medienlese - der Wochenrückblick

Ronnie Grob, 28. Oktober 2007 um 14.19 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Uneinigkeit über Amy Winehouse, Loriot, Blocher im Internet.

Früher wunderte man sich, wenn man an einem Konzert war und darauf in zwei Zeitungen zwei komplett gegensätzliche Kritiken las. War es nun sehenswert das Konzert oder nicht? Naja, dachte man sich - so ist es nun mal, wenn es dem einen gefällt, dem anderen nicht. Mit guten Begründungen gespickt könnten sogar beide Texte lesenswert sein.

Heute aber ist es anders: Da spielt Amy Winehouse in Zürich und 20 Minuten schreibt in der Bildergalerie zuerst “Am 25. Oktober 2007 begeisterte die britische Soul-Sängerin Amy Winehouse im Zürcher Volkshaus” und aktualisiert dann in “Ihr gestriges Konzert war ein einziges Debakel”. Genauso unentschlossen ist der Blick. Die Printausgabe: “Amy in Bestform! Die Britin bestätigt bravourös: Ihre Stimme wird in die Geschichte eingehen!”. Online aber: “Nach knapp einer Stunde Horror-Show mussten die armen Musiker dann sogar die Zugabe ohne ihre Amy über die Bühne bringen – so kaputt war das Sorgenkind?”. Zusammengetragen hat diesen durchaus bedenklichen Fall benkoe.ch. Boulevard-Journalismus ist ja ganz nett, aber ohne Koordination und Hintergrund einfach peinlich.

Loriot bemitleidete heutige Fernsehmacher. Während er vier Sendungen im Jahr gemacht habe, müssen die “die armen Kerle” heute “25 Sendungen machen”.

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6 zu Schmidt & Pocher

Ronnie Grob, 26. Oktober 2007 um 9.50 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Pocher bringt den guten, alten Schmidt zurück
(rp-online.de, Judith Conrady)
Wer hätte das gedacht: Mit Oliver Pocher an seiner Seite ist Harald Schmidt plötzlich wieder das, was er einmal war - zu seinen besten Zeiten. ProSieben-Pocher bringt uns in der ARD den Sat.1-Schmidt zurück. Abwegige Ideen, beißende Ironie - alles, was Schmidt in den meisten seiner ARD-Sendungen fehlte, ist plötzlich wieder da.

Sausenclown und Feinschliffwitzler
(spiegel.de, Daniel Haas)
Das soll der Untergang des Abendlands gewesen sein? Als solchen hatten Kritiker die Schmidt-Pocher-Verbindung eingestuft. Die Premiere aber zeigte: Olli und Harry verursachen keine kulturellen Flurschäden. Sie schaden noch nicht mal der ARD.

Wie ein getunter Andrack
(sueddeutsche.de, Christian Kortmann)
Die Premiere von “Schmidt & Pocher” war ein planloses Probieren vor Publikum: Harald Schmidt wirkte nachhaltig träge, Oliver Pocher erstarrte in Respekt vor dem großen Partner.

Jungs, das muss noch besser werden
(welt.de, Martin Klein)
Den Auftakt sollte und wird man schnell vergessen; “Schmidt & Pocher”, die Erste, war nicht gut. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, es werden gute, bestimmt auch noch brillante Sendungen folgen, doch das Debüt der mit Spannung erwarteten Moderatorenallianz taugte wenig.

Schmidt & Pocher, sie habens getan!
(monsieurfischer.ch)
“Zusammengefasst habe ich mich während der Stunde Schmidt & Pocher gut amüsiert. Beide haben das gebracht, was ich von ihnen erwartet habe. Oder vielleicht sogar noch etwas mehr. Pocher hat nämlich gezeigt, dass er nicht nur Kollegen auslachen und andere Leute beleidigen, sondern durchaus auch wirklich witzig sein kann. Schmidt seinerseits war der erwachsene Lehrer, der sich hie und da mal unwissend stellte, was ‘junge Themen’ angeht.”

