Gastautor


 

Alle 18 Artikel von Gastautor auf medienlese.com:

Fotograf und Schreiber:
Szenen einer Zwangsehe

Von Gastautor, 18. Juli 2008 um 15.40 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Der eine kann nicht ohne den anderen: Spiegel-Reporter Alexander Smoltczyk und Ostkreuz-Fotograf Maurice Weiss über das nicht immer einfache Verhältnis zwischen Bild- und Textmenschen.

Von Timo Nowack, flaremag.de

reporterforumSeine erste Erfahrung mit einem Fotografen wird Alexander Smoltczyk nie vergessen: Er recherchierte auf einer Pferderennbahn im Iran. Sein Fotograf, ständig auf der Suche nach dem richtigen Bild für eine Doppelseite, kletterte auf die Startmaschine, um Pferde und Jockeys aus nächster Nähe zu fotografieren. Behangen mit Kameras und Objektiven verlor er das Gleichgewicht, stürzte, löste dabei den Startmechanismus aus und schickte die Pferde frühzeitig auf die Bahn. So verlor der Favorit das Rennen und viele Bauern ihr Erspartes am Wettschalter. ?Wir mussten unter Polizeischutz, wie man es aus Mordprozessen kennt, mit Mänteln über den Köpfen, aus dem Stadion geführt werden?, sagt Smoltczyk.

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Reportage über “böses Tessin” gewinnt Egon-Erwin-Kisch-Preis

Von Gastautor, 10. Mai 2008 um 7.31 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Herausragende journalistische Leistungen wurden Freitagabend in Hamburg mit dem Henri-Nannen-Preis gekürt. Wir analysieren, warum die “krasseste” Reportage zu Recht gewonnen hat und welche Geschichten außerdem erwähnt werden sollten.

Von Oliver Graf, Reportagenblog

Sabine Rückert: Wie das Böse nach Tessin kam (Bild Keystone)Der diesjährige 31. Egon-Erwin-Kisch-Preis geht an Sabine Rückert. Die Auszeichnung, die seit vier Jahren im Henri-Nannen-Preis aufgehoben ist, erhält sie für ihre Reportage über einen 17-jährigen Jugendlichen, Felix, wohnhaft in dem kleinen Dorf Tessin in Mecklenburg. Es ist die Geschichte eines Doppelmordes. Die Opfer sind zwei Nachbarn, Eltern eines Klassenkameraden. Beide sterben durch brutale Messerstiche. Felix D. ist ihr Mörder, verurteilt am 12. Juli 2007 vom Landgericht Schwerin, zusammen mit Torben B. seinem Kollegen und Gehilfen.

Nach Meinung der Jury ist die Reportage “Wie das Böse nach Tessin kam” (erschienen am 21.06.2007 in der Zeit)

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Live von der TED (Teil 4):
TED 2008 - Die Highlights

Von Gastautor, 3. März 2008 um 23.11 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Nach vier Tagen TED ist unser Gastblogger Reto Schnyder nicht nur geschafft, sondern auch überwältigt. Im vierten Post zur TED-Konferenz präsentiert er seine persönlichen Highlights.

RetoSchnyder at-TED
Retos 3-Minuten auf der TED-Bühne in
Aspen (Foto: Michael Brands/Aspen Institute)

Dass TED intensiv wird, habe ich geahnt, doch nach 4 Tagen, 50 Vorträgen und 25 Side-Meetings bin ich fix und fertig. Die Vorträge waren eindrücklich bis überwältigend. Das Niveau war extrem hoch, doch ein Vortrag wird wohl keiner der Teilnehmer vergessen. Benjamin Zander, Dirigent der Boston Philharmonic hat über klassische Musik gesprochen… am Anfang jedenfalls. Sein eigentliches Thema war jedoch ?Leadership” und dies hat er
eindrücklich demonstriert. Am Ende seines Vortrages ist niemand mehr auf seinem Stuhl gesessen, alle (ja, wirklich alle und darunter auch Leute wie Al Gore) sind gestanden und haben inbrünstig ?Freude schöner Götterfunken” zu Beethovens 9er Symphonie gesungen (auf Deutsch!).

