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Ronnie Grob, 16. November 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Zukunft ist bewegt
(derwesten.de, Markus Hündgen)
Für seine Arbeit als “Elektrischer Reporter” erhielt der Düsseldorfer Journalist Mario Sixtus 2007 den Online-Grimme-Preis. Markus Hündgen sprach mit ihm über die Zukunft der Videos im Internet und das Ende des Fernsehens.

Der überraschende Abschied des Stefan Aust
(handelsblatt.com, H.-P. Siebenhaar)
So hatte sich ?Spiegel?-Chefredakteur Stefan Aust seinen Abschied nicht vorgestellt. Während seiner Ferien in Asien ereilte den 61-Jährigen die Hiobsbotschaft aus dem Hamburger ?Spiegel?-Hochhaus. Sein Vertrag wird nicht verlängert. Spätestens Ende 2008 muss er gehen. Spekuliert wird nun über das Warum und mögliche Nachfolger.

“Journalisten werden von Lesern bezahlt”
(taz.de, Helen Pidd)
David Montgomery, Eigner der “Berliner Zeitung”, vor seinem Treffen mit der Belegschaft über die Kritik an seinen Renditeplänen und sein Interesse an deutschen Zeitungen.

Rettet das Nazometer!
(spiegel.de, Henryk M. Broder)
Der Vorwurf, das “Nazometer” von Schmidt & Pocher verharmlose das Dritte Reich ist absurd - die Verbannung des Alarm-Gerätes aus der Sendung gleicht einem moralischen Amoklauf. Es gehört nun einmal zum Wesen guter Witze, dass sie geschmacklos sind.

“Zwingt man uns zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, sind wir bereit”
(persoenlich.com, David Vonplon)
Zum allerersten Mal hat der Internetriese Google am Dienstag in der Schweiz eine Pressekonferenz einberufen. “persoenlich.com” hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt und Google Schweiz-Chef Andreas Schönenberger zum Gespräch gebeten. Im Interview äussert er sich, sekundiert von Kommunikationschef Matthias Graf, über die Mission des Konzerns, die neue Dienstleistung “Google Maps” und den Urheberrechtsstreit mit den Verlegern.

Müll ins Hirn
(blog.zeit.de/weisslog)
“Große Aufregung im Worldwide Web: Google verkündet, dass 2008 die ersten Menschen mit ?GoogleImplant? ausgestattet werden - mit dem innovativen Internet-Hirnimplantat des kalifornischen Suchmaschinenkonzerns.”

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Die Digitalisierung des Radios

Wolf-Dieter Roth, 15. November 2007 um 11.49 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

Das Fernsehen ist inzwischen flächendeckend digitalisiert, ob terrestrisch oder über Satellit. Beim Radio war man schon viel eher technisch bereit. Doch erst jetzt wird es ernst.

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DAB-Kofferradio im 70er-Jahre-Retrodesign (Bild: W.D.Roth)

Das Radio gilt immer als der kleine Bruder des Fernsehens, denn es bringt weniger Gebühren, obwohl die Benutzungszeit in Minuten am Tag höher ist. Im Gegensatz zum Fernsehen, bei dem die Programmvielfalt den Zuschauer über Satellit auch ohne Analog-Abschaltungen in die digitale Empfangswelt lockte, konnte man sich beim Radio bislang nicht über die optimale Digitalisierung einigen.

An der führt prinzipiell jedoch auch hier kein Weg vorbei: einerseits sind digitale Abstrahlungen kostengünstiger und mit höherer Übertragungsqualität realisierbar, andererseits ist es seitens der EU seit Jahren beschlossene Sache, dass die analogen Kanäle auch terrestrisch irgendwann abgeschaltet werden sollen. Allerdings sicher noch nicht im Jahr 2015, so wie ursprünglich geplant. Und die ARD will ja nun die Digitalisierung generell vorantreiben.

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Ronnie Grob, 15. November 2007 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Medieninvestor Montgomery: “Er hat die Zeitung abgeschlachtet”
(taz.de, H. Pidd und K. Raab)
Mitarbeiter der “Berliner Zeitung” befürchten, Redaktion und Anzeigen werden näher zusammengeführt. Ex-Weggefährten des Investors Montgomery warnen vor dessen Zeitungspolitik.

