Ronnie Grob

Ronnie GrobRonnie (33) surfte 2001 bei einer Google-Suche das erste Mal auf ein Blog. Bald hatte er alle Einträge gelesen und die der Vormonate auch. Er folgte den Links. Er merkte, dass es auch noch andere Blogs gibt. Er begann, da und dort zu kommentieren. Er eröffnete ein eigenes Blog. Er merkte, dass ihm das Schreiben und das Verlinken Spass machte. Seit August 2006 schreibt er für medienlese.com und bloggt seit Mai 2007 auch privat unter ronniegrob.com. Ronnie lebt überwiegend in Berlin.

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Alle 1142 Artikel von Ronnie Grob auf medienlese.com:

6 vor 9

Ronnie Grob, 5. September 2006 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Abschiedsdebüt für “Österreich” (derstandard.at)
Nach der Lektüre des Kulturteils sehe ich mich veranlasst, meinen ersten Beitrag (genauer gesagt: mein Abschiedsdebüt) gleich heute zu liefern - Von Robert Menasse (siehe auch die Kolumne: Gerechtigkeit für Wolfgang Fellner).

“Ich bin der Idiot, der mit Zettel und Stift durch die Gegend läuft” (dradio.de)
Denis Johnson berichtet von blutigen Konflikten in Afrika.

Wofür zahlte die ARD Jan Ullrich 195.000 Euro? (faz.net)
Jahrelang hat die ARD Jan Ullrich im Rahmen einer “Mitwirkendenvereinbarung” großzügig entlohnt. Die Frage ist nur: Für welche Leistung? Und warum wußte das ZDF als Beteiligter der Sportrechteagentur Sport A nichts davon?

Willkommen im Schnipsel-Universum (zeit.de)
Handy- und Internet-TV verändern den Fernsehkonsum – und entmachten die Medienpolitiker.

“Zuzutrauen ist allen alles” (taz.de)
Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Klaus Modick über seinen neuen Roman “Bestseller”, die zumindest innerbetrieblich weiterhin sehr große Macht der Literaturkritik im Speziellen und die Schizophrenie der Kritik im Allgemeinen.

Von 6 bis 24 Uhr (berlinonline.de)
Wie das Fernsehen Benedikt XVI. durch Bayern begleitet.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Austriazismen

Ronnie Grob, 4. September 2006 um 15.46 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Deutschsprachig ist nicht deutschsprachig, das fällt auf, wenn man bei extradienst.at in zwei Absätzen auf fünf nicht auf Anhieb verständliche Wörter stösst, nämlich auf Trafik, Aufsteller, Schütte, Aussendung und Expedit. Mehr zum Thema im Wikipedia-Artikel Sprachgebrauch in Österreich.

Blogkritik und -recycling

Ronnie Grob, 4. September 2006 um 15.35 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Die NZZ am Sonntag sagt oder besser schreibt “der Blog” statt, wie empfohlen, “das Blog”. So betitelt wird im Sportteil der Ausgabe von gestern ein langer Text von henusode über Evelyne Binsack in einer 19zeiligen Blogkritik zusammengefasst.

Ob hingegen Blog-Recycling als Content in Ordnung ist, mit nachfragen oder ohne, mit Honorar oder ohne - das wurde schon vor zwei Jahren ausführlich verhandelt - und ist doch noch nicht beantwortet.

Heisser Sommer (II)

Ronnie Grob, 4. September 2006 um 15.18 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Mit etwas Ironie hat sich der Tages-Anzeiger am 31.8.2006 von der hier besprochenen, mutig angepackten und gut umgesetzten Sommerserie “Heisser Sommer” verabschiedet. Daniela Janser schreibt:

… Der reiche Pornohändler, der unsere Serie mit Millionen gesponsert hat (ein Scherz, die Red.), sagte, …

Der Leser soll also davon ausgehen können, dass die Erwähnung des immer gleichen Händlers purer Zufall war und keine finanziellen Verbandelungen mit sich gezogen hat. Wissen sie was? Ich glaube das. Nicht nur, weil seit unserem Beitrag keine Hinweise mehr auf Händler gedruckt wurden. Nochmals: Das Problem lag nicht beim Hinweis auf Kaufmöglichkeiten, sondern beim ausschliesslichen Hinweis auf einen einzigen Händler. Wir wünschen der Redaktion, nicht allzuviele Abonnementskündigungen als Antwort darauf erhalten zu haben.

