Ronnie (33) surfte 2001 bei einer Google-Suche das erste Mal auf ein Blog. Bald hatte er alle Einträge gelesen und die der Vormonate auch. Er folgte den Links. Er merkte, dass es auch noch andere Blogs gibt. Er begann, da und dort zu kommentieren. Er eröffnete ein eigenes Blog. Er merkte, dass ihm das Schreiben und das Verlinken Spass machte. Seit August 2006 schreibt er für medienlese.com und bloggt seit Mai 2007 auch privat unter ronniegrob.com. Ronnie lebt überwiegend in Berlin.
Ronnie ist erreichbar unter

Alle 1142 Artikel von Ronnie Grob auf medienlese.com:
Journalistisch anmutende Nachrichtenblogs
(telepolis.de, Simon Möller)
Im Jahr 2007 werden in Deutschland neue Internetgesetze in Kraft treten. Das “Telemediengesetz” und der “Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien” bringen inhaltlich kaum Neuerungen, gelten nun aber auch für Blogs und Podcasts. Ob die kleinen Online-Medien die hohen Anforderungen der Reform erfüllen können, ist aber fraglich.
Europa verschläft die Zukunft des Internet
(cafebabel.com, Alberto Nardelli)
Google kauft YouTube, Wikipedia wächst weiter: Europa muss auf die Herausforderung des Web 2.0 endlich reagieren.
Nutzer-Revolte auf YouTube
(futurezone.orf.at)
Während Medien- und Musikkonzerne von der Online-Videoplattform YouTube mit Millionenangeboten für Videorechte hofiert werden, gehen die Nutzer leer aus. Bei populären Amateurvideoproduzenten regt sich deshalb Unmut.
Zeitschriften-Trash (Teil 2)
(fudder.de, dirk)
Nach tantraesken Feuerstühlen und Unterhubers Tinky-Winky folgen heute schmalspurige Nymphen aus der Tschechei sowie zickige Eierrouladen in der Domrep. Teil zwei der acht unglaublichsten Druckerzeugnisse am Freiburger Bahnhofskiosk.
Presse unerwünscht
(jungle-world.com, Andreas Speit)
Im brandenburgischen Blankenfelde schlugen Neonazis eine Journalistin zusammen. Rechtsextreme Angriffe auf Journalisten sind keine Seltenheit.
“Blöd, peinlich und ärgerlich”
(berlinonline.de, Jakob Schlandt)
Die taz druckte eine komplette Zeitungsseite am nächsten Tag nochmal - aus Versehen.
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.
Für die Bild-Zeitung ist Wikipedia offenbar etwas ganz Verrücktes.
Können Sie sich vorstellen, dass jemand nachts in die Brockhaus-Redaktion einbricht, ein paar Lexika-Bände umschreibt und die dann auch noch so gedruckt werden?
Tatsächlich, so einen unstimmigen Vergleich kann man sich kaum vorstellen. Wikipedia ist ja auch nur von Menschen zusammengetragenes und immer wieder überarbeitetes Wissen, das sich als erster Überblick zu einem Thema für viele bewährt hat. Aber mit Web 2.0 kann die Bild-Zeitung, vielleicht seit dem Aufkommen von Deutschlands bekanntestem Blog bildblog.de, nichts anfangen. Die Redaktion schreibt lieber etwas Falsches, als in einem Lexikon nachzusehen.
bildblog.de hat nun den bild.de-Artikel über Wikipedia:
So unzuverlässig ist Deutschlands beliebtestes Internet-Lexikon
sehr schön auf die grösste deutsche Boulevardzeitung umgemünzt:
So unzuverlässig ist Deutschlands beliebtestes Nachrichten-Portal
Meister der Grauslichkeit
(extradienst.at, Bruno Jaschke)
Die Chronik einer Zeitung ist für die Leser-Blatt-Bindung und die Auflage gleichermaßen wichtig. Was braucht es, um ein Ressort zu leiten, in dem viel Grauslichkeiten vorkommen.
