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Ronnie Grob, 26. September 2007 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Wenn einer kommt, kommen sie alle
(sueddeutsche.de, Caspar Busse und Claudia Tieschky)
Wegen des Erfolges der Schweizer Gratisblätter sind deutsche Verleger in Sorge: Entsteht da gerade eine große Geldvernichtungsmaschine?

Irrwege der Kulturrevolution
(taz.de, Alexander Cammann)
“Konkret” feiert 50jähriges, der Exmaoist Schmierer liefert eine große 68er-Interpretation in der “Kommune”. Und wie immer geht es um Stalin, Ulrike Meinhof und China.

Fortsetzung der Politik mit digitalen Mitteln
(nzz.ch, sig.)
Dem Wahlkampf im Internet fehlt es an Raffinement und Subversion.

Wie Nicht-Leser belesen wirken können
(dradio.de, Wiebke Hüster)
Wer die Klassiker der Weltliteratur nicht kennt, muss trotzdem nicht auf ein Gespräch über sie verzichten. Der Literaturprofessor und Psychoanalytiker Pierre Bayard will Nicht-Lesern die Angst nehmen, über Literatur zu sprechen. Seiner Meinung nach ist Lesen oft auch als Nicht-Lesen zu verstehen. (+ Gespräch dazu, mp3, 7:00 Minuten).

Neu bei PI: Die 24 h-Kommentarfunktion!
(politicallyincorrect.de)
Um sich vor Strafanzeigen und Privatklagen besser geschützt zu wähnen, beschliesst Politically Incorrect, als meines Wissens erstes Blog, zukünftig alle Kommentarbereiche nach 24 Stunden zu schliessen.

Unter Alkohol
(frankenpost.de)
Mann bedroht Polizei mit ?bestem Stück?.

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Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

Die Welt von Media Markt

Ronnie Grob, 25. September 2007 um 17.33 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Die Firma Media Markt ist innert dreizehn Tagen neun Mal Hauptthema von redaktionellen Berichten auf welt.de. Warum eigentlich?

Listen wir doch gleich mal ein paar Artikel auf, die wir in den letzten Tagen auf welt.de aufgefunden haben und schreiben die Originaltitel auf. Oder das, was wir aus dem Artikel herausgelesen haben:

Der größte Media-Markt der Region wird eröffnet (08.09.2007)

Einkaufszentrum der Superlative (12.09.2007, Originaltitel, über das Einkaufszentrum Alexa, in dem der neue Berliner Media-Markt steht)

Der Ansturm auf Media Markt ist so gross, dass es Verletzte gibt (12.09.2007)

Bei Media-Markt wurden buchstäblich die Türen eingerannt” (undatiert, Zitat aus dem Videobeitrag)

Die Situation nach dem Ansturm auf Media Markt beruhigt sich wieder (13.09.2007)

Media Markt nimmt kleinen finanziellen Schaden in Kauf (13.09.2007)

Media-Markt entschuldigt sich bei Kunden (14.09.2007, Originaltitel)

Media Markt sagt nach Chaos “Danke, Berlin!” (14.09.2007, Originaltitel)

Der Media Markt und warum Menschen ausrasten (17.09.2007, Originaltitel)

Der nächste Media Markt ist oft noch billiger (24.09.2007, Originaltitel)

Türken stürmen ersten Media Markt (25.09.2007, Originaltitel)

Es gibt aber auch andere Beiträge. Beiträge, die so aussehen, als wären sie kritisch.

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Erste Eindrücke vom Westeins-Projekt:
So sieht DerWesten aus

Florian Steglich, 25. September 2007 um 11.08 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Das Nachrichtenportal der WAZ-Gruppe wird mit Spannung erwartet. Vor mehreren Ewigkeiten wurde es unter dem Projektnamen “Westeins” angekündigt, dann erst mit Datum und zuletzt nur noch wortlos verschoben. Jetzt scheint es aber ernst zu werden: Auf der Online-Marketing-Messe OMD gibt es eine Preview des Portals. Wir haben uns die mal angesehen.

Bislang kann Fabian Georg, Key Account Manager, zu seinem Ärger nur die Power-Point-Präsentation von DerWesten.de (so der kürzlich veröffentlichte Name) zeigen, denn das Netz auf der OMD ist offenbar nicht das beste. Und unsere Fotos sind, zugegeben, auch nicht von allerhöchster Qualität. Aber für einen ersten Eindruck soll es reichen:

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Ronnie Grob, 25. September 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Papier oder Blog?
(taz.de, Benjamin Imort)
CD oder MP3? Zeitschrift oder E-Zine? Musikmagazine haben ein Problem: Die Leser informieren sich im Netz - und so entwickeln die Magazine neue Strategien.

Surfen im Reich der Mitte
(dradio.de, Philip Banse)
Die Internetbranche in China kann Zuwachsraten von 20 Prozent pro Jahr vorweisen. Fast im ganzen Land können sich Menschen einloggen und im Netz surfen. Doch viele Seiten werden von staatlichen Stellen gesperrt. Die Mächtigen im Reich der Mitte setzen auf Wachstum und Kontrolle.

