vfg-Nachwuchsförderpreis:
Lachen verboten
Zum 12. Mal wird vergibt der Schweizer Fotografenverband vfg seinen Nachwuchsförderpreis. Zehn Bilderserien sind in der Endrunde – wir zeigen aus jeder ein Bild.
Oh je, Tristesse! Mahnende Leere, gähnende Landschaft und brutale Langeweile. In den kalten Szenen ist kaum ein Mensch zu sehen – wenn doch, dann nur mit leerem Gesichtsausdruck. 2008 gibt es nicht viel zu lachen, so scheint es. Die Farben sind bleich, frostig und dunkel. Wenn dann doch einmal etwas kräftigere Töne zu sehen sind, dann muss es gleich rohes Fleisch oder zermatschtes Obst sein, Eine große Abwesenheit von Wärme zieht sich durch die Bilder, ganz so, als wäre der 11. September gerade gestern gewesen. Aus 184 Einsendungen wurden ausgerechnet diese traurigen Fotos ausgewählt. Unsere Bildergalerie öffnet sich nach einem Klick auf die Übersicht:
Die Jury, die diese fahlen Bilder ausgewählt hat, wird jedes Jahr neu zusammengestellt. Für den 12. Wettbewerb urteilen
- Silke Lange, Fotografin und Dozentin an der University of Westminster, London
- Sabine Schaschl, Direktorin Kunsthaus Baselland, Muttenz/Basel
- Jörg Bader, Leiter Centre de la Photographie, Genf
- Hans Tanner, Dozent an der ZHdK und Partner NeueLGK, Zürich
- Christian Vogt, Fotograf, Basel
über die eingesandten Bilder. Vernissage und Preisverleihung finden am 15. Mai in der Stiftung BINZ39 in Zürich statt, die Ausstellung läuft bis zum 30. Mai und kann täglich, außer Montags, besucht werden. Mehr Infos und Bilder gibt es auf der Webseite der vfg.
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(20. Mai 2008 09:42)
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