Ronnie (33) surfte 2001 bei einer Google-Suche das erste Mal auf ein Blog. Bald hatte er alle Einträge gelesen und die der Vormonate auch. Er folgte den Links. Er merkte, dass es auch noch andere Blogs gibt. Er begann, da und dort zu kommentieren. Er eröffnete ein eigenes Blog. Er merkte, dass ihm das Schreiben und das Verlinken Spass machte. Seit August 2006 schreibt er für medienlese.com und bloggt seit Mai 2007 auch privat unter ronniegrob.com. Ronnie lebt überwiegend in Berlin.
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Alle 1142 Artikel von Ronnie Grob auf medienlese.com:

So sind wir heute in der Blick-Printausgabe, auf Seite 10. Die besprochene Geschichte ist hier zu finden, der zweite Teil hier. Wir wünschen Fränzi Fust viel Glück in ihrem Vorhaben, den weissen Bär gegen einen Traumprinzen einzutauschen.
Vielen Dank, guter Blick, für die freundliche Erwähnung. Das hätten wir nicht erwartet. Nicht, nachdem wir den Blick für sechs Wochen probeabonniert hatten und neben einzelnen positiven Erwähnungen doch mehrheitlich kritisch über diese Leseerfahrung berichtet haben. Ein paar Beispiele:
- Zitate-Mix im Blick
- (G)rübel
- Blick liebt Shell, Teil 1
- Blick liebt Shell, Teil 2
- Blick erzählt zweimal den gleichen Witz
- Blick klaut aus Fanforum
- Blick mit Medienkritik
- Nichts zum Wohl von allen
- Am Rand erwähnt und falsch geschrieben
- Ausländerwoche beim Blick
- Blick: Wende in Ausländerfragen
- Sonntagsblick-Journalisten berichten über eigene Bücher
Ist die Blick-Redaktion heilfroh, dass das Probeabo seit Montag abgelaufen ist und der Blick nun nicht mehr jeden Wochentag kritisch geprüft wird? Kann man diesen Beitrag als Dank dafür sehen? Ich glaube nicht. Für eine Boulevard-Zeitung gibt es nichts Schlimmeres, als nicht wahrgenommen zu werden. Wir bitten folglich die Blick-Redaktion um ein Jahresabo! Im Gegenzug werden wir die Zeitung besonders aufmerksam lesen und weiterhin sowohl auf positive wie auch auf negative Leseerfahrungen hinweisen.
Wenn uns sonst jemand ein Abo schenken möchte: Gerne! Die Chancen für die Erwähnung einer Publikation in diesem Weblog werden durch eine regelmässige Zusendung dieser natürlich gesteigert. Die E-Mail-Adresse ist rechts unter “Kontakt” zu finden.
Ich sende was, was du nicht siehst
(tagesspiegel.de, Sven Goldmann)
Deutschlands bester Fußballreporter arbeitet fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Warum tut er das? Ein Tag mit Marcel Reif.
«Big Brother» zieht bei «Second Life» ein
(netzeitung.de)
Eine Online-Version des Reality-TV-Formats «Big Brother» soll in der virtuellen «Second Life»-Welt starten. Viele Unternehmen und Medien haben bereits virtuelle Niederlassungen.
Fluten, Stürme und Vulkane
(fr-aktuell.de, Tilmann P. Gangloff)
Lohnendes Geschäft mit der Angstlust: Deutsche Fernseh-Produzenten profilieren sich mit Katastrophenfilmen.
Lady Black und der Blamierte
(welt.de, Thomas Kielinger)
Der Medienmogul Conrad Black und seine Frau sollen sich durch Betrug ein Luxusleben finanziert haben. Vor drei Jahren flog er auf. Nun kämpft er gegen eine Biografie, die pikante Einzelheiten nennt. Autor Thomas Kielinger weiß mehr über die Verschwendungssucht des reichen Paares.
Blogger sind schneller als jede PR-Abteilung
(faz.net)
Online-Tagebücher, sogenannte Blogs, und private Nutzerkommentare gewinnen einen zunehmenden Einfluß auf Kaufentscheidungen der Konsumenten. Rund ein Viertel der Internetnutzer glaubt den Einträgen mehr als den Verlautbarungen der Unternehmen.
Das Schreckgespenst für Tagi, Blick & Co.
(blog.inno-swiss.com, Dominik)
Werden die Printmedien in der jetzigen Form schon bald ausgedient haben?
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.
Wir wurden geadelt! Blick Online hat unseren Blick-Birnbaum-Beitrag gefunden und uns zu den offiziellen Birnbaum-Bloggern gemacht. Mein Vorschlag, das tägliche Foto-Shooting für Werbung auszunützen, wurde offenbar bereits berherzigt. Das neuste Bild zeigt einen sich mit zwei Kühen unterhaltenden Mann und auf der Bank ein kleines Schild, auf dem wir mit Mühe das Wort “emmental” zu entziffern glauben.
Aber das geht doch besser. Wer morgen auf mindestens 3 x 5 Metern für medienlese.com wirbt, gewinnt ein Mittagessen in Zürich. Werbemittel auf Anfrage.
Die Designer schöner Botschaften
(bilanz.ch, Corinne Amacher und Iris Kuhn-Spogat)
Ob Kielholz, Ospel oder Vasella – die Schweizer Wirtschaftsführer sagen keinen Ton in der Öffentlichkeit, ohne sich mit ihren Kommunikationsspezialisten abgesprochen zu haben. Vor allem die externen Souffleure gewinnen an Einfluss.
Die Welt ist nicht genug
(sueddeutsche.de, Bernd Graff)
Anderthalb Millionen Menschen führen im Internet-Universum “Second Life” ein virtuelles Leben. Jetzt will der Springer-Verlag in diesem Cyberspace eine Zeitung veröffentlichen und ein Redaktionsgebäude bauen: Quatsch oder Coup?
