-Buch und auch Kate Moss legte sich für ihn schon nackt auf ein Sofa: Der Art-Director Fabien Baron prägt seit 15 Jahren die Ästhetik von Werbung, Zeitschriften und Verpackungen. Nun soll er Andy Warhols legendäres Magazin ‘Interview’ wiederbeleben.”

3. “Drei Sausäcke auf einem Haufen”
(sueddeutsche.de, C. Kortmann)
Eine TV-Kritik über “Qualitäts-Quatsch”: “Vor allem Gottschalk amüsierte sich prächtig, als genieße es der Malibu-Halbrentner, im Fernsehen mal nicht mit aufwändig frisierten, aber rhetorisch bescheiden bemittelten Gestalten auf dem Sofa zu hocken.”

4. “Hecheln auf dem Parkett”
(freitag.de, Dietrich Leder)
“Das ist die große, bunte Aktien-Show, die alles grau und trostlos macht: ‘Börse im Ersten‘ in den Zeiten der Krise.”

5. “über musik schreiben ist wie zu architektur tanzen”
(indiestreber.de, matze)
Neue Musikmagazin-Test-Serie bei indiestreber.de. Erstes Testobjekt: Rolling Stone.

6. “The Gawker Guide To A Journalism Career”
(gawker.com, Hamilton Nolan)
“So, you want to be a journalist? Ha ha ha. Jeez. Your timing sucks.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

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Ronnie Grob, 9. Oktober 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. “Kerner verliert bei Kahn die Professionalität”
(welt.de, Udo Muras)
Oliver Kahn, ein “Torwart der Herzen”? Auf sowas kommt vermutlich wirklich nur Johannes B. Kerner. Ein Text über “die neue Männerfreundschaft der Fußball-Experten des ZDF”.

2. “Das ist gebührenfinanzierte Volksverdummung”
(fr-online.de, Annika Joeres)
“Die Reklame-Spots für die Online-Präsenz von ARD und ZDF stoßen auf Widerspruch.”

3. “9 Fragen an Tina Brown”
(weltwoche.ch, Bruno Ziauddin)
Das tägliche Biest ist da” - und Tina Brown beantwortet dazu einige Fragen: “Online ist fantastisch für den gedanklichen Scoop, die schnelle, kluge Interpretation von Nachrichten, die es einem ermöglicht, etwas in völlig neuem Licht zu betrachten. Internetmagazine eignen sich zudem ausgezeichnet, Schreibtalente zu entdecken und auszuprobieren. Und wenn es nicht klappt, hat man sie nicht monatelang am Hals wie bei einer Zeitung.”

4. “Alles frisch, alles umsonst - Wie Blogs die Popwelt aufmischen”
(jetzt.sueddeutsche.de, Xifan Yang)
“Jeden Tag gibt es neue Musikblogs. Sie bedienen gezielt Geschmäcker, sind schneller als Printmagazine und besonders wichtig: ihre Downloads kosten nichts. Für die einen demokratisieren sie damit die Musik. Andere finden: ‘MP3 blogs are killing music’.”

5. “Es gibt sie doch noch: die anderen Sportjournalisten”
(breitnigge.de)
Der FC Bayern München verbannt Raimund Hinko aus der Chefredaktion von Sportbild aus dem Presseraum (sportbild.de), weil er den Trainer der Mannschaft “seit Wochen hart angehe”. Harald Landwehr, ebenfalls Sportjournalist, hat dazu einen Leserbrief geschrieben.

6. Max Mosley legt sich mit Springer an
(sueddeutsche.de, Hans Leyendecker)
“Das in der Zeitung gedruckte Foto eines 68-jährigen Mannes, der nackt auf einen Bock gefesselt von einer Domina ausgepeitscht wurde, war kein schönes Foto. Es war ein erbarmungsloser Angriff auf die Privatsphäre des britischen Multimillionärs Max Mosley. Denn obwohl Mosley leidlich prominent ist, gehen seine Sexualgewohnheiten die Öffentlichkeit nichts an: Das wäre möglicherweise anders, wenn er sich unter Verweis auf viktorianische Lebensweisheiten öffentlich zu Lustfeindlichkeit bekannt, Domina verdammt und Sadomasochismus als Sünde schlechthin gebrandmarkt hätte. Das alles aber hat er nicht getan.”

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Ronnie Grob, 8. Oktober 2008 um 8.54 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

1. “Taugt die ‘Flip’ für redaktionelle Arbeit?”
(onlinejournalismus.de, Roman Mischel)
Taugt die Videokamera Flip, die etwas über 100 Euro kostet, auch für eine seriöse journalistische Online-Videoberichterstattung?

2. “Ab dem Jahr 2000 kam alles anders”
(medienspiegel.ch, Rolf Hürzeler)
Rolf Hürzeler analysiert den rasanten Wandel der konsumierten Medien im Pendlerzug zwischen St. Gallen und Zürich.