“schmidt & pocher”: die premiere live.
(popkulturjunkie.de)
“Wirklich eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Ich hatte mich wirklich auf die Show gefreut, weil ich eine ernsthafte Hoffnung hatte, dass Pocher frischen Wind in die Sache bringen kann. Konnte er leider überhaupt nicht. Entweder er hatte Schiss vor den ARD-Gremien oder vor sich selbst. Schmidt macht die Sendung anscheinend auch nur noch, weil er wenigstens an einem Tag pro Woche mal aus dem Haus gehen will. Ob die Welt diese lahme Sendung braucht - da bin ich extrem skep

href=”http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/gesellschaft/medien/493994″>Pocher bringt den guten, alten Schmidt zurück
(rp-online.de, Judith Conrady)
Wer hätte das gedacht: Mit Oliver Pocher an seiner Seite ist Harald Schmidt plötzlich wieder das, was er einmal war - zu seinen besten Zeiten. ProSieben-Pocher bringt uns in der ARD den Sat.1-Schmidt zurück. Abwegige Ideen, beißende Ironie - alles, was Schmidt in den meisten seiner ARD-Sendungen fehlte, ist plötzlich wieder da.

Sausenclown und Feinschliffwitzler
(spiegel.de, Daniel Haas)
Das soll der Untergang des Abendlands gewesen sein? Als solchen hatten Kritiker die Schmidt-Pocher-Verbindung eingestuft. Die Premiere aber zeigte: Olli und Harry verursachen keine kulturellen Flurschäden. Sie schaden noch nicht mal der ARD.

Wie ein getunter Andrack
(sueddeutsche.de, Christian Kortmann)
Die Premiere von “Schmidt & Pocher” war ein planloses Probieren vor Publikum: Harald Schmidt wirkte nachhaltig träge, Oliver Pocher erstarrte in Respekt vor dem großen Partner.

Jungs, das muss noch besser werden
(welt.de, Martin Klein)
Den Auftakt sollte und wird man schnell vergessen; “Schmidt & Pocher”, die Erste, war nicht gut. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, es werden gute, bestimmt auch noch brillante Sendungen folgen, doch das Debüt der mit Spannung erwarteten Moderatorenallianz taugte wenig.

Schmidt & Pocher, sie habens getan!
(monsieurfischer.ch)
“Zusammengefasst habe ich mich während der Stunde Schmidt & Pocher gut amüsiert. Beide haben das gebracht, was ich von ihnen erwartet habe. Oder vielleicht sogar noch etwas mehr. Pocher hat nämlich gezeigt, dass er nicht nur Kollegen auslachen und andere Leute beleidigen, sondern durchaus auch wirklich witzig sein kann. Schmidt seinerseits war der erwachsene Lehrer, der sich hie und da mal unwissend stellte, was ‘junge Themen’ angeht.”

“schmidt & pocher”: die premiere live.
(popkulturjunkie.de)
“Wirklich eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Ich hatte mich wirklich auf die Show gefreut, weil ich eine ernsthafte Hoffnung hatte, dass Pocher frischen Wind in die Sache bringen kann. Konnte er leider überhaupt nicht. Entweder er hatte Schiss vor den ARD-Gremien oder vor sich selbst. Schmidt macht die Sendung anscheinend auch nur noch, weil er wenigstens an einem Tag pro Woche mal aus dem Haus gehen will. Ob die Welt diese lahme Sendung braucht - da bin ich extrem skeptisch.”

6 vor 9

Ronnie Grob, 26. Oktober 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Psychohilfe für Sendeanstalten
(zeit.de, Harald Martenstein)
“Mein Lieblingssender ist Eurosport, wo sie nachts stundenlang alte Kickboxkämpfe wiederholen. Meistens gewinnt ein 2,20 Meter großer Koreaner.”

Frau Merkel und der Zufall
(sueddeutsche.de, Christopher Keil)
Das US-Nachrichtenmagazin Newsweek präsentiert Angela Merkel als “Lost Leader”, sie wirke reformmüde und unbeteiligt. Mitverfasser der Geschichte ist Bild-Kolumnist Hugo Müller-Vogg.

blogs in der krise?
(deutscheblogcharts.de/blog)
“Ich habe mir mal die Arbeit gemacht, mein gesamtes Blogcharts-Archiv durchzugehen und die jeweilige Zahl an Verlinkungen rauszuschreiben, die zum Erreichen der Plätze 20, 50 und 100 nötig waren - außerdem die durchschnittlichen Verlinkungen der Top-100-Blogs.”

