Felix Disselhoff

Felix DisselhoffFelix Disselhoff (Jahrgang 1983) ist in Dortmund aufgewachsen und hat an der Universität Düsseldorf Medien- und Kulturwissenschaften gelernt. Vermutlich, weil er seit jeher alles konsumiert, was über die Fernsehschirme flimmert.

Zur Zeit studiert er Journalismus an der Hamburg Media School. Er arbeitet als Freier Redakteur für Stern.de, Spiegel Online und schreibt seit Januar für medienlese.com.

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Alle 50 Artikel von Felix Disselhoff auf medienlese.com:

Total mobil:
Der Journalist für unter 500 Euro

Von Felix Disselhoff, 23. August 2008 um 9.01 Uhr, 38 Kommentare Kommentare

Alles, was es für den Journalismus an Werkzeugen braucht: Wir haben die Liste der Ausrüstung für ein Budget von weniger als 500 Euro.

Der Notizblock im Jackett, der Kugelschreiber in der Hutkrempe. Das waren einmal die Markenzeichen des investigativen Journalisten. Schöne alte Zeiten! Natürlich sind diese Utensilien immer noch unverzichtbar für die tägliche Arbeit. In den meisten Fällen reichen sie aber nicht mehr aus.

Wir zeigen, wie Sie mobil recherchieren und schreiben, hochwertige Fotos schießen und bearbeiten und Videos in Web-TV-Qualität drehen können. Und das für unter 500 Euro. Geht nicht? Geht doch.
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Dmax:
Männersender spielt mit Muskeln

Von Felix Disselhoff, 19. August 2008 um 9.16 Uhr, 13 Kommentare Kommentare

Der selbsternannte Männersender Dmax mausert sich trotz schwieriger Zielgruppe zum Quotengaranten. Nach nur zwei Jahren am deutschen Fernsehmarkt eine ordentliche Leistung. Kein Wunder, bei diesen Sendungen …

“Dmax. Fernsehen für die tollsten Menschen. Männer.” Und was wollen Männer? Die drei großen Fs: Frauen, Fußball, Filme. Und wenn dem wirklich so wäre, hätte Katja Hofem-Best ein wirklich schlechtes Jahr gehabt. Die Frau in der Führungsriege des Männer-Senders hat aber jeden Grund, sich zu freuen. Dmax hat trotz teils starker öffentlich-rechtlicher Konkurrenz mit der Fußball-Europameisterschaft im Juni und Juli mit 1,3 Prozent bei der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen die besten Marktanteile der jungen Sendergeschichte eingefahren.

Unerwarteter Erfolg

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Filmtipp Jarhead:
Männer allein im Sand

Von Felix Disselhoff, 15. August 2008 um 20.20 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Sie sind jung, sie wollen was von der Welt sehen, sie werden zu begeisterten Soldaten – und am Ende sind sie desillusioniert. RTL zeigt das Anti-Kriegs-Drama “Jarhead - Willkommen im Dreck”.

Krieg am Golf. Die Sonne brennt auf eine Gruppe US-Soldaten, die mitten im Nichts herumirren und vor allem mit Warten beschäftigt sind. Warten und trainieren, hin und wieder streifen sie ihre Gasmasken über, nur für den Fall. Eigentlich hatten sie sich mehr Action erhofft und keinen drögen Urlaub im Sand. Als es schließlich knallt, pisst sich der Protagonist in die Hose.

Den tausendfachen Werdegang vom naiven Zivilisten zum desillusionierten Soldaten zeit RTL Samstag Abend zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr. Der Protagonist Marine Swoff, gespielt von Jake Gyllenhall, befindet sich einer brutalen Lage: Aufs Töten gedrillt in einem Krieg, den er nicht versteht – für eine Sache, die er und seine Kumpels kaum begreifen.

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Olympia 2008:
Wo laufen sie denn?

