Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Marcel Weiss

Ronnie Grob, 4. November 2007 um 19.45 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

medienlese - der Wochenrückblick

Ronnie Grob, 4. November 2007 um 8.48 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Wehrmut, Bloggen als Beicht-Instrument, Alien-Geschöpfe.

Das Schweizer Portal persoenlich.com jubelte über eine Studie, in der 75 Prozent von 1367 Befragten aus Deutschland angaben, dass sie die gedruckte Tageszeitung auch in Zukunft für unverzichtbar halten. In einer ersten Fassung hiess der Untertitel: “Trend geht zu Printmedien zurück“. Wohl etwas gar mutig, denn in der zweiten Fassung heisst es jetzt: “Tageszeitungen bleiben unverzichtbar”. Dafür musste Uli Rubner, wohl unfreiwillig, lesen, die “Eintstellung” von “Facts” bleibe ein “Wehrmutstropfen“. Wir, auch nicht fehlerlos, verweisen auf die Unterkategorie “Beliebte Fehler” von korrekturen.de.

Wie sagte ein Springer-Manager, hinter vorgehaltener Hand aber im vollen Ernst, vor 3 Jahren, dem facts.ch-Macher Christoph Lüscher? “Dieses Internet wird irgendwann wieder verschwinden, hoffe ich manchmal, wenn ich Abends nach Hause gehe”.

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Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Oliver Gassner

Ronnie Grob, 3. November 2007 um 18.43 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Nicolai Fabisch

Ronnie Grob, 3. November 2007 um 16.38 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Nicolai Fabisch, 20, derfrosch-forum.de, derzeit Praktikant bei mikestar.com

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Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Thomas Gigold

Ronnie Grob, 3. November 2007 um 14.44 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Andreas Dittes

Ronnie Grob, 3. November 2007 um 14.29 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Andreas Dittes, 23, dittes.info

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Falsche Blogs (flogs)
EU will nur noch Lauterkeit

Peter Sennhauser, 3. November 2007 um 13.36 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Flogs und von Firmen unter falschen Angaben geschriebene Kommentare und Rezensionen im Web sollen rechtswidrig erklärt werden. Die EU verschärft die Direktive gegen unlauteren Wettbewerb.

Immer dann, wenn es um kalte, harte Münze geht, kriegt die Wahrheit ein Gewicht. Im Web 2.0 kann jedermann (fast) alles veröffentlichen, was er will - ob wahr oder unwahr - wo kein Kläger ist, ist kein Gericht. Reputation ist alles im neuen Netz, und namentlich im gigantischen Binnenmarkt USA setzen zwielichtige Händler deshalb unzählige Webshops auf und erteilen sich kreuz und quer hervorragende Noten.

Oder sie bezahlen ein PR-Pärchen, das quer durch die USA trampt, auf den Parkplätzen eines Grossverteilers übernachtet und dabei bloggt, was das Zeug hält, immer wieder die Freundlichkeit Supermarktkette und ihrer Angestellten lobend, bis jemand nachweist, dass die beiden genau dafür bezahlt werden.

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6 vor 9

Ronnie Grob, 2. November 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Tamedia mit neuer Unternehmensleitung und Fokussierung auf geografische Märkte
(tamedia.ch, pdf)
Das Medienunternehmen Tamedia gliedert sich ab 2008 in die vier operativen Unternehmensbereiche Medien Espace Bern, Medien Zürich & Nordostschweiz, Medien Schweiz und Verlagsservices.
Das neue Organigramm, Kurzportrait der Unternehmungsleitung, mehr.

»Der Code Öffentlich/Privat erfährt einen geschichtlichen Wandel globalen Ausmaßes«
(blm.de, Sandra Eschenbach, pdf, 78kb)
Der Informationsethiker Rafael Capurro über gesellschaftliche, journalistische und politische Auswirkungen des Web 2.0 (mehr hier).

Unerbittlicher Verdrängungskampf
(nzz.ch, ii.)
Wieder wird eine neue Gratiszeitung angekündigt. Wie der Aargauer Verleger Peter Wanner vor kurzem der «Werbewoche» und am Donnerstag in der hauseigenen «Mittelland Zeitung» erklärte, planen die AZ Medien «im Gratiszeitungsmarkt aktiv» zu werden. Dies wäre das fünfte Gratisblatt, das täglich in den grössten Deutschschweizer Ballungszentren erscheinen soll. Wenn man das Wirtschafts-orientierte «Cash daily» dazu zählt, sogar das sechste. Sie alle buhlen mit Nachrichten-«Kurzfutter» um Anteile im Leser- und Werbemarkt.