Kampf um Anerkennung
(nzz.ch, luc.)
Am vergangenen Samstag hat sich die Schweizer Bloggerszene zum zweiten Mal zum «Blogcamp» getroffen. An der Konferenz in Zürich drehten sich die Diskussionen unter anderem um das schwierige Verhältnis zwischen Bloggern und Journalisten.

Ansichten eines Jedermanns
(zeit.de, Peter Henning)
Das Buch seines Lebens: 32 Jahre lang schrieb Charles Chadwick an dem faszinierenden Roman “Ein unauffälliger Mann”.

Als die grosse Blase platzte
(einestages.spiegel.de, Video, 4:01 Minuten)
Auf der Cebit 2001: Trotz abstürzender Aktienkurse - die Dotcom-Manager feiern sich immer noch selbst.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Kampagnen-Journalismus mit Kampusch-Potential

Markus Kirchsteiger, 25. Oktober 2007 um 9.17 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Seit Anfang Oktober beschäftigen die Selbstmorddrohungen eines 15jährigen Mädchens Österreich. Dunkelbraune Haare, ein hübsches Gesicht und rehbraune Augen: das Konterfei von Arigona Zogaj schaffte es in alle Zeitungen und Fernsehsender des Landes. Denn sollte sie in den Kosovo abgeschoben werden, so wie ihre Brüder und ihr Vater, wolle sie nicht mehr weiterleben. Sie tauchte ab und schickte eine Videobotschaft mit der Suizid-Drohung an den ORF.

“Natascha-Potenzial” habe das in breitem oberösterreichischem Dialekt sprechende Mädchen aus Oberösterreich, meinte der Chefredakteur der Zeitung Falter im Radio und spielte damit auf das mediale Charisma von Natascha Kampusch an, die vor über einem Jahr aus den Händen ihres Entführers fliehen konnte, der sie jahrelang in einem Kellerverlies hielt.

Tagelang thematisierten die österreichischen Medien ein Problem, das vielen Menschen schon lange unter den Nägel brennt: Der Umgang mit gut integrierten Ausländern, die trotzdem in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden sollen. In immer mehr Gemeinden wehren sich die Bürger dagegen, dass der Staat jene Menschen ausweisen will, die nach den Regeln der Integrationsgesetze kein Recht auf ein Leben in Österreich haben, obwohl sie alles getan haben, um sich anzupassen. Viele Österreicher wollen nicht mehr hinnehmen, dass Klassenkameraden, Arbeitskollegen, Nachbarn und Freunde in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehren sollen, wo sie meistens vor dem Nichts stehen.

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6 vor 9

Ronnie Grob, 25. Oktober 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Kai Diekmanns “Betonschrift”
(stern.de, Lutz Kinkel)
Kampf der Kulturen, mitten in Berlin. Feingeist Michael Naumann stellt das neue Buch von “Bild”-Chefredakteur Kai Diekmann vor. Besser gesagt: Er verreißt es. Ein Abend mit zwei Männern, die sich eigentlich nichts zu sagen haben.

Schon wieder der Mainstream
(virtualreview.ch)
“Muss es der Mainstream-Markt sein, der im Mittelpunkt steht? Aus unserer Sicht muss es eben nicht der Mainstream-Markt sein. Die Werbeleute hören das natürlich nicht gerne, weil sie nur daran interessiert sind, ob sich der Mainstream in bare Münze umwandeln lässt. Es mag sein, dass ein paar Blogger im Mainstream bedeutungsvoll mitmischen können. Das Gros der Blogger wird dort bleiben, wo es ist.”

«Zeitungen werden Web-Interaktivität haben»
(werbewoche.ch, Alfred Krüger)
Ian Pearson, Zukunftsforscher von British Telecommunications, sieht kein Ende der Printmedien, sondern ihre Erweiterung mit Video- und Web-Displays.