Zuschauerschwund beim Verlegerfernsehen Presse-TV
(persoenlich.com, David Vonplon)
Presse-TV, das Fernsehfenster von Ringier, NZZ, Basler Zeitung und Jean-Frey, ist unter Druck: Im Kampf um die Gunst des Publikums kann kaum ein Format am Samstag- und Sonntagabend auf SF 2 gegen die starke Konkurrenz in- und ausländischer Sender bestehen. Die Einschaltquoten erodieren. Trotzdem wollen sowohl SRG als auch Presse-TV an einer Zusammenarbeit festhalten — wenn auch in anderer Form.

“Unser System kann den Inhalt einer Internetseite erkennen”
(faz.net, Holger Schmidt)
Eines Tages soll es eine Suchmaschine geben, die nicht nur Wörter findet, sondern Inhalte versteht. Im Interview mit der F.A.Z. spricht der Sprachwissenschaftler David Crystal über das Ergebnis von 15 Jahren Arbeit, das semantische Web und die Ignoranz von Google.

Artikel auf dem Prüfstand
(focus.de, Torsten Kleinz)
Mit einem neuen Redaktionskonzept will die Mitmach-Enzyklopädie Wikipedia die Verlässlichkeit und Qualität seiner Artikel erhöhen. In Zukunft werden anonyme Änderungen vor der endgültigen Veröffentlichung geprüft. Für den Verein Wikimedia Deutschland ist dies ein wichtiger Schritt zur ?Wikipedia 1.0?.

Unterhaltung mit Botschaft
(tagesspiegel.de, Andrea Nüsse)
Ramadan-TV: Eine Serie um Vergewaltigung und ?König Faruk? sind in der Fastenzeit die Renner. Nach dem Fastenbrechen schlägt die Stunde der arabischen Telenovas.

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“Päpstlicher als der Papst”

Ronnie Grob, 24. September 2007 um 17.09 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Ein PR-Profi und ein Journalist werfen dem Chefredaktor des Magazins Persönlich rot vor, sich zum Mikrofonhalter des Schweizer Justizministers Christoph Blocher degradiert zu haben. Glaubwürdig ist das nicht.

Stöhlker
Matthias Ackeret (links), Klaus J. Stöhlker (rechts). Screenshot telezueri.ch

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.

In der Runde bei Tele Züri (hier das Video) waren Klaus J. Stöhlker, Matthias Ackeret und Markus Gilli, die sich schnell auf eine hitzige Debatte einliessen, die sich ursprünglich um das Projekt teleblocher.ch (zurzeit offline), dann aber bald mal um Ethik und Journalismus drehte. Eigentlich ist es ja grossartig, wenn sich Leute in einem kleinen Regional-TV für guten Journalismus einsetzen. Nur verdient der eine der beiden sein Geld als PR-Berater (Stöhlker). Und der andere muss als Chef von Tele Züri Sendungen verantworten, an denen Interviewgäste ausführlich ihre Produkte vorstellen dürfen (Gilli). Meine Herren, nichts für ungut, aber das ist doch etwas fragwürdig.

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Ronnie Grob, 24. September 2007 um 8.54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Hört auf euren Mittelfinger
(zeit.de, Sebastian Reier)
Die papierene Musikpresse macht sich Gedanken um ihre Zukunft. Wenn sich alles gratis im Internet abspielt, wie sollen dann Verleger, Vertriebe und Künstler Geld verdienen?

Auch ein Internet Profi kann sich irren
(andreasvongunten.com)
Eine Replik auf Andrew Keen’s Anti-Web 2.0 Aufsatz im Magazin 38/07.

Das Rund ist leer
(taz.de, Markus Völker)
Die Frauenfußball-WM in China wird in dreimal mehr Länder übertragen als noch die WM 1999. Doch ist das Interesse wirklich gestiegen?

“Landkarten sind reif für Veränderung”
(welt.de, Martin Dowideit)
Mit Google Earth kann fast jeder Winkel der Erde im Internet erkundet werden. John Hanke heißt der Erfinder und Chef dieses Projekts. WELT ONLINE sprach mit ihm über unscharfe Luftaufnahmen, die Macht der Nutzer und Eingriffe in die Privatsphäre.

TalkTäglich mit Matthias Ackeret und Klaus J. Stöhlker
(telezueri.ch, Video, Dialekt, ca. 25 Minuten)
Bundesrat Christoph Blocher revolutioniert den Wahlkampf in der Schweiz. Jede Woche wendet sich der SVP-Magistrat eine knappe Viertelstunde lang mit seiner eigenen TV-Sendung direkt ans Volk. Befragt wird er von Matthias Ackeret, der bereits ein Interview mit Christoph Blocher in Buchform veröffentlicht hat. Medienrechtler und Politiker kritisieren das Projekt. Im ?TalkTäglich? diskutiert Matthias Ackeret mit Klaus J. Stöhlker kontrovers über ?Teleblocher?.