Nächste Ausfahrt Community.
(turi2.de, Peter Turi)
Wie Jochen Wegner bei “Focus Online” dem Journalismus die Versionsnummer 2.0 aufdrücken und “Spiegel Online” angreifen will.
Hoher Medienkonsum führt zu schlechten Schulnoten
(telepolis.de, Florian Rötzer)
Nach einer Studie könnten sich durch die Unterschiede in der Medienausstattung und Mediennutzung nicht nur die wachsende Kluft zwischen der Leistung von Jungen und Mädchen, sondern auch zwischen dem Bildungsniveau der südlichen und nördlichen Bundesländer erklären lassen.
Neu für den geneigten Studenten: Die Campusmagazine von ZEIT und FOCUS
(jetzt.de, Henrik Pfeiffer)
Zwei neue Studentenmagazine zielen auf die akademische Zielgruppe - um sie schon mal an die jeweiligen Mutterblätter zu gewöhnen. Wir haben ZEIT Campus und FOCUS Campus verglichen und gelernt: Studieren ist ja ganz schön super!
Die Welle macht’s
(taz.de, Klaus Walter)
Was kommt nach “Satisfaction”? Ausgerechnet Pop hat sein Universal-Appeal eingebüßt. Denn vor lauter Marktförmigkeit fehlt es an klugen Kontextualisierungen durch Kritik - und an gutem Radio, das die Verhältnisse hörbar macht.
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Das heutige NZZ Folio lag mir heute schwer in der Hand, als ich es aus der Zeitung zog. 116 Seiten lang und x Gramm schwer ist es. Hätte ich eine Küchenwaage und verflossene Jahrgänge aufbewahrt, so würde ich zählen, wägen und vergleichen. Doch ich glaube es auch so zu wissen. Es ist das Schwerste. Das Schwerste und Dickste seit langem.
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Blogger und Podcaster
(3sat.de, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Beginn des Beitrags als Video)
Die Medienrevolution im Netz.
Der Zwiebelfisch stinkt vom Kopf her
(faz.net, Claudius Seidl)
Warum der Sprachkritiker Bastian Sick so unglaublich nervt: Er verbeißt sich in anderer Leute Fehler, Floskeln und falsche Fremdwörter, ist ein Pedant und Besserwisser. Aber anscheinend hat er das Problem, daß er es selber nicht besser kann.
Trau keiner Umfrage?
(bloggingtom.ch)
Die Umfrage zur Ausgabe 44/06 wurde im Schnitt rund hundert Mal öfter beantwortet als die vorherigen Umfragen.
Arena-Bashing
(cr.blog.sf.tv, Ueli Haldimann)
Runde 2.
“Man muss mittlerweile lernen, zwischen den Zeilen zu lesen”
(dradio.de, Michael Meyer)
Die russische Journalistin Olga Kitowa über die erschwerten Bedingungen ihrer Arbeit.
“Das ist typisch für die Dumpflinge im Feuilleton”
(sonntagszeitung.ch, Philippe Pfister, pdf, Teil 2, Teil 3)
Philosoph Peter Sloterdijk über schwachsinnige Schlagzeilen, Lenin als lebendes Nummernkonto und warum westliche Erotiker zornige Menschen nicht mehr verstehen können.
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Gestern 20 Minuten, heute der Blick. Wenn Bilder, Aussagen und Quellen wild gemischt werden, dann werden sie beliebig und verlieren ihre Glaubwürdigkeit. Dazu kommt der Verdruss der Interviewten, mit falschem Namen, mit falscher Aussage oder mit falschem Bild in der Zeitung zu stehen.
In Abtwil gibt es zwar mehrere Kühnes, aber es wäre dann doch ein Zufall, wenn ein Journalist bei zwei eingeholten Meinungen auf zwei Menschen gleichen Namens aus dem gleichen Ort trifft.
John Twenty, der ewig flüchtende und von Ganoven gejagte gute Held im täglichen Comicstrip von 20 Minuten mit der Frisur wie eine Krone, hat es heute in den Switcher verschlagen:

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Quelle: 20 Minuten von heute. Online sind von den total 5 in der Printausgabe Befragten nur die 3 anderen drin.
»Das sind Rock ?n? Roller«
(zeit.de, Thomas Fischermann und Götz Hamann)
Warum entstehen revolutionäre Internet-Firmen wie Google und YouTube nur in den USA? Ein Gespräch mit Verleger Hubert Burda über Kreativität und die latente Computerfeindlichkeit der Deutschen.
Angst vor dem «Weltbild irrer Blogger»
(netzeitung.de, Laszlo Trankovits)
Amerikanische Zeitungsverlage suchen vehement nach neuen Konzepten. Denn wer den Anschluss zum Internet verpasst hat, kämpft jetzt ums Überleben.
Unterwegs mit Stift, Kamera und Mikrofon
(ftd.de, Lena Brochhagen)
“Newsplex” wird die klassischen Printmedien nach und nach ablösen - sagen Medienexperten. Schon heute arbeiten einzelne Redaktionen mit Tagebüchern und Hördateien im Internet. Journalisten fürchten die Mehrbelastung.
Mediennutzung unter Migranten
(freitag.de, Martin Böttger)
Eine Parallel-Gesellschaft existiert, aber nicht dort, wo alle sie zunächst vermuten.
Willfährige Gesellen
(medienspiegel.ch, Edgar Schuler)
Die Medienfreiheit ist wieder einmal in Gefahr. Und es mangelt nicht an Warnern.
Tipps für Pilz-Tee
(fr-online.de, Harald Keller)
Eine ungewöhnliche Verbraucherberatung im niederländischen Fernsehen.
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