Empörung über abgehörte Journalisten-Gespräche
(spiegel.de, Yassin Musharbash und Jörg Diehl)
Journalistenverbände sprechen von einem Skandal, SPD und Grüne wollen das Thema im Bundestag diskutieren: Die Bundesanwaltschaft ließ es zu, dass Protokolle von abgehörten Telefonaten eines Terrorverdächtigen mit Journalisten ohne Anonymisierung an Anwälte gingen.

Interview: Web 2.0 verändert die Gesellschaft fundamental
(golem.de)
Duane Nickull ist “Senior Technical Evangelist” bei Adobe und kümmert sich um Unternehmenslösungen in den Bereichen SOA und Webservices sowie Web 2.0. Golem.de sprach am Rande der Web 2.0 Expo in Berlin mit ihm darüber, was Web 2.0 eigentlich ausmacht und wozu wir proprietäre Plattformen wie AIR (Adobe Internet Runtime) brauchen.

Strom aus der Dose: Die Leibspeise der virtuellen Welt
(woz.ch, Nils Boeing)
Klimakiller Internet: Nur schon eine kleine Suchanfrage bei Google verbraucht fünf Wattstunden

Racebook
(madial.blogspot.com)
“Seit einigen Tagen bin ich bei Facebook angemeldet. Wollte mal reinschauen. Vielleicht eine Erklärung finden, wieso viele Leute das so toll finden.”

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(imaginary-animals.com)

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Kai Diekmann, “Der große Selbstbetrug”:
“Eigentlich sollte man es gar nicht ignorieren”

Ronnie Grob, 14. November 2007 um 9.17 Uhr, 30 Kommentare Kommentare

Bild -Chefredakteur Kai Diekmann hat ein Buch zur Lage und Zukunft Deutschlands geschrieben. Die deutschen Medien reagieren darauf mit Ignoranz oder flapsigen Sprüchen. Warum eigentlich?

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“Wie wir um unsere Zukunft gebracht werden” heisst der einigermassen bescheuerte Untertitel des Buchs, das Kai Diekmann geschrieben hat. Denn was immer wir in unseren Leben machen, das nicht den Tod zu folge hat - um unsere Zukunft, und auch wenn sie scheisse ist, werden wir nicht gebracht. Kann ein Chefredakteur einer Boulevardzeitung überhaupt schreiben? Oder reicht es, wenn der Herr über die Botenjungen, die eine Zeitung machen für Botenjungen, weiss, wie man ein Nacktbild auf den Titel bringt?

Die Antwort vorweg: Kai Diekmann kann schreiben. Er schreibt direkt, schnörkellos, sachbezogen. Es finden sich im Buch kaum Wiederholungen, die Behauptungen sind mit Zahlen abgestützt, die Argumentation ist schlüssig. Es findet sich sogar immer mal wieder Selbstkritik (dann, wenn die Bild-Zeitung eine andere Linie als die im Buch aufgestellten Argumente gefahren hat).

Zu Beginn eine Überraschung. Der zynische Bild-Boss Diekmann sieht nicht nur rund um sich Gutmenschen, er glaubt, er sei selbst einer!

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Och… - eigentlich ist er ein Gutmensch, aber weil er diesen fürchterlichen Job hat, muss er es verbergen? Aber wir nehmen ihm das doch mal ab. Auch wenn er schlussendlich für die Machenschaften seiner oft rücksichtslosen Reporter und Redakteure verantwortlich ist - Machenschaften, wie sie bildblog.de täglich aufdeckt.

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Ronnie Grob, 14. November 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Wettbewerb der Meinungen
(fr-online.de, Ulrike Ackermann)
Wollte man in Deutschland eine Umfrage unter Feuilleton-Journalisten über ihre frühmorgendliche erste Amtshandlung veranstalten, wäre die Antwort - so sie ehrlich ist - mit Sicherheit recht einvernehmlich: Natürlich gehe ich im Internet zuerst auf die Seite des Perlentauchers.

