6 vor 9

Von Ronnie Grob, 20. Juni 2008 08:54 Uhr, 16 Kommentare Kommentare

Ein seltsames Freiheitsverständnis
(nzz.ch, Heribert Seifert)
“Das Wochenblatt ‘Junge Freiheit‘ erregt in Deutschland immer wieder Kritik. Die oft überrissene Aufregung zeigt die engen Grenzen für eine national-konservative Publizistik im Nachbarland.”

Online-”Journalismus”
(vierzudrei.xwsnet.de)
Sexmythen über Männer“, eine Bildergalerie von rp-online.de, zeigt ein Wildschwein im Schnee zusammen mit der Bildunterschrift “Manchmal wollen auch Frauen einfach nur Sex”.

Die Anti-Aging-Creme hat versagt
(spiegel.de, Christian Buß)
“Busenblatt, Qualitätsillustrierte, Männermagazin und Frauenzeitschrift: Die ‘Neue Revue’ hatte in den 62 Jahren ihres Bestehens viele Gesichter. Zum faltenfreien People-Heft ließ sich das ältliche Blatt aber nicht mehr umoperieren - im Juli erscheint die letzte Ausgabe.”

“Yes we can!” auf pfälzisch
(sueddeutsche.de, Ben Schwan)
“Kurt Beck ist nicht Barack Obama. Diese leicht erkennbare Tatsache gilt nicht nur in Sachen Popularität in Partei und Bevölkerung, sondern auch im Internet.”

Blog von Regierung geschlossen
(gulli.com)
“Wenn jemand unbequem wird, beziehungsweise der Regierung das, was man von sich gibt, nicht gefällt, dann muss man dies offenbar aus dem Weg räumen. In einer Zeit, in der besonders darauf geachtet wird was die Leute im Netz schreiben, so muss man in Italien mit seinen Formulierungen sehr vorsichtig sein. In Italien wurde kürzlich der Blog eines Journalisten ohne jegliche Vorwarnung geschlossen.”

Flaggen zeigen
(freitag.de, Mark Terkessidis)
“Was bedeutet ‘Nation’, wenn in allen Nationalmannschaften Brasilianer spielen?”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

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16 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Klaus Jarchow

    schrieb am 20. Juni 2008 um 09:51 Uhr (#)

    Die Schweizer reden über Deutschlands publizistische Landschaft oft wie der Blinde von der Farbe. Ich empfehle eurem NZZ-Verharmloser einfach einmal einen Blick in diese ebenso verdienstvolle wie unkommentierte Auflistung von JF-Autoren (pdf ab S. 58). Im Umfeld der JF tummelt sich so ungefähr alles, was Ernst Jüngers ‘Arbeiter’ heute noch für einen praktikablen Zukunftsentwurf hält - Möchtegern-Eliten, die auf ewig keine sein werden. Mit anderen Worten - Paradoxisten von der ‘konservativen Revolution’, resp. ‘Renaissancemenschen des nationalen Ständestaates’ oder aber ‘Alte Herren’ sauffester Burschenschaftsherrlichkeit, Vermieter von Residuen der Intellektverweigerung, wo man sozialen Aufstieg durch Mitgliedschaft statt durch Leistung propagiert …

  2. Ronnie Grob

    schrieb am 20. Juni 2008 um 10:11 Uhr (#)

    @Klaus, “die Schweizer”: Die NZZ ist zwar aus Zürich, aber der Autor des Artikels, Heribert Seifert, ist Deutscher (doch das nur sehr am Rande, eigentlich ist so ein Detail ja nicht wichtig).

    Ich frage mich aber, in welcher deutschen Zeitung Seifert diesen Text hätte veröffentlichen können.

  3. arbiter

    schrieb am 20. Juni 2008 um 11:08 Uhr (#)

    Ja, doch! Ein hübscher Artikel über die JF. Wie bestellt. Und wörtliche Zitate aus dem Blatt vom März 2006. Auch wörtliche Zitate aus der schönen Alexander von Stahl-Rede auf der Leipziger Buchmesse, die Tiumphverkündung, daß nach 13 Jahren Prozeß mit dem Ex-Bundesanwalt als JF-Vertreter der NRW-Verfassungsschutzbericht JF nicht mehr erwähnen darf. Sind die Zitate gekennzeichnet? Nicht doch! Ist alles aus der Feder Seifert, oder?

