6 vor 9

Ronnie Grob, 20. September 2007 08:54 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Mainstream? Nein danke!
(weltwoche.ch, Urs Paul Engeler)
Die Schweizer Medienszene ist eine Einöde. Statt Meinungsvielfalt herrscht -einfalt. Die Weltwoche setzt auf die Kraft des Kontrapunkts. Eine Rede.

Der p&k-Webseitentest 2007
(politik-kommunikation.de, die ganze Ausgabe als PDF-File, 3,35 MB)
politik&kommunikation hat die 2.456 Abgeordneten aus Bund und Ländern auf ihre Internettauglichkeit überprüft. Die Gewinner aus Bund und Ländern, der beste Länderfürst und Unterschiede zwischen Ländern und Parteien jetzt in der aktuellen politik&kommunikation - und natürlich hier im Internet.

?punkt.ch?: erfinderin des gedruckten call-in quiz
(benkoe.ch)
während die erstausgabe von ?punkt.ch? relativ klassisch daherkommt, zeigt man sich auf der rätsel-seite umso innovativer.

Berlin-Mitte, 12:00 Uhr
(fontblog.de)
“12:06 Uhr, Steve betritt die Bühne. Das iPhone kommt am 9. November in Deutschland auf den Markt, für 399,– Euro. Alle anderen Fakten sind weitgehend bekannt.”

Zwiebel-Routen
(jungle-world.com, Burkhard Schröder)
Wer will, kann völlig anonym im Internet surfen, keine verwertbaren Spuren hinterlassen und anonym oder unknackbar verschlüsselte E-Mails schreiben. Warum das kaum jemand macht? Das Problem dabei ist die Faulheit der User.

Trends in der Wörtermode
(zeit.de, Harald Martenstein)
“I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I.”

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

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1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. Jean-Claude

    schrieb am 20. September 2007 um 15:49 Uhr (#)

    Engelers Vortrag ist lesenswert. Mainstream in der Schweizer Medienlandschaft, wo man hinguckt. Da kann man ihm nur beipflichten.

    Das Beispiel, wie OECD-Berichte entstehen, wäre eine tiefere Recherche Wert, mit Vergleichen, wie das im Ausland gehandhabt wird usw. So ganz glaube ich Engeler nicht - wie manchen seiner Stories eben auch nicht, die so ungeheuer selbstüberzeugt daherkommen. Aber die OECD ist ein tolles Thema. Solche Themen herauszukitzeln ist hohes journalistisches Handwerk. Das kann Engeler.

    Wenn er allerdings den Sandpunkt (ist ‘n Tipfehler, aber passt: Sandpunkt!) der Weltwoche beschreibt, wirds schwubberig. Der Chefredaktor Köppel nennt sich selber und seine Zeitung “libertär”. Das ist alles andere als liberal. Das hätte ich mal gern näher erklärt gehabt von den wortgewaltigen Wewo-Damen und Herren.

    Und dass die Wewo politisch und finanziell unabhängig sei, glaubt nun wirklich nicht mal mehr der lamaschigste Fährimaa. Es geht immer mehr Richtung politisches Sektierertum.

    Ich hätte keine Mühe damit, wenn die Wewo sagen würde, aus wohlerwogenen Gründen sei man SVP-nahe. Ist ja kein Geschlechtskrankeit. Braucht man sich ja nicht schämen deswegen. Aber so zu tun, als wäre man völlig “unabhängig”, ist nun wirklich dürftig. Ein wenig bübisch. Wie die Zeitung sehr oft auch.


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