6 vor 9

Ronnie Grob, 20. Februar 2008 08:54 Uhr, 9 Kommentare Kommentare

Obama online, Ole offline
(zeit.de, Janko Röttgers)
Im US-Wahlkampf spielt das Internet eine zentrale, in Hamburg so gut wie keine Rolle. Deutsche Politiker lieben immer noch eher Plakatwände.

Zehn lesenswerte Beiträge zur Zukunft des Journalismus
(axel-springer-akademie.de/blog, Markus Hofmann)
Medienrevolution. Untergang. Auferstehung in der schönen, digitalen Welt. Was passiert da eigentlich? Zehn lesenswerte Essays und (Blog-)Beiträge, die sich mit der Frage beschäftigen, mit welchen Veränderungen der Journalismus durch das Internet konfrontiert wird. Und was zu tun ist, um online zu überleben.

Schweizer Bank bekämpft Enthüllungs-Wiki
(spiegel.de, Konrad Lischka)
Die Bank Julius Bär hat in Kalifornien die prominenteste Webadresse der Enthüllungsseite Wikileaks.org sperren lassen. Grund: Angeblich illegal veröffentlichte Kundendaten vom Offshore-Paradies Cayman-Inseln. Doch die sind weiter online - weltweit verteilt.

“Damit hatten wir nicht gerechnet”
(turi-2.blog.de, Peter Turi)
Peter Neumann, Geschäftsführer von Holtzbrincks Zoomer.de, wehrt sich gegen Kritik am neuen Nachrichten-Portal.

Topmodel Fiona: Germany’s next Udo Lattek
(fudder.de, christoph)
Was kommt dabei heraus, wenn eine Teilnehmerin von Germany’s Next Topmodel über Fußball spricht? Fiona Erdmann, selbsternannte Model-Zicke, hat ihren eigenen Bundesliga-Podcast gestartet. Einmal Fremdschämen mit Christoph, bitte.

Das 3.76 Euro Essen
(watchberlin.de, Video, 2:42 Minuten)
Hendryk M. Broder versucht, sich von den vom Berliner Finanzsenator für HartzIV-Empfänger als ausreichend eingestuften 3.76 Euro pro Tag zu ernähren. Und scheitert.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

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9 Kommentare zu diesem Artikel

  1. mds

    schrieb am 20. Februar 2008 um 09:30 Uhr (#)
  2. mds

    schrieb am 20. Februar 2008 um 09:37 Uhr (#)

    P.S.: Leider ist der oben verlinkte Artikel aus der «Weltwoche» nur für Abonnenten zugänglich. Alle anderen können diesen und andere Artikel unter http://wikileaks.be/wiki/Bank_Julius_Baer#Das_Leck_im_Paradies lesen.

  3. viewer

    schrieb am 20. Februar 2008 um 11:31 Uhr (#)

    Peter Turi, Hendryk M. Broder und Axel-Springer-Akademie in einer Linktipps-Liste…
    Ich glaube ich muss diesen Blog wieder aus meinen Favoriten löschen! :-(

  4. Ronnie Grob

    schrieb am 20. Februar 2008 um 11:48 Uhr (#)

    @Viewer: Na warum denn? Haben Ihnen die verlinkten Inhalte nicht gefallen? Oder haben Sie eine Scheu vor bestimmten Namen?

  5. viewer

    schrieb am 20. Februar 2008 um 12:03 Uhr (#)

    Bin Niggemeier-Leser und erachte die drei oben genannten Quellen nicht unbedingt für seriös.
    Die Links habe ich gar nicht angeklickt, weil sie mich a) inhaltlich nicht absprechen (Die Springer-Akademie über Journalismus - ich lach mich schlapp!) und b) ich den Quellen nicht zusätzliche Klicks bescheren will.
    Natürlich könnte man jetzt sagen, dass ich sie anklicken und mir ein eigenes Bild machen sollte - aber dazu ist mir c) meine Zeit zu schade. :-)

  6. Ronnie Grob

    schrieb am 20. Februar 2008 um 12:13 Uhr (#)

    @Viewer: Ja, schade. Sie könnten herausfinden, dass die politische Rechtsaussen-Position, auf die Broder gerne reduziert wird, nicht unbedingt immer zutrifft. Sie könnten herausfinden, dass bei der Springer-Akademie ein Gastautor schreibt (niemand von Springer). Und Sie könnten herausfinden, dass Peter Turi ab und zu ein lesenswertes Interview produziert. Wäre ein besseres woanders erschienen - ich hätte es, wenn aufgefunden, verlinkt.

    Ich glaube, um die Zeit, sich ein eigenes Bild zu machen, ist es nie zu schade.

  7. viewer

    schrieb am 20. Februar 2008 um 12:37 Uhr (#)

    @Ronnie Grob

    Ja das ist richtig, aber auch mühsam. Vor allem, wenn Broder nur “nicht immer unbedingt” rechtsaußen zu finden ist. Reduzieren kann man schließlich auch nur etwas, was vorhanden ist…

    Und mein Misstrauen gegenüber Springer ist viel zu groß, als dass ich einem vermeintlich unabhängigen Gastautoren vertrauen würde.

    Und da ich einfach kein Journalist bin, sondern schlichter User, ist mir die Zeit einfach zu schade, bei Kollegen Turi und Broder nach den seltenen Rosinen zu suchen…

  8. mds

    schrieb am 20. Februar 2008 um 13:11 Uhr (#)

    @Viewer: Stört Dich der Link zu SPIEGEL ONLINE nicht, obwohl SPIEGEL ONLINE immer wieder negativ mit Plagiaten auffällt?

  9. Florian Steglich

    schrieb am 20. Februar 2008 um 22:26 Uhr (#)

    Broder wird auf eine Rechtsaußen-Position reduziert? Ich seh immer nur, dass er zu einem Publizisten hochstilisiert wird, wo er doch einfach nur ein eitler Troll ist.


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