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Ole Reißmann, 3. April 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Washington DC’s Newseum opens its doors
(Guardian, Alan Rusbridger)
Der Guardian war zu Besuch im gerade eröffneten Museum der Superlative: Umgerechnet 288 Millionen Euro hat das “Newseum” gekostet. Zu sehen gibt’s auf sieben Stockwerken die Geschichte der Presse, wie Medien heute hergestellt werden, Pressefreiheit weltweit und über 6000 Artefakte. Darunter auch ein Stück Berliner Mauer. Wachturm inklusive.

Nato startet medialen Gegenschlag
(taz, Torsten Landsberg)
“Während etwa die Taliban in flotten Propagandafilmchen mit Rapmusik und anderen westlichen Stilmitteln zum Mord an Ungläubigen aufrufen und ihre militärischen Erfolge preisen, war die mediale Außendarstellung der Westmächte bislang rückständig.”

Re:publica, 1: Haeusler Hilf!
(Tagesspiegel, Tim Klimes)
Anlässlich der Re:publica – wo sich die “deutschen Chefblogger” treffen – gibt es ein kleines Porträt von Spreeblick-Johnny im Berliner Tagesspiegel. “Nachdem Haeusler im ersten Schritt den Blogs Gehör verschaffte, will er sie im zweiten lukrativ machen. Noch sperren sich viele, sehen ihre publizistische Freiheit bedroht. Noch.”

Re:publica, 2: Publish or stay home
(wirres.net, Felix Schwenzel)
“die ganze veranstaltung wird live gestreamt, es werden in kürze alle panels und workshops als audio- oder video-aufzeichnungen herunter zu laden sein, fast alle bloggen, twittern, flickern, twittern, smsen ihre eindrücke, meinungen, fotos und filmchen ins internet oder sonstwohin. [...] wer kein gerät zum publizieren dabei hat, wird hier als behinderter angesehen. publish or stay home. oder so.”

Re:publica, 3: Web Side Story
(Delphine Hauen)
“Ganz schnell und dreckig (und vor allem unbearbeitet): Der Höhepunkt des Web Side Story Musicals der re:publica 08. Nie wieder MySpace.”

Alte Tante, neue Kleider
(Zeit Pressestelle)
Chefredakteur Giovanni di Lorenzo schreibt im Editorial: “Die Zeit stellt ihr Erscheinungsbild von heute an nicht auf dem Kopf, aber entwickelt es konsequent weiter. Mit einem Neuaufbau der Seiten und vielen neuen Kolumnen wollen Redaktion und Artdirektion die Leser vor allem besser durchs Blatt führen.” Wir bleiben dran!

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Re:publica LIVE! Die Qualitätsdebatte:
Blogs vs. Journalismus?

Ronnie Grob, 2. April 2008 um 14.24 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

“Die Qualitätsdebatte”, so ist die erste Podiumsdiskussion der re:publica betitelt, von der wir livebloggen wollen. Obwohl die Teilnehmer selbst bereits geschrieben haben, dass sich das Thema mit der Absage von mehreren Journalisten (die den Gegenpart stellen sollten) wohl ändern wird, heisst es bisher unverändert “Blogs vs. Journalismus”.

Vielleicht geht es heute auch um Kommentarkultur oder was ganz anderes. Das offizielle Programm hilft da vorerst nicht weiter, für eine Beschreibung des Panels fehlte offenbar die Zeit. Ziemlich sicher aber geht es um 14:30 Uhr los.

Wer vergleichen will, wie sehr die Diskussion von der letztjährigen abweicht - oder eben auch nicht -, kann im Beitrag von 2007 nachsehen: “Die Medien(r)evolution - re-live von der re:publica“.

14.28: Auf dem Podium eingetroffen sind:

Mercedes Bunz (mb)
Stefan Niggemeier (sn)
Thomas Knüwer (tk)
Johnny Häusler (jh)

Wird wohl bald losgehen.

14:30: Geht los: tk legt Wert darauf, Printjournalist zu sein.
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Blogwerker auf der re:publica

Ole Reißmann, 2. April 2008 um 12.52 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Noch bis zum 4. April treffen sich rund 900 Teilnehmer auf der re:publica in Berlin. Wir sind vor Ort und berichten live von der Veranstaltung.

Strom und Drang: Auf der Messe zur kritischen Masse (das diesjährige Motto der re:publica) informieren sich hunderte netzaffine Menschen über “Kultur, Medien, Politik und alltäglich genutzter Technik”. Auch Blogwerk ist vor Ort und wird live berichten. Falls Ihr Euch schon immer gefragt habt, wie wir denn so in Wirklichkeit sind: Schreibt uns eine Mail! Trefft uns! Diskutiert mit uns!

Im Test (Teil 1):
Blick

Ronnie Grob, 2. April 2008 um 10.14 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Seit rund einem Monat erscheint die stärkste Boulevardzeitung der Schweiz, der Blick, rundum erneuert. Wir schauen genauer hin – und nehmen für unseren Test gleich mehrere Ausgaben unter die Lupe.

Blick

In unserem ersten Teil geht’s um die Seiten, die früher mal den ersten Bund des Blick ausgemacht haben.

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Ronnie Grob, 2. April 2008 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Blogisierung der Politik
(welt.de, Thomas Vitzthum)
Wie und warum Merkel, Westerwelle und Co. ihre Botschaften immer häufiger per Internet unters Volk bringen.

