6 vor 9
Armselig, aber sexy
(spiegel.de, Thorsten Dörting und Sascha Klettke)
Ein kurioser Kleinverleger will mit einer “Berliner Tageszeitung” die Presselandschaft der Hauptstadt umpflügen. Zwei Großverlage zerren den journalistisch unbeleckten Neuling vor Gericht - eine Attacke, die sich rächen könnte.
Fremde im eigenen Büro
(jetzt.sueddeutsche.de, Dirk Vongehlen)
Wie Journalisten mit Leser-Kommentaren umgehen.
Die Google-Verschwörungstheorie
(telepolis.de, Stefan Weber)
Sitzt im Googleplex eine Sekte?
Die “Goldenen Jahre” des Schweizer Fernsehens sind vorbei
(persoenlich.com, Stefan Wyss)
SF bekommt den Medienwandel zu spüren. Die von Ingrid Deltenre als “Goldene Jahre” bezeichnete Zeit, in welcher der Staatssender praktisch keine Konkurrenz hatte, ist längst vorbei. Die Digitalisierung und das Internet prägen auch am Leutschenbach die Entwicklung. Das machte die Fernsehdirektorin anlässlich der Jahres-Medienkonferenz klar. Sie stellte sich bei dieser Gelegenheit ohne wenn und aber hinter ihren in die Schusslinie geratenen Chefredaktor Ueli Haldimann.
Mehr vom Ähnlichen - Radio 1 startet Vollbetrieb
(nzz.ch, ras.)
“Erfreulicherweise waren bei Radio 1 während der Hörprobe keine Grauzonen auszumachen, wie sie anderswo zu erkennen sind. Das heisst: Radio 1 sendete keine obskuren Beiträge, die offenlassen, ob es sich um Botschaften werblicher oder journalistischer Art handelt.”
Lob der Steuerhinterziehung
(welt.de, Roger Köppel)
Das Schweizer Bankgeheimnis ist Ausdruck des berechtigten Misstrauens der Bürger gegen den Staat. Eine Art Selbstverteidigung. Deswegen muss es verteidigt werden. Auch die Deutschen profitieren davon.
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.
» Mehr lesen: Presseschau (109)
» Weitere Artikel der Kategorie "6 vor 9" lesen
» Nächster Artikel: Virale Werbekampagnen: Wie die Medien auf PR-Aktionen reinfallen
» Älterer Artikel: Satellitenchaos bei der ARD: Qualitätsangriff auf die Bildschirme
» Drucken
» Merken/E-Mail
1 Kommentar zu diesem Artikel
Einen Kommentar schreiben
Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

neuerdings.com
medienlese.com
imgriff.com
fokussiert.com
netzwertig.com



Beiträge per RSS
blogwerk.com
Heise is evil
Jaja, die Google-Verschwörungstheorie.
Das ist eins der peinlichsten Traktate des Herrn Weber seit langem. Ok, seine Traktate waren immer schon peinlich. Und ich wunderte mich schon seit langem, was der Unfug eigentlich dauernd soll, auch wenn auf Heise ja gerne mal Verschwörungsquatsch steht. Aber inzwischen ist es klar, denn Heise ist “sponsored by Microsoft”.
Auf Heise (hat nichts mit “auf Schalke” zu tun!) sind in den letzten Tagen so einige Kommentare ganz schnell verschwunden. Auch ältere. Einige hatte ich mir gesichert. Z.B.
–
Stefan Webers Google-Cut-&-Paste-Trauma…
Mein Gott, Heise!!!
Langsam ist es mehr als peinlich.
Die ewigen Verschwörungstheorien auf Telepolis sind ja noch Netzkult.
Aber dieser in wirklich jedem Artikel, ob es nun auch nur entfernt
passt oder völlig abseits ist, von Copy & Paste und Plagiaten
schwatzende Stefan Weber ist eine Zumutung! Was bitte hat Google mit
Plagiaten zu tun, außer dass man sie mit Google leichter findet? Wann
kommt ein Artikel über die große Xerox-Verschwörung? Fotokopierer
sind viel schlimmer, denn mit Fotokopierern kann jeder sogar ganze
Seiten kopieren, aber keine Kopien finden. Fotokopierer sind böse.
Fotokopierer sind Teil der Weltverschwörung, um uns zu verdummen.
–
Was ist an diesem Kommentar so schlimm, dass er komplett gelöscht wurde und der Autor gleich mit, der seitdem pauschal Schreibverbot hat in den Heise-Foren? Hat da wer die Hosen voll? Scheint so.