Süße Dänenrache
(faz.net, Siegfried Thielbeer)
In Kopenhagen stehen zwei Journalisten und der Chefredakteur der Tageszeitung ?Berlingske Tidende? wegen Geheimnisverrats vor Gericht. Sie hatten enthüllt, woher die Regierung Informationen über angebliche irakische Massenvernichtungswaffen bezog.
Schwerstarbeit am Geschmack
(taz.de, Dirk Knipphals)
Das Feld ist ausdifferenziert. Was bleibt? Kultur braucht keine Rückkehr zur großen Erzählung, sie lebt auch nicht von Homestorys oder dem Hohelied der Theorie. Eine Gebrauchsanweisung für das Raumschiff Kulturkritik.
Wem gehört das Wissen?
(zeit.de, Gunhild Lütge)
Raubkopierer sind nicht zu stoppen. Sie bedrohen Musikindustrie, Filmwirtschaft und Verlage, aber auch Autoren und Künstler. Intelligente Lösungen lassen auf sich warten.
Web 2.0 geht an die Börse
(heute.de, Ulrich Hansen)
“OpenBC” alias “Xing” heißt der neue deutsche Hoffnungsträger. Dazu ein Interview mit Lars Hinrichs als Video.
Der Fluch der Unterbrechung
(zeit.de, Jürgen von Rutenberg)
Vor lauter Anrufen, Emails und Internet kommen viele nicht mehr zum Arbeiten. Psychologen und Programmierer suchen verzweifelt nach Gegenmitteln.
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.
So lange gilt die Unschuldsvermutung.
Mit diesem Satz endet ein Artikel über Pensionskassenchef Jürg Maurer im Sonntags-Blick vom 12.11.2006. Grund für den Text mit dem Titel “Weisse Weste mit Flecken?” ist die abgeschlossene Untersuchung der Revisionsfirma Ernst & Young, aus der die Aussage zitiert wird, es gebe
keine Hinweise darauf, dass Portfolio-Manager Jürg Maurer von Swissfirst oder von Dritten Vergünstigungen erhalten hat.
Diese Aussage wird beschränkt vom Ausmass der Untersuchung.
Es ist wahr, es gilt die Unschuldsvermutung. Aber gilt die auch noch nach einer seit Monaten geführten Kampagne von Blick und Sonntags-Blick gegen “den frechsten Pensionskassen-Verwalter der Schweiz”? Allein 41 Texte sind online zum Swissfirst-Sumpf zu lesen, gedruckt kommen noch einige dazu. In ihnen sind kaum direkte Anschuldigungen zu lesen (die Rechtsabteilung lässt grüssen), es wird nur ausführlich und voll Neid über (recht- oder unrechtmässig) erlangten Reichtum berichtet.
Rettet Google die ?New York Times??
(faz.net, Nina Rehfeld)
Eine Institution wankt: Die ?New York Times? verliert nicht nur Leser, sondern durch eine Reihe von redaktionellen Skandalen auch zunehmend Renommee. Nun sorgt ausgerechnet Google für einen Hoffnungsschimmer.
Zeitschriften-Trash
(fudder.de, dirk)
Nachdem ich die ‘Presseschau der Subkultur’ auf jetzt.de gelesen hatte, zogen mich all die bunten Druckgrotesken am Bahnhofskiosk beinahe magisch an. Nach stundenlangem Blättern, Ermahnungen durch die Verkäuferin und ihrem fassungslosen Blick beim Sichten der zu bezahlenden Ware, konnte ich sie mein Eigen nennen: die acht trashigsten Zeitschriften des Freiburger Kioskwesens. Heute: Teil eins.
Viel Schatten, ein bißchen Licht
(telepolis.de, Marcus Hammerschmidt)
Lesen, was in und über Afrika gebloggt wird.
Bin ich drin?
(taz.de, David Denk)
Das Café Sankt Oberholz in Berlin-Mitte gilt als inoffizielles Hauptquartier der sogenannten digitalen Bohème. Aber wer sitzt dort eigentlich - und warum? Eine Homestory.