Der deutsche Journalismus sorgt für Überraschungen
(berliner-journalisten.com, Laura Stevens)
Die US-amerikanische Journalistin Laura Stevens kam zu einem Studienaufenthalt nach Deutschland. Erwartet hatte sie große Ähnlichkeiten zwischen der deutschen und amerikanischen Berichterstattung. Gefunden hat sie erstaunliche Unterschiede und einen Mangel an Information.

Unser tägliches Fernsehen: Bleiben Sie dran!
(gazette.de, pdf)
Fernsehen, sagte Oliver Kalkofe in Kreative Querschnittslähmung, sei wie der Wärter, der sei nem Gefangenen nur noch trockenes Brot gibt mit der Begründung, der isst eh alles. Was also tun, wenn auch die TV-Gesellschaft, die keinen ?angemessenen und altersgerechten Medienkonsum? gelernt hat, alles frisst? Es bleiben Gelassenheit und Ironie.

“FR”-Chef Uwe Vorkötter will sich online bewegen
(dwdl.de, Thomas Lückerath)
“Ich bleibe gerne der Einzige im nordischen Tabloid-Format”, sagt Uwe Vorkötter, Chefredakteur der “Frankfurter Rundschau” im DWDL.de-Interview. 2008 steht für ihn der Ausbau des Online-Angebots im Mittelpunkt. “Größten Respekt und alle Hochachtung” hat Vorkötter vor seinen alten Kollegen bei der “Berliner Zeitung”.

Egon Erwin Kisch: Der rasende Reporter
(hagalil.com)
Am 31. März 1948, starb in Prag eine der schillerndsten Persönlichkeiten aus der Welt des Journalismus: Egon Erwin Kisch.

Was ich heimlich lese
(cicero.de, Julia Franck)
“Auf den Wissensseiten lese ich ausnahmslos jeden Artikel – ganz anders als im Rest der Zeitung, den ich anschließend nur überfliege und hier und dort etwas Herausstechendes lese. Warum ich diese Leidenschaft für unwürdig halte? Ganz einfach, es ist eine sehr oberflächliche Wissensaneignung, die dort stattfindet.”

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Reporter über Reportagen

Ole Reißmann, 1. April 2008 um 10.00 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Jetzt anmelden: Das Reporter-Forum lädt zu einem Workshop nach Hamburg ein. Journalisten vom Spiegel, der Zeit, Geo, brand eins, Stuttgarter Zeitung und der Agentur Zeitenspiegel geben ihr Wissen weiter.

Journalistin
Schließlich schreiben (Bild Bombardier)

Der Fahrstuhl fährt nur bis in den elften Stock, danach geht es über eine kleine Treppe weiter, vorbei an einem Bild Rudolf Augsteins. Hamburg, Spiegel-Hochhaus, 12. Stock. Der Große Konferenzsaal. Hier soll am 23. Mai stilvoll der zweite Workshop des Reporter-Forums beginnen. Am Freitag und Sonneband gibt es in 18 Workshops Tipps für die Reporter-Praxis und gute Reportagen. Moderiert und geleitet werden die Workshops von bekannten Journalisten. Die Teilnehmer sind ausdrücklich eingeladen, ihre eigenen Reportagen mitzubringen – gerade auch, wenn sie noch nicht ausgefeilt und fertig zum Druck sind. Seit heute 10 Uhr kann man sich für die Veranstaltung anmelden.

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Ronnie Grob, 1. April 2008 um 8.23 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

reverse blog engineering
(basicthinking.de, Robert Basic)
“Viele fragen mich, wie ich das mit dem Bloggen, den vielen Artikeln und Themen eigentlich hinbekomme. Das ist eigentlich ganz einfach. Ja, es ist wahr, dass ein ganzes Team am Blog arbeitet, das schafft einer alleine doch eh nicht. Wer das glaubt, muss einen Schuss weg haben. Also stelle ich das Team und die Aufgabe jedes Teammitglieds vor.”

“Der Toilettensitz brennt”
(ejo.ch, Marlis Prinzing)
Stimmen einer Tagung zur Zukunft der Medien: Nur wer auf den Wandel reagiert, wird überleben können.

Kerstin Dombrowski im Interview
(planet-interview.de, Tobias Goltz)
Journalistin Kerstin Dombrowski über die Boulevard-Perspektive, Extremsituationen bei der Bild-Zeitung, Gruppendynamik unter Redakteuren und Moral.

Das universelle Format
(taz.de, Gina Bucher)
Man kann PDF-Magazine nur am Computer lesen. Wenige kennen sie. Trotzdem: Viele sind hervorragend gemacht, und ihre Zahl steigt - für die Macher sind sie Spielplatz und Forum.

Christoph Lüscher missioniert nicht mehr
(ressmann.wordpress.com)
“Ich versuche, die Leute bei ihrem Interesse abzuholen: wenn Du Dich für das Weltgeschehen unter Ausnahme von Britney Spears interessierst und gerne diskutierst, dann schau mal vorbei, online verstehst Du es besser, als wenn ich es Dir hier erkläre. Wenn mir allerdings jemand sagt, das Internet sei nicht real, dann lächle ich und gehe meines Weges. Den Hang zum missionieren habe ich längst abgelegt.”

Marc Walder: Auf einen Espresso mit Frank A. Meyer
(blick.ch/news/fam)
“Wo sind die Schreiber und Analytiker, die mit Witz und Schärfe, mit eigenem Stil und Standpunkt einen aufregenden, zwingenden Journalismus betreiben? Kaufzeitungen müssen süchtig machen! Das geht nur über journalistische Persönlichkeiten – die man lesen will, wegen denen man die Zeitung kauft. Die aber gibt es nur, wenn der Verleger selbst süchtig ist nach Schreibern und Denkern.”

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