Von Felix Disselhoff, 11. August 2008 um 11.18 Uhr, 10 Kommentare Kommentare

Live-Bilder ohne Fernseher? Klar, das Internet macht’s möglich. Wie man auf dem Laufenden bleibt. Das komplette Olympia-Paket, alle Wettkämpfe, jederzeit.

Knapp vier Milliarden Menschen haben sich die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2008 angesehen. Durch die sechsstündige Zeitverschiebung finden die Wettkämpfe in Deutschland nachts oder während der Arbeitszeiten statt.

Olympiafernsehen ohne Fernseher

ARD und ZDF haben die exklusiven Übertragungsrechte für Liveberichte. Um dann ruckelfreie Bilder aus Peking zu bekommen, braucht man nur eine halbwegs schnelle Internetanbindung, für unterwegs reicht auch eine UMTS-Datenkarte für Ihr Notebook. Doch was hat das Netz sonst noch zu bieten?

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Paris schlägt zurück:
“See you at the debates, bitches”

Von Felix Disselhoff, 7. August 2008 um 14.43 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

In einem Werbespot wird Barack Obama auf eine Stufe mit Paris Hilton und Britney Spears gestellt. Doch der Angriff des republikanischen Kandidaten McCain ging nach hinten los.

Eigentlich haben wir nur darauf gewartet: Paris Hilton steigt ein ins Rennen um die Präsidentschaft. Damit reagiert sie auf eine Wahlwerbespot von Obamas Kontrahent McCain. In dem Spot sind Bilder von Obamas umjubelten Berlin-Besuch und von Paris Hilton und Britney Spears zu sehen – alles nur belanglose Promis, so die Botschaft. Das dürfte Paris’ Vater, der für McCains Wahlkampf Geld gespendet hat, nicht besonders gefallen haben. Jetzt Antwortet die Tochter mit einem überraschend plietschen Video auf die Schmähung.

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Aus für Telefontalk:
Schreinemakers 0815 geschlossen

Von Felix Disselhoff, 1. August 2008 um 12.23 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Nach drei Monaten schon das Aus: Ende April startete Margarethe Schreinemakers Call-In-Sendung “01805-100-232″. Jetzt wurde die Show abgesetzt – medienlese.com auf Fehlersuche.

Schreinemakers (Bild Keystone)

Nur 20.000 Zuschauer wollten Margarethe Schreinemakers neue Sendung einschalten. Das ist ein 450tel der Quoten, die sie in den Neunzigerjahren erreicht, als bis zu neun Millionen Zuschauer bei “Schreinemakers live” zusahen. Ihre neue Sendung mit dem pragmatischen Telefonnummerntitel wurde nicht zum erhofften Straßenfeger. Woran lag es? Zuerst einmal dürfte Fernsehdeutschland seit “Domian” mit televisionärer Telefonseelsorge ausreichend bedient sein. Deswegen wollte Deutschlands ehemalige Quotenqueen einen Schritt weiter gehen und lud sich sogar Gäste ins hauseigene Studio im belgischen Eigenheim ein. Es half alles nichts: “01805-100-232″ wurde die Leitung gekappt. Trotz menschelnden Opfer-Opfern und kruder Charaktere: Zum Säbelfechten, Wrestling und Fußball.

Was auch gleich der nächste Grund für den Misserfolg der Sendung ist: Kündigte neun TV, die neue Sendermmarke von 9Live, doch an, man sei nun die Heimat für die moderne Frau. Gezielt an der Zielgruppe vorbei. Und ein halbwegs journalistisches Format inmitten von Sirenen, Geldkoffern und Gewinnspielen zu positionieren, war kein Plus für die Glaubwürdigkeit dieser Lebenshilfe am späten Abend.

“Schreinemakers fehlgesteuert”

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Verkehrte Fernsehwelt:
Deutsche Serien aus der Krise?