6 vor 9

Ronnie Grob, 4. September 2006 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Das Experiment — Zuerst fernsehen, dann frühstücken (nzzfolio.ch)
Seth Roberts versuchte mit seltsamen Selbstexperimenten herauszufinden, wie sich Essgewohnheiten oder TV-Konsum auf das Wohlbefinden auswirken – und kam zu überraschenden Resultaten.

Natascha und der Neubeginn (derstandard.at)
Wie Nataschas Brief entstand und warum es nicht mehr notwendig ist, ihr Kindheitsfoto abzudrucken: Der STANDARD beantwortet alle Fragen.

Fakten fischen (telepolis.de)
Der History-Bot markiert eine neue Zündstufe des Internet.

De Morgen, wir kommen (notebook-onlinejournalismus.de)
“De Morgen”, die belgische Zeitung, die 17 Reportagefotos von mir gestohlen hat, stellt sich schwerhörig. Auch nach zwei Wochen noch keine Reaktion.

Kalkulierte Tabubrüche (dradio.de)
Wie bekomme ich Aufmerksamkeit?

Link-Tipps zu Leserreportern, Bürgerjournalisten (netzjournalist.twoday.net)
Projektbeispiele sowie Artikel, Blogs über Leserreporter, Bürgerjournalismus

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Thementerror täglich

Ronnie Grob, 2. September 2006 um 23.19 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Ganze zwei Wochen (ab dem 12. August 2006) segelte Günter Grass durch die hiesigen Medien mit einer Sommer-PR-Aktion, die nur Gewinner hervorzauberte: Aufmerksamkeit und Profilierung für Günter Grass, seine Gegner, seine Freunde sowie erhöhte Umsätze im Buchwesen. Die Journalisten wussten, über was zu schreiben ist und die Feuilletons konnten ihre, je nach Sichtweise, Unwichtigkeit oder Wichtigkeit unterstreichen, insbesondere die F.A.Z., die die Geschichte ins Rollen brachte.

Da traf es sich hervorragend, dass, als nur noch der Assistenzbibliothekar von Danzig oder eine entfernte Cousine von Grass noch nicht um ihre Meinung zu dem in den Akten schon immer vorhandenen Zeugnis seiner Mitgliedschaft in der Waffen-SS gebeten worden waren, am 23. August 2006 die 1998 entführte Natascha Kampusch auf einem österreichischen Polizeiposten auftauchte. » weiterlesen

Reaktionen auf Österreich

Ronnie Grob, 2. September 2006 um 20.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Österreich ist gestartet und liess den erwarteten Scoop in der ersten Nummer vermissen. Stattdessen das Bild von Natascha Kampusch auf der Titelseite, wie sie aussehen könnte, doch nicht aussieht. Es handelt es sich dabei um eine Fotomontage aufgrund einer Aufnahme, als sie 10 Jahre alt war. So ein Bild in den Umlauf zu bringen oder abzudrucken ist einerseits eine Frechheit, weil der Name einer real existierenden Person mit einem Fantasiebild in Verbindung gebracht wird. Andererseits könnte es eine Wohltat für die Betreffende sein, da sie, falls der Medienrummel nächstens abebbt, vielleicht eher mit diesem als mit dem möglicherweise nächstens erscheinenden echten Bild identifiziert wird.

Auch viele andere Medien verwenden dieses Bild einer Wahrheit, wie sie sein könnte, vergessen dabei aber meist nicht, das im Bildtext zu erwähnen. Auf der Titelseite von Österreich steht aber nur: “Natascha: Nächste Woche im TV”. Eine solche Montage in der allerersten Ausgabe auf Seite 1 zu bringen, sagt vielleicht mehr aus über diese Boulevard-Zeitung als manche darin oder darüber erscheinenden Artikel. Gemäss dieser Quelle soll die omnipräsente Fotomontage auch bereits zweimal den Titel des Standard geziert haben.

Wir wollten auch eine Österreich kaufen, doch auch ein grösserer Schweizer Bahnhofskiosk hat nur den Kurier und die Kronenzeitung. Und von Österreich noch nie etwas gehört. Wir sammeln deshalb einige Reaktionen, angefangen mit einer Zusammenstellung des Standard, geschlossen mit dem Eigenlob von Österreich: » weiterlesen

6 vor 9

Ronnie Grob, 1. September 2006 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

“Sie waren doch so nette Jungs” (nzz.ch)
Medienberichterstattung im Zeichen des Terrorismus.