Noch sind alle schimmerlos
(taz.de, Sarah Stricker)
Die Münchner “Abendzeitung” ist momentan auf Selbstfindungskurs. Offen ist noch, wer der neue Chefredakteur wird. Fest steht, dass er nicht aus dem Haus kommt.

So geht das nicht, Herr Delling!
(stern.de, Peer Schader)
Als Ersatz für Frank Plasberg darf ab sofort Sport-Moderator Gerhard Delling im WDR aktuelle Themen mit Gästen diskutieren. Die Auftaktsendung am Mittwochabend geriet jedoch zum unentschlossenen Durcheinander mit peinlichen Fehlern.

So spricht man mit Nazis (Teil 2)
(vanityfair.de, Michel Friedman)
“Deutschlands Chef-Nazi” Horst Mahler im ungekürzten Gespräch mit “VANITY FAIR-Autor” Michel Friedman.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Drogeninformation 20minuten.ch

Ronnie Grob, 1. November 2007 um 18.47 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Prominente Brüste ziehen bei den Klicks - das weiss das noch grösste Schweizer Online-Portal blick.ch. Drogengeschichten aber offenbar auch - das weiss das zweitgrösste Schweizer Online-Portal 20minuten.ch.

Wir machen zum Gedenken an die tatsächlich oder vielleicht drogenkonsumierenden “Stars” eine stille Bildergalerie. Alles, was hier präsentiert wird, war heute, um 18:30 Uhr, so auf 20min.ch zu sehen. Nicht irgendwo, es sind alles Screenshots von der Hauptseite:

Kokain 1 20min

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6 vor 9

Ronnie Grob, 1. November 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Jeder spielt Verleger
(werbewoche.ch, Karin Müller)
Schleichend werden die Grossen an ausländische Verlage verscherbelt. Und die kleineren Häuser rotten sich zu Verbünden zusammen. Die Konsequenz: ein Jekami-Effekt in der Verlagsbranche und langweiliger Agenturjournalismus.

Heimarbeit mit digitalem Stücklohn
(woz.ch, Matthias Martin Becker)
Immer mehr Unternehmen setzen auf «Crowdsourcing». Sie binden InternetnutzerInnen in ihre Produktion ein, senken so die Kosten und schlagen die Konkurrenz.

Neue reformierte Zeitung für die Deutschschweiz
(tagesanzeiger.ch, Michael Meier)
Mit einer Auflage von 710 000 Exemplaren will die Zeitung «Reformiert» zu einer gewichtigen Stimme der Deutschschweizer Protestanten werden.

SF-Verantwortliche wegen “Kassensturz”-Beitrag angeklagt
(persoenlich.com, David Vonplon)
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat aufgrund von drei Strafanträgen Anklage gegen das Schweizer Fernsehen eingereicht. Für den Einsatz mit versteckter Kamera fordert sie für vier SF-Mitarbeiter — darunter Chefredaktor Ueli Haldimann — happige Strafen, wie Recherchen von “persoenlich.com” ergeben. Auch die Ex-Miss Argovia kommt vor Gericht. Bitter: Das Schweizer Fernsehen hatte sie kaum über die möglichen juristischen Folgen ihres Einsatzes als Lockvogel aufgeklärt.

Idee zur Schäublone kam von einem Freund
(politik-digital.de)
Am Dienstag, den 30 Oktober, waren Dirk und Mac vom Weblog dataloo zu Gast in der Blogsprechstunde, dem Chat von politik-digital.de und den Blogpiloten. Sie sprachen über den Ursprung der “Schäublone”, die Anti-Überwachungsaktion “Überwach” und über das Bloggen zu zweit.

Wat ham wir gewatet!
(taz.de, Steffen Grimberg)
“Denn wie schreibt die Chefin vons Ganze, Katharina Borchert, selba auffe vollautomattisch eingebaute Kummuniti-Seite: ‘Wir sind Menschen und keine Textroboter, und egal wie sehr wir uns bemühen, wir werden Fehler in der Berichterstattung machen. Vermutlich sogar reichlich.’ Und dann schreibt se noch, dasse aber immer richtichstellen wolln, wat se vasemmeln.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

 
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