    Ja, Seifert hat eine Meinung. Nein, er fügt die Fakten nicht korrekt zusammen. Ja, er benutzt ausschließlich und speziell die JF-Ideologiebrille. Es ändert nichts am Käseblatt JF. Genausogut hätte Seifert über eines der Gerhard Frey-Blätter schreiben können. Auch solchen Artikel hätte er in keinem seriösen BRD-Blatt untergebracht. Also ab damit ins Ausland und bei NZZ lanciert, weil die zumindest deutschsprachig ist. Bleibt die Frage, wer das Konglomerat aus Vorurteilen, Binsenweisheiten, Propaganda, fehlerhaften Schlußfolgerungen braucht?

    @ RONNIE GROB: Fein, daß Seifert seine Meinung in der NZZ untergebracht hat und veröffentlichen konnte. Meinungs- und Pressefreiheit hat aber noch eine andere Komponente, die der Verlags-/Verlegerfreiheit. Keiner muß einen Artikel publizieren, erst recht keinen, der seiner Meinung widerspricht. Außerdem, Presse ist auch nur ein Mensch mit einer eigenen Meinung, die er nicht beim Eintritt in die Redaktionsstube ablegt. Sonst würden alle Journalisten bei JF landen. Manches, das wie Zensur empfunden wird, ist auch nur Meinung, die eines anderen.Seifert kostet das nicht den Kopf und auch nicht sein Honorar.

    Ist nun mal so: 1933 haben Intelektuelle nicht versagt, sie haben sich und ihre Interessen bedient. Es brauchte Intellekt, um der Machtergreifung bis hin zum Ermächtigungsgesetz Legalität überzustreifen, also `gescheite´ Leute. Das Benutzungsprinzip der Massen durch Elite ist das Wesen dieser Ideologie, natürlich zu eigenem Frommen. Wer in rechtsradikalen Aufmärschen nur Plebs sieht, übersieht, Intellektuelle haben vor Gerichten die Zulassung der Aufmärsche erstritten, Programme, Parolen und Organisation geliefert, finanziellen Beitrag geleistet.

    @ KLAUS JARCHOW: Bei aller Zustimmung, genau das ist das öffentliche Wahrnehmungsdefizit: Nicht nur für Helmut Kohl war Ernst Jünger gleich der Superintellektuelle, nicht nur für Roman Herzog und Rupert Scholz war Theodor Maunz Lehrer, Vorbild, Freund.
    Bei Maunz schließt sich dann der Kreis mit seinen Freunden Gehlen und Frey. Die Verächter der braunen Ideologie nehmen vor lauter Verachtung nicht wahr, daß die Dumpfbacken sich eine eigene Klasse von Elite geschaffen haben. Aus deren Sicht sind all die anderen und viel klügeren Köpfe Nichtelite. Übersehe ich auch immer wieder und kriege dann, wie alles Volk, prompt auf die Schnauze, erst am letzten Montag mal wieder.

  4. jean-claude

    schrieb am 20. Juni 2008 um 17:30 Uhr (#)

    Da muss ich Ronnie Grob Recht geben. Kann man doch mal so sehen, wie der NZZ-Autor das sieht. Relativ unaufgeregt und darauf verweisend, dass die “Neue Freiheit” 15′000 Auflage hat. Oder so. Jössasgott, bricht ob dieser geballten publizistischen Macht von Rechts der Rechtsstaat zusammen? Wir leben, Irrtm Vorbehalten, im Jahr 2008.

  5. jean-claude

    schrieb am 20. Juni 2008 um 17:38 Uhr (#)

    …sorry: ich meinte natürlich die “Junge Freiheit”. Kann ja vorkommen, bei einem Blatt, das man auch schon wieder vergessen hat. Uebrigens, ich habe mehrere Nummern mal angeguckt, um zu lernen, was daran so aufregend sein soll. Irgendwie fehlt mir das Aufregungspotential, um erschüttert zu sein und die FDGO in Gefahr zu sehen.

