Felix Disselhoff

Felix Disselhoff hat von Januar bis September 2008 für medienlese.com geschrieben.

 

Alle 51 Artikel von Felix Disselhoff auf medienlese.com:

Multimediales Rechercheportal:
Spiegel will’s wissen

Felix Disselhoff, 12. Februar 2008 um 18.43 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Der Spiegel stellt ab sofort sein komplettes Archiv kostenlos im Internet zur Verfügung. Dies gilt für sämtliche Spiegel-Online- und Spiegel-Artikel ab der ersten Ausgabe.

Spiegel Wissen
Seit heute online: Spiegel Wissen

Der Clou: Beinahe sämtliche Spiegelartikel können als PDF der Originalseite heruntergeladen werden. Nur die jeweils aktuelle Ausgabe des Spiegel soll weiterhin als kostenpflichtiges E-Paper angeboten werden. Außerdem werden alle Artikel aus Kultur Spiegel, Uni Spiegel, Manager Magazin, managermagazin.de und der deutschen Wikipedia-Datenbank durchsucht. Ergänzt wird das Angebot noch durch ein Wörterbuch und ein Lexikon. Macht ganze 1.590.550 Artikel.

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Filmvorschau:
Quintett sucht Säge für Afghanistaneinsatz

Felix Disselhoff, 6. Februar 2008 um 14.20 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Hunger auf Popcorn? Falls nicht: Die Filme, die morgen in den Kinos anlaufen, machen auch ohne Spaß. Und könnten unterschiedlicher nicht sein. medienlese.com hat für Euch drei Streifen ausgesucht.

Politischer ?Ladykiller? trifft ?Pretty Woman?


Charlie Wilson

Politisches Kino, das Spaß macht (Bild: Universal)

Hollywood scheint unbelehrbar. Und das ist auch gut so. Obwohl politisches Kino (siehe ?Von Löwen und Lämmern?) floppte, schenkt uns Universal nun ?Der Krieg des Charlie Wilson?. Und hofft, dass Tom Hanks und Julia Roberts genug Starpotenzial bieten, um die wahre Geschichte aus den Achtzigern mit Neuzeit zu füllen.

Im Zentrum der Erzählung steht der amerikanische Kongressabgeordnete Charlie Wilson. Ein waschechter Weiberheld. Whirlpools, Koks und Nutten. Als nun die Sowjets Afghanistan angreifen und Charlie auf die engagierte Milliardärin Joanne Herring (Julia Roberts) trifft, ist der Stoff für eine Hollywoodverfilmung perfekt. Er steigert das Budget für geheime Aktionen von fünf Millionen auf fünfhundert.

Fazit: Der Kino-Tipp dieser Woche. Angenehm leicht erzählt, unterhaltsam und hochkarätig besetzt. Die Mischung für einen Polit-Film, der funktionieren sollte.

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Kultserie “Doctor Who”:
Wo ist der Doktor?

Felix Disselhoff, 2. Februar 2008 um 16.59 Uhr, 35 Kommentare Kommentare

Der Serien-Welterfolg feiert Deutschlandpremiere - doch ProSieben versteckt die Abenteuer des zeitreisenden Doktors im Nachmittagsprogramm.

Doctor Who
Wer ist hier der Doc? (Bild ProSieben)

ProSieben startete letzten Samstag mit der Science-Fiction-Serie “Dr. Who”. Allerdings um 17.00 Uhr. Einem wirklich unwürdigen Platz für Neueinführungen. Schlechte Quoten sind da garantiert. Verwunderlich, zählt “Dr. Who” doch zu den erfolgreichsten Serien der Welt. Erstmals ausgestrahlt im Jahr 1963 und ganze 730 Episoden in 29 Staffeln später ist die Serie vor allem eines: Very british. Um es für das deutsche Fernsehvolk zu übersetzen: Schräg. Doch Anhänger von Douglas Adams “Per Anhalter durch die Galaxis”, der übrigens auch Drehbücher für die Erfolgsserie schrieb, werden nur allzu gern in den Genuss des kultigen Zeitreisespaß kommen.