Warten auf die Internetrevolution
(focus.de)
Nicht nur im afrikanischen Alltag, auch bei der Internetnutzung müssen sich Europäer oder Nordamerikaner an ein anderes Zeitgefühl gewöhnen: Es dauert eine Viertelstunde, bis im Internetcafé eine Webseite aufgebaut ist.

«Prominent sein mästet das Ego»
(nzz.ch, Susanna Heim)
Katja Kessler ist Klatschkolumnistin der grössten Boulevardzeitung Europas, der deutschen «Bild». Im Interview sagt sie, wie Prominenten-Partys funktionieren und warum Prinzessin Caroline zu empfindlich ist.

Weltrettung mit Reclamheft
(taz.de, Diedrich Diederichsen)
“Free Rainer”, das semi-satirische Feelgood-Movie von Hans Weingartner (”Die fetten Jahre sind vorbei”), kämpft gegen Untiefen des Trash-TVs - und nutzt dessen Mittel.

Branche hofft auf Heldentaten im Web
(spiegel.de, Frank Patalong)
Es ist lang her, dass Comic-Auslagen im Einzelhandel für Quengel-Stress mit dem Nachwuchs sorgten: Die Auflagen sind im Keller, die Hefte fast nur noch im Fachhandel zu haben. Jetzt sucht die Branche die jungen Leser dort, wo sie sich herumtreiben - Spider-Man und Co. gehen online.

Google macht Masseurin zur Multimillionärin
(welt.de)
Bonnie Brown knetete vor einigen Jahren ein paar Internetfreaks durch. Die gaben ihr dafür einige Hundert Dollar im Monat und Aktienoptionen der jungen Firma mit diesem komischen Namen: Google. Jetzt ist Frau Brown sehr reich – und lässt sich selbst verwöhnen.

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Web 2.0 Expo Berlin:
11 Fragen an Igor Schwarzmann

Ronnie Grob, 13. November 2007 um 20.59 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Igor Schwarzmann, 24, mementodiem.de

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ARD und ZDF:
Friedlichere Digitalpläne

Wolf-Dieter Roth, 13. November 2007 um 11.13 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

“Die ARD und die digitale Welt”: Da bestand bislang ein Verhältnis wie Hund und Katz, es sollte “offensiv erobert werden”, und bisweilen wurde die Konkurrenz arg bedrängt. Die Attackierten wollten dafür ARD und ZDF aus dem Internet verbannen. Jetzt soll es friedlicher und kooperativer werden.

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Noch Polemik vom alten Schlag, von der sich aber niemand verunsichern ließ: ARD und ZDF fühlen sich vom Bund Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) mit großen Kalibern unter Beschuss genommen… (Bild: Vortrag von Fritz Frey, “Report Mainz”, Südwestrundfunk)

Das Verhalten des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet war nun bald 10 Jahren lang leider ziemlich unerquicklich: Einerseits gingen Rechtsabteilungen der Sender massiv gegen ihnen unliebsame Webseiten und Personen vor, beanspruchten sogar deren kompletten Mailverkehr, drängten Schweizer Traditionsbanken aus deren Domains. Andererseits ist seit Beginn dieses Jahres in Deutschland schon der bloße Internetzugriff beispielsweise für den Abruf der E-Mail oder das nächtliche Chatten rundfunkgebührenpflichtig geworden.

Den Höhepunkt erreichte die Auseinandersetzung mitten im Sommerloch mit einer Sprachzensur durch die GEZ, die in verringerter Form immer noch anhält. Doch zumindest in den höheren Etagen der Sender findet nun ein Umdenken statt - es werden nun technisch sinnvolle Entwicklungen vorangetrieben und man macht sich auch erstmals Gedanken um das eigene Image.

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Ronnie Grob, 13. November 2007 um 8.54 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Spanische Journalisten erfinden Nachrichten
(medien-mittweida.de, Tobias Karth)
Unsere neue Serie befasst sich mit fragwürdigen Praktiken bei ausländischen Medien. Im ersten Teil befassen wir uns mit dem Nachrichtengeschäft in Spanien. Denn einer aktuellen Studie zufolge sind spanische Medien keineswegs unabhängig. Bei 83 Prozent der Nachrichten stammen die Informationen aus lediglich einer Quelle. Oft werden sogar falsche Berichte veröffentlicht.