?Kein journalistisches Umfeld?
(blog.hogenkamp.com)
Peter Hogenkamp bittet eine renommierte Schweizer Bildagentur um eine Offerte für Verwendung ihrer Bilder in unseren Blogs. Antwort: “Wir liefern grundsätzlich nicht in ein nicht-journalistisches Umfeld.”

Journalist als Berufswunsch!?
(rp-online.de, Mike)
Mein Wunsch war es schon fast immer, später mal Journalist zu werden. Aber die jetzige Situation von Journalisten in Deutschland lässt mich zweifeln.

Darum haben Zeitschriften unrecht
(waschsalon.twoday.net)
“Habe gestern in der NEON gelesen: Wenn man eine Zwiebel durchschneidet und sich damit die Fußsohlen einreibt, hat man eine Stunde später den Geschmack von Zwiebeln im Mund. Gelesen, getan. Stimmt aber nicht.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Sensation:
X schweigt!

Ronnie Grob, 24. Oktober 2007 um 18.44 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

Blocher schweigt

Das Online-Portal der ehemals grössten Boulevardzeitung der Schweiz macht die Meldung, dass sich einer von sieben Schweizer Ministern nicht zu den Wahlen äussern will, zum Aufmacher (”Blocher sagt nichts“). Ist das eine Meldung? Ja, aber nur für die Verantwortlichen des Ringier-Verlags. Wenn es eine Sensation ist, dass die eigenen Journalisten nichts herausgefunden haben, dann muss man sich ernsthaft Sorgen machen.

Alle anderen dürften für die Stellungnahme von Christoph Blocher bis zum Sonntag warten müssen. Es könnte nämlich gut sein, dass dieser herausgefunden hat, dass er die etablierten Medien gar nicht mehr braucht. Er hat ja ein eigenes Internet-TV mit einem freundlichen Sidekick, das ihn nicht mal was kostet.

Bild: Screenshot blick.ch

Interview mit Charles Liebherr, Schweizer Radio DRS

Ronnie Grob, 24. Oktober 2007 um 10.53 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Charles Liebherr startete 2005 das Podcasting-Angebot des Schweizer Radio DRS. Ein Interview mit ihm am Rande des Zürcher Blogcamps.

Charles LiebherrDas Schweizer Radio DRS hat ja keine Probleme mit Qualität, weder beim Equipment, noch bei den Journalisten. Nur die Website macht etwas Mühe. Sie sieht zwar recht nett aus und hat viele Inhalte, aber wer konkret etwas verlinken möchte, muss schnell mal einsehen, dass das ziemlich umöglich ist. Darum wird die Website bei Bloggern kaum beachtet.

Podcasts aber funzen, und wie. Dafür verantwortlich ist unter anderem Charles Liebherr. Er war schon am Zusammenpacken, als ich ihn letzten Samstag am Blogcamp 2.0 in Zürich für ein Kurzinterview aufhalten wollte. Obwohl sein Zug schon auf dem Gleis bereit stand, zögerte er keine Sekunde, mir mit technischem Equipment auszuhelfen. Und ein paar Minuten mit mir zu plaudern.

Ronnie Grob: Wie mir eben erzählt wurde, warst Du Internet-Pionier bei Radio DRS und hast die ersten Podcasts eingeführt. Wann war das?

Charles Liebherr: Das war im Sommer 2005. Damals führte iTunes eben eine eigene Kategorie Podcasts ein. Wir dachten schon vorher daran, Podcasts zu lancieren. Das iTunes-Verzeichnis war für uns der letzte Push und wir nahmen das als Anlass, eine Test-Plattform aufzubauen. Das Echo der Zeit feierte sein 60jähriges Bestehen und wir schenkten die Podcasts dem Echo der Zeit gewissermassen zum Geburtstag. Wir machten das mehr im Sinne eines Tricks, denn wenn wir die offiziellen Wege durch alle Gremien hätten machen müssen, dann hätten wir das vermutlich nicht geschafft. So schenkten wir als Onlineredaktion (deren Leiter ich damals war) diese Podcasts dem Echo der Zeit.