Von Felix Disselhoff, 29. Juli 2008 um 11.55 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Spätestens der mittelprächtige Serienstart von “Sleeper Cell” am Freitagabend auf RTL2 zeigt: US-Serien sind keine Quotengaranten – und deutsche Serien sogar auf dem Vormarsch.

Oberarzt oder Obermacho? Dr. Gretchen Haase (Diana Amft) vor der Quahl der Wahl (Bild RTL)Nur 520.000 Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren wollten den Pilot der neuen Terrorismus-Terror-Serie sehen, in der zur Abwechslung smarte Splittergruppen die Hauptrollen spielen. Das reichte in der Zielgruppe nur für mäßige 6,5 Prozent Marktanteil. Bei einer eher unbekannten Schauspieler-Crew sind solche Tiefschläge mitunter einkalkuliert. Für ein weit schlimmeres Quoten-Desaster sorgte die brilliant inszenierte und mit Glenn Close hochkarätig besetzte US-Serie “Damages”. So schauten zeitweise nur noch 220.000 Zuschauer ab drei Jahren zu. Das reichte beim Gesamtpublikum nur noch für bittere 0,9 Prozent Marktanteil.

Der einzige wirkliche amerikanische Quotenerfolg der letzten Monate?

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Blogs in Deutschland:
“Man spricht nicht darüber”

Von Felix Disselhoff, 20. Juli 2008 um 18.13 Uhr, 15 Kommentare Kommentare

Deutsche Online-Schreiber können nicht richtig bloggen, nicht ordentlich streiten und füllen stattdessen lieber oberlehrerhaft die Wikipedia: Lustvoll watscht der Spiegel die Blogosphäre ab.

Gerade klingt der Blogger-Blues etwas ab, da kommt der Spiegel und tritt nochmal kräftig nach. Auf drei Seiten widmet sich die aktuelle Ausgabe der deutschen Blogosphäre. Das Urteil ist vernichtend: Es fehle an Relevanz, politische Blogs seien “so gut wie nicht vorhanden”, Blogs würden kaum wahrgenommen. Der Teaser gibt die Stoßrichtung vor:

Deutsche Online-Schreiber haben ein Problem entdeckt: sich selbst. Im Vergleich zu ihren US-Kollegen fehlt es ihnen an Macht und Bedeutung, um die öffentliche Debatte mitzubestimmen. Die meisten sind unpolitisch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell.

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Twenty Four:
24 ultimative Gründe für «24»

Von Felix Disselhoff, 20. Juli 2008 um 12.29 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Gülcan und Collien ziehen aufs Land? Jack Bauer opfert sich für sein Land! medienlese.com setzt Hollywoods Ein-Mann-Armee gegen den Terrorismus aus der Fernsehserie “24″ ein Denkmal.

Jack Bauer

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Digitales Fernsehen:
Gefangen in der analog-digitalen Phase

Von Felix Disselhoff, 14. Juli 2008 um 10.56 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

DVB-T2 ist kein Terminator, sondern die nächste Stufe des digital-terrestrischen Fernsehglücks. Endlich scharfe Bilder und noch viel mehr Sender – wenn es denn endlich losgeht.

Die neue Vielfalt: Mit dem neuen Standard passen sieben Sender auf eine Frequenz – bei DVB-T sind es vier, bei analogem Fernsehen einer. (Bild iStockphoto)

Saubere Bilder und viele Kanäle – ohne Kabelanschluss oder Satellitenschüssel: Digital Video Broadcasting Terrestrial, kurz DVB-T, gilt als die Alternative zum herkömmlichen analogen Fernsehen. Vor allem für Haushalte, die noch keinen Zugang zum Kabelnetz haben oder denen das Anbringen einer Satellitenschüssel untersagt ist. DVB-T nutzt die gleichen Frequenzen wie analogen Fernsehen, dank Modulation der Bandbreite finden aber bis zu vier Sender pro Kanal ihren Platz. Das soll sich ändern:

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