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Internet-Sender Hobnox:
Entertainment 2.0

Felix Disselhoff, 1. Februar 2008 um 16.51 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Multimediale Bespaßung im Netz: Hobnox will das Medienunternehmen der Zukunft sein, mit eigenen Magazinformaten und User Generated Content.

Hobnox
Wieder mal Musik und Urban-Kultur: Web 2.0-Fernsehen Hobnox

Musik, Film und urbane Kultur - das sind die günstig produzierten Inhalte des Web 2.0-Fernsehens. Eine neue Seite mit solch schicken Shows ist Hobnox, der “neue digitale Hort für moderne Kultur per Web-TV”. Online-Entertainment inklusive Publishing-Plattform ?von Kreativen für Kreative? - das will Hobnox künftig in der Web-Landschaft sein. Auf der Seite sollen User auch ihre in Eigenregie erstellten Beiträge auf den vier verschiedenen Kanälen zeigen.

?Mit Hobnox entsteht ein internationales Medienunternehmen, das die heutigen Gegebenheiten des Unterhaltungsmarktes und die technologischen Möglichkeiten des Internets für Künstler und Publikum innovativ zusammenführt?, stapelt die PR nicht gerade tief. Na mal sehen:

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Linktipp:
Die totale Erinnerung

Felix Disselhoff, 30. Januar 2008 um 14.44 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Vrooom! Boosh! Und dann: Krrr-Zack!

Total Recall
Screenshot

Filme anschauen kann jeder. Doch Filme nacherzählen und damit eine neue Kunst- und Unterhaltungsform zu schaffen, das kann nur eine deutsch-schweizerische Kooperation. Ihr Name: Total Recall - Das Festival des nacherzählten Films. Seit 1999 treten Cineasten abwechslend in Düsseldorf und Zürich gegeneinander an.

Zu den Regeln: In einem Wettbewerb haben die Teilnehmer zehn Minuten Zeit, einen Film ihrer Wahl vorzutragen. Das Publikum entscheidet dann durch Stimmabgabe über die erbrachte Leistung. Es ist immer wieder erstaunlich, wie unverkennbar unterschiedlich ein jeder von uns Filme wahrnimmt und erinnert.

So wird Godzilla zum entfremdeten Reptil auf der Suche nach Zuneigung und Jolies und Pitts “Mr. und Mrs. Smith” zum kurzweiligen Kleinkunstkleinod.

Spiegel-Verlag:
Verhängnisvolle Affären und machtvolle Mitarbeiter

Felix Disselhoff, 24. Januar 2008 um 15.03 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Donnerstag wurde es bekannt: Das Nachrichtenmagazin Spiegel bekommt eine Doppelspitze. Grund genug für medienlese.com eine Zeitreise durch den Verlag anzutreten, der Deutschland mitprägte und selbst Geschichte schrieb.

Spiegel-Gebäude in Hamburg
Spiegel-Gebäude in Hamburg (Bild cc:bstrasser)

Laut Berichten des Hamburger Abendblatt und der Süddeutschen Zeitung hat die Suche nach einem Nachfolger von Stefan Aust ein Ende gefunden. Georg Mascolo, derzeit Leiter des Berliner Spiegel-Büros, und Onlinechef Mathias Müller von Blumencron übernehmen die Chefredaktion beim Spiegel.

Der Medienrummel um Austs Nachfolge zeigt, dass die Geschichte des Verlags untrennbar mit dem Magazin selbst verbunden ist. Der Spiegel ist mit einer Auflage von knapp über einer Million die größte Wochenzeitung Deutschlands. Wenn man sich die Vita des 60 Jahre alten Printriesen anschaut, wird man den Eindruck nicht los, dass jeder dieser Leser hart erkämpft wurde.

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Der bitterböse Bohlen

Felix Disselhoff, 23. Januar 2008 um 11.01 Uhr, 29 Kommentare Kommentare

Nathalie ist einfach der Hammer und Bohlens neuer Sidekick Andreas “Bär” Läsker gibt Vollgas. Heute startet “Deutschland sucht den Superstar” in die fünfte Runde - und wir haben zehn fiese Bohlen-Sprüche zum anhören.