Netz, Blogs und Rock ‘n’ Roll
(futurezone.orf.at, Patrick Dax)
Social-Networking-Plattformen, personalisierte Web-Radios und MP3-Blogs zeigen Möglichkeiten auf, neue Musik zu entdecken. Der britische Psychologe David Jennings hat darüber ein Buch geschrieben. ORF.at sprach mit ihm über die neue Musiklandschaft im Netz.

Nach einem Jahr Krieg…
(mediatrend.ch)
Im dänischen Medienmarkt hat die zweite Gratiszeitungswelle bereits vor einem Jahr eingesetzt. Heute zeigt sich, dass viel Geld verbrannt wurde und den etablierten Kaufzeitungen viele Leser verloren gingen.

Freundliche Übernahme im Literaturbetrieb
(novo-magazin.de)
Die Verwandlung des freien Autors in den Dipl.-Schriftsteller.

Future Reading
(newyorker.com, Anthony Grafton)
Digitization and its discontents.

Die Nazibestie in uns allen?
(zeit.de, Video, 4:21 Minuten)
Harald Martenstein über Rechtsextreme in den Medien.

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Web 2.0 Expo Berlin:
11 Fragen an Torsten Kleinz

Ronnie Grob, 12. November 2007 um 10.47 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

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Ronnie Grob, 12. November 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Missing Montenegro: Der Karten-GAU der Tagesschau
(umblaetterer.de)
Die ARD-Tagesschau blendete in seiner Sendung am 14.10.2007 eine Karte ein, auf der Serbien und Montenegro einen Staat bilden. Montenegro ist allerdings seit dem 03.06.2006 ein unabhängiger Staat.

Recherchen unter Staatsaufsicht
(tagesschau.de)
Online-Durchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung, Lauschangriff: Wie weit der Staat in die Privatsphäre, aber auch in das berufliche Umfeld, eingreifen darf, wird derzeit heftig diskutiert. Und im Zusammenhang mit Informanten- und Quellenschutz ist der Beruf des Journalisten besonders stark betroffen.

Der Westen und die Hobby-Chirurgen
(blog-cj.de)
“Zwei Dinge sind für mich die Flops des Jahres - oder nennen wir sie, etwas weniger unfreundlich, die am meisten überschätzten Dinge. Das eine ist der Westen, dieses groß beworbene und angekündigte WAZ-Portal, gestartet nach der enormen Entwicklungszeit von fast eineinhalb Jahren und erwartet als der völlig neue Standard für Onlineauftritte von Tageszeitungen.” (Das andere: “User Generated Content”).

Augen zu und durch!
(derwesten.de, Hans-Martin Groß, Video, 6:09 Minuten)
Rock´n Roll 2.0: Wie macht man in Zeiten von Downloads, illegalen Kopierens und allmächtigen Klingeltönen noch Musik – und lebt davon. DerWesten im Gespräch mit Phillip Boa.

Rede des DJV-Bundesvorsitzenden Michael Konken
(djv.de)
“Das Internet ist eine Plattform auch für Schmierfinken ganz besonderer Art. Schmierfinken, die sich als Journalisten bezeichnen, die aber Persönlichkeitsrechte verletzen, sich nicht an unsere Postulate wie Wahrhaftigkeit, Objektivität, Vollständigkeit halten. Sie treiben ihr mieses Geschäft mit Veröffentlichungen, gegen die wir oft rechtlich nicht vorgehen können, die aber nicht selten ihre Voyeure finden.”

Bionade-Biedermeier (Lesetipp)
(zeit.de, Henning Sussebach)
Der Berliner Szene-Stadtteil Prenzlauer Berg ist das Experimentierfeld des neuen Deutschlands. Doch wer nicht ins Raster passt, hat es schwer im Biotop der Schönen und Kreativen.

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