  6. Klaus Jarchow

    schrieb am 20. Juni 2008 um 19:28 Uhr (#)

    Nun ja - addiere einen Geldgeber hinzu, und schon bist du in kürzester Frist bei eurem Blocher angelangt. Die Verblasenheit irrlaufender Ideen spricht bekanntlich keineswegs gegen einen politischen Erfolg. Mir geht es derzeit allerdings weniger um die ‘Gefahr’, weit und breit ist in Deutschland kein rechtsrevolutionärer Milliardär mit politischen Ambitionen in Sicht, sondern mehr darum, in welchen Tümpeln sich einige Zeitgenossen gern suhlen, um mal wieder einen Hauch von Prominenz zu ergattern. Hinterher tun sie dann meist dumm: Sie hätten gar nicht gewusst, wer oder was die JF bzw. der Weikersheimer Kreis überhaupt sei …

  7. Gramier

    schrieb am 21. Juni 2008 um 07:43 Uhr (#)

    Kann mir mal bitte jemand erklären, was jetzt so besonders schlimm an der “Junge Freiheit” sein soll?

    Ich hatte sie jetzt zweimal je 4 Wochen im Probe-Abo und konnte nicht ein Körnchen Extremismus feststellen. Klar, sie ist schon dezidiert konservativ, betont patriotisch und schwankt wirtschaftspolitisch irgendwo zwischen libertär und sozialkonservativ. Aber Herr Gott, das sind doch legitime Ansichten, die man zwar nicht teilen muß, die aber im demokratischen Diskurs ihre Stimme haben müssen.

  8. Klaus Jarchow

    schrieb am 21. Juni 2008 um 09:24 Uhr (#)

    Noch einmal: Ich gehöre nicht zu denjenigen, die beim Titel JF sofort ‘Faschismus’ oder ‘Nazi’ brüllen. Die Welt der Rechten ist so dunkel und verschlungen wie ein hundert Jahre alter Karnickelbau. Und die Feindschaft zwischen Nationalbolschewisten und Nationalsozialisten ist vermutlich größer, als die beiderseitige zum ‘System’ der Demokraten. Trotzdem bleibt die JF eine ‘Schnittstelle’ und ein Rekrutierungsorgan für jene Welt, wo man vom ‘Mythos’ schwallt und die ‘Seher’ geradezu ‘völkisch’ verehrt. Es muss ja gar nicht immer der GröSchwaZ sein, ich halte einen Ernst Niekisch, einen Stefan George, einen Ludwig Klages oder einen Carl Schmitt für mindestens genauso ‘afdreit’ und ‘geistesverrückend’. Und ich will politisch auch keinen autoritären Ständestaat, worauf das ganze Gesummse im Kern hinausläuft: Eine Minderheit möchte in die Position der Mehrheit gelangen, weil sie wegen bloßer Ansichten schon meint, sich für eine Elite halten zu dürfen - und sie möchte dann da auch nie wieder weg …

  9. arbiter

    schrieb am 21. Juni 2008 um 11:35 Uhr (#)

