Gute Nachricht:
Feuerwehr rettet Kätzchen

Ole Reißmann, 15. Juli 2008 22:30 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Alle Welt soll es wissen: In dem amerikanischen Provinznest Chehalis haben Feuerwehrmänner drei Haustiere vor einem Feuer gerettet, darunter eine niedliche Katze.

Katze gerettet (Bild Keystone/AP Photo/Chronicle/Holly Pederson)Über die Bildticker der großen Nachrichtenagenturen laufen nicht nur Fotos von Mode- und Sportveranstaltungen, von Politikern, Terroristen und Hollywood-Schauspielern, sondern auch von Tieren. Von kleinen niedlichen Tieren. Heute verbreitet die Nachrichtenagentur AP eine vollkommen unspektakuläre und unglaublich langweilige Nachricht der Regionalzeitung The Chronicle – nicht der Rede wert. Die Redakteure in aller Welt würden sie ignorieren, wenn ihre Filtereinstellung im Nachrichtenticker die Meldung nicht automatisch wegfiltern würde. Aber es gibt ein Foto zu der Nachricht – mit einem kleinen Kätzchen. Also los:

Bei dem Brand eines Apartmenthauses in Chehalis im US-Bundesstaat Washington sind am Montagabend vier Wohnungen beschädigt worden. Die Feuerwehr hatte den Brand, der nach ersten Erkenntnissen außerhalb des Hauses ausbrach und auf zwei Wohnungen im ersten Stock und den Dachboden übergriff, nach rund einer Stunde unter Kontrolle. Drei Haustiere wurden von dem Feuerwehrmann Derek Paul aus den verrauchten Wohnungen gerettet, darunter eine kleine Katze. Menschen wurden nicht verletzt, berichtet die regionale Zeitung The Chronicle. Durch Löschwasser entstand außerdem Schaden an zwei darunterliegenden Apartments.

Morgen schon im “Panorama”, auf den “Aus aller Welt”-Seiten, unter “Vermischtes” – wenn nicht in der Nacht noch irgendwo ein Zootier Nachwuchs bekommt, Angelina Jolie ihre Kinder tätschelt oder irgendein Bademodenhersteller die letzten Fotos vom Strand-Shooting verschenkt.

Chehalis: Die 7000-Einwohner-Stadt zwischen Seattle und Portland rückt in den Fokus der weltweiten medialen Öffentlichkeit. Alles nur wegen einer kleinen niedlichen Katze.

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1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. Mark S

    schrieb am 16. Juli 2008 um 13:04 Uhr (#)

    Im Berliner Zoo wird gerade ein neuer Knut installiert: Der junge Ameisenbär Adolpho, der von seiner Mutter nicht angenommen wurde, muss jetzt mit der Flasche aufgezogen werden. Hat sich das schon bis nach Österreich und in die Schweiz rumgesprochen? Niedliche Fotos gibt es bereits bei dpa und ddp!


1 Trackback

  1. Tiere lieben saure Gurken « Dünenwanderer
    (16. Juli 2008 09:51)

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