Henri-Nannen-Preis 2008:
Die Besten
Von Ole Reißmann am 10. Mai 2008 um 00:13 Uhr Kommentare (2)
Kategorien: Allgemein
Der Henri-Nannen-Preis wurde am Freitagabend im Hamburger Schauspielhaus verliehen. Der Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste Reportage geht an Sabine Rückert. Die Gewinner des Abends arbeiten für Zeit, Geo und den Spiegel.
Viel Ruhm für die Redaktionen aus Hamburg: Aus 830 Einsendungen hat die Jury die Henri-Nannen-Preisträger 2008 ausgewählt. Allein 328 Reportagen wurden zum Wettbewerb eingereicht. Sabine Rückerts beklemmende Reportage über den Doppelmord eines 17-jährigen Gymnasiasten, der im Januar vergangenen Jahres im mecklenburgischen Dorf Tessin ein Ehepaar niederstach (ausführliche Besprechung unseres Gastautors Oliver Graf). Mit dem Preis wollen der Verlag Gruner und Jahr und der Stern die Bedeutung von anspruchsvollem Print-Journalismus herausstellen. Hier die Liste mit Links auf Werke der Gewinner:
- Beste Reportage: Sabine Rückert, “Wie das Böse nach Tessin kam”, Zeit-Magazin Leben
- Besonders verständliche Berichterstattung: Lars Abromeit, Katja Trippel und Torsten Hampel, “Kampf bis zum letzten Fisch”, Geo
- Beste investigative Leistung: Detlef Hacke, Matthias Geyer, Lothar Gorris und Udo Ludwig, Doping beim Team Telekom, Der Spiegel
- Herausragende humorvolle Berichterstattung: Harald Martenstein für seine Kolumnen im Zeit-Magazin Leben
- Beste fotografische Leistung: Lu Guang, “Der schwarze Riese”, Geo
- Journalistisches Lebenswerk: Marcel Reich-Ranicki
- Verdienste um die Pressefreiheit: Zainab Ahmed
Mehr Informationen über die ausgezeichneten Werke gibt es auf der Webseite des Henri-Nannen-Preises. (Unsere Agentur hatte um Mitternacht noch keine weiteren Bilder von der Preisverleihung. Vielleicht ja im Laufe des Tages …)
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[…] journalistische Leistungen wurden Freitagabend in Hamburg mit dem Henri-Nannen-Preis gekürt. Wir analysieren, warum die “krasseste” Reportage zu Recht gewonnen hat und […]
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schrieb am 25. Juni 2008, 16:43 Uhr (Permalink zum Kommentar)[…] als Journalist bewerben kann. Was es da nicht alles gibt! Neben renommierten Auszeichnungen wie dem Nannen-Preis gibt es viele Preise mit speziellem Zuschnitt. Die Auswahl ist reichlich – schon allein wegen […]
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schrieb am 10. Mai 2008, 07:31 Uhr (Permalink zum Kommentar)