    Die FDGO ist durch JF nicht in Gefahr. Dennoch, machen wir mal ein Fenster auf, werfen einen ersten Vista à la Gates darüber, zwar fehlerhaft, unvollständig, anfällig, aber ein Blick:
    Nein, die FDGO ist gar nie nicht in Gefahr, nicht durch George W., nicht durch 13 US-Geheimdienste oder 5 davon im 7-Millionen-Volk Israel, nicht durch regelmäßige regelwidrige Datenweitergabe bei SWIFT, nicht durch 3-Tage-Voranmeldung für US-Reisen, nicht durch Fingerabdruckpflicht für Ausweise, nicht durch Verletzung des Datenschutzes und des Fernmeldegeheimnisses durch Telecom, Post und Bahn, nicht durch Ausspähaktionen in Betrieben von Edeka bis Lidel, nicht durch Esser, Ackkermann, Zumwinkel, Schrempp & Co., nicht durch Korruption, schon gar nicht durch die bei Siemens, auch nicht durch die für Leuna, für welche französische Bestecher juristisch längst bestraft sind, während hier gegen die Empfänger nicht einmal ermittelt wird,nicht durch gekaufte Betriebsräte und Pseudogewerkschaften, nicht durch Parteispendenaffairen von Kohl bis Möllemann und Bundeskanzler, die die Verfassung brechen,nicht durch das verfassungswidrige Auskungeln von Bundespräsidenten seit und mit Gründung der Republik, nicht durch militärische Einsätze und Beteiligung an Angriffskriegen, nicht durch Verfassungsbruch für den Jugoslawieneinsatz, den das Verfassungsgericht sechs Jahre später frühzeitig konstatiert, nicht durch die neuen Abschiebehaftregeln der EU, wonach die Haft ruhig 18 Monate dauern darf wie in BRD, nicht durch Ehrenwörter von Barschel bis Engholm, nicht durch Meineid à la Zimmermann und eidesstattliche Erklärungen von Burmester bis Schäuble, nicht durch Demontage der sozialen Marktwirtschaft und(!) aller Sozialkassen. Beim Blick aus dem Fenster nur business as usual in Sicht, wo immer schönes Wetter ist. Zum Dank holt Schäuble unsere Computercontents mit dem Rollie ab, natürlich frei Kinderzimmer. Peanuts! Das kann niemals Demokratiedefizit sein!

    Stimmt! Das Grundgesetz ein Torso. Fürs Volk Demokratismus! In Bayern regiert eine Partei mit zwei Drittel Mehrheit der abgegebenen Stimmen, obwohl zwei Drittel der Wahlberechtigten Nein gesagt haben. Die FDGO ist auch nach so einem Blick durchs ungeputzte Fenster nicht in Gefahr. `Qualitätsjournalismus´hierzulande bestätigt das täglich. Phänomene wie JF, nur eine Stimme aus einem Chor, sind vernachlässigbare Größen, Herbert Kremp ein alter Herr, und niemand weiß, woher NPD die Kohle für Grundstücke und Immobilien nimmt.

    In Deutschland soll es eine Zeit gegeben haben, in der genau mit solchen Bedingungen das Unglück seinen Lauf genommen habe. Der damals wie heute meistformulierte Satz? “Da kann man nichts machen.” Das findet Qualitätsjournalismus auch. Den und keinen anderen haben wir uns redlich verdient. Willkommen am BananenRand mit dem Kennzeichen D!

  10. Frank

    schrieb am 21. Juni 2008 um 15:59 Uhr (#)

    Ich persönlich halte die Junge Freiheit nicht für wesentlich rechter als bspw. Focus, Welt und Bild.
    Gefährlich? Da finde ich FAZ und FTD gefährlicher.

  11. Gramier

    schrieb am 21. Juni 2008 um 18:05 Uhr (#)

    Also gut, des Artikels wegen habe ich mir die JF heute gekauft. Erste Überraschung: Ich fand sie an meinem Kiosk nicht. Also fragte ich den mir bekannten besitzer. Der sagte: “Doch, natürlich habe ich die, aber wenn ich die offen auslege haben mir Linksradikale mit der Entglasung meines Schaufensters gedroht”. Ich war etwas perplax und fragte ihn: “Mit welcher Begründung denn, ist den soo rechts” “Nein” sagt er, “überhaupt nicht, aber das spielt für die keine Rolle, für die ist alles faschistisch, was nicht ihrer Meinung entspricht, da sind sie ganz faschistisch” Er selbst hat begonnen die Junge Freiheit zu lesen, nachdem ihn besagte Antifa besuchte….

    So fing ich denn an mir in einem Cafe die JF intensiv durchzulesen (anders als bei anderen Zeitungen “auf Verdachtsmomente hin”… ein echtes Stasi-Gefühl).

    Die Antwort vorweg: Nichts, aber auch nichts irgendwie extremistisches, stattdessen jede Menge Interessantes, Erfrischendes und Nachdenkenswertes.

