6 vor 9

Ronnie Grob, 3. Oktober 2007 08:54 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Weniger ist mehr
(presseverein.ch)
Die Auflage schwindet stetig. Jahr für Jahr ein paar Tausend weniger. Mit dieser Tatsache, soeben wieder durch die AG für Werbemedienforschung (Wemf) belegt, müssen sich die Kaufzeitungen im Lande arrangieren. Ein Blick über den grossen Teich zeigt: Weniger kann mehr sogar sein. In den USA freuen sich manche Verlage, dass die Anzahl gedruckter Exemplare sinkt.

10 Jahre Leben im Netz: Technologie wird es richten
(de-bug.de, Sascha Kösch)
Was musste das Internet alles aushalten in den letzten zehn Jahren! Heilsbringer, Urheberrechts-Bitch, Testballon für neue Techniken, Nadelöhr für ein besseres Morgen. Der Kapitalismus hat den Daumen drauf. Oder nicht?

Wie das Web 2.0 wirklich funktioniert
(medienpiraten.tv, Peer Schader)
Peer Schader wird schon wieder ein Text geklaut.

Kleine Fehler im großen SPIEGEL
(politik-digital.de)
Am Dienstag, 2. Oktober, war Timo Rieg vom Spiegelkritik-Blog zu Gast in der Blogsprechstunde, dem Chat von politik-digital.de und den Blogpiloten. Er sprach über Fehler in Deutschlands größtem Nachrichtenmagazin und den Unterschied zwischen Spiegel und Spiegel Online.

“In den Wahnsinn abgedampft”
(spiegel.de, Video, 2:44 Minuten)
Matthias Matussek in der Bloggerkrise.

Status anxiety
(spectator.co.uk, Toby Young)
Facebook versus MySpace is just how the Web 2.0 world expresses U and non-U.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

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7 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Jean-Claude

    schrieb am 3. Oktober 2007 um 19:16 Uhr (#)

    Zu den Auflagezahlen: Weiss jemand, warum in der jüngsten Statistik ausgerechnet die Zahlen der “Weltwoche fehlen? Ist doch interessant. Vielleicht bohrt Medienlese da mal nach?

  2. Ronnie Grob

    schrieb am 3. Oktober 2007 um 19:28 Uhr (#)

    @Jean-Claude: Die sollen gemäss werbewoche.ch und persoenlich.com definitiv Ende Oktober nachfolgen.

  3. Jean-Claude

    schrieb am 4. Oktober 2007 um 09:38 Uhr (#)

    Danke, aber warum trippeln die als einzige hinterher? Das muss einen Grund haben. Den wüsste ich gern.

  4. N.N.

    schrieb am 4. Oktober 2007 um 10:41 Uhr (#)

    Es ist eigentlich normal, dass immer wieder ein paar Verlage nicht oder nicht termingerecht beglaubigen (können/wollen). Fehlende Zahlen werden aber i.d.R. im Online-Bulletin der WEMF nachgereicht. Letztes Jahr hat zum Beispiel die BZ überhaupt nicht beglaubigen lassen - somit konnte als Folge auch das “NZZ Folio” keine beglaubigte Auflage publizieren. Die WEMF ist sich jeweils nicht zu schade um technische Auskünfte zu geben. Schwieriger wird es sein, eine Erklärung aus dem Marketing eines Verlags zu erhalten.

  5. Jean-Claude

    schrieb am 4. Oktober 2007 um 12:48 Uhr (#)

    Danke, N.N.. Das bestärkt mich in der Annahme, dass da mehr dahinter steckt, denn “normal” ist es für die “Weltwoche” nicht, sich ausgerechnet jetzt nicht beglaubigen zu lassen, drei Wochen vor den Wahlen. Wären die Zahlen gut, käme man damit heraus. Sind sie schlecht, werden sich die - politisch interessierten - Geldgeber der Weltwoche fragen, ob es das richtige Investment war.

  6. mds

    schrieb am 4. Oktober 2007 um 15:56 Uhr (#)

    Vor einigen Wochen konnte die Weltwoche steigende Leserzahlen vermelden. Jetzt freuen wir uns, auch ein Wachstum unserer beglaubigten Auflage auszuweisen. Die verkaufte Gesamtauflage der Weltwoche beträgt 85772. Im letzten Jahr betrug der Vergleichswert 82849. Wir möchten uns bei all unseren Leserinnen und Lesern für diesen Vertrauensbeweis ganz herzlich bedanken. Die Steigerung in einem immer härter umkämpften Wettbewerbsumfeld ist nicht selbstverständlich. Merci.

    (aus der aktuellen «Weltwoche»)

  7. Jean-Claude

    schrieb am 4. Oktober 2007 um 17:20 Uhr (#)

    Na also. Hat nun aber doch etwas seltsam lang gedauert. Gut, dass Medienlese da ein wenig nachhakt …


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