6 vor 9

Von Ronnie Grob, 28. Februar 2008 08:54 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

«Blick ist die erste visuelle Zeitung» (+)
(werbewoche.ch, René Worni)
Im Gespräch erläutert Daniel Pillard, Leiter von Ringier Schweiz ad interim, was er sich vom neuen Blick erhofft, wie er seine Mannschaft drillen lässt und weshalb eine Formatveränderung das Dessert nach dem Hauptgang wäre.

Der Blogger-Schreck
(sueddeutsche.de, Stephan Weichert, Leif Kramp und Alexander Matschke)
Trotz digitaler Trends hat sich der Herausgeber Tyler Brûlé mit seinem Magazin Monocle durchsetzen können: Im Interview spricht er über seine trickreichen Print-Strategien.

«Ich möchte grosszügiger mit mir werden»
(schweizerfamilie.ch)
Er hat in seiner Karriere erreicht, was andere in fünf Leben nicht schaffen. Roger Schawinski erzählt, was ihn antreibt, wieso ihn Nichtstun tödlich langweilt und welchen Geist er vorleben will - auch mit Radio 1.

Hugo Egon Balder: “Mir fehlen die Spielwiesen”
(derwesten.de, Jürgen Overkott)
Sat.1 hat dem ZDF ein Schnippchen geschlagen. Beide Sender suchen Musicalstars. Und die Berliner starten zuerst - am Freitag, 20.15 Uhr, mit der zehnteiligen Castingshow “Ich Tarzan, Du Jane”. Ein Gespräch mit Sat.-Moderator Hugo Egon Balder.

SPD-Kurswechsel - Das Mediendebakel des Kurt Beck
(ndr.de, Video, 12:23 Minuten)
Sie trafen sich im piekfeinen Restaurant “Parlament” in Hamburg - sechs Tage vor der Wahl: Kurt Beck, Michael Naumann, Günter Grass und sechs Journalisten. In der vertraulichen Runde plauderte Beck auch über die Möglichkeit, Andrea Ypsilanti in Hessen mit den Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen. Ein Journalist der Runde berichtete über das, was eigentlich vertraulich bleiben sollte. Die Hamburger SPD geriet so kurz vor dem Urnengang unter Druck und die Bundes-SPD erlebte ihr mediales Desaster. Zapp über vertrauliche Hintergrundgespräche und die Folgen für die Hamburg-Wahl.

NZZ zieht Artikel über Ospel zurück
(cash.ch)
Die NZZ schrieb kritisch über Ospel. Jetzt wurde der Artikel vom Archiv entfernt.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

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5 Kommentare zu diesem Artikel

  1. mds

    schrieb am 28. Februar 2008 um 09:04 Uhr (#)

    NZZ zieht Artikel über Ospel zurück
    (cash.ch)
    Die NZZ schrieb kritisch über Ospel. Jetzt wurde der Artikel vom Archiv entfernt.

    Wie schlimm steht es wirklich um die UBS, wenn man dort derart dünnhäutig reagiert?

    Die NZZ bestätigt damit einmal mehr ihre Abhängigkeit von jenen Kreisen, über die sie unabhängig berichten sollte ? und das mit dem Löschen im Archiv scheint auch schwierig zu sein, momentan jedenfalls ist der Text noch online.

  2. Florian Steglich

    schrieb am 28. Februar 2008 um 09:04 Uhr (#)

    Langsam mache ich mir echt Sorgen um die Süddeutsche. Wieso bloß haben die das Interview mit Tyler Brûlé “Der Blogger-Schreck” betitelt? Er sagt nichts, was ansatzweise die Überschrift erklären könnte.

  3. Ronnie Grob

    schrieb am 28. Februar 2008 um 09:17 Uhr (#)

    @Florian: Das habe ich mich auch gefragt. Wahrscheinlich reicht es schon aus, wenn jemand ein erfolgreiches Printprodukt macht, dass die Süddeutsche meint, damit seien Blogger geschreckt oder zu schrecken. Als hätten die was gegen gute und erfolgreiche Printprodukte. Ich glaube, man nennt das Neurose.

  4. mds

    schrieb am 28. Februar 2008 um 09:22 Uhr (#)

    Ist «Monocle» überhaupt erfolgreich? Verkaufte Auflage? Abonnentenstamm? ROI? etc.

  5. Florian Steglich

    schrieb am 28. Februar 2008 um 09:29 Uhr (#)

    » MDS: Zum Start waren es 150.000 Exemplare, gegenüber Spiegel Online sagte Brûlé etwas von aktuell 80.000 verkauften Heften und einem Gewinn im Dezember.


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