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Live von der TED (Teil 3):
Ratlosigkeit in der “Blogger’s Alley”

Von Gastautor, 29. Februar 2008 um 12.11 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Vier Empfehlungen: Im dritten Beitrag zur TED-Konferenz berichtet Gastblogger Reto Schnyder von den bisher besten Talks aus Sicht anderer TED-Besucher.

TEDAspen-Main Hall
Die Main-Hall des TED-Ablegers in Aspen (Foto: Reto Schnyder)

Als ich mit Peter über diesen Gastblog gemailt habe, war ich ziemlich optimistisch, dass ich einen guten Text als Tagesrückblick schreiben kann. Inzwischen muss ich sagen, dass es für mich unmöglich ist auf einigen Zeilen zu beschreiben was ich hier erlebe. Ich war mir bis vor kurzen nicht sicher, ob die Feedbacks auf der TED-Homepage nur ein Hype sind. Nach zwei Tagen kann ich so gut wie jede dieser Aussagen unterschreiben. Ich habe noch nie etwas inspirierenderes und faszinierenderes erlebt als die Teilnehmer, die Talks und Stimmung von TED.

Anstelle eines Tagesrückblicks darum an dieser Stelle die inspirierendsten TED-Talks aus Sicht von einigen Konferenzteilnehmern:

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Live von der TED (Teil 2):
Grosse Frage, grossartige “Antworten”

Von Gastautor, 28. Februar 2008 um 16.19 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Stephan Hawking und der “PC Guy”, Narben und echte Gehirne: Der erste Tag der TED-Konferenz aus Sicht von unserem Gastblogger Reto Schnyder.

Ted 0:05
30 Sekunden Zeit: “How’d you get that scar”

?I am blown away”, anders kann ich es einfach nicht sagen… so dass ich ganz vergessen habe Fotos von heute zu machen (darum klaue ich etwas von TED@Flickr und vom offiziellen TEDBlog für den Beitrag von heute), geschweige denn Notizen für einen ordentlichen Blog zu machen. Hier darum etwas chaotisch mein persönlicher und spontaner Rückblick:

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Die Zeitung der Zukunft:
Fünf Thesen zu «Crossmedia»

Von Gastautor, 28. Februar 2008 um 9.36 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Was steckt hinter dem Buzzword «Crossmedia»? Fünf Thesen von unserem Gastautor Steffen Büffel zur crossmedialen Zukunft des Qualitätsjournalismus.

Crossmedia (©iStockphoto.com/Alex Bond)
Wer ergänzt hier eigentlich wen? (©iStockphoto.com/Alex Bond)

«Crossmedia» avanciert nach «Multimedia» und «Online-Community» zum neuen Zauberwort in der Verlagsbranche. Dabei wird aber bisweilen kaum hinterfragt, was Crossmedia im Zusammenhang mit der Zukunft der Zeitung eigentlich heißen soll. Stattdessen wird es der Einfachheit halber im Stile der Floskel «Wie wir ja alle wissen» als Binsenweisheit dargestellt, dass die Zukunft des Journalismus crossmedial sei. Deswegen fünf Thesen mit Substanz:

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Live von der TED (Teil 1):
TED unter Wasser

Von Gastautor, 27. Februar 2008 um 15.44 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Mächtige Ideen: Auf der TED treffen Entscheider, Entwickler und Künstler aufeinander, um sich über Technology, Entertainment, Design auszutauschen. Für uns berichtet Reto Schnyder aus Aspen von der Konferenz, die Burdas Digital, Life, Design als Vorbild dient.

TED Gift bag
Geschenke für die Konferenz-Teilnehmer (Bilder Reto)

Morgen startet die wohl heisseste Konferenz auf diesem Planeten. Nein, keine Erotik-Messe, sondern viel mehr die TED. Noch nie etwas von TED gehört? Steven D. Livitt hat gebloggt “If you follow only one link from this blog in your life … this is the one to choose.” - recht hat er. Hier der Link. Auf medienlese.com werde ich ab morgen jeweils einen kurzen persönlichen Tagesrückblick von der TED2008 posten.

