Felix Disselhoff

Felix Disselhoff hat von Januar bis September 2008 für medienlese.com geschrieben.

 

Alle 51 Artikel von Felix Disselhoff auf medienlese.com:

Programmcheck:
Chartshow vs. Nachtmusik

Felix Disselhoff, 16. Mai 2008 um 17.38 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Geissen gegen Alsmann, Pop- gegen Hochkultur, RTL gegen ZDF: Wir machen zum musikalischen Einklang ins Wochenende den Programmcheck.

Götz Alsmann oder Oliver Geissen (Bilder Keystone, Montage von uns)Über 50 Folgen der “Ultimativen Chartshow” durfte Fernsehdeutschland jetzt schon über sich ergehen lassen. 50 Mal die Top 100. Der 80er, 90er, New Wave, One-Hit-Wonder, Rock- und Pop, DDR. Dieses Mal quält uns RTL ab 21.15 Uhr mit den hundert besten Grand-Prix-Songs. Ultimativ!

Nicht unlängst sorgte die ultimative Quotengarantie für Aufsehen, als absichtlich ein fünf Jahre alter Auftritt von Chris de Burgh als Live-Auftritt verkauft wurde. Wer an diesem Freitag-Abend trotzdem musikalisch und showtechnisch gut unterhalten sein möchte, sollte ins Zweite wechseln.

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Interview:
Die Feinde der Pressefreiheit

Felix Disselhoff, 15. Mai 2008 um 14.18 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

“Reporter ohne Grenzen” warnt vor den größten Feinden der Pressefreiheit. Wirtschaftliche Interessen und neue Sicherheitsgesetze gefährden freie Berichterstattung auch in Europa.

Zum internationalen Tag der Pressefreiheit protestierte “Reporter ohne Grenzen” in Berlin. Im Interview mit medienlese.com spricht Dr. Michael Rediske, Vorstandssprecher der deutschen “Reporter ohne Grenzen”-Sektion, über die größten Feinde der freien Berichterstattung, die bevorstehenden Olympischen Spiele in Peking und die wahren Probleme der Pressefreiheit in Deutschland. Video nach dem Klick:

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Traumhochzeit im ZDF:
Das Pfingstwunder

Felix Disselhoff, 13. Mai 2008 um 9.53 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Falscher Sender? Nach Jahren in der Mottenkiste lief die “Traumhochzeit” wieder im Fernsehen. Das abgelegte Format ist mittlerweile im ZDF angekommen.

Linda de Mol: Traumhochzeit im ZDF (Bild Keystone)Eines kann man dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wirklich nicht absprechen: Mut. Mut zu neuen Formaten, Mut zu neuen Zielgruppen, Mut zur Peinlichkeit. Und trotzdem, oder gerade deswegen, floppt ein Projekt nach dem anderen. Bruces Vorher-Nachher-Drama in der ARD wird gnadenlos abgesetzt. Genauso schnell, wie das darauf folgende Kuppelspielchen “Ich weiß, wer gut für Dich ist”.Thommys Musical-Star-Suche im ZDF, als öffentlich-rechtlicher Konter zu “Ich Tarzan, Du Jane” lanciert, liefert fleißig schlechte Quoten.

Und nun ließ die alte Tante ZDF nach acht Jahren das RTL-Kind “Traumhochzeit” wieder auferstehen. Passend zum Pfingstsonntag. Halleluja! Etwas mehr als 2,98 Millionen Zuschauer ab drei Jahren dürfte man sich beim ZDF schon ausgerechnet haben. Geliefert wurde purer Durchschnitt:

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Vreel:
Videoportal verspricht viel

Felix Disselhoff, 6. Mai 2008 um 16.59 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Ende Februar war es vorbei mit dem Portal Stage6. Seitdem kamen und gingen etliche erfolglose Klone. Diese Woche soll mit Vreel wieder eine Alternative starten – und diesmal soll es länger was zu sehen geben.

VreelDivX-Codec, guter Webplayer, Auflösung bis 720p – mit diesen technischen Trämereien stellte Stage6 den Konkurrenten YouTube und seine pixelig-verwaschenen Brüder in den Schatten. Bei Freunden von IPTV war Stage6 deswegen äußerst beliebt. Angeblich aus Kostengründen, vermutlich aber eher aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen, stellte DivX das Projekt Ende Februar wieder ein. Seitdem bröckeln wieder nur blasse Pixelfilmchen durchs Netz. Mit dieser Durststrecke soll es nun wieder einmal zu Ende gehen:

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Welttag der Pressefreiheit:
Kein Grund zum Feiern

Felix Disselhoff, 3. Mai 2008 um 11.08 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit warnt die Organisation Reporter ohne Grenzen vor den 39 schlimmsten Feinden der freien Berichterstattung.

Reporter ohne Grenzen
Bilder: Aktion von Reporter ohne Grenzen in Berlin

Journalisten mögen Zahlen. Sie sind präzise, direkt nachprüfbar. Sie lügen nicht. Die Zahlen für 2008 sind jetzt schon verheerend. 63 Online-Dissidenten, sieben Medienassistenten und 160 Journalisten wurden weltweit inhaftiert. Neun Journalisten wurden getötet.