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6 vor 9

Peter Sennhauser, 24. Oktober 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Triumph eines Lokal- und Boulevardjournalisten
(Friedrich Pohl, Welt.de)
Heute Abend debütiert Frank Plasberg mit ?Hart aber fair” in der ARD. Der Moderator ist immer noch sauer, dass man ihm die “Sabine Christiansen”-Nachfolge am Sonntag verbaut hat. Doch bei allem Jubel um seine Person ist Plasberg als Journalist manchmal zu weit gegangen – was er heute auch zugibt.

Crash 2.0
(Jürgen Krönig, Die Zeit)
Techno-medialer Wahn und Hype im Internet schlagen wieder zu. Milliarden Dollar werden für Webportale angeboten, mit denen man kaum Geld verdienen kann.

Showdown with Iran
(Greg Barker & Claudia Rizzi, PBS, 50min)
As the United States and Iran are locked in a battle for power and influence across the Middle East. In this report, FRONTLINE examines how U.S. efforts to install democracy in Iraq have served to strengthen Iran’s position as an emerging power in the Middle East.

Gehen und Kommen
(Medienmitteilung, Tagesspiegel.de)
Joachim Meinhold wechselt nach Saarbrücken, Frank Lüdecke wird Tagesspiegel-Geschäftsführer

Gesichter entscheiden Wahlen
(Martin Kotynek, Sueddeutsche Zeitung)
Politiker versuchen, Wähler mit Argumenten zu überzeugen und mit blumigen Versprechen für sich zu gewinnen. Doch über den Erfolg entscheidet offenbar häufig ihr Aussehen.

Ein Weblog des Terrors
(Ernst Corinth, Telepolis.de)
Die Lebensgefährtin des Soziologen Andrej Holm, ein Opfer staatlicher Überwachung, schildert ihren Alltag.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
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Symbolbild des Tages

Ronnie Grob, 23. Oktober 2007 um 9.01 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

tele züri tierpension

Screenshot telezueri.ch

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Ronnie Grob, 23. Oktober 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Wie Sat.1 seine Zuschauer für dumm verkauft
(medienpiraten.tv, Peer Schader)
Eine Woche mit Sat.1.

“Ich bin Amerika”
(taz.de, Niklas Hofmann)
Laura Bush hat ihm einst mitgeteilt, er solle sich f***en. Nun will der TV-Satiriker Stephen Colbert selbst US-Präsident werden - spaßeshalber.

Kai Diekmanns Abrechnung mit den 68ern
(welt.de, Kai Diekmann)
Der Epochenbruch von 1968 habe in Deutschland eine seltsame Form des Frömmlers in die gesellschaftlichen Schaltzentren gebracht, schreibt “Bild”-Chefredakteur Kai Diekmann in seinem neuen Buch. Auf WELT ONLINE erklärt er, warum er “Gutmenschen” für weltfremd hält und vor ihrem Selbsthass warnt.

Als die Nazis “Nature” verboten
(spiegel.de, Jens Lubbadeh)
Gegängelt, verfolgt, vertrieben - in Nazi-Deutschland lebten all jene Forscher gefährlich, die Juden waren oder das Regime kritisierten. Auch internationale Fachblätter gerieten ins Visier der braunen Propaganda. Jetzt haben Historiker aufgeklärt, wie das Magazin “Nature” verboten wurde.

Die Süddeutsche Zeitung steht immer noch auf Kriegsfuß mit dem Web 2.0
(wissenswerkstatt.net)
Was sind Blogs? Wer betreibt Blogs und sind deren Inhalte relevant? Was verbirgt sich überhaupt hinter diesem ominösen Schlagwort “Web2.0″? Solche und ähnliche Fragen stellt sich sporadisch auch die Süddeutsche Zeitung. Aber während sich die Süddeutsche Zeitung gewöhnlich durch fundierte Recherchen und zumeist liberale Standpunkte auszeichnet, ist ihre Berichterstattung sobald Themen des Web 2.0 berührt sind, überwiegend von subtilem Argwohn und Herablassung geprägt.

Zettelwirtschaft
(youtube.com, Video, 3:35 Minuten)
Volker Strübing macht sich Gedanken über den Wert dieser Zettel, die wir uns ständig gegenseitig übergeben.

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