    Daraufhin habe ich mir im Archiv die letzten verfügbaren Ausgaben überflogen, ein paar Autoren und Interviewpartner gegoogelt und unter “Zeitung” auf der JF-Seite mir die Liste der Autoren und Interviewpartner angesehen. Auch hier: Nichts! Nichts, was man befürchten müßte, im Gegenteil, endlich mal etwas anderes, neue Gedanken, intellektuelle Tiefe.

    Klar ist, die Zeitung ist - wie jede Wochenzeitung - ein Komplementärmedium und sicherlich vertritt sie - wie alle anderen auch - Positionen, aber zwei Dinge sind sicher: Erstens, man muß die Positionen nicht mögen, ja man kann sie ablehnen, aber keineswegs sind sie extremistisch. Zweitens: Ich werde mir das Blatt jetzt öfter kaufen.

  12. Klaus Jarchow

    schrieb am 21. Juni 2008 um 18:54 Uhr (#)

    Donnerwetter - ein Kiosk, der die JF im Sortiment hat! Ich dachte immer von den knapp 16.000 der vorab gebuchten JF-Mini-Auflage gingen 13,000 gleich an die verehrten Abonnenten, der Rest direkt in die Werbung bei möglichen Multiplikatoren. Aber bei Ihnen daheim gibt es also die JF erstmals an einem Kiosk - und dann muss der Besitzer die gleich verstecken, wegen der bösen Linksfaschisten. Schlimm ist das, ganz schlimm …

    ;-)

  13. arbiter

    schrieb am 21. Juni 2008 um 23:43 Uhr (#)

    Klar gibts die JF an diesem oder jenen bestimmten Kiosk. Eine Weile bin ich sogar gratis damit versorgt worden. (Gekauft habe ich noch nie eine!) Wer behauptet, es fände sich in auch nur einer Ausgabe nichts Extremistisches, darf auch behaupten, der Äquator sei die für Schiffahrt gefährlichste Zone wegen Packeis. Auch gestörte Wahrnehmung ist Wahrnehmung. Vom Linksfaschismus reden sowieso immer nur die Rechtsfaschisten, weil sie nichts anderes kennen, aber Faschismus, auch wenn sie sich nicht einmal damit auskennen.

    Schon irgendwie dreist, wenn GRAMIER den Blog hier als Werbeveranstaltung für JF versteht. Na, und wer die FAZ für gefährlich hält, sie zum vier Buchstaben-Blatt einreiht, kann halt zwischen Mine und Miene nicht unterscheiden. Also machen wir eine gute dazu.

  14. Klaus Jarchow

    schrieb am 22. Juni 2008 um 09:01 Uhr (#)

    Hier in Küstennähe gibt’s nicht einen Kiosk, den minimale Renditeaussichten zum ökonomischen Harakiri qua Remittende beflügelten.

    Das alles klingt auch für mich arg nach verstaubter Retro-Werbung - Motto: ‘Opa erzählt den Kindern mal etwas vom wirklich wahren Leben’. Und dieser dynamische Kanzleistil soll wohl dann auch die ‘Dschunge Union’ nach Hohmann gestalten: “So fing ich denn an mir, in einem Cafe die JF intensiv durchzulesen” (fehlende Satzzeichen frdlw. von mir nachgetragen …).

    So aber endete auch ich schlussendlich mit diesem letzten Eintrag meinerseits in einem wirklich lustigen Camouflage-Thread …

  15. Klaus Jarchow

    schrieb am 22. Juni 2008 um 09:03 Uhr (#)

    … oops, nachgetragenes Komma verrutscht …

  16. arbiter

    schrieb am 22. Juni 2008 um 10:52 Uhr (#)

    @ KLAUS JARCHOW: Yes Sire, zu viel der Ehre für JF! Am Rande der Alpen ticken die Uhren anders, weshalb man tatsächlich ein kioskähnliches Etablissement kennt aber nicht nennt, welches JF feil bietet. Vielleicht arbeitet der Besitzer auch nur an freier Sicht auf die Adria wg. Berlusconi?!


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