»Vor allem bin ich nicht ich«
(zeit.de, Christof Siemes)
Ein Gespräch mit Deutschlands bestem Entertainer Hape Kerkeling über seinen Weg zur Erleuchtung, die Grenzen von Satire und Leser-Reporter auf dem Herrenklo.
Im Irrgarten der Intelligenz
(nzz.ch, Hans Magnus Enzensberger)
Über den getesteten Verstand und den Unverstand des Testens.
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.
- Fast zwei Monate nach orf.at (12.09.2006) und eineinhalb Monate nach medienlese.com (26.09.2006) berichtete heute auch die NZZ über “News Sniffer“.
- Auch das Facts gehört nicht zu den Schnellsten: Am 3.10.2006 berichtete spreeblick.de über wirnennenesarbeit.de, am 9.11.2006 war nun facts.ch auch soweit. Sie werden kaum die Letzten sein.
- Die Weltwoche prangert die sich offenbar als heisse Luft herausstellende Medienkampagne gegen Jürg Maurer, den “frechsten Pensionskassenverwalter der Schweiz” an, hat aber, wie schreibenwasist.blogspot.com anmerkt, mit dem Fall Valentin Roschacher ein sehr ähnliches Problem.
- lismal.ch hat den Verdacht, hinter der Heute-Kolumne ZoraOff stecke ein älterer Herr. Die Leser, einer dem Text folgenden einfach zu korrumpierenden Umfrage gemäss, lieben sie jedoch weiterhin. Jedenfalls fast die Hälfte.
In der Printausgabe von 20 Minuten heisst es heute:

20minuten.ch hingegen schrieb:
Die «Times» gab dem Film am Samstag in einer ersten Kritik vier von fünf möglichen Punkten. Craig sei als Bond «glaubwürdiger als viele seiner Vorgänger». Hinzu komme, dass er nicht nur «unglaublich sexy» sei, sondern tatsächlich schauspielern könne. Auch andere britische Zeitungen stellten dem neuen 007 ein gutes Zeugnis aus. Der «Daily Mirror» fühlte sich durch Craig an die besten Zeiten des Original-Bond Sean Connery erinnert. Der «Daily Telegraph» sprach von einem «klasse Debüt».
Claqueur für Springer und Co.
(blogmedien.de)
Der ehemals kritische Mediendienst Kress liefert heute vorwiegend PR für Großverlage.
Medienkritik aus der Maschine
(nzz.ch, Martin Hitz)
Eine britische Website macht redaktionelle Korrekturen transparent.
Demokratie mit Netz
(freitag.de, Katrin Schuster)
Nur wo Bundeskanzlerin draufsteht, ist auch Bundeskanzlerin drin: Angela Merkel als Medienkanzlerin.
Der Traum vom Sonntag
(spiegel.de, Markus Brauck und Thomas Schulz)
Der einst zementierte Markt der Sonntagszeitungen ist kräftig in Bewegung. In Hamburg gingen gleich zwei Blätter an den Start, und die Verantwortlichen bei der “Süddeutschen Zeitung” scheinen wild entschlossen, sich auch am siebten Tag der Konkurrenz zu stellen.
Journalismus in Not
(taz.de, Petra Blum)
Der Deutsche Journalistenverband beschäftigt sich wieder einmal mit internem Verbandssalat. Und hadert mit dem Aufweichen des Berufsbilds.
Zu guter Letzt: Journalismus 2.0
(werbewoche.ch)
Sie trauen ihm nicht, dem Web. Denn schliesslich ist es in seiner zweiten Ära angekommen, im Zeitalter des Web 2.0. Und hier ist plötzlich jeder beliebige Webnutzer auch für beliebige Inhalte zuständig und der Content gehört allen. Zurecht stehen Journalisten Inhalten wie Entwicklung des Internets skeptisch gegenüber. So skeptisch, dass sie es selbst begeistert nutzen.
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.