Ich lese gern Zeitung
(youtube.com, Video, 1:49 Minuten)

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Wie Dossiers Spaß machen

Ole Reißmann, 23. September 2007 um 18.31 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Googles automatisch generierte Nachrichten-Cluster und Internet-Suchroboter zeigen zwar schon, dass Computer Texte auch inhaltlich verstehen können, aber noch ist ein schickes Dossier das Werk von Menschenhand.

Gigantische Archive mit Unmengen hervorragender Texte warten auf Leser. Allein: Der klickt sich auf der Startseite seines geschätzen Online-Mediums durch die Nachrichten der letzten Viertelstunde. Deswegen gibt es eigens eingerichtete Übersichtsseiten, auf denen die sorgfältig mit Schlagwort versehenen Artikel zu einem Thema zugänglich sind. Heraus kommen dabei leider noch viel zu oft ellenlange Listen mit Nachrichten zwischen Relevanz und Firlefanz.

RAF-Themen-Dossiers

Rate die Webseite: Header-Grafiken aktueller RAF-Dossiers

Fünfmal mehr Dossier: » weiterlesen

medienlese - der Wochenrückblick

Ronnie Grob, 23. September 2007 um 15.15 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Während zwei von sieben Schweizer Ministern bereits eigene Medien machen, findet nun auch Aussenministerin Micheline Calmy-Rey Blogs cool. So sehen das aber nicht alle. Andrew Keen, “Internet-Profi”, warnt im Magazin-Text “Die Revolution ertränkt ihre Kinder“, dass das Internet nicht “Freund, sondern Feind der Kreativität” sei. Er glaubt, dass mit Blogs der Medieninhalt personalisiert wird, “sodass wir nichts mehr lesen, was über unsere eigenen Gedanken hinausgeht”. Aber ist es nicht umgekehrt? Müssten nicht Leute, die seit Jahren die gleichen eingefahrenen Medienkanäle nutzen, mal wieder etwas lesen, was über ihre eigenen Gedanken hinausgeht? Beta schreibt dazu in einem Kommentar: “Interessant finde ich bloss, dass das Magazin den Text druckt. Blickt da der Adel der Schweizer Medien mit Besorgnis von der Burg herunter?”

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Online-Durchsuchung durch die Hintertür?

Gastautor, 21. September 2007 um 15.52 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Mitten in der Diskussion um neue Moscheen in Österreich verhaftet die Polizei zwei mutmaßliche Islamisten. Der Zeitpunkt der Verhaftung war geschickt gewählt und ließ die Zustimmung der Bevölkerung für den Innenminister in die Höhe schnellen. Dieser fordert jetzt eindringlich die Einführung von Online-Durchsuchungen.

Von Markus Kirchsteiger

Seit kurzem hat auch Österreich sein ?Terror-Phantom? – das behauptet zumindest die Info-Illustrierte News über einen 22-jährigen Wiener, der am Mittwoch vor einer Woche festgenommen wurde. Mohammed M. soll im März ein Video im Internet veröffentlicht haben, das Österreichs militärisches Engagement in Afghanistan kritisiert.

Für Österreichs Boulevardmedien sind die Festnahmen ein gefundenes Fressen. Die Zeitung Österreich unterstellte Mohammed M. gleich, Anschläge während der EURO 2008 und auf die Wiener UNO-City geplant zu haben. Die Krone erstellte ein ?Psychogramm des Islamisten aus Wien? und machte aus Mohammed M. und seiner ebenfalls verhafteten Frau das ?Islamisten-Ehepaar?.

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6 vor 9

Ronnie Grob, 21. September 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Der Ringier-Verlag rutscht nach rechts
(workzeitung.ch, Ralph Hug)
Sinkende Auflagen machen «Blick» und «Sonntagsblick » zu schaffen. Jetzt gibt Chef Michael Ringier die Richtung vor: weg vom linken Kurs, hin zum Mainstream!

Sparen, bis die Leser gehen?
(zeit.de, Götz Hamann)
Das Internet verlangt sein Recht, der Verleger seine Rendite. Dazwischen werden die Zeitungen zerrieben.

GEZ noch?
(freitag.de, Katrin Schuster)
Weshalb die Gebühr die Zukunft des Fernsehens ist.

Betr: Sitten
(sz-magazin.sueddeutsche.de, Adriano Sack)
E-Mails, Handy und Internet ruinieren unsere Umgangsformen. Und das ist das Beste, was uns passieren kann.

Interview mit Hanspeter Lebrument
(sevenload.de, Regina Borsos, Video, 8:53 Minuten, Dialekt)
Hanspeter Lebrument, Präsident SCHWEIZER PRESSE, zu Bundesrätinnen und Bundesräten auf seinem Sender Tele Südostschweiz - und was er von “.ch” hält …

Ich, K.W.Z.
(blogs.radio24.ch/christoph)
Zwischen dem 28. August und dem 20. September gab?s in der Schweizer Presse 454 Artikel, in denen das Wort ?Geheimplan? mindestens 1mal vorkam. Wirklich beachtlich.

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