3. Dmitri Medwedew, neuer Videoblogger
(krusenstern.ch, Jürg Vollmer)
“Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat seinen ersten Video-Blog ins Internet gestellt. Im Video-Blog auf der Website des Kreml spricht Medwedew über die heute beginnende World Policy Conference.” Gebloggt wird auf kremlin.ru, der Website des Kreml, wo auch gleich eine Übersetzung seiner Worte auf englisch bereit steht.

4. “Presse ist Vergangenheit”
(sueddeutsche.de, Leif Kramp)
Interview mit Jeff Jarvis: “Heutzutage gerieren sich zu viele Redakteure und Verleger als Opfer des Schicksals, die hilflos mit ansehen müssen, wie ihre Leser online gehen und entweder informative Alternativen finden oder ihre Nachrichten gleich selbst generieren. Sie verharren einfach nur ängstlich, bis die Budgetaxt auf sie niedersaust, obwohl sie eigentlich darüber nachdenken sollten, wie sie Redaktionen und Geschäftsmodelle neu erfinden können.”

5. “The many lives of Arianna Huffington”
(newyorker.com, Lauren Collins)
Der New Yorker mit einem laaangen Portrait von Arianna Huffington, Gründerin der Huffington Post.

6. “Papa schreibt das so oder so auf”
(faz.net, Johanna Adorján)
Zu Besuch bei der sympathischen Familie Kaminer. “Wladimir: ‘Literatur muss das Leben schildern, so wie das Leben ist. Publizistik schildert es so, wie es sein soll. Publizisten müssen vorher fragen, ob es okay ist, etwas zu veröffentlichen.’ Sebastian: ‘Stimmt gar nicht.’”

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Nach internem Memo:
Ringier-Mitarbeiter fürchten Newsroom

Ronnie Grob, 7. Oktober 2008 um 10.57 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

Eine Nachrichtenzentrale, sie alle zu binden: Der Ringier-Verlag richtet einen gemeinsamen Newsroom ein. Als erstes sollen die Blick-Redaktionen zusammengelegt werden. Ein internes Memo feiert das Vorhaben – doch die Mitarbeiter sind skeptisch.

Newsroom bei Axel Springer: Hier entstehen Welt und Berliner Morgenpost (Keystone)

Noch werden die verschiedenen Ausgaben von Ringiers Boulevard-Postille – Blick, SonntagsBlick, Blick Online und Blick am Abend – getrennt voneinander gemacht. Damit soll jetzt Schluss sein. Die Redakteure, die teilweise sogar schon im selben Raum sitzen, sollen künftig gemeinsam an den Blick-Ausgaben arbeiten. Ringier plant bis Januar 2010 einen “integrierten Newsroom” einzurichten. Nach dem Blick sollen auch die Wirtschafts-Gratiszeitung Cash Daily hinzukommen – und so weiter. Die Sonntagszeitung schrieb am 28. September, künftig müsse jeder Journalist für mindestens zwei Publikationen schreiben können. Auch persoenlich.com berichtete, am 28. und am 4. September.

» weiterlesen: Das interne Memo und die Reaktion der Journalisten

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Ronnie Grob, 7. Oktober 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. “Sturm im ­Blätterwald”
(nzzfolio.ch, Karl Lüönd)
In einem langen, lesenswerten Stück arbeitet Karl Lüönd die Geschichte der Gratiszeitungen auf. Warum sich Gratiszeitungen in Deutschland nicht etabliert haben? “Dafür gibt es zwei mögliche Erklärungen: Die eine ist, dass sich die mächtigen deutschen Lokalverleger freigekauft haben. Die andere, dass der Erfolg im grossen deutschen Markt nur zu haben gewesen wäre, wenn man auf mindestens acht grossen Märkten vertreten gewesen wäre, was eine Investition von 450 bis 500 Millionen Euro bedeutet hätte.”

2. “Sacha Wigdorovits steigt bei ‘.ch’ aus”
(persoenlich.com)
Der Krieg auf dem schweizer Gratiszeitungsmarkt fördert derweil Opfer: “Die Gratiszeitung wird nur noch über Boxen auf öffentlichem Grund verteilt. Die Hauszustellung wird eingestellt. Der bisherige Delegierte des Verwaltungsrates, Sacha Wigdorovits, tritt von seinen Funktionen zurück und scheidet aus dem Verwaltungsrat aus.”

3. “Chinesischer Fernsehsender kopiert ProSieben-Design”
(dwdl.de, Thomas Lückerath)
“ProSieben prüft derzeit juristische Schritte gegen den chinesischen Fernsehsender CQTV. Dies bestätigte ProSieben-Sprecherin Tina Land am Montagabend gegenüber DWDL.de. Es geht um ein offensichtliches Plagiat eines früheren Openers der ProSieben-Nachrichten ‘Newstime’. DWDL.de zeigt zum Vergleich beide Opener.”

4. “Blogs im US-Wahlkampf”
(tagesschau.de, Klaus Kastan)
“Aus dem Präsidentschaftswahlkampf in den USA sind Internet-Tagebücher längst nicht mehr wegzudenken. Davon profitiere vor allem Barack Obama, meinen US-Medien. Medienwissenschaftler behaupten dagegen: Der tatsächliche Einfluss der Blogger auf die Wahl wird überschätzt.”

