Medienfetzen

Klaus Jarchow, 4. April 2008 09:47 Uhr, 0 Kommentare Kommentare
Caroline Beil, Kurt Beck, Geert Wilders (Bild Keystone)
Die Frisuren der Woche: Beil, Beck, Wilders (Bilder Keystone)

Die Woche ist fast vorüber - und Kurt Beck ist immer noch SPD-Chef. In der Spiegel-Redaktion schleicht ein Gespenst herum: die Relevanzfrage. Die Mitarbeiterkantine serviert verlorene Eier, ein ehrgeiziger Journalist hat schon entnervt gekündigt: Er ginge zur Gala, weil zumindest er im Leben noch etwas bewegen wolle, sagte er …

Zum nächsten Karneval lasse ich mir jetzt einen langen Bart wachsen und binde mir ein schwarzbordiertes Selbstmordgürtelimitat als Korsett um den Bauch. Damit werde ich dann genau so berühmt wie dieser Geert Wilders mit seiner rattenscharfen Perücke.

Die ‘Langweddinger Erklärung’ wird diese Welt endlich ein bisschen besser machen. Zunächst war der ‘Vorstoß gescheitert‘, diese ‘Regelung verbindlich‘ zu machen, man ’suchte aber das Gespräch‘ und schuf als erstes einen ‘besseren Informationsaustausch‘ und ist nun zu einer ‘guten Lösung‘ gelangt. Das berichten uns dankenswerterweise die Alpha-Journalisten von Wild und Hund aus der weiten Welt ihrer Kraut-und-Rüben-Diplomatie.

Wenn die PZOK kommt, so wie das DAPR und BdP mit Unterstützung der depak vorhaben, obwohl doch GPRA und DPRG dagegen sind, dann erschieße ich auf der Stelle die nächste Abkürzung, die mir nichtsahnend vor die Füße läuft.

Die Schwanzlängenvergleiche sind nicht nur unter Bloggern en vogue, auch der optionengefütterte CEO-Beritt hat hier einiges zu bieten, zum Beispiel den zuchttauglichen Director Program & Content NBC Universal Global Networks Deutschland.

Was machen eigentlich unsere linken Strolche? Zum Beispiel die Orthodokskijs von der Jungen Welt. Nun - die reden inzwischen auch schon so daher wie der Ackermann: “Wenn Liquiditätshilfen und Stützungskredite nicht nützen, übernimmt der Staat die Banken“. Also, beste Frau Ypsilanti, da gibt’s es keinerlei Problem mehr mit den koalierenden Radikalinskis, die sind inzwischen völlig bourgeois und staatstragend geworden. Sie können die ohne weiteres zum Galaempfang auf die deutschen Börse schicken. Die fallen kommunikativ gar nicht mehr dumm auf …

Punk rules - so etwas, meine Herren Absatzstrategen, nenne ich echtes Markenbewusstsein! Bei den Treuesten der Treuen wird sogar die Markenkompetenz eines Pogo-Veteranen mit schwerer Zunge und müden Tippfingerchen nachgefragt: “Da ich wegen meiner späten Geburt leider nie in den Genuss kam Karlsquell zu probieren, kann ich leider auch keinen vregleich zu dem von mir gerne (wegen em Preis) getrunkenem 5.0. Aber vllt kann einer der älteren Mitbürger ja mal was dazu sagen(der vllt das 5.0 kennt).”

Nach den hilflosen Rentnern im Migrationsuntergrund jetzt das: “Hausfrauen greifen Teenies an!“. Manche Szenen sind sich eben für keinen Gag zu schade …

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