Weblogs verändern die Medienlandschaft (dw-world.de)
Ab dem 31. August 2006 richtet die Deutsche Welle zum dritten Mal die internationalen Weblog Awards aus. Im Gespräch mit DW-WORLD.DE erläutert Julien Pain von Reporter ohne Grenzen die Bedeutung von Weblogs.

Fernsehen ist tot (spiegel.de)
Auf immer mehr Wegen wird dem Zuschauer Fernsehen serviert: digital, terrestrisch, mobil und via DSL. Überall braucht man extra Empfangsgeräte - und muss häufig extra zahlen. Die jungen Zuschauer wandern ab ins Internet und zu Videospielen. Ein Abgesang aufs Fernsehen.

Natascha nächste Woche im ORF (oe24.at)
Nächste Woche will Entführungsopfer Natasche Kampusch ihr Schweigen brechen. Im ORF will sie 20 Minuten über acht Jahre Gefangenschaft sprechen.

Scharfe Kritik an Veröffentlichung (orf.at)
Gegen den ausdrücklichen Wunsch von Natascha Kampusch sind angebliche Zitate von ihr an die Öffentlichkeit gelangt. Der Inhalt der Passagen betrifft das Zusammenleben von Kampusch mit ihrem Entführer Wolfgang Priklopil.

Als ob es kein Morden mehr gäbe (sz-magazin.sueddeutsche.de)
In Darfur kämpft jeder gegen jeden. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Die UN ist machtlos. Die EU ist machtlos. Auch die Afrikanische Union wird den Völkermord nicht stoppen. Aber nun soll ausgerechnet der Internationale Gerichtshof den Verantwortlichen den Prozess machen.

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6 vor 9

Ronnie Grob, 31. August 2006 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Ende der Geruhsamkeit (taz.de)
Heute Abend moderiert Ulrich Wickert zum letzten Mal die “Tagesthemen” (ARD, 22.15 Uhr). Diesen Mann musste man einfach gerne sehen? Nun ja: Nicht wenige haben ihn gehasst.

Wer bietet mehr? (zeit.de)
Reporter schachern um ein Interview mit Natascha Kampusch. Kann sich die ehemalige Geisel gegen die Paparazzi wehren?

Der Schatz im Netz (tagesspiegel.de)
Zehntausende Chinesen arbeiten als Berufsspieler.

Ich bin immer noch im star-affinen Alter (planet-interview.de)
Bravo-Chefredakteur Tom Junkersdorf über das Erfolgsgeheimnis der Bravo, den Draht zu den Lesern, den Kampf gegen Gewalt an Schulen, die sexualisierte Mediengesellschaft und wie weit der Starkult gehen darf.

Mit wohligem Gruseln (zeit.de)
Kindesmissbrauch und Mord, ein mysteriöses Verbrechen, ein spätes Geständnis: Der Fall John Mark Karr gab amerikanischen Medien die perfekten Zutaten für ungebremsten Hype. Nun sind die Ermittlungen geplatzt.

Die Ausgepennte (spiegel.de)
Sie hat den Begriff “Urbane Penner” für die kreative und unterbezahlte Elite Berlins erfunden - für Leute wie sich selbst. Seit zwei Monaten ist Mercedes Bunz Chefredakteurin des Berliner Stadtmagazins “zitty” und bewegt sich leichtfüßig zwischen Pop, Diskurs und Karriere. Ein Porträt.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
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Der Blogger, das unbekannte Wesen

Ronnie Grob, 30. August 2006 um 12.23 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Wie es um die Eigenständigkeit und Unverwechselbarkeit von Webportalen deutscher (Print)medien steht, zeigt uns Google News mit Der Blogger, das unbekannte Wesen.

Dieser Text mit dem nicht ganz taufrischen Titel ist seit gestern nachmittag nicht weniger als 33 mal erschienen, vom ersten Eintrag des Reutlinger General-Anzeigers bis zum zurzeit aktuellsten der Lübecker Nachrichten. Mal wird Caroline Bock als Autorin angegeben, mal soll es Thomas Cloer sein. Mal wird die Geschichte pageimpressionsrelevant auf drei Seiten verteilt, mal werden einzelne Wörter verlinkt, mal werden Zwischentitel kopiert und eingefügt, mal wird unter “Übrigens” noch ein selbstgeschriebener Absatz angehängt, mal werden zur besseren Lesbarkeit die Absätze herausgenommen. » weiterlesen

 
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