5. “Kopieren oder Zitieren: Vier Regeln für ‘freundliche Übernahmen’”
(meedia.de, Georg Altrogge)
Der Spiegel kopiert eine Titelgeschichte des Atlantic, das Süddeutsche Zeitung Magazin kopiert eine Titelgeschichte des New York Magazine, Dummy kopiert ein Titelblatt der Vanity Fair. Wie weit sollen diese “Adaptionen” gehen?

6. “Aktuelle Leseempfehlung”
(approx.antville.org)
Zur Finanzkrise eine Seite aus dem Lustigen Taschenbuch 205: Onkel Dagobert prüft die Geschäfte eines Kaugummiautomaten-Konzerns.

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Ronnie Grob, 6. Oktober 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

1. “Zum Relaunch-Jahrestag der FAZ”
(umblaetterer.de, Marcuccio)
Der Umblätterer feiert den ersten Jahrestag des Relaunchs der Frankfurter Allgemeinen mit einer Typologie der darauf reagierenden Leser, geschmückt mit Zitaten aus Leserbriefen. Gesammelt wurden 10 Lesertypen vom “Abbesteller” über den “Beschwerdeopportunist” bis zum “Mythenfortschreiber”.

2. Kurt W. Zimmermann im Interview
(persoenlich.com, Matthias Ackeret)
Kurt W. Zimmermann erzählt im Interview vom Südtiroler Wochenmagazin ff, bei dem er als “Verleger und verantwortlicher Direktor” agiert: “Bei uns ist die Mediaplanung ja eine Art Computerwissenschaft, in der nüchterne Reichweiten und TKPs eine entscheidende Rolle spielen. In Italien gibt es viel mehr Beziehungsdelikte, man muss also mit den Kunden andauernd Kaffee trinken gehen.”

3. “Gratis und doch nicht gratis”
(blick.ch, Bernhard Weissberg)
In seinem Scheff-Blog dankt Bernhard Weissberg allen Zeitungskäufern: “Das Netz suggeriert, dass Information und Vertiefung gratis ist. Ist es aber in Wahrheit nicht. Ob auf dem Internet genügend zu verdienen ist, um journalistische Arbeit finanzieren zu können, muss sich erst noch zeigen. Deshalb sind wir weiterhin froh um jeden Zeitungskäufer. In dem Sinne: Danke, liebe Nicht-Gratis-Leser!”

4. Interview mit Jürgen Todenhöfer
(sueddeutsche.de, Caspar Busse und Hans-Jürgen Jakobs)
Jürgen Todenhöfer macht zu seinem Abschied bei Burda Voraussagen: “Mit gut gemachten Zeitungen und Zeitschriften kann man noch mindestens 50 Jahre richtig gut Geld verdienen.”

5. “Falsche Opferrolle”
(blogmedien.de)
“Anmerkungen zur Reaktion des hr-Intendaten Helmut Reitze auf das Urteil gegen seinen früheren Sportchef Jürgen Emig.”

6. Österreich wiederverwertet Interview
(ots.at)
“Der Pressedienst der Grünen hält fest, dass das heute in der Tageszeitung ‘Österreich’ veröffentlichte Interview mit Eva Glawischnig in dieser Form niemals stattgefunden hat.”

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Wochenrückblick Nr. 40

Ronnie Grob, 5. Oktober 2008 um 15.31 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Hunde statt Aktien, Nahles statt Palin, Standart statt Standard und silsicheres Deutsch in unserem Rückblick auf die 40. Kalenderwoche des Jahres.

Sarah Nales und Andrea Palin. Oder so. (Bilder Keystone)
Sarah Nales und Andrea Palin. Oder so. (Bilder Keystone)

In unserer abgekupferten Serie “schlecht geklont” präsentieren wir nach Roger Köppel und Roland Nef diesmal: Andrea Nahles und Sarah Palin. Auch das ist nicht unsere Idee, wenn man diesem Flickr-Bild glauben schenken darf, stammt der grandiose Einfall die Verwechslung von der Online-Redaktion der FAZ.

Ein Mitarbeiter der vom Tamedia-Verlag diese Woche offiziell übernommenen Suchmaschine search.ch schrieb in einem Blogeintrag über die aus seiner Sicht nicht optimale Aufnahme in den Konzern: “Ich habe den Informationsanlass frustriert verlassen und bin auch nicht zum anschliessenden Apero geblieben.” Obwohl im Impressum des Blogs der Inhaber des Blogs, für alle einsehbar, zu lesen ist, schrieb der Kleinreport von einem “anonymen Blogger”. Etwas weiter oben im Text spricht der ältliche Branchendienst, der offenbar noch immer nicht das Geheimnis des Verlinkens entdeckt hat, es sei der “Name der Redaktion bekannt”. Was bleibt dem Kleinreport-Leser in Erinnerung? Anonyme Blogger mit mieser Stimmung. Nachprüfen kann er die Meldung nicht.

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