Der älteste Inhaftierte ist der 78-jährige Journalist und Aktivist Win Tin. Er ist seit 18 Jahren in Birma hinter Gittern, unter anderem wegen “kommunistischer Überzeugungen”. Weltweit am längsten inhaftiert ist der Libyer Abdullah Ali Al-Sanussi Al-Darrat – er wurde bereits 1973 eingesperrt. Auf die regelmäßigen Anfragen von ROG zu seinem Schicksal hat die libysche Regierung bisher nicht reagiert.

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IPTV kostenlos:
Fernsehen ohne Schwarm

Felix Disselhoff, 2. Mai 2008 um 15.56 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Zweiter Teil unseres Fernseh-Überlicks: Nach den vielen Reaktionen auf unseren P2P-Post schauen wir uns heute nach kostenlosem IPTV am heimischen Rechner um.

Kostenloses IPTVIPTV kennt und nutzt schon fast jeder: Handyvideos über UMTS, Filmbestellungen über Video-on-Demand oder beim Daddeln mit der Spielekonsole. Die Deutsche TV-Plattform definierte bei der Gründungssitzung ihrer ?Arbeitsgruppe IPTV? im Herbst 2007, das ?so genannte IPTV? als ?eine neue Verbreitungsform auf der Basis des ?Internet Protocol? (IP)?. Doch welche kostenlosen Projekte können mit Onlinevideotheken wie Maxxdome oder Videoload mithalten?

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Peer-to-Peer-TV:
Fernsehen im Schwarm

Felix Disselhoff, 29. April 2008 um 14.29 Uhr, 17 Kommentare Kommentare

Soll ist ein großes Wort. Dem Internetfernsehen soll die Zukunft gehören. IPTV soll das alte Kabel ablösen. Internetfernsehen soll Umsatz bringen. medienlese.com nimmt die Angebote unter die Lupe und verrät, wie man die deutsche Bundesliga kostenlos sehen kann.

Wer kickt wo? (Fußballer von Keystone, Montage von uns)
Na, wo kicken sie denn? (Fußballer von Keystone, Montage von uns)

Die beste Freeware im Vergleich

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Hitler-Tagebücher:Zum 25.

Felix Disselhoff, 25. April 2008 um 21.04 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Passend zum 25. Jahrestag des Medienskandals zeigt RTL ein Nachrichten-Stück mit Originalaufnahmen und Interviews von Zeitzeugen – und Fälscher Kujau.

Vielleicht erinnern Sie sich noch: Am Freitag vor genau 25 Jahren präsentierte der Stern stolz die Hitler-Tagebücher. Keine zwei Wochen später kam dann der Schock. Die Tagebücher waren Fälschungen und der Stern vor aller Welt blamiert. Neun Millionen D-Mark soll der Sensationsfund damals gekostet haben. Vier Millionen sind noch immer unauffindbar. Der Journalist Michael Seufert war damals Reporter beim Magazin und erlebte Deutschlands größte Pressepanne hautnah mit. Alles über “Fritze Hitler” und des Führers Verdauungsstörungen:

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Adobe Media Player:
Internetfernsehen, die Zehnte!?

Felix Disselhoff, 23. April 2008 um 10.03 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Nach Zattoo und dem latent gehypten Joost springt jetzt auch der Software-Riese Adobe mit eigenem P2P-Player ins Haifischbecken. Kleiner Fisch oder kapitaler Hecht?

Adobe Media Player
Adobe Media Player: Wieder mal die ganz große Lösung

Jetzt kann der Onliner dank Adobes firmeneigenener “Air”-Technologie Onlinefernsehen sogar offline sehen. “Air” ist Adobe Schnittstelle zwischen On- und Offline-Anwendungen. Software soll verstärkt online genutzt werden, aber auch bedienbar sein, wenn mal keine Verbindung besteht. Hier setzt “Air” an. Der Adobe Media Player selbst kommt gediegen und schön strukturiert daher. Ganz browsertypisch mit dem aktuellen Pfadangabe, Navigationspfeilen und einem Home-Button in der Oberzeile. Über Personal Videos kann eigener Content von der heimischen Festplatte zugefügt und im AMP angeschaut werden. Teilfinanziert wird der Service über kurze Werbeeinblendungen. Die gibt es allerdings bisher weder passend zum gewünschten Content noch in der Landessprache des Zuschauers.

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Abschalten:
Deutschland, deine TV-Shows

Felix Disselhoff, 28. März 2008 um 9.24 Uhr, 7 Kommentare Kommentare
Ich Tarzan, du Jane (Bild Keystone)
Dschungelcamp mit Gesang (Bild Keystone)

Ich Tarzan, du Jane

Ganz neu in der Riege der deutschen TV-Shows und schon hart am Schmerzlimit. Phil Collins als nicht vorhandener Promifaktor, Sat.1-Zugpferd Hugo Egon Balder als zwischengeschnittener Geschichtenerzähler und ein Triumvirat C-prominenter Juroren. Plus das immergleiche Blendenfleisch aus sich selbst überschätzenden Profilneurotikern. Dass sich die Kandidaten wie Affen bewegen müssen (Stichwort: Ape-Movement), passt.

Amateurermittler-TV

Sie heißen ?Lenßen & Partner? und ?K 11 – Komissare im Einsatz?. Sie können nicht schauspielern. Sie sind viel zu erfolgreich. Mit wirren bis schwachen Drehbüchern füllt ?K 11? bereits sechs Staffeln. Die Verbrecher sind schnell gefunden. Die Frage nach dem Motiv bleibt ungeklärt. Danach geht’s für die überführten Schwerverbrecher gleicht weiter in eine der vielen

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