Bohlen-Spruch 5/10: “Kelly Family”

Bohlen-Spruch 1/10: “Nachgelassen”

Dieter Bohlen (Bild RTL / Stefan Menne)
Dieter Bohlen: Können diese Augen lügen? (Bild RTL / Stefan Menne)

“Du hast schwach angefangen … und mit der Zeit noch stärker nachgelassen”, so watscht DSDS-Juror Bohlen entrückte Castingnovizen ab. Tjaja. Aber immerhin hört sich Fernsehdeutschland derlei persönliche Seitenhiebe gerne an. Heute startet die fünfte Staffel der Castingshow “Deutschland sucht den Superstar”. Der Richtige scheint also noch immer nicht gefunden zu sein.

Und wenn der Pop-Titan nicht so harsch mit Übergewichtigen und Unhübschen umgehen würde, müssten wir uns ja auch nicht einmischen.

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Schwarzseher sehen noch schwärzer

Felix Disselhoff, 14. Januar 2008 um 9.44 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Murdoch macht’s möglich: Mit einer neuen Verschlüsselung könnte der Abo-Sender Premiere die Hälfte seiner Zuschauer abschießen - jene Hälfte, die das Programm illegal empfängt und dafür nicht bezahlt.

Premiere-Logo

Rupert Murdochs jüngste Beteiligung am Premiere-Konzern scheint schon erste digitale Wellen zu schlagen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Focus plant Premiere eine komplette Umstellung seines Verschlüsselungssystems. Die war und ist auch bitter nötig, da das derzeitige System “Nagravision” schon nach einem Monat wieder geknackt war. Damals sahen über eine Million Schwarzseher mit billigen Chipkarten und einer Software kostenlos alle Programme.

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Küblböcks Kakerlaken:
RTL dschungelt wieder

Felix Disselhoff, 11. Januar 2008 um 16.59 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Die dritte Staffel von “Ich bin ein Star - holt mich hier raus” steht in den Startlöchern. Grund genug für medienlese.com, sich Klamauk und Kandidaten etwas genauer anzuschauen.

Lisa Bund
Lisa Bund (Bild RTL)

Als Pseudo-Prominente oder (in Anlehnung an B-Movie) B-Prominente - in der Schweiz auch Cervelatprominente - werden in der Alltagssprache solche Personen bezeichnet, die durch öffentliche Skandale, spektakuläre Fernsehauftritte oder andere Ereignisse – häufig nur für kurze Zeit – schlagzeilenträchtiges Aufsehen erregen, ohne dabei auch Ansehen zu gewinnen.

Womit wir schon im tiefsten Dschungel deutscher Aufschnittsprominenz wären, genauer im australischen Dschungel. Dem Drehort von ?Ich bin ein Star – Holt mich hier raus?. Heute Abend um 22.15 Uhr zeigt RTL nach vier Jahren Pause die dritte Staffel der Trash-Show mit Sonja Zietlow und Dirk Bach. Sintflutartige Unwetter hin, tausende von den Fluten eingeschlossene Menschen her. ?Land unter in Australien. Das RTL-Dschungelcamp steht noch, doch die Straßen rundherum sind überflutet und mit viel Pech regnet es sich jetzt erst so richtig ein?, lässt uns RTL.de wissen. Wer mitmacht, wurde bis kurz vor Sendebeginn geheim gehalten. Man wollte vermeiden, dass die Kandidaten sich absprechen. Jetzt ist es raus.

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Shoppen mit Murdoch

Felix Disselhoff, 8. Januar 2008 um 16.06 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Nach kurzer Verhandlung lag Geld auf dem Tisch: Rupert Murdoch übernimmt 15 Prozent an Premiere - und das könnte erst der Anfang sein.

Premiere-Logo

In Spanien haben Toreros ?Cojones?, wenn sie wieder und wieder zum Stier in die Arena steigen. Sie haben Mut. Zweifelsohne hat der australische Medienmogul Rupert Murdoch Cojones. Er ist zum zweiten Mal im deutschen Medienmarkt auf Shoppingtour. Und steigt beim Pay-TV-Kanal Premiere ein. 287 Millionen Euro legt er für knapp 15 Prozent der Anteile hin. Die 16,4 Millionen Premiere-Aktien gab`s vom Kabelnetzbetreiber Unitymedia. Analysten gehen davon aus, dass Murdoch langfristig Premiere vollständig übernehmen wird.

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