/// blogger (und solche, die es gerne werden wollen) gesucht: für ein forschungsprojekt suchen wir leute, die uns im rahmen eines blogs einsichten in ihr konsumverhalten verschaffen. total begeistert von shiseido\’s neuem porzellanschimmer lippenstift? genervt über die feta verpackung, die sich schlecht öffnen lässt? im werbefernsehen wieder einmal gut gelacht anstatt
weggezappt? schreib es rein! endlich den perfekten turnschuh gefunden? mach ein foto mit deinem handy und lad es hoch. du bestimmst den inhalt. wir fragen nach. dieses projekt ist auch für uns noch neuland und wir würden uns freuen, mit euch zusammen ein spannendes konsumentenportal auf die beine zu stellen. du musst kein shopping junkie sein (darfst du aber). auch kritische stimmen sind willkommen! schreibst du gerne? kannst du selbständig ein handyfoto auf den computer laden? dann bist du bei uns gerade richtig. 120 fr./monat belohnung sind auch noch für dich drin… interessiert?
info@concept-zuerich.ch
Das ist der Inhalt eines Inserats im heutigen RonOrp-Newsletter.
Blogger stellen zusammen mit einer Gesellschaft für Marketingforschung (concept-zuerich.ch) ein spannendes Konsumentenportal auf die Beine? Könnte das ein kritisches oder unkritisches Shopping-Blog werden? Moment mal, es ist ein Forschungsprojekt. Erforscht wird das Konsumverhalten von Bloggern und für die Offenlegung dessen sollen sie bezahlt werden.
Wird das Verhalten von Bloggern nun also auf ähnliche Weise erforscht, wie das grosse Detailhändler mit der Auswertung der Einkäufe über Kundenkarten herauszufinden versuchen?
Meine Stadt, mein Bezirk, mein Blog
(zitty.de, Ulf Lippitz)
Es scheint, als gäbe es keinen urbanen Flecken zwischen San Francisco und Sydney, der nicht von Bloggern beschrieben wird. Die mitteilungsbedürftigen Internet-Autoren haben in den letzten Jahren mit launigen Texten das kollektive Bewusstsein erobert. Sind sie die Vorhut eines neuen demokratischen Graswurzel-Journalismus, der radikal-subjektiv ist?
Faule Berliner Äpfel
(werbewoche.ch, Oliver Classen)
Pressesprecher sind wie Werber, nur gefährlicher: An Kongressen pflegen sie ihre Profilneurosen und produzieren reichlich Warmluft. Eine Lektion in praktischer Medienökologie.
Große Penetranz - Fragwürdige Kooperation bei “Wetten dass..?”
(ndr.de, Video)
“Wetten dass..?” ist eine Sendung der Superlative: supererfolgreich und superteuer. Das ZDF rühmt sich zu Recht, europaweit die erfolgreichste Unterhaltungssendung zu präsentieren. Doch es gibt auch Kritiker: Das Erfolgsformat verkomme immer häufiger zu einer nervigen Dauerwerbesendung.
Greis im Spiel
(taz.de, Michael Braun)
Was erwartet die deutschen Zuschauer, wenn Silvio Berlusconi tatsächlich ProSiebenSat.1 kauft? Moderierende Rentner und Frauen als Dekolleté-Element prägen seine italienischen Programme.
Wie Web 2.0 die Reisebranche verändert
(faz.net, Jakob Strobel y Serra)
Was ist nun mit Herbert? Ist er ein Genie oder ein Scharlatan? Rührt er wirklich die beste Sangría Mallorcas an oder nur eine mittelmäßige? Und ist die Bedienung in seiner Kneipe arrogant und pampig oder aufmerksam und charmant? Ewige Fragen, um die im Internet ein wilder Disput ausgebrochen ist.
Sind “Tagesthemen”-Moderatoren eigentlich Journalisten?
(blog.handelsblatt.de)
Die “Tagesthemen” haben sich anscheinend der Aufklärung über das moderne Internet verschrieben. Schade, dass dabei schlecht recherchierte Beiträge (youtube.com) mit der intellektuellen Tiefe eines “Taff”-Filmchens entstehen.
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.