6 vor 9
Interview: Burda fordert klare Grenzen für ARD und ZDF
(FAZ, Michael Hanfeld)
Hubert Burda ist dagegen: Frauen-Boxen als Grundauftrag der Öffentlich-rechtlichen? Und das ganze noch im Internet? Zentrale Forderung: “dass die Angebote von ARD und ZDF nur für eine begrenzte Zeit – sieben Tage – verfügbar sind.” Tagesschau-Chef Kai Gniffke bloggt zurück.
15 Jahre jetzt-Journalismus
(jetzt.de, Tobias Kniebe)
“In dieser Woche ist es 15 Jahre her, dass erstmals ein jetzt-Magazin der Süddeutschen Zeitung beilag. Aus diesem Grund gibt es online auf jetzt.de in dieser Woche einen Blick ins Archiv: 15 Jahre jetzt-Journalismus, als gedrucktes Heft, als Online-Magazin und als jetzt-Kosmos …”
“Afrika ist kein Land”
(Neue Gegenwart, Frank Windeck)
“Welche Nachrichten erreichen uns vom schwarzen Nachbarn? (…) Immer mehr afrikanische Internetseiten gehen an den Start. Immer mehr Blogs werden geschrieben, immer mehr digitale Fotos oder auch Videos eingestellt. Für den proaktiven europäischen Mediennutzer ist dies eine Fundgrube an Informationen, die nicht überschätzt werden kann.
Interview: Die Langeweile Maxim Billers (PDF)
(Galore, Patrick Wildermann)
“Wie alle Heuchler neige ich zum Pathos, auch in der Liebe. Und am Ende werde ich dann doch wieder ganz kalt. – Ist Pathos ein negativer Begriff für Sie? – Pathos ist scheiße. Pathos ist immer Lüge. – Aber Pathos hat doch auch etwas Opernhaftes, es transportiert große Gefühle. – Sie müssen mich bitte irgendwas fragen, ich will jetzt nicht diskutieren.”
Sonderseite 700 Folgen “Tatort”
(FAZ.net)
Unter anderem “Einsame Wölfe und Gruppendynamiker, starke Frauen und sensible Männer, alte Hasen und junge Hüpfer und demnächst ein geschiedenes Ehepaar” oder “Und Schimanski warf zwei rohe Eier ein”.
Wired erklärt die Formel 1 (Lesetipp)
(Wired, Mark Seal)
“Of all the copy shops in all of England, Trudy Coughlan had the rotten luck of walking into Document Image Processing. (…) Thus began the biggest scandal ever to rock the world of Formula One racing.”
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.
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1 Kommentar zu diesem Artikel
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arbiter
Hubert Burda fordert also klare Grenzen, global vom `The Fairmont´bis Davos und alles für die Verleger, die ja nicht alleine dastehen, weil der BDI sie unterstützt.
Na gut, Text war zuerst, aber Teletext zuerst auf dem Bildschirm. Und James Murdoch erklärt am Beispiel Großbritannien “The anxiety of the elites”, den elitären Schrei nach Regeln, der demokratischen Regeln widerspricht. Dem setzt Burda drauf, er brauche `grundlegende Spielregeln´. Die bestimmt natürlich der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger mit seinem Vorsitzenden Burda und dem BDI. Geht es noch undemokratischer? Wie sagte schon Paul Sethe: Meinungsfreiheit ist die Freiheit der 200 Reichsten,uns zu sagen, was sie meinen.
Sicher war das TV-Feature zum Web der ÖR nicht nur ungeschickt. Wer aber möchte betrauern, daß Holzmedien und TV/Web-TV über die öffentlichen Rundfunkanstalten nicht zusammen kommen? Sie gehören nicht zusammen. Teilt sich der duale Markt, wie Burda ihn nennt, in drei Teile, was hält ihn ab, sich dem Wettbewerb zu stellen, zu beweisen, er vertritt das erfolgreichere Drittel?! Oder weiß er schon, die Qualität der Holzmedien ist nicht wettbewerbsfähig?