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Wir lesen den Spiegel

Von Gastautor, 10. Februar 2008 um 12.50 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Sehnsucht nach einem neuen Amerika unter Barack Obama, John McCain fordert mehr deutsche Soldaten für Afghanistan und Jonathan Littell über seinen Holocaust-Roman “Die Wohlgesinnten”

Von Frank Fischer

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Gibt es eigentlich außer Oliver Gehrs niemanden, der einen auf den aktuellen Spiegel vorbereitet? Wir haben vorgelesen und stellen Bemerkenswertes aus der aktuellen Ausgabe (Heft 7/08) vor. Eine ausführlichere Zusammenfassung präsentiert der “Umblätterer”.

Titelgeschichte

Schwarzenegger-Spezialist Marc Hujer und Klaus Brinkbäumer schreiben über “Barack Obama und die Sehnsucht nach einem neuen Amerika” (Seite 88-98). Sie fragen, ob Obama (”ein politischer Poet, ein Menschenfänger”) es ernst meint mit der angekündigten “Politik von unten”, ob seine mögliche Präsidentschaft tatsächlich eine historische Wende à la Roosevelt und dessen New Deal einleiten könne.

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Live:
Miss-Schweiz-Wahl 2007

Von Gastautor, 13. Oktober 2007 um 20.11 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Gastautor: Der unmündige Leser

Guten Abend

Es ist Wahl-Herbst in der Schweiz. An der Olma in St. Gallen werden heute die Kühe prämiert und in der MaagMusicHall in Zürich die Miss-Schweiz-Kandidatinnen.

Die Medienlese gewährt mir heute Abend freundlicherweise Gastrecht. Ich berichte live vom Sofa über die Miss Schweiz Wahl 2007. Ebenfalls anwesend sind einige Freunde und Freundinnen, ein Käsefondue und diverse Alkoholika.

20.21 Uhr: Es geht los. Die 16 Kandidatinnen werden mit einer Choreographie vorgestellt, die abgesehen von den sexy Kleidern eher der Parade einer Jugendmusik-Kapelle gleicht.

20.25 Uhr: Multitalent Sven Epiney begrüsst das Publikum eloquent in den vier Landesprachen und stellt die Jury vor. Auch das Publikum darf mitwählen. Derweil serviert bei uns der Gastgeber das Käsefondue Moitié-Moitié.
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Der Kampf der Gratiszeitungen

Von Gastautor, 8. Oktober 2007 um 11.52 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

In der Schweiz buhlen bald fünf Gratiszeitungen um Leser und Nichtleser. Die Herausgeber jubeln über wirtschaftlichen Erfolg und halten das Konzept für ein Zukunftsmodell. Im österreichischen Graz hingegen gingen zwei solche Blätter im Konkurrenzkampf unter. Ein Vergleich.

Von Markus Kirchsteiger

Während in der Schweiz bald fünf Gratiszeitungen um die Aufmerksamkeit der Schweizer ringen , hielt sich ok, die erste kostenlose Grazer Tageszeitung, lediglich rund ein Jahr am Markt. Anfang Juli 2007 wurde ok nun gleichzeitig mit dem Konkurrenten heute eingestellt. Als ok auf den Markt gekommen war, hatte heute in wenigen Wochen eine Grazer Ausgabe hochgezogen. Jetzt ist das Match um Leser und Nichtleser vorzeitig beendet worden.

Große Erfolge verzeichnen Gratiszeitungen in der Schweiz. Obwohl die Auflagenzahlen sinken, können 20 Minuten, .ch und Co. zulegen und zwar auf Kosten von Boulevard-Kaufzeitungen wie Blick. Das Konzept der Gratiszeitungen ist einfach: Das Wichtigste des Tages in kurzen und prägnanten Sätzen gibt es kostenlos für eine urbane, junge Leserschaft.

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